40 DAYS OF EATING 2015 – Best-of

40 Tage, 40 Restaurants. Weinchen, Schäumchen, Träumchen und Gummizughosen. Die Zwillinge haben sich wieder mal durch halb Berlin gegessen und präsentieren uns heute ihre Favoriten von 40 DAYS OF EATING 2015. Vorhang auf für "The Best of Noms".

Kimchi Princess, 40 Days of Eating

1. Maria, wie geht's dir nach 40 Tagen essen?

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber manchmal, also ab und zu, nicht oft, aber auch nicht selten, bin ich einfach mal so richtig gemütlich und gehe den Weg des geringsten Widerstandes. So auch diverse Mitmenschen: Wir wurden permanent nach dem besten Restaurant, der besten Bar und sowieso dem besten Essen gefragt. Von uns gab es dann die hochgezogene Augenbraue mit der schnippischen Bemerkung, man solle doch einfach mal nachlesen. Die absolut legitime Reaktion war dann meist: "Is' ja so viel". Stimmt. Ist viel. War viel. Echt viel. Ingesamt 80 Restaurants durften wir mit unserer Anwesenheit beglücken. 80 Mal Kater. Gefühlte 80 Mal Tatar und Burger und letztes Jahr auch rote Beete (was letztes Jahr die rote Beete war, ist heute der Blumenkohl. Der muss gerade einfach überall ran. Das It-Gemüse schlechthin.) Darum gibt es hier jetzt ein Top of the Nom, unsere Favourites, des leckerste vom Leckeren von Berlin. Soweit wir das beurteilen können...

2. Welches war das beste Restaurant?

Also ich will's echt nicht sagen, denn schon jetzt bekommt man da schwer einen Tisch: Das Beuster ist die neue Perle der Reeperbahn von Neukölln, der Weserstraße. Schnitzel, Tatar, lecker Weinchen. Bitte unbedingt reservieren. Wer hier keinen Tisch mehr bekommt: Direkt gegenüber ist das Dr. To's, wo ein irrer Chinese leckere asiatische Tapas vertickt (da waren wir letztes Jahr für 40 Days!). Und natürlich No Tiers von Rieke. Selber kochen in vegan mit K.I.Z.-Beschallung. Sorry, aber das kann man nicht toppen. Das Richard ist im Gesamtpaket auch wirklich der absolute Hammer. Fürs Erlebnis: House of Small Wonder.
Beuster, 40 Days of Eating, Berlin, Restaurant

3. Was war die beste Vorspeise?

Blutwurstlolli im Probier Mahl. Und die Bosco-Interpretation des Niedrigtemperatureis: 63°C-Ei, Kartoffeln, Bitto-Käse, schwarze Trüffel. Tatar im Crackers und im Beuster. Roohkostteller mit Humus im MJ's Foodshop.

4. Welches Hauptgericht schmeckte am besten?

Senfeier im La Soupe Populaire, Steaksandwich im MJ's Foodshop (DAS BROT!), ausnahmslos alles in der Hafenküche und im Probier Mahl. Beide Locations haben richtig gutes Essen. Das Fleischgedöns im To Beef Or Not To Beef lässt sich in herrlich gemütlicher Atmosphäre im schummrig romantischen Licht verputzen.
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5. Wo gab's die beste Nachspeise?

Ich stehe gar nicht auf süß, aber das Dessert im Fame (Katerschmaus) war lustig, weil da so Knalldropse drin waren.

6. Wo gab's den besten Snack für Zwischendurch?

Alles bei Vom Einfachen das Gute! Die Dumplings in der Long March Canteen und die Burger bei Tommi's Burger Joint.
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7. Welches Getränk hat dich am meisten begeistert?

Choc-Choc-Smoothie im Daluma und der Matcha Latte im House of Small Wonder.

8. Wo gab's den besten Service?

Crackers (jetzt bloß nicht abheben, Philipp!), Long March Canteen. Und Rieke natürlich (No Tiers).
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9. Wo habt ihr den besten Abend/Tag verbracht?

Neue Heimat, MJ's Foodshop, No Tiers, Hafenküche, Markthalle Moabit.

10. Und wo gab's die stylischste Toilette?

Im Martha's.

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1. Sophia, wie geht's dir nach 40 Tagen essen?

