Mit Vergnügen Berlin http://mitvergnuegen.com Das digitale Stadtmagazin für Berlin Sat, 01 Aug 2015 09:02:21 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=426 Lesetipps fürs Wochenende #33 http://mitvergnuegen.com/2015/lesetipps-fuers-wochenende-33/ http://mitvergnuegen.com/2015/lesetipps-fuers-wochenende-33/#comments Sat, 01 Aug 2015 08:02:02 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=78281 shutterstock_224592028


Wir empfehlen euch wöchentlich interessante Artikel aus dem Netz. Themen sind diesmal: Ermittlungen gegen Netzpolitik.org, gleichgeschlechtliche Ehe, der Status Quo der Netzkultur, Berliner Kiezgeschichten und die perfekte Sommerlektüre.

1. Netzpolitik: “Verdacht des Landesverrats: Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unsere Quellen

Das muss man erst mal schlucken: Gegen Netzpolitik, die sich seit je her für Pressefreiheit und offenen politischen Diskurs einsetzen, wird Landesverrat aufgrund der Veröffentlichung von Verfassungsschutzgeheimnissen vorgeworfen. Wohlgemerkt einem Blog, das noch 2013 mit der Auszeichnung “Land der Ideen” der Bundesregierung ausgezeichnet wurde.


2. Tagesspiegel: “Die Homo-Ehe ist kein Fall für Basisdemokratie

shutterstock_230438872-700x505© Marek Szandurski/Shutterstock

Fabian Leber betont noch mal, dass es noch nie eine gute Idee war, wenn eine Mehrheit über die Rechte einer Minderheit bestimmen soll.


3. Nerdcore: “This is where I leave you. (For a while.)

clickbait © via Nerdcore

René Walter hat einen sehr langen, sehr lesenswerten Artikel über den Status Quo der Netzkultur geschrieben. Ein mal Selbstreflexion, bitte.


4. The Pigeonhole: “Letters from Berlin

© Screenshot The Pigeonhole

Auf The Pigeonhole werfen Autoren, Filmemacher, Fotografen und Künstler in Form von Essays ihren ganz eigenen Blick auf Berlin und die verschiedenen Stadtteile. Schönes Projekt!


5. Mit Vergnügen: “11 Bücher, die Berliner für den Sommerurlaub empfehlen

sommerlektüre© photoiva/Shutterstock

Ihr wisst noch nicht, welches Buch ihr mit auf Reisen nehmen sollt? Wir haben Jan Köppen, Balbina und Co. gefragt, welche Bücher sie empfehlen.

 

Ihr braucht noch mehr Lesestoff? Diese Artikel haben wir euch letzte Woche empfohlen.


Titelfoto: © Peter Bernik/Shutterstock

Der Beitrag Lesetipps fürs Wochenende #33 erschien zuerst auf Mit Vergnügen Berlin.

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Wir empfehlen euch wöchentlich interessante Artikel aus dem Netz. Themen sind diesmal: Ermittlungen gegen Netzpolitik.org, gleichgeschlechtliche Ehe, der Status Quo der Netzkultur, Berliner Kiezgeschichten und die perfekte Sommerlektüre.

1. Netzpolitik: “Verdacht des Landesverrats: Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unsere Quellen

Das muss man erst mal schlucken: Gegen Netzpolitik, die sich seit je her für Pressefreiheit und offenen politischen Diskurs einsetzen, wird Landesverrat aufgrund der Veröffentlichung von Verfassungsschutzgeheimnissen vorgeworfen. Wohlgemerkt einem Blog, das noch 2013 mit der Auszeichnung “Land der Ideen” der Bundesregierung ausgezeichnet wurde.


2. Tagesspiegel: “Die Homo-Ehe ist kein Fall für Basisdemokratie

shutterstock_230438872-700x505© Marek Szandurski/Shutterstock

Fabian Leber betont noch mal, dass es noch nie eine gute Idee war, wenn eine Mehrheit über die Rechte einer Minderheit bestimmen soll.


3. Nerdcore: “This is where I leave you. (For a while.)

clickbait © via Nerdcore

René Walter hat einen sehr langen, sehr lesenswerten Artikel über den Status Quo der Netzkultur geschrieben. Ein mal Selbstreflexion, bitte.


4. The Pigeonhole: “Letters from Berlin

© Screenshot The Pigeonhole

Auf The Pigeonhole werfen Autoren, Filmemacher, Fotografen und Künstler in Form von Essays ihren ganz eigenen Blick auf Berlin und die verschiedenen Stadtteile. Schönes Projekt!


5. Mit Vergnügen: “11 Bücher, die Berliner für den Sommerurlaub empfehlen

sommerlektüre© photoiva/Shutterstock

Ihr wisst noch nicht, welches Buch ihr mit auf Reisen nehmen sollt? Wir haben Jan Köppen, Balbina und Co. gefragt, welche Bücher sie empfehlen.

 

Ihr braucht noch mehr Lesestoff? Diese Artikel haben wir euch letzte Woche empfohlen.


Titelfoto: © Peter Bernik/Shutterstock

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Samstag, 01.08. Wake the City – RAW http://mitvergnuegen.com/2015/samstag-01-08-wake-the-city-raw/ http://mitvergnuegen.com/2015/samstag-01-08-wake-the-city-raw/#comments Wed, 29 Jul 2015 22:01:58 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=78045 wake the city


Ein 70×18 Meter großer Pool in der Revaler Straße. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und zwar bei Wake the City auf dem RAW-Gelände. Einfach nur zum Schwimmen ist das riesige Becken aber nicht gedacht. Stattdessen kann sich jeder, also wirklich jeder – vom Anfänger bis zum Profi – aufs Wakeboard schnallen und den Adrenalinpegel mal wieder in die Höhe steigen lassen. Oder auch einfach den anderen nur dabei zugucken.

Wem der Mix aus Surfen, Wasserski und Kitesurfen nicht reicht, kann sich beim Stand-Up-Paddling probieren, oder versuchen, beim Stand-Up-Paddle-Yoga zu entspannen. Das ist nämlich eine richtige Herausforderung, schließlich wird gleichzeitig das Gleichgewicht auf eine harte Probe gestellt. Gleiches gilt auch für die Slackline-Area – ohne Wasser natürlich. Alles in allem erwartet euch also ein actionreiches, sportliches Wochenende.

 

Wake the City | 01.–02.08.2015 | RAW-Gelände | 9 bis 20 Uhr | kostenlos


Titelfoto: © Wake the city

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Ein 70×18 Meter großer Pool in der Revaler Straße. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und zwar bei Wake the City auf dem RAW-Gelände. Einfach nur zum Schwimmen ist das riesige Becken aber nicht gedacht. Stattdessen kann sich jeder, also wirklich jeder – vom Anfänger bis zum Profi – aufs Wakeboard schnallen und den Adrenalinpegel mal wieder in die Höhe steigen lassen. Oder auch einfach den anderen nur dabei zugucken.

Wem der Mix aus Surfen, Wasserski und Kitesurfen nicht reicht, kann sich beim Stand-Up-Paddling probieren, oder versuchen, beim Stand-Up-Paddle-Yoga zu entspannen. Das ist nämlich eine richtige Herausforderung, schließlich wird gleichzeitig das Gleichgewicht auf eine harte Probe gestellt. Gleiches gilt auch für die Slackline-Area – ohne Wasser natürlich. Alles in allem erwartet euch also ein actionreiches, sportliches Wochenende.

 

Wake the City | 01.–02.08.2015 | RAW-Gelände | 9 bis 20 Uhr | kostenlos


Titelfoto: © Wake the city

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Montag, 03.08. Krake Festival – Urban Spree http://mitvergnuegen.com/2015/montag-03-08-krake-festival-urban-spree/ http://mitvergnuegen.com/2015/montag-03-08-krake-festival-urban-spree/#comments Fri, 31 Jul 2015 22:01:48 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=78261 krake festival


Das Krake Festival, das dieses Jahr bereits zum 5. Mal stattfindet, will wieder eine Woche lang Elektro-Musiker, Performance- und Video-Künstler, Sound-Tüftler und Musikliebhaber zusammenbringen. Und das verteilt über verschiedene Locations in Friedrichshain– eben wie ein Krake, der seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt.

Die Festivalwoche beginnt heute im Urban Spree mit Konzerten von Dat Pol­i­tics, 5XL magic power und Huron; Sub­ku­tan von Insti­tut für Zukunft aus Leipzig und Axiom werden euch mit DJ-Sets beglücken. Außerdem eröffnet heute die festivaleigene Ausstellung, die ihr die ganze Woche kostenlos im Urbane Spree anschauen könnt.

Das komplette Festivalprogramm findet ihr hier.

 

Krake Festival | 03.–08.08.2015 | Urban Spree u. a. Locations in Friedrichshain | Beginn: 18 Uhr | Eintritt: kostenlos, Spende erwünscht; Festivalticket: 65 Euro


Titelfoto: © Destructive Observation Field by Robert Henke

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krake festival

Das Krake Festival, das dieses Jahr bereits zum 5. Mal stattfindet, will wieder eine Woche lang Elektro-Musiker, Performance- und Video-Künstler, Sound-Tüftler und Musikliebhaber zusammenbringen. Und das verteilt über verschiedene Locations in Friedrichshain– eben wie ein Krake, der seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt.

Die Festivalwoche beginnt heute im Urban Spree mit Konzerten von Dat Pol­i­tics, 5XL magic power und Huron; Sub­ku­tan von Insti­tut für Zukunft aus Leipzig und Axiom werden euch mit DJ-Sets beglücken. Außerdem eröffnet heute die festivaleigene Ausstellung, die ihr die ganze Woche kostenlos im Urbane Spree anschauen könnt.

Das komplette Festivalprogramm findet ihr hier.

 

Krake Festival | 03.–08.08.2015 | Urban Spree u. a. Locations in Friedrichshain | Beginn: 18 Uhr | Eintritt: kostenlos, Spende erwünscht; Festivalticket: 65 Euro


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Durch Neukölln mit Maggie von der NEUKÖLLN SCHATZKARTE http://mitvergnuegen.com/2015/durch-neukoelln-mit-maggie-von-der-neukoelln-schatzkarte/ http://mitvergnuegen.com/2015/durch-neukoelln-mit-maggie-von-der-neukoelln-schatzkarte/#comments Fri, 31 Jul 2015 14:00:21 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=73834 Neukölln Schatzkarte


Jeder Berliner Kiez versteckt in seinen Straßen die größten Schätze – interessante Menschen, spannende Geschichten, von der Masse unentdeckte Lädchen. Man muss sie nur finden. Maggie Coker aus Neukölln weiß, wie sehr die Menschen Schatzkarten lieben. Und sie weiß, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist. Auf ihrer Karte findet man deshalb Orte, die Nachbarn, aber auch Fremde kennen sollten, die etwas mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Sie ist Wegweiser für Locals und Touristen gleichermaßen: die Neukölln Schatzkarte.

Ich treffe Maggie Coker an einem dieser perfekten Sommertage – nicht zu heiß, nicht zu kalt – in ihrem Kiez. Während ich zu ihrem Second-Hand-Shop radele, fluchte ich innerlich bereits auf Google Maps, weil sich der Weg so verkehrt anfühlt. Doch eingekercht in eine kleine Seitenstraße blinkt plötzlich eine bunte Girlande auf – ich bin da. Neukölln, Briesestraße, Rag and Bone Man.

Maggies Laden steckt voller Vintage-Klamotten, Maggie selbst voll guter Ausstrahlung – so eine Person, der man sofort alles erzählen möchte, aber sich doch nicht traut, weil man gleichzeitig vor Bewunderung ein bisschen eingeschüchtert ist. Sie will mir heute ihre Nachbarschaft zeigen, einen Einblick geben in Neuköllns Herzkammern.

neukölln schatzkarte_mzwerenz-4neukölln schatzkarte_mzwerenz-5

Vor sechseinhalb Jahren kam Maggie nach Neukölln. Aufgewachsen ist sie in London, in wie vielen anderen Städten sie noch gelebt hat, kann ich mir nicht merken. Ihr britischer Akzent lenkt ein bisschen ab. Sie erzählt mir, wie sehr sie ihren Neuköllner Kiez dafür schätzt, dass er von den unterschiedlichsten Menschen lebt, gleichzeitig kann sie die Veränderungen zwischen den Häusermauern nicht ausblenden: “In meiner Straße, in der Pannierstraße, haben bereits mehrer Restaurantketten ihre Läden eröffnet. Das ist schade, aber wohl nicht aufzuhalten.”

