11 schöne Ausflüge für den Spätsommer

So langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu, morgens und abends wird es wieder kälter, die Tage kürzer. Aber tagsüber ist es immer noch wunderbar warm, sodass sogar noch ein Sprung in Wasser hier und da drin ist. Auf jeden Fall solltet ihr nochmal die ganze Kraft der Sonne in euch aufsaugen und eure Vitamin-D-Speicher für kältere, düstere Tage füllen. Hier könnt ihr das besonders gut machen.

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© Marit Blossey Eine Panoramawanderung rund um Bad Belzig machen

Bei einer ausgedehnten Wanderung rund um die Stadt bekommt ihr tolle Aussichten auf die Burg Eisenhardt und den historischen Stadtkern. Wenn ihr auf dem Belziger Marktplatz startet, könnt ihr euch dort erstmal die hübsch restaurierten Gebäude in der Altstadt anschauen. Raus aus der Stadt führt euch der Weg entlang am Belziger Bach und durch den idyllischen Kurpark rund um die Therme. Wer Lust hat, kann sich in der Nähe auch die KZ-Gedenkstätte Roederhof oder die Kunstwerke entlang des Internationalen Kunstwanderweges anschauen. Die gesamte Strecke ist ungefähr 15 Kilometer lang, am besten plant ihr 4 bis 5 Stunden ein.

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© Milena Zwerenz Kleine Reise ins Mittelalter auf Burg Storkow

Nachdem die mittelalterliche Burg Storkow vor etwa zehn Jahren wieder aufgebaut und restauriert wurde, könnt ihr heute die über 800 Jahre alte Geschichte des Ortes im hauseigenen Museum nachverfolgen. Kinder dürfen sich sogar kostenlos ein eigenes Ritterkostüm für die Zeit auf der Burg aussuchen. Wer das richtige Mittelalter-Feeling mitnehmen möchte, sollte sich für eine der Touren mit dem Nachtwächter anmelden, die bei Dunkelheit um die Burg und durch die Gassen der Stadt führen.

  • Burg Storkow
  • Burg Storkow
  • April bis Oktober: täglich 10–17 Uhr, November bis März: täglich 11–16 Uhr
  • Mehr Info
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© Inka Chall | Dumont Reiseverlag Das Auenland erkunden im Nationalpark Unteres Odertal

Dass es ganz in der Nähe Berlins einen Nationalpark gibt, ist den wenigsten bekannt, daher begegnet man im Unteren Odertal beim Wandern oder Fahrradfahren nicht sehr vielen Menschen. Am besten sucht man sich eine Basis und unternimmt von dieser aus Tagesausflüge. Das Untere Odertal ist mit seiner 60 Kilometer langen Ausdehnung recht übersichtlich. Noch mehr Infos zu diesem Tipp findet ihr im Buch "52 kleine & große Eskapaden" vom Dumont Reiseverlag.

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© Inka Chall | Dumont Reiseverlag Schlafen im Baumhaus in der Uckermark

Ein Baumhaus mitten im Biosphärenreservat Schorfheide. Drum herum: Wald, Wild, Weiden. Ein Dorfladen. Und morgens ein großartiges Frühstück, während sich der Morgennebel lichtet. Das gibt es gerade einmal 60 Kilometer von Berlin in der Uckermark. Der Bauernhof Gut Gollin liegt etwa elf Kilometer von Templiner Bahnhof entfernt, ein Großteil der Fahrradstrecke führt am schönen Lübbesee entlang. Noch mehr Infos zu diesem Tipp findet ihr im Buch "52 kleine & große Eskapaden" vom Dumont Reiseverlag.

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© Hella Wittenberg Ausblick über Brandenburg bei einer kleinen Ballonreise genießen

Um euch nach dem Essen etwas leichter zu fühlen, könntet ihr einen Zwischenstopp bei „Ballonreisen Schäfer“ machen. Falls ihr nicht gerade an fieser Höhenangst leidet, könnt ihr während einer etwa anderthalbstündigen Tour wunderbar die Umgebung per Ballon erkundigen.

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© Reitanlage am Schlossgut Ruhe und Entspannung in der Reitanlage am Schlossgut

Auf der weitläufigen Reitanlage am Schlossgut im Berliner Outback (Havelland) findest Du einen Ort der Ruhe und Entspannung. Hier kannst Du den Stress des Berliner Alltags abstreifen. Ob Groß oder Klein, Reiter oder Nichtreiter, der Reiterhof hat ein vielseitiges Angebot: Dressur, Springstunden bei Antje Krabbe (ausgebildet bis in die schwere Klasse), Polostunden und Horsemanshipstunden. Das Landgut bietet weiterhin Reitplätze, Roundpen, Führanlage, Trainingsbahn, direkt angrenzendes Ausreitgebiet und ein riesengroßen Poloplatz.

