11 wirklich gute Restaurants in Neukölln, die immer gehen

Neukölln ist längst nicht mehr nur das Mekka des Hummus, sondern hat auch ganz viele andere kulinarische Qualitäten. Hier kann man beispielsweise sagenhafte gute (vegane) Pizza bei Gazzo oder La Stella Nera essen, kräftige Pho bei Kotti Dang, die besten Knödel der Stadt in der Knödelwirtschaft und natürlich fantastische Burger. Was Neukölln sonst noch zu bieten hat und welche Restaurants auf jeden Fall immer einen Besuch wert sind, verraten wir euch hier. Und nun ja, Hummus gibt es natürlich auch in der Liste, bei Azzam wo auch sonst.

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© Wiebke Jann Knödel so weit das Auge reicht in der Knödelwirtschaft

Ich liebe Knödel. Wenn wir sonntags bei Oma zum Essen waren, haben wir uns als Kinder immer Knödel gewünscht und genau so ging es offensichtlich auch den Jungs der Knödelwirtschaft, denn in ihrem Restaurant dreht sich alles um die runden Teigklöße. Auswählen könnt ihr zwischen Speck-, Bergkäse-, Spinat-Ricotta- und Rote-Beete-Knödeln, die mit Salat serviert werden. Wer sich nicht für eine Sorte entscheiden mag, der kann nach Belieben auf seinem Teller mischen. Aber lasst etwas Platz, denn zum Nachtisch gibt's – klar – Grießknödel mit Marillenkompott, lecker!

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© Daliah Hoffmann Sauerteigpizza essen bei Gazzo in Neukölln

Im September 2018 hat in Neukölln Berlins erste Sauerteig-Pizzeria eröffnet. Bei Gazzo wird mit einem Sauerteig auf Bio-Mehl-Basis gebacken. Der Teig fermentiert lange und wird so bekömmlicher. Auch sonst werden hier nur frische Zutaten und Produkte von hoher Qualität verwendet – wenn möglich auch lokal. Die Mozzarella und Büffelmilch kommen aus Brandenburg, die Tomatensoße wird aus italienischen Tomaten gefertigt (schmeckt man!), Salami und Schinken kommen von schwäbisch-hällischen Landschweinen oder von auserwählten Metzgern. Und für alle, die es gern ein bisschen schärfer mögen, gibt es zahlreiche Optionen, eure Auswahl noch feuriger zu gestalten. Die Pizzen werden bei 400 Grad gebacken, sind so außen schön knusprig und innen fluffig. Unbedingt probieren.

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Flammkuchen

© RitaE | Pixabay Knusprige Flammkuchen bei Hugo Ball – Flammerie & Bar

Wer in Berlin wirklich guten Flammkuchen essen möchte, der kommt am Hugo Ball an der Sonnenallee eigentlich nicht vorbei. Im Sommer stolpert man aus der S-Bahnstation quasi auf die nette Terrasse und wenn es draußen kühler ist, kann man sich im muckeligen Innenraum bei Kerzenschein auf den hübschen Holzmöbeln niederlassen und warten, bis die französische bzw. elsässische Antwort auf Pizza auf den Tisch wandert. Unser Favorit ist Haute Gratin, mit Thymiankartoffeln und würzigem Gruyère, und King Louis, mit Ofenkürbis, Walnüssen, Ziegenkäse und Schinken, aber auch Veganer*innen kommen bei Hugo auf ihre Kosten, hin da.

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pizza

© Alexandra Gorn | Unsplash Leckere vegane Pizza beim Kollektiv La Stella Nera futtern

Im La Stella Nera wird im Kollektiv gearbeitet, das heißt, eine*n Chef*in gibt's hier nicht. Dafür gibt es hier original neapolitanische Pizza aus dem Holzofen, hausgemachte Pasta, frische Salate und italienische Desserts und das alles vegan! Egal ob veganer hausgemachter Frischkäse, veganer Ricotta oder handgemachter Tofu: Hier schmeckt alles fantastisch!

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© Milena Zwerenz Pancakes und selbstgebackenes Brot bei Hallmann & Klee

Das Hallmann & Klee in Neukölln wandert galant auf die Liste hübscher Berliner Cafés in Instagram-Optik. Besonders am Wochenende ist es hier rappelvoll. Das liegt in erster Linie an dem guten Essen, dem hausgemachte Brot und dem schönen Geschirr. Bei Foodies – und bei uns natürlich auch – sind besonders die vielen kleinen und natürlich fluffigen Pancakes mit Beerenkompott, Ahornsirup und Sahne beliebt. Aber nicht nur zum Frühstück lohnt sich ein Ausflug zum Böhmischen Platz, das Abendessen im Hallmann & Klee ist auch sehr empfehlenswert.

