11 wirklich gute Restaurants in Kreuzberg, die immer gehen

Kreuzberg zählt definitiv zu den kulinarischen Wunderländern, die man in Berlin findet, denn hier gibt es von Sudanesisch, über Chinesisch, Italienisch, Deutsch, Vietnamesisch und Koreanisch, wirklich so ziemlich jede Küche. Da kann es, vor allem, wenn man sich in einem Stadtteil nicht so oft aufhält, manchmal schwer sein, sich für eines der vielen Restaurants in Kreuzberg zu entscheiden. Damit ihr niemals hungrig durch Kreuzberg streift, haben wir hier unsere Dauerbrenner aufgelistet, die wirklich immer jeden Besuch wert sind.

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© Wiebke Jann Scharfe hausgemachte Nudeln bei Chungking Noodles

Es hat sich sicher schon rumgesprochen. Fans der beliebten chinesischen und vor allem scharfen Nudeln von Ash müssen nicht mehr aufs nächste Pop-up warten, um in den Genuss zu kommen. Wer mag, kann jetzt so viel er oder sie will in Kreuzberg Nudeln schlürfen. Zumindest mittwochs bis samstags. Hier wird mit viel Leidenschaft gearbeitet und so sind die Nudeln, wie aber auch natürlich alles andere hausgemacht. Die Karte ist überschaubar klein und dennoch ist für jeden was dabei. Wir hörten das Mittwoch-Special “Chicken Gizzards” sollte man sich nicht entgehen lassen. Wem das zu speziell ist, der kann ansonsten zwischen drei weiteren Varianten wählen. Besonders die neue vegane Version hat es uns angetan. Wer dann doch überraschenderweise mit der Schärfe zu kämpfen hat, löscht das Chilifeuer am besten mit einem Glas des ebenfalls hausgemachten Milchtees.

2

© Daliah Hoffmann Hausgemachte Pita, Masabaha und viel Pink im Shishi

Wer das Yafo kennt und liebt, sollte sich jetzt schleunigst nach Kreuzberg machen. In einem Hinterhof in der Ritterstraße hat im August das Shishi eröffnet, das zweite Restaurant von Shani Ahiel. Hier wird israelische Küche mit den besten lokalen Zutaten zubereitet. Auf der Karte stehen dann Klassiker wie Masabaha, Sirloin Tartar, rote Beete Carpaccio und vieles mehr. Neben richtig gutem Essen gibt's hier außerdem leckere Drinks und queere Partys.

3

© Wiebke Jann Regional vietnamesisch bei Con Tho

Statt alles möglichst traditionell zu halten und somit gezwungenermaßen viele Produkte aus Vietnam importieren zu müssen, setzt Huy Thong auf eine Mischung mit Regionalem. So kommt der geräucherte Seitan auch mal mit Rosmarin-Thymian-Ummantelung daher und auch der Crêpe wird mit Thymian abgeschmeckt. Das Con Tho betritt man über eine große Terrasse, die voll bepflanzt ist mit Bambus und überraschend gut von der Straße abgeschirmt ist. Im Restaurant selbst wird man dann von Bambusstäben und großen, warmen Lampen umhüllt und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Stäbe ummanteln nicht etwa die Wände, sondern sprießen aus dem Boden, aus der Decke, mitten im Raum, als Sichtschutz und als Deko.

4

© Wiebke Jann Leckere arabische Platten und Tajines zum Teilen

Direkt am Lausitzer Platz findet ihr dieses zauberhafte marokkanische Restaurant, in dem ihr euch, wenn's mal schnell gehen muss, Sandwiches mit Hummus, Falafel und Halloumi auf die Hand holen könnt. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich mit seiner Begleitung unbedingt eine der leckeren Platten teilen. Dann bekommt ihr nämlich ein riesiges Tablett mit vielen kleinen Schalen, die von Hummus über Baba Ghanoush bis hin zu Tabouleh, Falafel, Olivensalat, Reis und Halloumi mit allerhand Leckereien gefüllt sind. Für die Carnivoren gibt's das Ganze auch mit verschiedenen Fleischbällchen und -spießen. Sehr empfehlenswert sind auch die Tajines.

5

© Daliah Hoffmann Mexikanisch essen im La Lucha

Wer seinen Mexiko-Urlaub plant und kulinarisch schon mal in Stimmung kommen will, der ist im La Lucha genau richtig. Seit Anfang April bekommt ihr in dem bunt eingerichteten Restaurant, das an eine stylische Kantine erinnert, leckeres mexikanischen Essen. Auf der Karte stehen typische Gerichte wie Ceviche, Tacos, Burritos, Enmoladas oder Churros. Bei fast jedem Gericht gibt es auch eine vegane Variante. Bei den Burritos fand ich den veganen und den Beef Brisket Burrito ziemlich gut.