Mit der Neukölln Schatzkarte versucht sie der Kommerzialisierung ein bisschen entgegenzuwirken. Darauf hat sie all die Orte verzeichnet, die man sonst vielleicht nur mit Glück finden würde. Ihr eigenen Laden ist so ein Fall. Daraus entwuchs auch die Idee für eine Übersichtskarte. Mit einer anderen Vintage-Laden-Besitzerin hat sie sich die Kunden hin- und hergeschickt und dabei kleine Wegbeschreibungen gemalt. Also warum nicht direkt mit der ganzen Nachbarschaft verbünden?

Um andere für ihre Idee zu begeistern, öffnet Maggie Tür um Tür in Neukölln und stellt das Konzept der Neukölln Schatzkarte bei kleinen Läden, Cafés, Shops vor. Dabei stößt sie nicht nur auf neue Menschen, sondern auch viel Zustimmung und Dankbarkeit für das Projekt. Die anderen kennen das Auf und Ab, mit dem man als Laden- oder Shopbesitzer manchmal zu kämpfen hat. Dass Maggie keine Probleme dabei hatte, die anderen zu überzeugen, glaubt man sofort. Judith Carnaby, Illustratorin hilft ihr bei der Umsetzung. Die Karte wächst und erscheint im Winter 2013 erstmals in schwarz-weiß, dann in bunt.

“Man kann sich gar nicht vorstellen, wie wichtig es ist, seine Nachbarschaft zu kennen, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen”, meint Maggie. Als kleines Mädchen habe ihr Vater sie immer dazu gezwungen, allen Nachbarn “Hallo” zu sagen. Damals fand sie es lästig, heute prägt diese offene Art immer noch in ihr Verhalten. Sie kennt alle Nachbarn in ihrem Haus.

Neukölln SchatzkarteNeukölln Schatzkarte

Verdient sie eigentlich etwas an der Karte, frage ich sie. Sie verneint und lacht in sich hinein, dieses “Eigentlich ist es verrückt was ich hier mache”-Kichern. Die Läden zahlen zwar einen kleinen Betrag, um auf der Schatzkarte verzeichnet zu sein, aber die Karte selbst liegt kostenlos aus. Das Projekt nehme sehr viel Kraft in Anspruch, meint Maggie, aber man spürt, dass sie diesen Aufwand trotz allem als positiven Stress empfindet. Herz, Blut, Kiez. Durch die Schatzkarte hat sie viele neue Freundschaften geschlossen. Das Feedback der anderen Shopbesitzer treibt sie weiter an – ohne das, hätte sie schon aufgehört.

Vielleicht fände die Schatzkarte bald einen Sponsoren, das wäre natürlich nicht schlecht, sagt Maggie. Aber ihr geht es im Leben nicht ums Geld. Ihr Laden liefe auch nicht immer perfekt, der Umsatz reiche manchmal gerade so zum Leben und Atmen, aber einen anderen Job will sie nicht machen. Stattdessen schwirren ihr schon wieder neue Projektideen durch den Kopf. Diese Energie, ich möchte mich verneigen! Zusammen mit einer befreundeten Floristin (“She is the best!”), Jasmin von Wildflowers, hat sie gerade “Poems and Posies” auf die Beine gestellt: eine Art Fahrrad-Lieferservice für hübsche Blumensträuße, an denen kleine Gedichte hängen. Ein weiterer Schatz für die Karte.

NEUKÖLLNER SCHÄTZE

Balera Weinhandlung

“Bei Sara kann man sich den Wein selbst zapfen und jeder schmeckt toll. Es beliefern sie nur 4-5 italienische Winzer. Für unser letztes Neuköllner Business-to-business-Meet-up in meinem Laden hat Sara uns ein bisschen Wein zur Verfügung gestellt, das war super. Meet-ups machen wir häufiger, damit sich die lokalen Läden kennenlernen.”

Balera Weinhandlung | Karl Marx Platz 6 | Montag, Dienstag, Donnerstag, Frreitag 15 – 22 Uhr, Mittwoch & Samstag 11 – 22 Uhr

Neukölln Schatzkarteneukölln schatzkarte_mzwerenz-11

Körnerpark

“Der Körnerpark ist ein echtes Schmuckstück inmitten von Neukölln. Hier denkt man, man sei woanders. Dass der Park so schön ist, liegt auch daran, dass es viele Einschränkungen gibt. Man darf hier nicht grillen oder so. Man sollte die Location aber eigentlich noch besser nutzen und hier mehr Konzerte veranstalten.”

eßkultur im Körnerpark | Schierker Straße 8 | Dienstag — Sonntag: 11–18 Uhr (sonntags ab 11 Uhr Brunch & ab 18 Uhr Konzerte)

neukölln schatzkarte_mzwerenz-18neukölln schatzkarte_mzwerenz-22

bohazel

“Ich könnte alles in diesem Laden kaufen – so schöne Sachen! Den Laden betreibt ein Pärchen. Deren Idee war es eigentlich, herumzureisen und dabei neue Produkte zu entdecken. Dann haben sie allerdings ein Baby bekommen, so dass die meisten Produkte hier von ihrer letzten Reise nach Marokko stammen.”

bohazel | Kienitzer Strasse 111 | Montag – Samstag 13 – 19 Uhr, Donnerstag geschlossen

neukölln schatzkarte_mzwerenz-33neukölln schatzkarte_mzwerenz-34

Zins Organic Haircare Salon

“Mit Nadine war ich am Wochenende noch feiern. Sie hat ihren Friseurladen ganz frisch eröffnet und sich auf Bioprodukte spezialisiert. Eigentlich hatte sie nie geplant, einen eigenen Laden haben. Aber jetzt ist es so gekommen, weil der vorherige Laden, wo sie gearbeitet hat, geschlossen hat.”

Zins Organic Haircare Salon | Thomasstr. 59 | Montag – Samstag 10-19 Uhr

Neukölln Schatzkarteneukölln schatzkarte_mzwerenz-25

Roamers

“Eigentlich hat Roamers keine PR mehr nötig, der Laden läuft super. Aber ich mag es echt gern hier, der Kaffee ist phänomenal und das Essen der Hammer. Dem Betreiber durfte ich sogar schon den Bart trimmen. Das will was heißen.”

Roamers | Pannierstraße 64 | Dienstag – Freitag 09:30 – 19 Uhr,  Samstag & Sonntag 10 – 20 Uhr

Neukölln SchatzkarteNeukölln Schatzkarte


Danke, Maggie. Noch mehr Infos zur Neukölln Schatzkarte findet ihr hier. Die Sommerkarte erscheint auch bald.


Fotos: © Milena Zwerenz

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Neukölln Schatzkarte

Jeder Berliner Kiez versteckt in seinen Straßen die größten Schätze – interessante Menschen, spannende Geschichten, von der Masse unentdeckte Lädchen. Man muss sie nur finden. Maggie Coker aus Neukölln weiß, wie sehr die Menschen Schatzkarten lieben. Und sie weiß, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist. Auf ihrer Karte findet man deshalb Orte, die Nachbarn, aber auch Fremde kennen sollten, die etwas mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Sie ist Wegweiser für Locals und Touristen gleichermaßen: die Neukölln Schatzkarte.

Ich treffe Maggie Coker an einem dieser perfekten Sommertage – nicht zu heiß, nicht zu kalt – in ihrem Kiez. Während ich zu ihrem Second-Hand-Shop radele, fluchte ich innerlich bereits auf Google Maps, weil sich der Weg so verkehrt anfühlt. Doch eingekercht in eine kleine Seitenstraße blinkt plötzlich eine bunte Girlande auf – ich bin da. Neukölln, Briesestraße, Rag and Bone Man.

Maggies Laden steckt voller Vintage-Klamotten, Maggie selbst voll guter Ausstrahlung – so eine Person, der man sofort alles erzählen möchte, aber sich doch nicht traut, weil man gleichzeitig vor Bewunderung ein bisschen eingeschüchtert ist. Sie will mir heute ihre Nachbarschaft zeigen, einen Einblick geben in Neuköllns Herzkammern.

neukölln schatzkarte_mzwerenz-4neukölln schatzkarte_mzwerenz-5

Vor sechseinhalb Jahren kam Maggie nach Neukölln. Aufgewachsen ist sie in London, in wie vielen anderen Städten sie noch gelebt hat, kann ich mir nicht merken. Ihr britischer Akzent lenkt ein bisschen ab. Sie erzählt mir, wie sehr sie ihren Neuköllner Kiez dafür schätzt, dass er von den unterschiedlichsten Menschen lebt, gleichzeitig kann sie die Veränderungen zwischen den Häusermauern nicht ausblenden: “In meiner Straße, in der Pannierstraße, haben bereits mehrer Restaurantketten ihre Läden eröffnet. Das ist schade, aber wohl nicht aufzuhalten.”

Mit der Neukölln Schatzkarte versucht sie der Kommerzialisierung ein bisschen entgegenzuwirken. Darauf hat sie all die Orte verzeichnet, die man sonst vielleicht nur mit Glück finden würde. Ihr eigenen Laden ist so ein Fall. Daraus entwuchs auch die Idee für eine Übersichtskarte. Mit einer anderen Vintage-Laden-Besitzerin hat sie sich die Kunden hin- und hergeschickt und dabei kleine Wegbeschreibungen gemalt. Also warum nicht direkt mit der ganzen Nachbarschaft verbünden?

Um andere für ihre Idee zu begeistern, öffnet Maggie Tür um Tür in Neukölln und stellt das Konzept der Neukölln Schatzkarte bei kleinen Läden, Cafés, Shops vor. Dabei stößt sie nicht nur auf neue Menschen, sondern auch viel Zustimmung und Dankbarkeit für das Projekt. Die anderen kennen das Auf und Ab, mit dem man als Laden- oder Shopbesitzer manchmal zu kämpfen hat. Dass Maggie keine Probleme dabei hatte, die anderen zu überzeugen, glaubt man sofort. Judith Carnaby, Illustratorin hilft ihr bei der Umsetzung. Die Karte wächst und erscheint im Winter 2013 erstmals in schwarz-weiß, dann in bunt.

“Man kann sich gar nicht vorstellen, wie wichtig es ist, seine Nachbarschaft zu kennen, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen”, meint Maggie. Als kleines Mädchen habe ihr Vater sie immer dazu gezwungen, allen Nachbarn “Hallo” zu sagen. Damals fand sie es lästig, heute prägt diese offene Art immer noch in ihr Verhalten. Sie kennt alle Nachbarn in ihrem Haus.

Neukölln SchatzkarteNeukölln Schatzkarte

Verdient sie eigentlich etwas an der Karte, frage ich sie. Sie verneint und lacht in sich hinein, dieses “Eigentlich ist es verrückt was ich hier mache”-Kichern. Die Läden zahlen zwar einen kleinen Betrag, um auf der Schatzkarte verzeichnet zu sein, aber die Karte selbst liegt kostenlos aus. Das Projekt nehme sehr viel Kraft in Anspruch, meint Maggie, aber man spürt, dass sie diesen Aufwand trotz allem als positiven Stress empfindet. Herz, Blut, Kiez. Durch die Schatzkarte hat sie viele neue Freundschaften geschlossen. Das Feedback der anderen Shopbesitzer treibt sie weiter an – ohne das, hätte sie schon aufgehört.

Vielleicht fände die Schatzkarte bald einen Sponsoren, das wäre natürlich nicht schlecht, sagt Maggie. Aber ihr geht es im Leben nicht ums Geld. Ihr Laden liefe auch nicht immer perfekt, der Umsatz reiche manchmal gerade so zum Leben und Atmen, aber einen anderen Job will sie nicht machen. Stattdessen schwirren ihr schon wieder neue Projektideen durch den Kopf. Diese Energie, ich möchte mich verneigen! Zusammen mit einer befreundeten Floristin (“She is the best!”), Jasmin von Wildflowers, hat sie gerade “Poems and Posies” auf die Beine gestellt: eine Art Fahrrad-Lieferservice für hübsche Blumensträuße, an denen kleine Gedichte hängen. Ein weiterer Schatz für die Karte.

