Mitte bei Regen: 11 Tipps bei schlechtem Wetter in Berlin-Mitte

Klar, Berlin ist am charmantesten, wenn die Sonne scheint. Wenn wir uns ungezwungen draußen in Cafés, Bars oder im Park treffen können. Aber wir haben in unseren Breitengraden nun mal vier Jahreszeiten und dazu gehört eben auch, dass es zwischendurch viel regnet. Kein Grund zu verzagen, denn Berlin hat auch bei schlechtem Wetter einiges zu bieten. Gerade in Mitte gibt es zig tolle Restaurants, Museen oder Shops, die zum Verweilen und Zeittotschlagen einladen. Oder ihr lasst es euch einfach mal beim Friseur oder im Spa gut gehen, wenn es draußen nass und ungemütlich ist. Wir haben deshalb 11 tolle Ideen, was ihr bei Regen in Mitte unternehmen könnt.

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© Daliah Hoffmann Bagel, Säfte und Kuchen im What do you fancy love? in Mitte

Das What do you fancy love? gehört in Charlottenburg zu unseren Lieblingscafés, seit Juli 2017 gibt es das Fancy nun auch in Mitte. Die Terrasse ist zwar nicht so groß wie die in der Knesebeckstraße, das gibt der schmale Bürgersteig der Linienstraße nicht her, dafür ist drinnen mehr Platz und gegenüber lockt ein kleiner Park mit Bänken. Die Bagel, Säfte und Kuchen schmecken hier genauso lecker und auch sonst ist alles ziemlich gleich. Die mit Modefotografien und Comics tapezierten Wände gibt's hier übrigens auch.

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© Pascal Rohé Feines aus Papier bei R.S.V.P.

Die beiden kleinen, gegenüberliegenden Läden links und rechts der Mulackstraße sind der Himmel für alle, die von schönen Notizbüchern, Masking Tapes, Heftklammern oder Planern nicht genug bekommen können. Alles ist schön, alles fühlt sich wundervoll an und nach spätestens zehn Minuten hier drin ist man überzeugt, sechs neue Kalender und dreißig neue Stifte zu brauchen oder zumindest sehr lange ansehen zu müssen.

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© me Collectors Room Berlin, Photo: Lidia Tirri Große Augen machen im me collectors Room

In der Auguststraße können Kinder und Jugendliche auf unterschiedlicher Weise und mit allen Sinnen die jeweils aktuelle Ausstellung erforschen. Es gibt neben dem Programm für Schulklassen auch ein außerschulisches Angebot für Familien oder Kindergruppen. Highlight in dem Museum ist die Wunderkammer Olbricht, eine Sammlung schaurig-seltsamer Objekte aus mehreren Jahrhunderten. Ein weiteres Highlight ist das "Wunderkammerschiff". Das mobile Museum auf den Wasserstraßen Berlins bietet Kindern eigens Zugang zu Wissenschaft, Natur und Kunst.

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© Pexels Eine modische Zeitreise machen bei Mankii Vintage

Der perfekte Ort, um Vintage-Unikate zu finden und ein Paradies für jeden, der auf Blumenstickereien, Spitze und Glitzersteine steht. In dem munkeligen Laden, der auch handgemachte Teile verkauft, findet ihr feine Teile von Chanel, Gucci oder Jil Sander, edle Schuhe und Klunkerschmuck, aber genauso lässige, schlichte Jeans und Mäntel.

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© Daliah Hoffmann Bunte Poké Bowls essen bei Wild & Raw

Grüner Marmor, imposanter Stuck und bunte Bowls – mit diesen drei Worten lässt sich das Wild & Raw, das neue Poké Bowl Restaurant in Mitte, wohl am besten beschreiben. An der langen Theke werden die Bowls, es gibt sechs Signature Bowls und ein DIY-Menü, frisch zubereitet. Ihr habt die Wahl zwischen rohem Lachs, Thunfisch, gekochten Gambas und Tofu. Dazu gibt es Obst, Gemüse, Salat, hausgemachten Soßen und Toppings wie  Nori Algen, Kresse und Cashews.