6

© Zola In schöner Hinterhofatmosphäre essen und leckeren Rotwein im Zola trinken

Das Zola spart sich eine große Karte, hier geht es wirklich nur um die Pizza, um genau zu sein um neapolitanische Pizza aus dem holzbefeuerten Ofen. Nach 60 bis 90 Sekunden in der 485 Grad heißen Gluthitze ist die Pizza perfekt. Zusammen mit Freunden könnt ihr hier ganz wunderbar bei einer Flasche Rotwein in den Abend starten. Lockere Atmosphäre, junges Publikum.

7

© Cocolo Ramen Ramen essen im Cocolo Ramen X-Berg

Natürlich ist das kleine Kuchi-Imperium in Berlin kein Geheimtipp mehr, das ändert aber nichts daran, dass die Ramen im Cocolo einfach wahnsinnig lecker sind. Im Sommer 2019 ist das Restaurant vom Paul-Lincke-Ufer in die Graefestraße gezogen. In der neuen Location ist mehr Platz, sonst ist eigentlich alles gleich geblieben. Serviert wird das Essen in schönen Tonschalen, das Auge isst ja bekanntlich mit. Wem Kreuzberg zu weit ist, kann auch in der Gipsstraße 3 in Mitte bei Cocolo Ramen schnabulieren.

8

© Wiebke Jann Leckere Burger und Chili-Cheese-Fries im Burgermeister

Der Burgermeister ist eine Legende in Berlin, er lieferte schon für so einige Filme die Kulisse und auch wenn man mitunter ewig warten muss, lohnt sich ein Besuch immer. Denn nicht nur die Burger sind ein Gedicht, sondern auch die Pommes sind mit ihren eigenwilligen Kreationen wie Cheese-Fries mit Zwiebeln und Bacon oder Chili-Cheese-Fries mit Käse, Jalapenos und Rindfleisch, fantastisch.

9

© Daliah Hoffmann Neue Fleischkultur erleben in der Speisewirtschaft

Wer gerne Fleisch isst und dabei auf Qualität und Herkunft achtet, der kennt die Jungs von Kumpel & Keule. Aus der Markthalle Neun ist die Metzgerei nicht mehr wegzudenken und seit Dezember 2017 gibt es nun endlich auch das dazugehörige Restaurant, die Speisewirtschaft. Hier kommen Roastbeef, Ochsenbäckchen, Blutwurst, Tatar und Dry-Aged-Burger auf den Teller, dazu gutes Bier und eine nette Atmosphäre. Seit Anfang 2019 ist die Speisewirtschaft auch mittags geöffnet.

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Kimchi Princess, 40 Days of Eating

© Leif Osthoff Bibimbap und Kimchiliebe im Kimchi Princess

Braucht man eigentlich nicht viel zu sagen: Wer ins Kimchi geht, is(s)t bestimmt nicht das erste mal hier. Die fermentierte koreanische Prinzessin hat sich über die letzten Jahre zum Anlaufpunkt für alle Fressverrückten entwickelt, die sich an langen Tafeln und mit maximalem “Sehen und gesehen werden”-Faktor die leckeren Tischgrill- und Feuertopf-Gerichte (oder die Vielzahl anderer südkoreanischer Klassiker) einverleiben wollen. Mittlerweile gehen aber auch die Vegetarier, Veganer und auch Kinder (dank des “Kids Menu”) nicht hungrig nach Hause. Die Atmosphäre ist wuselig, der Laden meistens rappelvoll – und eine Reservierung empfehlenswert.

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© Wiebke Jann Leckere Käsespätzle bei Peter Schlemihl futtern

Im Herzen des Bergmannkiezes hat sich das Peter Schlemihl ganz der deutschen Küche verpflichtet und tischt demnach wahnsinnig leckere und fluffige Käsespätzle, Braten und Knödel auf. Die Spätzle kann man entweder klassisch mit Bergkäse und Zwiebeln, oder neu interpretiert mit Gorgonzola und Walnüssen futtern. Außerdem gibt es traditionell freitags immer Fisch und für alle, die keine Mama haben, zu der sie zum Sonntagsbraten gehen können, auch einen allsonntägliche Braten.

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