NEUKÖLLNER SCHÄTZE

Balera Weinhandlung

“Bei Sara kann man sich den Wein selbst zapfen und jeder schmeckt toll. Es beliefern sie nur 4-5 italienische Winzer. Für unser letztes Neuköllner Business-to-business-Meet-up in meinem Laden hat Sara uns ein bisschen Wein zur Verfügung gestellt, das war super. Meet-ups machen wir häufiger, damit sich die lokalen Läden kennenlernen.”

Balera Weinhandlung | Karl Marx Platz 6 | Montag, Dienstag, Donnerstag, Frreitag 15 – 22 Uhr, Mittwoch & Samstag 11 – 22 Uhr

Neukölln Schatzkarteneukölln schatzkarte_mzwerenz-11

Körnerpark

“Der Körnerpark ist ein echtes Schmuckstück inmitten von Neukölln. Hier denkt man, man sei woanders. Dass der Park so schön ist, liegt auch daran, dass es viele Einschränkungen gibt. Man darf hier nicht grillen oder so. Man sollte die Location aber eigentlich noch besser nutzen und hier mehr Konzerte veranstalten.”

eßkultur im Körnerpark | Schierker Straße 8 | Dienstag — Sonntag: 11–18 Uhr (sonntags ab 11 Uhr Brunch & ab 18 Uhr Konzerte)

neukölln schatzkarte_mzwerenz-18neukölln schatzkarte_mzwerenz-22

bohazel

“Ich könnte alles in diesem Laden kaufen – so schöne Sachen! Den Laden betreibt ein Pärchen. Deren Idee war es eigentlich, herumzureisen und dabei neue Produkte zu entdecken. Dann haben sie allerdings ein Baby bekommen, so dass die meisten Produkte hier von ihrer letzten Reise nach Marokko stammen.”

bohazel | Kienitzer Strasse 111 | Montag – Samstag 13 – 19 Uhr, Donnerstag geschlossen

neukölln schatzkarte_mzwerenz-33neukölln schatzkarte_mzwerenz-34

Zins Organic Haircare Salon

“Mit Nadine war ich am Wochenende noch feiern. Sie hat ihren Friseurladen ganz frisch eröffnet und sich auf Bioprodukte spezialisiert. Eigentlich hatte sie nie geplant, einen eigenen Laden haben. Aber jetzt ist es so gekommen, weil der vorherige Laden, wo sie gearbeitet hat, geschlossen hat.”

Zins Organic Haircare Salon | Thomasstr. 59 | Montag – Samstag 10-19 Uhr

Neukölln Schatzkarteneukölln schatzkarte_mzwerenz-25

Roamers

“Eigentlich hat Roamers keine PR mehr nötig, der Laden läuft super. Aber ich mag es echt gern hier, der Kaffee ist phänomenal und das Essen der Hammer. Dem Betreiber durfte ich sogar schon den Bart trimmen. Das will was heißen.”

Roamers | Pannierstraße 64 | Dienstag – Freitag 09:30 – 19 Uhr,  Samstag & Sonntag 10 – 20 Uhr

Neukölln SchatzkarteNeukölln Schatzkarte


Danke, Maggie. Noch mehr Infos zur Neukölln Schatzkarte findet ihr hier. Die Sommerkarte erscheint auch bald.


Fotos: © Milena Zwerenz

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11 Orte für einen Mitternachtssnack http://mitvergnuegen.com/2015/11-orte-fuer-einen-mitternachtssnack/ http://mitvergnuegen.com/2015/11-orte-fuer-einen-mitternachtssnack/#comments Fri, 31 Jul 2015 12:00:40 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77986 Mitternachtssnack


Wenn ihr mal wieder von einer Heißhungerattacke geplagt werdet, egal, ob euer Abend gerade zu Ende geht oder erst beginnt – in diesen 11 Läden werdet ihr noch fündig, satt und glücklich.

1. Salut Backwaren
Die Bäckerei Salut dürfte wohl fast jedem von euch bekannt sein, denn sie liegt direkt am Schlesischen Tor und hat 24/7 geöffnet. Und als ob das nicht überzeugend genug wäre, bietet sie Backwaren jeder Art, darunter auch türkische Spezialitäten, an.

Salut Backwaren | Schlesische Straße 1, 10997 Berlin (U Schlesisches Tor) | ganztägig geöffnet

sanabel

2. Sanabel
Falafel und Schawarma sind vielleicht nichts Neues in Berlin, Sanabel hebt sich mit der hohen Qualität seiner hausgemachten Produkte aber deutlich von der Masse ab. Wer unter der Woche bis zum späten Abend im Club der Visionäre, der Ipse oder einem der anderen zahlreichen Clubs in der Gegend chillt, sollte auf dem Weg zur U-Bahn auf jeden Fall Halt für einen hervorragenden Halloumi mit Hummus machen.

Sanabel | Schlesische Straße 36, 10997 Berlin (U Schlesisches Tor) oder Gabriel-Max-Straße 16, 10245 Berlin (Warschauer Straße) | Montag – Donnerstag: 11.00–1.00 Uhr, Freitag – Sonntag: 11.00–3.00 Uhr

3. yoyo Foodworld
Hier gibt es alles, was das vegane Herz begehrt: Pizza, Wraps, Salate, Tofu-Burger und Smoothies.

yoyo Foodworld | Gärtnerstraße 27, 10245 Berlin (U Samariterstraße) | täglich von 12.00–24.00 Uhr

schillerburger

4. Schiller Burger
Nach ein paar Drinks hat man nicht selten Lust auf Burger. Wie gut, dass es den Schillerburger gleich sieben Mal in Berlin gibt, unter anderem unweit des Tempelhofes Feldes. Zu angenehmen Preisen gibt es auch Alternativen für Vegetarier und Veganer.

Schiller Burger | Herrfurthstraße 7, 12049 Berlin (U Boddinstraße), Karl-Marx-Straße 223, 12055 Berlin (S+U Neukölln); Schönleinstraße 34, 10967 Berlin (U Schönleinstraße); Wühlischstraße 41, 10245 Berlin (S+U Warschauer Straße); Berliner Str. 11, 13187 Berlin (S+U Pankow); Kastanienallee 24, 10435 Berlin (U Eberswalder Straße); Berliner Allee 95, 13088 Berlin (Weissensee) | Sonntag – Donnerstag: 9.00–0.00 Uhr, Freitag & Samstag: 9.00–2.00 Uhr

5. Falafel Humbaba

Die Turmstraße ist eine riesige Fressmeile, auf der es eigentlich für jeden was gibt, der sich gerade in Moabit befindet. Neu aufgemacht hat vor Kurzem das Humbaba, das euch mit riesigen Falafel-Bällchen, hausgemachten Soßen und frischen Salaten glücklich macht.

Falafel Humbaba | Turmstr. 85, 10551 Berlin (U Turmstraße) | Montag – Samstag: 11.00–00.00 Uhr, Sonntag: 12.00–00.00

Uhr

6. Hot Dog World

Im Prenzlauer Berg gibt es zwar kaum noch Clubs, aber wer auf dem Weg nach Hause noch den Magen besänftigen will, hat wird bei Hot Dog World auch spät nachts noch fündig. Die klassischen Hotdogs gibt es auch in Veggie-Varianten.

Hot Dog World | Kastanienallee 102, 10435 Berlin (U Eberswalder Straße)| Sonntag – Donnerstag: 11.00–3.00 Uhr, Freitag & Samstag: 11.00–6.00 Uhr

schwarzes cafe

7. Schwarzes Café
Sollte es euch eines Abends nach Charlottenburg verschlagen und ihr etwas mehr Zeit haben, müsst ihr unbedingt im Schwarzen Café vorbei schauen. Das Restaurant war früher mal ein Bordell und ist mittlerweile eine Institution, besonders weil es wirklich rund um die Uhr geöffnet hat. Ihr könnt hier also zu jeder Tageszeit absteigen und dem Tag oder der Nacht Hallo sagen.

Schwarzes Café | Kantstraße 148, 10623 Berlin (S Savignyplatz oder U Uhlandstraße) | ganztägig geöffnet

8. Imren Grill
Klassisch und gut. Der perfekte Ort für guten Döner, gute Linsensuppe und gute Pide, nachdem man auf dem Klunkerkranich der Sonne beim Untergehen zugeschaut hat.

Imren Grill | Karl-Marx-Straße 75, 12043 Berlin (U Rathaus Neukölln) | 9.00–3.00 Uhr

mama burrito

9. Mama Burrito & sons
Keine Lust auf Döner oder Falafel? Dann werdet ihr an den zwei wichtigsten Tagen der Woche im Mama Burrito auf dem RAW-Gelände auch noch bis 1 Uhr fündig. Die Burritos gibt’s auch in vegan und sind ziemlich lecker.

Mama Burrito & sons | Warschauer Straße/Revaler Straße (U Warschauer Straße) | Montag – Donnerstag: 12.00–21.00 Uhr, Freitag & Samstag: 12.00–01.00 Uhr, Sonntag: 12.00–21.00 Uhr

10. Konak Grill
Schon seit 1993 gibt es den Konak Grill am Kotti. Die Auswahl mag überschaulich sein, doch mit seinen beliebten Köfteburgern sticht der Laden seine Konkurrenz aus.

Konak Grill | Reichenbergerstraße 10, 10999 Berlin (U Kottbusser Tor) | täglich 10.00–4.00 Uhr

11. Ya-Hala Chicken
Wenn man nachts im Wedding unterwegs ist, kann man bei großem Hunger schon mal etwas verzweifeln. Dönerläden gibt es zwar einige, aber wer nach Alternativen sucht, wird nicht so schnell fündig. Im Ya-Hala Chicken gibt’s knuspriges Hähnchen und Knobisoße in großen Portionen zu günstigen Preisen.

Ya-Hala Chicken | Badstraße 51, 13357 Berlin (U Pankstraße) | 8:00-2:00


Titelbild: © Maxi Virgili

Sanabel: © Berliner Fresse

Schiller Burger: © Schiller Burger/Facebook

Schwarzes Café: © Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Mama Burrito: © Mademoiselle Louve

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Mitternachtssnack

Wenn ihr mal wieder von einer Heißhungerattacke geplagt werdet, egal, ob euer Abend gerade zu Ende geht oder erst beginnt – in diesen 11 Läden werdet ihr noch fündig, satt und glücklich.

1. Salut Backwaren
Die Bäckerei Salut dürfte wohl fast jedem von euch bekannt sein, denn sie liegt direkt am Schlesischen Tor und hat 24/7 geöffnet. Und als ob das nicht überzeugend genug wäre, bietet sie Backwaren jeder Art, darunter auch türkische Spezialitäten, an.

Salut Backwaren | Schlesische Straße 1, 10997 Berlin (U Schlesisches Tor) | ganztägig geöffnet

sanabel

2. Sanabel
Falafel und Schawarma sind vielleicht nichts Neues in Berlin, Sanabel hebt sich mit der hohen Qualität seiner hausgemachten Produkte aber deutlich von der Masse ab. Wer unter der Woche bis zum späten Abend im Club der Visionäre, der Ipse oder einem der anderen zahlreichen Clubs in der Gegend chillt, sollte auf dem Weg zur U-Bahn auf jeden Fall Halt für einen hervorragenden Halloumi mit Hummus machen.

Sanabel | Schlesische Straße 36, 10997 Berlin (U Schlesisches Tor) oder Gabriel-Max-Straße 16, 10245 Berlin (Warschauer Straße) | Montag – Donnerstag: 11.00–1.00 Uhr, Freitag – Sonntag: 11.00–3.00 Uhr

3. yoyo Foodworld
Hier gibt es alles, was das vegane Herz begehrt: Pizza, Wraps, Salate, Tofu-Burger und Smoothies.

yoyo Foodworld | Gärtnerstraße 27, 10245 Berlin (U Samariterstraße) | täglich von 12.00–24.00 Uhr

schillerburger

4. Schiller Burger
Nach ein paar Drinks hat man nicht selten Lust auf Burger. Wie gut, dass es den Schillerburger gleich sieben Mal in Berlin gibt, unter anderem unweit des Tempelhofes Feldes. Zu angenehmen Preisen gibt es auch Alternativen für Vegetarier und Veganer.