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© Hella Wittenberg Radeln entlang des Panoramaweges Werderobst

Die volle Dröhnung Obst könnt ihr euch am Panoramaweg Werderobst geben. Am besten schnappt ihr euch dafür ein Fahrrad und dann geht es insgesamt 22 Kilometer (oder je nach Startpunkt natürlich weniger) entlang der Ortsteile Petzow, Glindow, Derwitz und Groß Kreutz. Der ausgeschilderte Weg führt euch beispielsweise an Hofläden, dem Glindower Erzeugermarkt, aber auch am Obsthof Lindicke mit seinem Selbstpflückangebot vorbei.

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© Milena Zwerenz Dem Sonnenuntergang auf dem Scharmützelsee entgegensegeln

Wo Wasser ist, sind auch Boote meist nicht weit. Auf dem Scharmützelsee könnt ihr wunderbar Tret-, Paddel- oder Motorboot fahren oder zu Rund- und Kaffeefahrten auf den Dampfschiffen antreten. Wer abends hier ist, sollte sich den Sonnenuntergang nicht entgehen lassen. Besonders schön genießen könnt ihr ihn vom Segelboot aus. Ruhig und ja, auch ziemlich romantisch.

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© Ina Steiner In preisgekrönter Architektur direkt in der Uckermark übernachten

Zwischen Pinnow und Sternhagen hat der Berliner Architekt Thomas Kröger im Auftrag der Designprofessorin Johanna Michel und des Ingenieurs Dirk Preuß „Das schwarze Haus“ errichtet. Von außen wirkt es mit seinem Satteldach wie ein Bau aus der amerikanischen Prärie. Dabei hat der Architekt sich bei der Planung am regionalen Stil orientiert: Die Holzverschalung zitiert die Ställe und Scheunen, die bis heute die Umgebung bestimmen. Im Inneren wecken die raumhohen Glasfassaden das Gefühl, die grüne Weite der Uckermark ins Wohnzimmer geholt zu haben. Zimmer im eigentlichen Sinn gibt es nicht, eher Wohnzonen, die sich anpassen lassen. So geht die offene Küche nahtlos in einen Loungebereich über. Insgesamt bietet das Haus Raum für zehn Personen. Ein offener Kamin sorgt an kühlen Tagen für Gemütlichkeit, im Sommer lädt das 5000 Quadratmeter große Grundstück mit seinem kleinen Teich, einem Resttümpel aus der Endmoränenzeit, zum Entspannen ein.

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© Max Müller Die Füße durchmassieren lassen im Barfuß-Erlebnispark

Barfuß-Erlebnispfade gibt es viele. Meist hält man seine Füße in etwas Wasser, läuft dann über Rindenmulch und kann abschließend noch etwas die Zehen im Sand versinken lassen. Das ist meist ganz angenehm, doch mehr auch nicht. Der Barfuß-Erlebnispark neben Hartmut Rätz Straußenfarm hat es hingegen in sich: 45 Stationen gilt es zu meistern. Dabei geht es durch Schlamm, über Nägel und sogar durch ein Becken mit Kronkorken. Das macht Spaß, ist zugleich aber auch ziemlich hart. Am Ende fühlen sich die Füße ebenso wund wie gesund an und man weiß richtig, was man getan hat.

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© Spreewood Distillers Whisky und leckere Liköre bei Spreewood im Hofgarten genießen

Whisky made in Germany: In der Spreewood Distillerie, die ihre Zelte im Spreewald aufgeschlagen hat, könnt ihr nicht nur leckeren Whisky kaufen, sondern euch auch bei einem Tasting oder einer Führung tiefer in die Geheimnisse des flüssigen Golds einführen lassen. Das Gelände ist vor allem wenn es etwas wärmer ist super, um einen ganzen Tag dort zu verbringen, denn im Café könnt ihr leckeren Fairtrade-Kaffee schlürfen und im Hofgarten mit frisch Gegrilltem den kleinen Hunger stillen. Neben Whisky könnt ihr hier aber auch verschiedene Liköre – unser Favorit ist Omas Apfelkuchen – oder den leckeren Gurkengeist, der mit 40 Prozent zwar ganz schön reinhaut, aber immerhin aus echten Spreewaldgurken hergestellt wurde, probieren.

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