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© House of Hair | Facebook House of Hair in Mitte

Zwischen den Boutiquen auf der Alten Schönhauser befindet sich das House of Hair. Allein der Name ist fantastisch. Die Leute verstehen es, eine unaufgeregte, entspannte Atmosphäre zu kreieren. Besuche hier sind immer wie eine kleine Wellnessanwendung. Die Friseure sind Profis, die ihr Handwerk lieben. Für die Kombi aus Waschen und Schneiden legen auch Männer nicht ganz günstige 35 Euro hin, dafür bekommt man super schnell einen Termin!

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Philippe Van Snick, Dag/Nacht, 1984–fortlaufend, Installationsansicht Eingangstor, KW Institute for Contemporary Art, 2016; Foto: Frank Sperling; Courtesy Tatjana Pieters Gegenwartskunst im KW Institute for Contemporary Art 

Die Kunst-Werke in Mitte haben zu Recht einen international angesehenen Ruf, dem jüngst nicht nur James Franco während der Berlinale folgte. Mit einem verlässlich guten Programm auf sehr viel Raum lassen sich im KW Institute for Contemporary Art  nicht nur die Exponate, sondern auch aktuelle Positionen der Gegenwartskunst bestaunen und diskutieren.

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© Achim Hatzius Zeitschriften kaufen bei do you read me?!

Wer gerne hochwertige, druckfrische Magazine in der Hand hält, der kommt um do you read me?! nicht rum. Der Store auf der Auguststraße ist nicht einfach nur ein schnöder Zeitschriftenladen, sondern das Mekka ästhetisch anspruchsvoller Großstädter, die sich gern mit Coffee-Table-Schönheiten rund um Mode, Fotografie, Kunst, Architektur, Interieur, Gestaltung, Kultur und Gesellschaft eindecken. Bei all den ansprechenden Covern und Titeln prasseln die Inspirationen nur so auf dich ein.

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© BeFine Spa Massage und Hamam-Treatments im BeFine Spa

Wer mal eine kleine Auszeit vom Betondschungel braucht, der kann im BeFine Spa im Titanic Hotel am Gendarmenmarkt oder in der Chausseestraße in orientalische Welten abtauchen. Im wunderschönen Spa könnt ihr euch mit Massagen, Hamam-Treatments oder hochwertigen kosmetischen Behandlungen verwöhnen lassen oder in Sauna oder Dampfbad relaxen. Jeden Dienstagabend und am Donnerstag Vormittag öffnet das Hamam ausschließlich für Frauen seine Tore und ihr könnt euch der Entspannung mit kostenfreiem Tee und Obst hingeben.

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© Kerstin Musl Rotwein trinken in der Bar 3

Diese Künstlerbar liegt schön versteckt in einer Sackgasse nahe dem Sohohouse und ist ein Treffpunkt der Kunst-, Theater- und Filmszene. Nach Vernissagen und Premieren in der Volksbühne trifft sich hier gern die Kreativszene, um  bei einem Kölsch oder einem Glas Rotwein angeregt zu diskutieren. Die Getränke sind preiswert und an der hufeisenförmige Bar  findet man immer einen Gesprächspartner.

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© Erik Witsoe | Unsplash Filme im Original sehen in den Hackesche Höfe Kinos

Über dem Chamäleon-Theater findet ihr im Dach eines der bezaubernden Häuser der mittlerweile sehr touristischen Hackeschen Höfe ein kleines Programmkino, das sich den Originalversionen verschrieben hat und neben englischsprachigen Filmen auch Off-Produktionen aus Israel, Kasachstan oder der Mongolei zeigt. Der Wein wird hier noch in Gläsern ausgegeben und die Kinosäle sind immer gerade so groß, dass die Atmosphäre getrost als romantisch beschrieben werden kann. Ein richtiges Juwel.

Titelbild: © Annik Walter

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