Schiller Burger | Herrfurthstraße 7, 12049 Berlin (U Boddinstraße), Karl-Marx-Straße 223, 12055 Berlin (S+U Neukölln); Schönleinstraße 34, 10967 Berlin (U Schönleinstraße); Wühlischstraße 41, 10245 Berlin (S+U Warschauer Straße); Berliner Str. 11, 13187 Berlin (S+U Pankow); Kastanienallee 24, 10435 Berlin (U Eberswalder Straße); Berliner Allee 95, 13088 Berlin (Weissensee) | Sonntag – Donnerstag: 9.00–0.00 Uhr, Freitag & Samstag: 9.00–2.00 Uhr

5. Falafel Humbaba
Die Turmstraße ist eine riesige Fressmeile, auf der es eigentlich für jeden was gibt, der sich gerade in Moabit befindet. Neu aufgemacht hat vor Kurzem das Humbaba, das euch mit riesigen Falafel-Bällchen, hausgemachten Soßen und frischen Salaten glücklich macht.

Falafel Humbaba | Turmstr. 85, 10551 Berlin (U Turmstraße) | Montag – Samstag: 11.00–00.00 Uhr, Sonntag: 12.00–00.00
Uhr

6. Hot Dog World
Im Prenzlauer Berg gibt es zwar kaum noch Clubs, aber wer auf dem Weg nach Hause noch den Magen besänftigen will, hat wird bei Hot Dog World auch spät nachts noch fündig. Die klassischen Hotdogs gibt es auch in Veggie-Varianten.

Hot Dog World | Kastanienallee 102, 10435 Berlin (U Eberswalder Straße)| Sonntag – Donnerstag: 11.00–3.00 Uhr, Freitag & Samstag: 11.00–6.00 Uhr

schwarzes cafe

7. Schwarzes Café
Sollte es euch eines Abends nach Charlottenburg verschlagen und ihr etwas mehr Zeit haben, müsst ihr unbedingt im Schwarzen Café vorbei schauen. Das Restaurant war früher mal ein Bordell und ist mittlerweile eine Institution, besonders weil es wirklich rund um die Uhr geöffnet hat. Ihr könnt hier also zu jeder Tageszeit absteigen und dem Tag oder der Nacht Hallo sagen.

Schwarzes Café | Kantstraße 148, 10623 Berlin (S Savignyplatz oder U Uhlandstraße) | ganztägig geöffnet

8. Imren Grill
Klassisch und gut. Der perfekte Ort für guten Döner, gute Linsensuppe und gute Pide, nachdem man auf dem Klunkerkranich der Sonne beim Untergehen zugeschaut hat.

Imren Grill | Karl-Marx-Straße 75, 12043 Berlin (U Rathaus Neukölln) | 9.00–3.00 Uhr

mama burrito

9. Mama Burrito & sons
Keine Lust auf Döner oder Falafel? Dann werdet ihr an den zwei wichtigsten Tagen der Woche im Mama Burrito auf dem RAW-Gelände auch noch bis 1 Uhr fündig. Die Burritos gibt’s auch in vegan und sind ziemlich lecker.

Mama Burrito & sons | Warschauer Straße/Revaler Straße (U Warschauer Straße) | Montag – Donnerstag: 12.00–21.00 Uhr, Freitag & Samstag: 12.00–01.00 Uhr, Sonntag: 12.00–21.00 Uhr

10. Konak Grill
Schon seit 1993 gibt es den Konak Grill am Kotti. Die Auswahl mag überschaulich sein, doch mit seinen beliebten Köfteburgern sticht der Laden seine Konkurrenz aus.

Konak Grill | Reichenbergerstraße 10, 10999 Berlin (U Kottbusser Tor) | täglich 10.00–4.00 Uhr

11. Ya-Hala Chicken
Wenn man nachts im Wedding unterwegs ist, kann man bei großem Hunger schon mal etwas verzweifeln. Dönerläden gibt es zwar einige, aber wer nach Alternativen sucht, wird nicht so schnell fündig. Im Ya-Hala Chicken gibt’s knuspriges Hähnchen und Knobisoße in großen Portionen zu günstigen Preisen.

Ya-Hala Chicken | Badstraße 51, 13357 Berlin (U Pankstraße) | 8:00-2:00


Titelbild: © Maxi Virgili
Sanabel: © Berliner Fresse
Schiller Burger: © Schiller Burger/Facebook
Schwarzes Café: © Sofitel Berlin Kurfürstendamm
Mama Burrito: © Mademoiselle Louve

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Ungefragte Beratung: Bleibt im Sommer mal zu Hause http://mitvergnuegen.com/2015/ungefragte-beratung-bleibt-im-sommer-zu-hause/ http://mitvergnuegen.com/2015/ungefragte-beratung-bleibt-im-sommer-zu-hause/#comments Fri, 31 Jul 2015 10:00:34 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=78205


Mit den ersten warmen Tagen des Jahres füllte sich meine Timeline mit Fragen zur Sommerurlaubsplanung. Wohin im August? Meine Frau und ich verbrachten viele Abende Flüge und Hotels checkend auf der Couch. “Zu weit weg, zu überlaufen, zu teuer.” Im Mai haben wir uns dann auch tagsüber Links geschickt. Hotels, die wir Wochen vorher nur okay fanden, waren plötzlich ausgebucht, die Flüge wurden immer teurer, wir immer panischer: “Ach, dann lass doch einfach buchen. Ist doch egal.“ Bis im Juni die völlig abseitige Idee im Raum stand, den Urlaub einfach in Berlin zu verbringen. Und das machen wir nun auch.

Urlaub auf Balkonien. Was früher wie eine Drohung klang, ist jetzt dem Sonnenuntergang auf Madeira gleichgestellt. Ich kann es kaum erwarten mit modischen Urlaubssünden wie Flipflops und Badehose in den Supermarkt zu gehen. Auf Lanzerote ist es egal und hier jetzt auch, weil ja alle Berliner weg sind. Der Freundeskreis murrt, dass die Stadt aber ja voll von Touristen sei. Das mag sein, aber wann wart ihr denn das letzte Mal auf der Museumsinsel spazieren oder am Schlesischen Tor feiern? Welche Plätze zu meiden sind, zeigt diese Übersicht ganz gut. Stattdessen kann man kann abends also ins Dottir gehen, ohne wochenlang ein Tisch vorbestellt zu haben. Man kann sogar mit dem Auto dorthin fahren, denn nachts findet man ohne Schwierigkeiten einen Parkplatz direkt vor der Tür – sogar im Prenzlauer Berg. Und am Morgen geht’s ins Freibad am Humboldthain; nach ein paar Tagen kennt man den Bademeister beim Namen. 

Fernsehen, Pommes und Freibad

Dass ich im Sommerurlaub zu Hause geblieben bin, ist lange her, deshalb freue ich mich umso mehr darauf. An die Reisen nach Österreich oder Bayern mit meinen Eltern kann ich mich kaum erinnern. Aber ich erinnere mich, wie meine Freunde und ich in den Sommerferien – als wir nicht mehr mitfahren mussten – einfach in das jeweils elternfreie Haus gezogen sind. Gleich nach dem Frühstück vorm Fernseher (krasse Rebellion) sind wir ins Freibad gefahren. Tagelang saßen wir in unseren klammen Badehosen dort, haben Pommes gegessen und Cindy und Kathrin auf den Po geschaut. Wir haben keine Ruinen besichtigt und kein exotisches Streetfood gegessen. Jeder Tag war immer gleich und es war immer super. Nachts haben wir im Garten geraucht, Steine an das Fenster von Cindy und Kathrin geworfen und sind mit ihnen noch mal zum Bad gefahren und über die Mauer geklettert. Dass kann man im Huboldthain übrigens auch machen, denn der Mensch, der sonst auf das Grundstück aufpasst, ist garantiert nicht in Berlin. 

Andreas-Bohlender-–-Hund-auf-Balkon


Titelfoto: © dmitrymoi/Shutterstock

Hund: © Andreas Bohlender

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Mit den ersten warmen Tagen des Jahres füllte sich meine Timeline mit Fragen zur Sommerurlaubsplanung. Wohin im August? Meine Frau und ich verbrachten viele Abende Flüge und Hotels checkend auf der Couch. “Zu weit weg, zu überlaufen, zu teuer.” Im Mai haben wir uns dann auch tagsüber Links geschickt. Hotels, die wir Wochen vorher nur okay fanden, waren plötzlich ausgebucht, die Flüge wurden immer teurer, wir immer panischer: “Ach, dann lass doch einfach buchen. Ist doch egal.“ Bis im Juni die völlig abseitige Idee im Raum stand, den Urlaub einfach in Berlin zu verbringen. Und das machen wir nun auch.

Urlaub auf Balkonien. Was früher wie eine Drohung klang, ist jetzt dem Sonnenuntergang auf Madeira gleichgestellt. Ich kann es kaum erwarten mit modischen Urlaubssünden wie Flipflops und Badehose in den Supermarkt zu gehen. Auf Lanzerote ist es egal und hier jetzt auch, weil ja alle Berliner weg sind. Der Freundeskreis murrt, dass die Stadt aber ja voll von Touristen sei. Das mag sein, aber wann wart ihr denn das letzte Mal auf der Museumsinsel spazieren oder am Schlesischen Tor feiern? Welche Plätze zu meiden sind, zeigt diese Übersicht ganz gut. Stattdessen kann man kann abends also ins Dottir gehen, ohne wochenlang ein Tisch vorbestellt zu haben. Man kann sogar mit dem Auto dorthin fahren, denn nachts findet man ohne Schwierigkeiten einen Parkplatz direkt vor der Tür – sogar im Prenzlauer Berg. Und am Morgen geht’s ins Freibad am Humboldthain; nach ein paar Tagen kennt man den Bademeister beim Namen. 

Fernsehen, Pommes und Freibad

Dass ich im Sommerurlaub zu Hause geblieben bin, ist lange her, deshalb freue ich mich umso mehr darauf. An die Reisen nach Österreich oder Bayern mit meinen Eltern kann ich mich kaum erinnern. Aber ich erinnere mich, wie meine Freunde und ich in den Sommerferien – als wir nicht mehr mitfahren mussten – einfach in das jeweils elternfreie Haus gezogen sind. Gleich nach dem Frühstück vorm Fernseher (krasse Rebellion) sind wir ins Freibad gefahren. Tagelang saßen wir in unseren klammen Badehosen dort, haben Pommes gegessen und Cindy und Kathrin auf den Po geschaut. Wir haben keine Ruinen besichtigt und kein exotisches Streetfood gegessen. Jeder Tag war immer gleich und es war immer super. Nachts haben wir im Garten geraucht, Steine an das Fenster von Cindy und Kathrin geworfen und sind mit ihnen noch mal zum Bad gefahren und über die Mauer geklettert. Dass kann man im Huboldthain übrigens auch machen, denn der Mensch, der sonst auf das Grundstück aufpasst, ist garantiert nicht in Berlin. 

Andreas-Bohlender-–-Hund-auf-Balkon


Titelfoto: © dmitrymoi/Shutterstock
Hund: © Andreas Bohlender

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So sehen Berliner Clubtüren bei Tag aus http://mitvergnuegen.com/2015/so-sehen-berliner-clubtueren-bei-tag-aus/ http://mitvergnuegen.com/2015/so-sehen-berliner-clubtueren-bei-tag-aus/#comments Fri, 31 Jul 2015 08:36:27 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=78214 xx-2213-1500x1000


Ihr wisst wie euer Lieblingssclub bei Nacht aussieht? Aber würdet ihr auch noch am nächsten Morgen den Eingang finden?

Unser neues Lieblingstrinkspiel zum Vorglühen vor der Partynacht ist ab heute Berliner Clubs anhand ihrer Türen zu erraten. Wer eine Tür als erstes erkennt, darf einen Pfeffi trinken. Ab geht’s:

xx-2687-1500x1000 xx-2326-1500x1000 xx-2081-1500x1000 xx-2620-1500x1000 xx-2254-1500x1000 xx-2250-1500x1000 xx-2147-1500x1000 xx-2547-1500x1000

Die tolle Fotoserie, die Berliner Clubtüren bei Tag zeigt, kommt von Finding Berlin, die damit ein schönes Zeitzeugnis der Party- und Clubkultur geschaffen haben – denn manche Clubs existieren gar nicht mehr, andere haben wir noch nie gesehen und wiederum andere müssen wir endlich mal besuchen. Alle Fotos gibt’s bei Finding Berlin.