40 Tage, 40 verschiedene Restaurants. Und weil wir offensichtlich komplett beknackt inna Birne sind, haben wir das auch direkt zwei Mal gemacht. Nicht nur High Cuisine, auch mal 'ne Currywurst oder Pommes wurden von uns mehr oder weniger professionell und mit mal mehr, mal weniger Leidenschaft verspeist. Nun lehnen wir uns zurück, reiben uns die Bäuche und zählen Mails von Freunden mit folgendem Inhalt: "Wo isst man denn nun am besten in Berlin?" Ehm, ganze kurze Enttäuschung vorweg: Es gibt nicht DAS eine grandiose Megarestaurant in Berlin. Beim Essen ist es ja wie mit der Musik: Es ist Geschmackssache. Unsere Highlights müssen nicht eure Highlights sein. Und so hören wir immer wieder, wenn wir von einem bestimmten Restaurant schwärmen: "Bohr nee, da? Da isset doch voll kacke. "Trotzdem kommen jetzt meine ganze persönlichen Lieblinge, ihr wolltet es ja so.

2. Welches war das beste Restaurant?

Ein sehr gutes Restaurant wird nicht immer automatisch auch zum Lieblingsrestaurant. Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, um sich in ein Restaurant zu verlieben: 1. Muss man es gut erreichen können (der Berliner an sich verlässt ja eher ungern den eigenen Kiez). 2. Muss das Essen natürlich toll sein und 3. ist es auch förderlich, wenn dort Leute abhängen, die man tendenziell eher mag. Meine Favoriten sind das Beuster (Tatar!) sowie das Bosco (mehr ist eben echt besser!). Für La Soup Populaire würde ich jeder Zeit den "weiten" Weg wieder auf mich nehmen und auch wenn meine Meinung zu Moabit eher nicht so gut ankam: Probier Mahl ist richtig gut und das meine ich voll ernst.
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3. Was war die beste Vorspeise?

Der VORSPEISENWAGEN (!) in der Long March Canteen und fast ausnahmslos alles im Probier Mahl. Und natürlich die Maissuppe im House of Small Wonder.

4. Welches Hauptgericht schmeckte am besten?

Alle 45 Hauptgänge im Bosco. La Soup Populaire sowieso und über das Schnitzel in Clärchens Ballhaus müssen wir hier nun wirklich nicht noch einmal reden, denn es sollte JEDEM klar sein, dass das in diese Liste gehört.
Clärchens Ballhaus, Christoph Wehrer, 40 Days

5. Wo gab's die beste Nachspeise?

Alle! #Naschfuchs

6. Wo gab's den besten Snack für Zwischendurch?

Verstehe die Frage nicht. Snacks sind doch immer geil!
Vom Einfachen das Gute, 40 Days, Milena Zwerenz

7. Welches Getränk hat dich am meisten begeistert?

Natürlich alle Schmusis im Daluma und der Wein im Solar und alle Drinks im Beuster und und und. Wir trinken selten Cocktails, also reicht uns schon eine ehrliche Weingebleitung.

8. Wo gab's den besten Service?

Crackers. Haben wir ja schon oft gesagt. Und natürlich die charmante junge Dame in der Long March Canteen. Die war echt der Hammer! Aber eigentlich waren alle nett zu uns. Wir versuchen ja auch immer nett zum Service zu sein. Karma und so.
crackers

9. Wo habt ihr den besten Abend/Tag verbracht?

Beuster, denn da hatten wir Geburtstag! Markthalle Moabit war super, MJ's Foodshop und natürlich der letzte Abend mit No Tiers! Bohr, so viele. Cicciolina war toll, Hafenküche superlecker und entspannt und Solar irgendwie total aufregend. Sogar Mustafa's hatte irgendwie was Gutes. Nächste Frage!

10. Und wo gab's die stylischste Toilette?

UMAMI. Ich schäme mich seitdem für mein unstylisches Badezimmer.

Alle Folgen von 40 DAYS OF EATING findet ihr hier. Und wo sich welches Restaurant befindet, seht ihr in unserer kulinarischen 40-Days-Berlin-Karte.

40 DAYS OF EATING 2015 – Karte aller Restaurants


Vielen Dank an Maria und Sophia, denen ihr hier und hier auf Instagram folgen könnt.

Außerdem möchten wir allen Fotografen danken: Alice Epp, Carolin Weinkopf, Christoph Wehrer, Daniel Müller, Franziska Taffelt für die gelben Titelbilder, Leif Osthoff, Maxi Virgili, Nora Tabel, Ölf Colasse, Sascha Schlegel und Tabea Mathern.

Mit freundlicher Unterstützung von Fissler

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