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© Wiebke Jann Ausgezeichnete Burger bei Berlin Burger International (BBI)

Nur wenige Meter abseits der Sonnenallee findet sich diese Mini-Perle fleischiger Lust, betrieben von wahren Enthusiasten. Seit sechs Jahren, also lange bevor in Berlin beinahe täglich eine neue Burger-, BBQ- und Pulled-Pork-Bude seine Food-Truck-Fassade öffnete, hat sich der BBI hier seine Bastion erschaffen und eine treue Fangemeinde erbrutzelt. Die Burger-Kreationen erfüllen sowohl klassische als auch ausgefallene Wünsche; sehr zu empfehlen ist der „El-Gordonita“ mit Guacamole und Süßkartoffelchips.

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© Daliah Hoffmann Hochwertige Gerichte ohne viel Schnickschnack im Barra Berlin

Barra, das sind die zwei Köche Daniel Remers, Neil Paterson und Kerry Westhead, die sich hier nicht nur um die Gäste, sondern auch auch um die Weine kümmern. "Unsere Gerichte sind zum Teilen gedacht", erklärt Kerry das Menü, "wir empfehlen zwei Snacks und dann zwei Hauptspeisen pro Person." Es gibt Rosmarin-Focaccia, Taggiasche-Oliven und Langoustines mit Aioli, Langoustines im deutschen Kaisergranat, Kabeljau, Porree und Sauce Tartare oder Schweinenacken, Cavolo Nero und Quitte. Den Fisch bezieht das Barra unter anderem von Küstlichkeiten, bekannt aus der Markthalle Neun, das Fleisch von Kumpel & Keule. Unser Lieblingssupermarkt, Das Frischeparadies, gehört auch zu ihren Shoppingadressen.

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© Wiebke Jann Vegan-vegetarische Küche im H&D Chay

Es scheint regelrecht ein Trend zu sein, dass in Berlin immer mehr vietnamesische Restaurants eröffnen, die vegan-vegetarische Küche anbieten. Einen dieser Schätze findet ihr in der Hobrechtstraße in Neukölln, H&D Chay, wo ihr neben leckeren Klassikern wie Curry, Wan Tans und Pho, auch gebratenen schwarzen Tofu mit Tamarindensoße und vegane Varianten zu Ente und Hühnchen bekommt. Unser Favorit sind allerdings die gedämpften Udon-Nudeln, sie schmecken einfach fantastisch!

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© Tabea Mathern Hummus und frittiertes Gemüse im Azzam

Das Azzam in der Sonnenallee besticht den bösen Winter mit dem vielleicht leckerstem Hummus der Stadt (und davon ziemlich viel). Für wenig Geld könnt ihr in eurem Bauch die Falafelbällchen, frittierten Gemüsestückchen und Hummuslöffel nur so stapeln. Auch für Veganer ist das Azzam prima geeignet. Favorites: Hummus oder Makali-Falafel-Teller.

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© Daliah Hoffmann Im 21 gramm wahnsinnig lecker frühstücken und Wein trinken

Die Berliner haben offensichtlich einen Faible für seltsame Orte, denn nachdem bereits in Kreuzberg ein hübsche Café in eine ehemalige Friedhofshalle gezogen ist, gibt es jetzt auch eines in Neukölln. Das 21 gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist nämlich frisch in die ehemaligen Friedhofsgemäuer eingezogen und serviert in einer unglaublich schönen Atmosphäre drinnen und auf der Terrasse leckere Frühstücksplatten, Wein und Flammkuchen.

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© Fox Wu | FlickrCC BY 2.0 Vietnamesisches Flair mitten in Neukölln bei Kotti Dang

Das Kotti Dang war eine glückliche Zufallsentdeckung, als wir spätabends im Winter durch Neukölln geschlendert sind und uns aufwärmen wollten. Seitdem sind wir regelmäßig dort und schlürfen Pho. Die Brühe ist selbst vegan schön kräftig und würzig, die Reisbandnudeln sind hausgemacht und das zu ehrlichen Preisen um die 7 bis 8 Euro. Zugegeben, dass an der Decke Vogelkäfige mit unechten Hühnern baumeln, bräuchten wir jetzt nicht unbedingt, das Essen schmeckt aber wirklich fantastisch – da sehen wir über die Deko gerne hinweg.

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