Fotos: © Finding Berlin

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Ihr wisst wie euer Lieblingssclub bei Nacht aussieht? Aber würdet ihr auch noch am nächsten Morgen den Eingang finden?

Unser neues Lieblingstrinkspiel zum Vorglühen vor der Partynacht ist ab heute Berliner Clubs anhand ihrer Türen zu erraten. Wer eine Tür als erstes erkennt, darf einen Pfeffi trinken. Ab geht’s:

xx-2687-1500x1000 xx-2326-1500x1000 xx-2081-1500x1000 xx-2620-1500x1000 xx-2254-1500x1000 xx-2250-1500x1000 xx-2147-1500x1000 xx-2547-1500x1000

Die tolle Fotoserie, die Berliner Clubtüren bei Tag zeigt, kommt von Finding Berlin, die damit ein schönes Zeitzeugnis der Party- und Clubkultur geschaffen haben – denn manche Clubs existieren gar nicht mehr, andere haben wir noch nie gesehen und wiederum andere müssen wir endlich mal besuchen. Alle Fotos gibt’s bei Finding Berlin.


Fotos: © Finding Berlin

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Freitag, 31.07. Permanent Vacation Exposé – Prince Charles http://mitvergnuegen.com/2015/freitag-31-07-permanent-vacation-expos-prince-charles/ http://mitvergnuegen.com/2015/freitag-31-07-permanent-vacation-expos-prince-charles/#comments Tue, 28 Jul 2015 22:01:53 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77824 Prince Charles


Das Prince Charles bekommt heute Besuch aus München vom Elektro-Label Permanent Vacation – und das bedeutet Party bis in die frühen Morgenstunden.

Das Live-Set kommt heute von (Phillip) Lauer, der – von House und Italo-Disco beeinflusst – gern die elektronischen Genregrenzen sprengt. Hinter den Plattendecks steht zudem der Chef von Permanent Vacation selbst: Benjamin Fröhlich. Unterstützt werden sie von Thomalla alias Philipp Koller, dessen erste 12” “Gefilde” auf Bodi Bills Label Krakatau erschienen ist.

Wir verlosen 2×2 Tickets, wenn ihr uns in den Kommentaren sagt, wo ihr mal gern dauerhaft Urlaub machen wollt. (Gewonnen haben Kristin und Moritz. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Teilnehmer!)

 

Permanent Vacation Exposé | 31.07.2015 | Prince Charles | 20.00–8.00 Uhr | Tickets: 10 Euro


Titelfoto: © Prince Charles

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Prince Charles

Das Prince Charles bekommt heute Besuch aus München vom Elektro-Label Permanent Vacation – und das bedeutet Party bis in die frühen Morgenstunden.

Das Live-Set kommt heute von (Phillip) Lauer, der – von House und Italo-Disco beeinflusst – gern die elektronischen Genregrenzen sprengt. Hinter den Plattendecks steht zudem der Chef von Permanent Vacation selbst: Benjamin Fröhlich. Unterstützt werden sie von Thomalla alias Philipp Koller, dessen erste 12” “Gefilde” auf Bodi Bills Label Krakatau erschienen ist.

Wir verlosen 2×2 Tickets, wenn ihr uns in den Kommentaren sagt, wo ihr mal gern dauerhaft Urlaub machen wollt. (Gewonnen haben Kristin und Moritz. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Teilnehmer!)

 

Permanent Vacation Exposé | 31.07.2015 | Prince Charles | 20.00–8.00 Uhr | Tickets: 10 Euro


Titelfoto: © Prince Charles

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Sonntag, 02.08. Keinemusik Open Air – Neue Heimat http://mitvergnuegen.com/2015/sonntag-02-08-keine-musik-open-air-neue-heimat/ http://mitvergnuegen.com/2015/sonntag-02-08-keine-musik-open-air-neue-heimat/#comments Thu, 30 Jul 2015 22:01:00 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77880 Neue Heimat


Es vergeht ja mittlerweile kaum ein Wochenende, an dem nicht ein Open Air stattfindet. Heute wird in der Garten-Werkhalle der Neuen Heimat zu den Acts des Liebhaberlabels und -kollektivs “Keinemusik” wild getanzt, bis die Nacht einbricht.

Dabei sollte das “Keine Musik Open Air” ursprünglich im Stattbad stattfinden, denn das Label und der Club waren lange Zeit leidenschaftliche Partner. Doch das Stattbad musste im Mai schließen und diente die Neue Heimat als Ausweichort für die verbliebenen geplanten Veranstaltungen – und hat sich mittlerweile zur geeigneten Feierlocation entwickelt.

Für die richtigen Vibes sorgen heute die “Keinemusik”-Kollegen &ME, Adam Port, Rampa, David Mayer und Reznik, also bunte und geliebte Hunde im Berliner Elektronikuniversum.

Wir verlosen 2×2 Tickets an alle, die uns in den Kommentaren sagen, warum sie heute dabei sein müssen.

 

Keine Musik Open Air | 02.08.2015 | Neue Heimat | Beginn: 14 Uhr | Eintritt: 5 Euro vor 17 Uhr, 10 Euro ab 17 Uhr


Titelfoto: © Neue Heimat

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Neue Heimat

Es vergeht ja mittlerweile kaum ein Wochenende, an dem nicht ein Open Air stattfindet. Heute wird in der Garten-Werkhalle der Neuen Heimat zu den Acts des Liebhaberlabels und -kollektivs “Keinemusik” wild getanzt, bis die Nacht einbricht.

Dabei sollte das “Keine Musik Open Air” ursprünglich im Stattbad stattfinden, denn das Label und der Club waren lange Zeit leidenschaftliche Partner. Doch das Stattbad musste im Mai schließen und diente die Neue Heimat als Ausweichort für die verbliebenen geplanten Veranstaltungen – und hat sich mittlerweile zur geeigneten Feierlocation entwickelt.

Für die richtigen Vibes sorgen heute die “Keinemusik”-Kollegen &ME, Adam Port, Rampa, David Mayer und Reznik, also bunte und geliebte Hunde im Berliner Elektronikuniversum.

Wir verlosen 2×2 Tickets an alle, die uns in den Kommentaren sagen, warum sie heute dabei sein müssen.

 

Keine Musik Open Air | 02.08.2015 | Neue Heimat | Beginn: 14 Uhr | Eintritt: 5 Euro vor 17 Uhr, 10 Euro ab 17 Uhr


Titelfoto: © Neue Heimat

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Das Leben in Kunst verwandeln – So wohnen Kreative in Berlin http://mitvergnuegen.com/2015/das-leben-in-kunst-verwandeln-so-leben-kreative-in-berlin/ http://mitvergnuegen.com/2015/das-leben-in-kunst-verwandeln-so-leben-kreative-in-berlin/#comments Thu, 30 Jul 2015 13:28:20 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77769 Souls in a Box


Berlin ist bekannt als weltoffene und kreative Stadt. Hier leben Menschen, die ihre Persönlichkeit auf verschiedenste Art ausleben. Die junge Fotografin Alessandra Mannisi sucht nach genau solchen Menschen. Menschen, die ihr Leben vollständig der Kunst widmen. Alessandra fotografiert sie in ihren Wohnungen und will damit ihre ganz persönliche Geschichten erzählen. Die Bilderserie nannte sie “Souls in a Box”. Wir haben mit ihr über das Projekt gesprochen.

Erzähl uns doch ein wenig von dir. Wie bist du auf die Idee deines Projektes gekommen?
Ich bin eine 28-jährige Fotografin und wuchs in einem langweiligen Ort im Süden Italiens auf. Dort gab es keinen Raum für Kreativität, also zog ich mit 18 Jahren nach Rom, um Juwelendesign zu studieren. Ich war fasziniert von der Vielfalt der Menschen, von ihrer Kunst und ihrer Unvoreingenommenheit. Seitdem zog ich umher und nach zehn Jahren landete ich schließlich in Berlin. Die Idee, meinen Beruf mit meinem Interesse an Menschen zu verbinden, kam mir vor einem Jahr in London. So entstand „Souls in a Box“. Die Serie ist ein Fotografie- und Anthropologie-Projekt, das Einblicke in das Leben verschiedener Menschen und ihren persönlichen, intimen Wohnraum geben soll. Jede Box ist eine Sammlung von Erinnerungen, Träumen, Obsessionen, Hoffnungen und Meinungen. Es ist eine Reportage über besondere Menschen und ihre Geschichten, aber auch ein Abbild unserer zeitgenössischen Welt.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.54.40

Wer war die erste Person, die du fotografiert hast und wie war das?
Die erste Person, die ich fotografiert habe, war ein Freund eines Freundes. Ich kannte ihn persönlich nicht sehr gut, deshalb hatte ich keine bestimmten Erwartungen. Am Ende war es eine tolle Erfahrung. Ich fotografierte ihn an seinem normalen Abend. Wir hatten sehr viel Spaß und dieses Experiment motivierte mich, weiterzumachen.

Wie hast du deine Modelle gefunden?
Als ich mein Projekt begann, verbreitete ich die Idee zunächst über Freunde und Freundesfreunde. Dann veröffentlichte ich eine Anzeige in einer Web-Art-Community. Ich wurde außerdem von vielen Zeitungen und Websites kontaktiert, durch die ich immer mehr Leute finden konnte. Mittlerweile melden sich viele bei mir, die Teil des Projektes sein wollen. Für mich ist das eine große Erfüllung, auch wenn nicht alle Anfragen genau das sind, wonach ich suche. Ich suche nach Menschen, die ihr ganzes Leben in Kunst verwandelt haben.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.57.00

Auch du bist kreativ. Wie sieht deine Wohnung aus?
Natürlich werde ich auch meine Box mit in mein Projekt einbeziehen. Ich habe kürzlich erst entschieden, dass mein Zimmer die Nummer 50 meiner Serie sein wird. Es zeigt deutlich meine Persönlichkeit: ein geordnetes Chaos mit seltsamen Schätzen. Man kann meine Lieblingsfarben sehen, Fotos, Arbeiten von vielen Künstlern und eine große Sammlung an Dingen von meinen Reisen. Jedes einzelne Objekt hat eine Bedeutung und ist ein kleiner Teil meines Lebens.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.58.29

Hier geht’s zu Alessandras Serie “Souls in a Box”.


Titelbild: © tumblr souls in a box

Collagen: © Alessandra Mannisi

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Souls in a Box

Berlin ist bekannt als weltoffene und kreative Stadt. Hier leben Menschen, die ihre Persönlichkeit auf verschiedenste Art ausleben. Die junge Fotografin Alessandra Mannisi sucht nach genau solchen Menschen. Menschen, die ihr Leben vollständig der Kunst widmen. Alessandra fotografiert sie in ihren Wohnungen und will damit ihre ganz persönliche Geschichten erzählen. Die Bilderserie nannte sie “Souls in a Box”. Wir haben mit ihr über das Projekt gesprochen.

Erzähl uns doch ein wenig von dir. Wie bist du auf die Idee deines Projektes gekommen?
Ich bin eine 28-jährige Fotografin und wuchs in einem langweiligen Ort im Süden Italiens auf. Dort gab es keinen Raum für Kreativität, also zog ich mit 18 Jahren nach Rom, um Juwelendesign zu studieren. Ich war fasziniert von der Vielfalt der Menschen, von ihrer Kunst und ihrer Unvoreingenommenheit. Seitdem zog ich umher und nach zehn Jahren landete ich schließlich in Berlin. Die Idee, meinen Beruf mit meinem Interesse an Menschen zu verbinden, kam mir vor einem Jahr in London. So entstand „Souls in a Box“. Die Serie ist ein Fotografie- und Anthropologie-Projekt, das Einblicke in das Leben verschiedener Menschen und ihren persönlichen, intimen Wohnraum geben soll. Jede Box ist eine Sammlung von Erinnerungen, Träumen, Obsessionen, Hoffnungen und Meinungen. Es ist eine Reportage über besondere Menschen und ihre Geschichten, aber auch ein Abbild unserer zeitgenössischen Welt.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.54.40

Wer war die erste Person, die du fotografiert hast und wie war das?
Die erste Person, die ich fotografiert habe, war ein Freund eines Freundes. Ich kannte ihn persönlich nicht sehr gut, deshalb hatte ich keine bestimmten Erwartungen. Am Ende war es eine tolle Erfahrung. Ich fotografierte ihn an seinem normalen Abend. Wir hatten sehr viel Spaß und dieses Experiment motivierte mich, weiterzumachen.

Wie hast du deine Modelle gefunden?
Als ich mein Projekt begann, verbreitete ich die Idee zunächst über Freunde und Freundesfreunde. Dann veröffentlichte ich eine Anzeige in einer Web-Art-Community. Ich wurde außerdem von vielen Zeitungen und Websites kontaktiert, durch die ich immer mehr Leute finden konnte. Mittlerweile melden sich viele bei mir, die Teil des Projektes sein wollen. Für mich ist das eine große Erfüllung, auch wenn nicht alle Anfragen genau das sind, wonach ich suche. Ich suche nach Menschen, die ihr ganzes Leben in Kunst verwandelt haben.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.57.00

Auch du bist kreativ. Wie sieht deine Wohnung aus?
Natürlich werde ich auch meine Box mit in mein Projekt einbeziehen. Ich habe kürzlich erst entschieden, dass mein Zimmer die Nummer 50 meiner Serie sein wird. Es zeigt deutlich meine Persönlichkeit: ein geordnetes Chaos mit seltsamen Schätzen. Man kann meine Lieblingsfarben sehen, Fotos, Arbeiten von vielen Künstlern und eine große Sammlung an Dingen von meinen Reisen. Jedes einzelne Objekt hat eine Bedeutung und ist ein kleiner Teil meines Lebens.

Bildschirmfoto 2015-07-27 um 17.58.29

Hier geht’s zu Alessandras Serie “Souls in a Box”.


Titelbild: © tumblr souls in a box
Collagen: © Alessandra Mannisi

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11 Bücher, die Berliner für den Sommerurlaub empfehlen http://mitvergnuegen.com/2015/11-buecher-die-berliner-fuer-den-sommerurlaub-empfehlen/ http://mitvergnuegen.com/2015/11-buecher-die-berliner-fuer-den-sommerurlaub-empfehlen/#comments Thu, 30 Jul 2015 12:00:04 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77857 sommerlektüre


Der Sommer haut uns gerade allen mächtig um die Ohren – und das ist ein gutes Gefühl! Vor allem heißt das für viele von uns auch: Ab in den Urlaub! Tschaui! Endlich wieder Zeit zum Füße hochlegen, am Po kratzen und entspannt lesen. Da es sich bei Büchern immer lohnt, Freunde nach Empfehlungen zu fragen, haben wir für euch mal eine Runde Reiselektüretipps eingeholt. Müsst ihr natürlich nicht im Urlaub lesen. In Berlin ist’s schließlich auch schön.

1. Jan Köppen empfiehlt “Gott bewahre” von John Nivenjankoeppen
Jan Köppen ist nicht nur der schönste Mann Berlins, sondern auch sehr nett. Und Fernsehmoderator. (Fotos: Matze Hielscher & Heyne Verlag) 

“Gott liebt Dope, Jesus wird Rockstar und Hitler ist Kellner in Teufels Küche. Dieses Buch ist so absurd und so wahr. Es ist ein Spiegel. Für die Gesellschaft. Mit all ihrer Doppelmoral, der Homophobie und dem Kapitalismus. John Niven kann Schreiben. Und das ziemlich fantastisch. Vor allem über Gott und die Welt.”

2. Balbina empfiehlt “Zu viel Glück” von Alice Munrobalbina3Die wunderbare Sängerin Balbina ist wohl eine der bestgekleidetsten Frauen der Stadt. (Fotos: Balbina/Pressefoto & S. Fischer)

“Kurzgeschichten, deren Verlauf und Ende einen jedes Mal völlig überraschen – also mich zumindest. Ich für meinen Teil bin der Antwort auf die Frage “Glück” ein Schrittchen näher gekommen, auch wenn die Erzählungen meist eher vom Gegenteil handeln.”

3. Mark Heywinkel empfiehlt “Wir bleiben in der Nähe” von Tilman Rammstedtmarkhey
Journalist Mark Heywinkel turnt durch die Medienwelt wie ein freudiger Schimpanse. Letztes Jahr hat der den ersten Mediensalon veranstaltet und arbeitet jetzt beim Jugendauftritt der ZEIT mit: ze.tt. (Fotos: DuMont & Mark Heywinkel)

“Felix’ Jugendliebe will heiraten. Dass sie den Traditionsquatsch überhaupt in Betracht zieht, ist schon ein Schock. Dann will sie sich aber auch noch so’ne Flachpfeife angeln, und Felix empfindet selbst immer noch was für sie. Genauso wie sein bester Kumpel. Also beschließen die beiden, das einzig Richtige zu tun: Sie entführen die Lieblingsdame. Ein melancholischer und witziger und einfühlsamer Roadtrip-Roman entspinnt sich daraus, toll. Den Autor Tilman Rammtedt will man auch gleich entführen. Aber dann könnte er seine wunderbaren ZEIT ONLINE-Texte nicht mehr schreiben.”

4. Ada Blitzkrieg empfiehlt “The Virgin Suicides” von Jeffrey Eugenides 
ada
Wir wissen nicht, wann Ada Blitzkrieg all das isst, was sie auf Instagram postet, wie sie nebenher noch super Texte schreibt und sogar lustige Sachen twittert. Sie macht’s einfach. (Fotos: textkrieg.de & The Virgin Suicides Bloomsbury Publishing)

“Ich liebe sowohl die Atmosphäre und den fratzigen Verklemmungs-Charme von amerikanischen Kleinstädten als auch die besonderen Funken, die pubertierende Mädchen versprühen. Und ihre Tode. Unbedingt in Englisch lesen.”

5. Peter Wittkamp empfiehlt “Ein Mann will nach oben” von Hans Falladapeterwittkamp
Peter Wittkamps Selbstbeschreibung in 140 Zeichen: “Soziologiestudium Bamberg – Universal Music Berlin – Konzepter für TLGG. 2015: Autor bei KiWi und Knaur, Gagschreiber und freier Kreativer.” (Fotos: rororo & Peter Willkamp)

“Auch vor 100 Jahren war Berlin höchst umtriebig. Nur die Probleme waren anderes gelagert: Statt um den Einlass ins Berghain sorgten sich die Menschen eher darum, wie sie bloß an den nächsten Job und damit über den Monat kommen. Okay, sooo anders waren die Sorgen vielleicht gar nicht. Der überhaupt nicht genug zu würdigende Hans Fallada erzählt hier die Geschichte des Karl Siebrecht und seiner Clique. Ein episches Werk über Freundschaft, Kontakte, Karriere, Liebe, Aufstieg und Fall. Und Berlin.”

6. Claire Oelkers empfiehlt “Fünf Löcher im Himmel” von Rocko Schamoniclaire
Claire Oelkers war früher süße Maus bei MTV, jetzt macht sie immer noch gute Sachen und trifft in ihrem Videoformat “Germanness” die deutsche Meute. (Fotos: Milena Zwerenz & Piper)

“Man kann ‘Fünf Löcher im Himmel’ als “harten Stoff” bezeichnen, aber ich liebe es, dass der Roman völlig frei von Kitsch ist und Angst vor’m Altwerden macht. Absurd, I know.”

7. Jule Müller empfiehlt “Das weiße Buch” von Raphael Horzonjulemueller
Jule Müller ist ein Teil von “Im Gegenteil”, außerdem Buchautorin und Fotografin. Roter Lippenstift steht ihr ganz ausgezeichnet. (Fotos: suhrkamp & Jule Müller)

“Mein liebstes Urlaubsbuch, das ich neulich auf Fuerteventura im Sandsturm, gelesen habe, war ‘Das weiße Buch’ von Raphael Horzon. Das ist leicht, witzig, erzählt von Berlin-Mitte und dem durchgeknallten Regalhändler, Apfelkuchenmagnat, Nachtclubbesitzer, Kunstfaker und Kopfkrawattenerfinder Raphael Horzon, dessen Laden man noch heute in der Torstraße findet. Absolut unterhaltsam und liebenswert bekloppt.”

8. Mieze von Mia. empfiehlt “Der Willy ist weg” von Jörg Juretzkamieze
Mieze hat uns gleich 10 Buchtipps geschickt. Sie empfiehlt euch, auch die Autobiographie von Hildegard Knef zu lesen oder die Detektivgeschichte “Motherless Brooklyn” von Jonathan Lethem. (Fotos: H.Flug & Unionsverlag)

“Alles von Jörg Juretzka ist klasse! Angefangen habe ich mit “Der Willy ist weg”, danach hab ich alles von ihm gelesen! Spannend und lustig!!

9. Raul Krauthausen empfiehlt “Lonely Planet Guide to Experimental Travel” von Lonely Planet
raul
Raul hat viel zu tun: Er wird oft als Redner für Konferenzen gebucht und Medienhäuser fragen ihn und sein Team von den Sozialhelden an, um den politisch korrektem Umgang mit Behinderten zu lernen. (Fotos: Lonely Planet Publications & Matze Hielscher)

“Für alle, die gerne neue Orte entdecken und GeoCaching-affin sind. Ein Reiseführer für überall.”

10. Susann Hoffmann empfiehlt “Elizabeth Costello” von J.M. Coetzeesusann3

Susann Hoffmann ist eine der Gründerinnen von “Edition F”, “dem digitalen Zuhause für Frauen”. (Fotos: Jennifer Frey & S.Fischer Verlag)

“Elizabeth ist eine Frau, die viele Ecken und Kanten hat, die mit Konventionen wenig anfangen kann und die offen heraus anspricht, was ihr auf der Seele liegt und worüber sie nachdenkt: das Böse, Massentierschlachtung, das Jenseits. Eben die Themen unserer Gesellschaft.”

11. Markus Herrmann “Herm” empfiehlt die Graphic Novel “The Homeland Directive”herm
Herm beschreibt sich heute mal selbst: “blogdings, autor von aaarfz und experte für fast alles. und stuntman. Berlin.” (Fotos: hermsfarm.de & Top Shelf Productions)

“Ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern sieht dabei auch noch sehr gut aus. (Hat aber nichts mit der gleichnamigen Serie zu tun.) Nachteil ist, dass man danach zu Paranoia neigt. Vorteil hingegen, dass man nebenbei lernt, wie man perfekt untertauchen kann. Zum Beispiel um den Urlaub zu verlängern.”


Euch steht gerade nicht so der Sinn nach Lesen? Vielleicht machen euch ja unsere 11 Podcast-Empfehlungen oder diese Fernsehserien glücklich.


Titelfoto: photoiva/Shutterstock

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sommerlektüre

Der Sommer haut uns gerade allen mächtig um die Ohren – und das ist ein gutes Gefühl! Vor allem heißt das für viele von uns auch: Ab in den Urlaub! Tschaui! Endlich wieder Zeit zum Füße hochlegen, am Po kratzen und entspannt lesen. Da es sich bei Büchern immer lohnt, Freunde nach Empfehlungen zu fragen, haben wir für euch mal eine Runde Reiselektüretipps eingeholt. Müsst ihr natürlich nicht im Urlaub lesen. In Berlin ist’s schließlich auch schön.

1. Jan Köppen empfiehlt “Gott bewahre” von John Nivenjankoeppen
Jan Köppen ist nicht nur der schönste Mann Berlins, sondern auch sehr nett. Und Fernsehmoderator. (Fotos: Matze Hielscher & Heyne Verlag) 

“Gott liebt Dope, Jesus wird Rockstar und Hitler ist Kellner in Teufels Küche. Dieses Buch ist so absurd und so wahr. Es ist ein Spiegel. Für die Gesellschaft. Mit all ihrer Doppelmoral, der Homophobie und dem Kapitalismus. John Niven kann Schreiben. Und das ziemlich fantastisch. Vor allem über Gott und die Welt.”

2. Balbina empfiehlt “Zu viel Glück” von Alice Munrobalbina3Die wunderbare Sängerin Balbina ist wohl eine der bestgekleidetsten Frauen der Stadt. (Fotos: Balbina/Pressefoto & S. Fischer)

“Kurzgeschichten, deren Verlauf und Ende einen jedes Mal völlig überraschen – also mich zumindest. Ich für meinen Teil bin der Antwort auf die Frage “Glück” ein Schrittchen näher gekommen, auch wenn die Erzählungen meist eher vom Gegenteil handeln.”

3. Mark Heywinkel empfiehlt “Wir bleiben in der Nähe” von Tilman Rammstedtmarkhey
Journalist Mark Heywinkel turnt durch die Medienwelt wie ein freudiger Schimpanse. Letztes Jahr hat der den ersten Mediensalon veranstaltet und arbeitet jetzt beim Jugendauftritt der ZEIT mit: ze.tt. (Fotos: DuMont & Mark Heywinkel)

“Felix’ Jugendliebe will heiraten. Dass sie den Traditionsquatsch überhaupt in Betracht zieht, ist schon ein Schock. Dann will sie sich aber auch noch so’ne Flachpfeife angeln, und Felix empfindet selbst immer noch was für sie. Genauso wie sein bester Kumpel. Also beschließen die beiden, das einzig Richtige zu tun: Sie entführen die Lieblingsdame. Ein melancholischer und witziger und einfühlsamer Roadtrip-Roman entspinnt sich daraus, toll. Den Autor Tilman Rammtedt will man auch gleich entführen. Aber dann könnte er seine wunderbaren ZEIT ONLINE-Texte nicht mehr schreiben.”

4. Ada Blitzkrieg empfiehlt “The Virgin Suicides” von Jeffrey Eugenides 
ada
Wir wissen nicht, wann Ada Blitzkrieg all das isst, was sie auf Instagram postet, wie sie nebenher noch super Texte schreibt und sogar lustige Sachen twittert. Sie macht’s einfach. (Fotos: textkrieg.de & The Virgin Suicides Bloomsbury Publishing)

“Ich liebe sowohl die Atmosphäre und den fratzigen Verklemmungs-Charme von amerikanischen Kleinstädten als auch die besonderen Funken, die pubertierende Mädchen versprühen. Und ihre Tode. Unbedingt in Englisch lesen.”

5. Peter Wittkamp empfiehlt “Ein Mann will nach oben” von Hans Falladapeterwittkamp
Peter Wittkamps Selbstbeschreibung in 140 Zeichen: “Soziologiestudium Bamberg – Universal Music Berlin – Konzepter für TLGG. 2015: Autor bei KiWi und Knaur, Gagschreiber und freier Kreativer.” (Fotos: rororo & Peter Willkamp)

“Auch vor 100 Jahren war Berlin höchst umtriebig. Nur die Probleme waren anderes gelagert: Statt um den Einlass ins Berghain sorgten sich die Menschen eher darum, wie sie bloß an den nächsten Job und damit über den Monat kommen. Okay, sooo anders waren die Sorgen vielleicht gar nicht. Der überhaupt nicht genug zu würdigende Hans Fallada erzählt hier die Geschichte des Karl Siebrecht und seiner Clique. Ein episches Werk über Freundschaft, Kontakte, Karriere, Liebe, Aufstieg und Fall. Und Berlin.”

6. Claire Oelkers empfiehlt “Fünf Löcher im Himmel” von Rocko Schamoniclaire
Claire Oelkers war früher süße Maus bei MTV, jetzt macht sie immer noch gute Sachen und trifft in ihrem Videoformat “Germanness” die deutsche Meute. (Fotos: Milena Zwerenz & Piper)

“Man kann ‘Fünf Löcher im Himmel’ als “harten Stoff” bezeichnen, aber ich liebe es, dass der Roman völlig frei von Kitsch ist und Angst vor’m Altwerden macht. Absurd, I know.”

7. Jule Müller empfiehlt “Das weiße Buch” von Raphael Horzonjulemueller
Jule Müller ist ein Teil von “Im Gegenteil”, außerdem Buchautorin und Fotografin. Roter Lippenstift steht ihr ganz ausgezeichnet. (Fotos: suhrkamp & Jule Müller)

“Mein liebstes Urlaubsbuch, das ich neulich auf Fuerteventura im Sandsturm, gelesen habe, war ‘Das weiße Buch’ von Raphael Horzon. Das ist leicht, witzig, erzählt von Berlin-Mitte und dem durchgeknallten Regalhändler, Apfelkuchenmagnat, Nachtclubbesitzer, Kunstfaker und Kopfkrawattenerfinder Raphael Horzon, dessen Laden man noch heute in der Torstraße findet. Absolut unterhaltsam und liebenswert bekloppt.”

8. Mieze von Mia. empfiehlt “Der Willy ist weg” von Jörg Juretzkamieze
Mieze hat uns gleich 10 Buchtipps geschickt. Sie empfiehlt euch, auch die Autobiographie von Hildegard Knef zu lesen oder die Detektivgeschichte “Motherless Brooklyn” von Jonathan Lethem. (Fotos: H.Flug & Unionsverlag)

“Alles von Jörg Juretzka ist klasse! Angefangen habe ich mit “Der Willy ist weg”, danach hab ich alles von ihm gelesen! Spannend und lustig!!

9. Raul Krauthausen empfiehlt “Lonely Planet Guide to Experimental Travel” von Lonely Planet
raul
Raul hat viel zu tun: Er wird oft als Redner für Konferenzen gebucht und Medienhäuser fragen ihn und sein Team von den Sozialhelden an, um den politisch korrektem Umgang mit Behinderten zu lernen. (Fotos: Lonely Planet Publications & Matze Hielscher)

“Für alle, die gerne neue Orte entdecken und GeoCaching-affin sind. Ein Reiseführer für überall.”

10. Susann Hoffmann empfiehlt “Elizabeth Costello” von J.M. Coetzeesusann3

Susann Hoffmann ist eine der Gründerinnen von “Edition F”, “dem digitalen Zuhause für Frauen”. (Fotos: Jennifer Frey & S.Fischer Verlag)

“Elizabeth ist eine Frau, die viele Ecken und Kanten hat, die mit Konventionen wenig anfangen kann und die offen heraus anspricht, was ihr auf der Seele liegt und worüber sie nachdenkt: das Böse, Massentierschlachtung, das Jenseits. Eben die Themen unserer Gesellschaft.”

11. Markus Herrmann “Herm” empfiehlt die Graphic Novel “The Homeland Directive”herm
Herm beschreibt sich heute mal selbst: “blogdings, autor von aaarfz und experte für fast alles. und stuntman. Berlin.” (Fotos: hermsfarm.de & Top Shelf Productions)

“Ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern sieht dabei auch noch sehr gut aus. (Hat aber nichts mit der gleichnamigen Serie zu tun.) Nachteil ist, dass man danach zu Paranoia neigt. Vorteil hingegen, dass man nebenbei lernt, wie man perfekt untertauchen kann. Zum Beispiel um den Urlaub zu verlängern.”


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Donnerstag, 30.07. Still Alice – Freiluftkino Hasenheide http://mitvergnuegen.com/2015/donnerstag-30-07-still-alice-freiluftkino-hasenheide/ http://mitvergnuegen.com/2015/donnerstag-30-07-still-alice-freiluftkino-hasenheide/#comments Mon, 27 Jul 2015 22:01:18 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77788 NEW YORK, NY - MARCH 20:  Julianne Moore filming "Still Alice" on March 20, 2014 in Long Island, New York.  (Steve Sands/GC Images)


Zugegeben, Julianne Moore ist eine meiner liebsten Schauspielerinnen überhaupt. Nach Meryl Streep hat mich kaum eine Hollywood-Dame mit so viel Wandelbarkeit beeindruckt: von rauchig-glamourös in “A Single Man” bis hin zu ziemlich lässig in “The Kids Are Allright”. Dabei verliert sie nie an Authentizität. Auch in “Still Alice” ist das nicht anders – kein Wunder, dass sie dafür den Oscar als beste Hauptdarstellerin abgeräumt hat.

In dem Film spielt Julianne Moore eine 50-jährige Uni-Professorin und Mutter, die an Alzheimer erkrankt und dadurch nach und nach die Kontrolle über ihr Leben verliert. Jeden Tag prüft sie aufs Neue, welche Wörter sie sich noch merken kann, wiederholt die Namen ihrer Kinder und kämpft. “Still Alice” erzählt keine Geschichte für leichte Herzen, sondern eine, die ihr bis nach Hause mitnehmt. Dafür lohnt es sich heute auf jeden Fall, auch bei etwas kühleren Temperaturen mit Decken und warmem Tee bewaffnet in der Hasenheide aufzuschlagen.

 

Still Alice (OmU) | 30.07.2015 | Freiluftkino Hasenheide | Filmstart: 21:15 Uhr | Tickets 6,80 Euro


Titelfoto: © Still Alice, Sony Pictures

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NEW YORK, NY - MARCH 20:  Julianne Moore filming "Still Alice" on March 20, 2014 in Long Island, New York.  (Steve Sands/GC Images)

Zugegeben, Julianne Moore ist eine meiner liebsten Schauspielerinnen überhaupt. Nach Meryl Streep hat mich kaum eine Hollywood-Dame mit so viel Wandelbarkeit beeindruckt: von rauchig-glamourös in “A Single Man” bis hin zu ziemlich lässig in “The Kids Are Allright”. Dabei verliert sie nie an Authentizität. Auch in “Still Alice” ist das nicht anders – kein Wunder, dass sie dafür den Oscar als beste Hauptdarstellerin abgeräumt hat.

In dem Film spielt Julianne Moore eine 50-jährige Uni-Professorin und Mutter, die an Alzheimer erkrankt und dadurch nach und nach die Kontrolle über ihr Leben verliert. Jeden Tag prüft sie aufs Neue, welche Wörter sie sich noch merken kann, wiederholt die Namen ihrer Kinder und kämpft. “Still Alice” erzählt keine Geschichte für leichte Herzen, sondern eine, die ihr bis nach Hause mitnehmt. Dafür lohnt es sich heute auf jeden Fall, auch bei etwas kühleren Temperaturen mit Decken und warmem Tee bewaffnet in der Hasenheide aufzuschlagen.

 

Still Alice (OmU) | 30.07.2015 | Freiluftkino Hasenheide | Filmstart: 21:15 Uhr | Tickets 6,80 Euro


Titelfoto: © Still Alice, Sony Pictures

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Warum vergeht die Zeit eigentlich so schnell? http://mitvergnuegen.com/2015/warum-die-zeit-so-schnell-verfliegt/ http://mitvergnuegen.com/2015/warum-die-zeit-so-schnell-verfliegt/#comments Wed, 29 Jul 2015 14:00:31 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77965 Time – Sonja Langford


Ich habe – wie wahrscheinlich jeder von uns – ein zwiespältiges Verhältnis zur Zeit. Manchmal scheint sie überhaupt nicht zu vergehen, besonders in Situationen, in denen ich warten muss. In sterilen Arztpraxen zum Beispiel oder bei ungeliebten Tätigkeiten, die wertvolle Zeit in Anspruch nehmen, die ich lieber mit Hobbys und anderen spaßigeren Dingen verbringen würden.

Meistens jedoch vergeht die Zeit wie im Flug. Im Arbeitsalltag ist das besonders verheerend, wenn ein eine Arbeitswoche plötzlich schon wieder vergangen ist und das Wochenende mit spannenden Dingen gefüllt werden will (überhaupt ist doch die Relation Arbeitswoche und Wochenende unfair!); gestern noch genoss ich die Sonne im Sommerurlaub, plötzlich muss ich schon wieder Weihnachtsgeschenke besorgen. Dagegen plätscherte meine Studienzeit in zäher Formvollendung nur so dahin, weil ich sie zwischen Vorlesungen und Seminaren mit Treffen und Plaudereien und Ausflügen und Quatsch füllen konnte. Ich hatte fast den ganzen Tag Zeit groß zu träumen. Von den vielen Möglichkeiten, die ich hatte und die sich mir boten.

Je älter wir werden, desto weniger Zeit verbleibt

macauly

Träumen ist unser Antrieb, es befeuert unsere Kreativität. Besser zu sein. Mehr zu erreichen, mehr zu sehen. Aber: „Mit der zunehmenden Zahl an Alternativen verschlechtert sich das Verhältnis der ‚realisierten‘ zu den ‚realisierbaren‘ Möglichkeiten“, schreiben die Autoren des spannenden Webspecials „Wie wir ticken“ der S.Z. Was sie meinen: Je mehr Möglichkeiten und – nicht unerheblich – je mehr monetäre Mittel man hat, um Träume zu verwirklichen (z.B. Reisen), desto größeren Druck verspüren wir, alle Möglichkeiten, Träume und Wünsche zu realisieren. Aber die Zeit fehlt natürlich und je älter wir werden, desto weniger Zeit verbleibt. Wir sind uns unserer Sterblichkeit bewusst und wollen die Zeit so sinnvoll und erlebnisreich wie möglich verbringen (wobei ich bei dem Gedanken an meine eigene Sterblichkeit, zunächst mal in akute Schockstarre falle und zu gar nichts mehr fähig. Womöglich etwas kontraproduktiv.).

Warum die Zeit schneller vergeht, je älter wir werden, erklärt auch das tolle Webprojekte von Maximilian Kleiner “Why time flies“. Er erklärt das Vergehen der Zeit anhand einer 1897 aufgestellten Theorie des französischen Philosophen Paul Janet. Nach seiner Theorie entspricht eine Woche einem Viertel unseres Lebens, wenn wir einen Monat alt sind. Im Alter von einem Jahr, beträgt eine Woche bereits 1/50 unseres Lebens. Wenn wir 10 Jahre alt sind, entspricht ein Jahr bereits nur noch 20% unseres Lebens. Und wenn wir 50 Jahre alt sind, wird ein Jahr 1/50 unseres Lebens sein. Und so weiter.

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 12.07.36
Bildschirmfoto 2015-07-29 um 12.04.54

Und was können wir jetzt dagegen tun? Eigentlich nichts, außer die alte Lebensratgeberweisheit zu befolgen und unser Leben in vollen Zügen zu genießen. Das heißt, nicht nur die schönen Momente, die wir mit Freunden, unserer Familie oder unserem Partner erleben, sondern auch diejenigen, die wir als nervig, unnötig, zeitraubend empfinden. Warten im Arztzimmer zum Beispiel oder Einkaufen im Supermarkt. Anstatt uns darauf zu fokussieren, dass die Wartezeit verschwendete Zeit ist, könnten wir immer ein Buch dabei tragen, uns Gedanken um unsere Zukunft machen, Pläne schmieden oder einfach Leute beobachten. Das Leben hält eigentlich immer Neues und Aufregendes bereit, man muss nur gewillt sein, es zu sehen und zu erleben. Auch wenn es nicht den Ansprüchen an ein Abenteuer erfüllt.


Titelfoto: © Sonja Langford/Unsplash

Gif: © giphy.com

Fotos: “Why time flies”

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Time – Sonja Langford

Ich habe – wie wahrscheinlich jeder von uns – ein zwiespältiges Verhältnis zur Zeit. Manchmal scheint sie überhaupt nicht zu vergehen, besonders in Situationen, in denen ich warten muss. In sterilen Arztpraxen zum Beispiel oder bei ungeliebten Tätigkeiten, die wertvolle Zeit in Anspruch nehmen, die ich lieber mit Hobbys und anderen spaßigeren Dingen verbringen würden.

Meistens jedoch vergeht die Zeit wie im Flug. Im Arbeitsalltag ist das besonders verheerend, wenn ein eine Arbeitswoche plötzlich schon wieder vergangen ist und das Wochenende mit spannenden Dingen gefüllt werden will (überhaupt ist doch die Relation Arbeitswoche und Wochenende unfair!); gestern noch genoss ich die Sonne im Sommerurlaub, plötzlich muss ich schon wieder Weihnachtsgeschenke besorgen. Dagegen plätscherte meine Studienzeit in zäher Formvollendung nur so dahin, weil ich sie zwischen Vorlesungen und Seminaren mit Treffen und Plaudereien und Ausflügen und Quatsch füllen konnte. Ich hatte fast den ganzen Tag Zeit groß zu träumen. Von den vielen Möglichkeiten, die ich hatte und die sich mir boten.

Je älter wir werden, desto weniger Zeit verbleibt

macauly

Träumen ist unser Antrieb, es befeuert unsere Kreativität. Besser zu sein. Mehr zu erreichen, mehr zu sehen. Aber: „Mit der zunehmenden Zahl an Alternativen verschlechtert sich das Verhältnis der ‚realisierten‘ zu den ‚realisierbaren‘ Möglichkeiten“, schreiben die Autoren des spannenden Webspecials „Wie wir ticken“ der S.Z. Was sie meinen: Je mehr Möglichkeiten und – nicht unerheblich – je mehr monetäre Mittel man hat, um Träume zu verwirklichen (z.B. Reisen), desto größeren Druck verspüren wir, alle Möglichkeiten, Träume und Wünsche zu realisieren. Aber die Zeit fehlt natürlich und je älter wir werden, desto weniger Zeit verbleibt. Wir sind uns unserer Sterblichkeit bewusst und wollen die Zeit so sinnvoll und erlebnisreich wie möglich verbringen (wobei ich bei dem Gedanken an meine eigene Sterblichkeit, zunächst mal in akute Schockstarre falle und zu gar nichts mehr fähig. Womöglich etwas kontraproduktiv.).

Warum die Zeit schneller vergeht, je älter wir werden, erklärt auch das tolle Webprojekte von Maximilian Kleiner “Why time flies“. Er erklärt das Vergehen der Zeit anhand einer 1897 aufgestellten Theorie des französischen Philosophen Paul Janet. Nach seiner Theorie entspricht eine Woche einem Viertel unseres Lebens, wenn wir einen Monat alt sind. Im Alter von einem Jahr, beträgt eine Woche bereits 1/50 unseres Lebens. Wenn wir 10 Jahre alt sind, entspricht ein Jahr bereits nur noch 20% unseres Lebens. Und wenn wir 50 Jahre alt sind, wird ein Jahr 1/50 unseres Lebens sein. Und so weiter.

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 12.07.36
Bildschirmfoto 2015-07-29 um 12.04.54

Und was können wir jetzt dagegen tun? Eigentlich nichts, außer die alte Lebensratgeberweisheit zu befolgen und unser Leben in vollen Zügen zu genießen. Das heißt, nicht nur die schönen Momente, die wir mit Freunden, unserer Familie oder unserem Partner erleben, sondern auch diejenigen, die wir als nervig, unnötig, zeitraubend empfinden. Warten im Arztzimmer zum Beispiel oder Einkaufen im Supermarkt. Anstatt uns darauf zu fokussieren, dass die Wartezeit verschwendete Zeit ist, könnten wir immer ein Buch dabei tragen, uns Gedanken um unsere Zukunft machen, Pläne schmieden oder einfach Leute beobachten. Das Leben hält eigentlich immer Neues und Aufregendes bereit, man muss nur gewillt sein, es zu sehen und zu erleben. Auch wenn es nicht den Ansprüchen an ein Abenteuer erfüllt.


Titelfoto: © Sonja Langford/Unsplash
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“Sie sieht aus, als würde sie sterben” – Was Kinder über Modekampagnen denken http://mitvergnuegen.com/2015/sie-sieht-aus-als-wuerde-sie-sterben-was-kinder-ueber-modekampagnen-denken/ http://mitvergnuegen.com/2015/sie-sieht-aus-als-wuerde-sie-sterben-was-kinder-ueber-modekampagnen-denken/#comments Wed, 29 Jul 2015 12:30:44 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77935 Bildschirmfoto 2015-07-29 um 10.19.24


Momentan beginnen alle großen Modemarken wieder mit dem Bewerben ihrer neuen Kollektionen. Für die meisten unter uns mag das nichts Besonderes mehr sein. Doch kürzlich veröffentlichte die bildende Künstlerin Yolanda Domínguez ein Video, was unsere Aufmerksamkeit auf interessante Weise auf das Thema lenkt.

Yolanda drehte ein Video, in dem Achtjährige beschreiben und deuten sollen, wie große Marken ihre Mode präsentieren. Ihre Antworten halten uns nicht nur die Absurdität der Darstellungen vor Augen, sondern auch, wie unterschiedlich Männer und Frauen gezeigt und letztendlich wahrgenommen werden.

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 10.24.44

Seit einigen Jahren lässt die spanische Künstlerin Projekte entstehen, die sich thematisch vor allem um Konsum und die problematische Darstellung von Frauen in unserer medial geprägten Gesellschaft drehen. Hier könnt ihr mehr über die Künstlerin und ihre Projekte erfahren.



Titelbild + Bild: © Yolanda Domínguez

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Momentan beginnen alle großen Modemarken wieder mit dem Bewerben ihrer neuen Kollektionen. Für die meisten unter uns mag das nichts Besonderes mehr sein. Doch kürzlich veröffentlichte die bildende Künstlerin Yolanda Domínguez ein Video, was unsere Aufmerksamkeit auf interessante Weise auf das Thema lenkt.

Yolanda drehte ein Video, in dem Achtjährige beschreiben und deuten sollen, wie große Marken ihre Mode präsentieren. Ihre Antworten halten uns nicht nur die Absurdität der Darstellungen vor Augen, sondern auch, wie unterschiedlich Männer und Frauen gezeigt und letztendlich wahrgenommen werden.

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 10.24.44

Seit einigen Jahren lässt die spanische Künstlerin Projekte entstehen, die sich thematisch vor allem um Konsum und die problematische Darstellung von Frauen in unserer medial geprägten Gesellschaft drehen. Hier könnt ihr mehr über die Künstlerin und ihre Projekte erfahren.


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11 Lügen, die uns unsere Eltern in der Kindheit erzählt haben http://mitvergnuegen.com/2015/11-luegen-die-uns-unsere-eltern-in-der-kindheit-erzaehlt-haben/ http://mitvergnuegen.com/2015/11-luegen-die-uns-unsere-eltern-in-der-kindheit-erzaehlt-haben/#comments Wed, 29 Jul 2015 09:00:57 +0000 http://mitvergnuegen.com/?p=77866 Bildschirmfoto 2015-07-28 um 16.27.02


Als Kinder hörten wir ständig, dass Lügen schlecht fürs Karma ist. Trotzdem wuchsen wir mit vielen kleinen Unwahrheiten auf, deren erzieherische Unsinnigkeit uns erst später so richtig bewusst wurde. Hier ist eine kleine Auswahl der Lügen, mit denen uns unsere Eltern in unserer Kindheit austricksten.

1. Der Weihnachtsmann weiß alles.

1

2. Wenn du schielst und dich erschrickst, bleiben deine Augen so stehen.

schielen

3. Wir sind fast da.

car

4. Wenn du aufisst, scheint morgen die Sonne.

eat2

5. Das tut nicht weh.

doctor

6. Wenn du in der Nase bohrst, bleibt der Finger stecken.

popel

7. Vom Fernsehen bekommst du viereckige Augen.

sponge

8. Wenn du lügst, kriegst du eine lange Nase.

pinoc

9. Der Storch bringt die Babies.

penis magic

10. Wenn du einen Kirschkern schluckst, wächst ein Baum in deinem Bauch.

spit

11. Die Schulzeit ist die schönste Zeit deines Lebens.

school


Titelbild: © flickr Philippe Put
GIFs 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 11: giphy
GIF 9: imgur

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Als Kinder hörten wir ständig, dass Lügen schlecht fürs Karma ist. Trotzdem wuchsen wir mit vielen kleinen Unwahrheiten auf, deren erzieherische Unsinnigkeit uns erst später so richtig bewusst wurde. Hier ist eine kleine Auswahl der Lügen, mit denen uns unsere Eltern in unserer Kindheit austricksten.

1. Der Weihnachtsmann weiß alles.

1

2. Wenn du schielst und dich erschrickst, bleiben deine Augen so stehen.

schielen

3. Wir sind fast da.

car

4. Wenn du aufisst, scheint morgen die Sonne.

eat2

5. Das tut nicht weh.

doctor

6. Wenn du in der Nase bohrst, bleibt der Finger stecken.

popel

7. Vom Fernsehen bekommst du viereckige Augen.

sponge

8. Wenn du lügst, kriegst du eine lange Nase.

pinoc

9. Der Storch bringt die Babies.

penis magic

10. Wenn du einen Kirschkern schluckst, wächst ein Baum in deinem Bauch.

spit

11. Die Schulzeit ist die schönste Zeit deines Lebens.

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