11 Tipps für einen schönen Samstag im Oktober

Wenn ihr uns fragt, ist der Samstag der schönste Tag der Woche. Denn anders als am Sonntag, haben wir einfach noch mehr Möglichkeiten, wie wir unsere Freizeit gestalten können. Zum Beispiel, weil die Geschäfte noch geöffnet haben und die latente Unruhe, dass das Wochenende sich bald schon wieder dem Ende neigt, noch nicht einsetzt. Wir haben hier 11 Tipps für euch, was ihr an einem entspannten Samstag im Oktober in Berlin und Umgebung so unternehmen könnt.

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© Daliah Hoffmann Kaffee trinken bei The Visit Coffee Roastery in Kreuzberg

Das Neonschild "We Have Coffee" in einer Toreinfahrt auf der Adalbertstraße weist den Weg zu dem Hinterhof Café The Visit. Hier kann man nicht nur frühstücken und Kaffee trinken, sondern dank der gläsernen Rösterei auch dabei zuschauen, wie geröstet wird. An sonnigen Tagen sind die Tische im Hof am beliebtesten, ansonsten machen wir es uns gern auf den Podesten gegenüber der Bar gemütlich und schlürfen am Cappuccino. Auf der Frühstückskarte stehen Gerichte wie Avocado Brot, Pancakes oder Granola. Oder darf es ein Stück Kuchen sein?

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Katharina Grosse im Hamburger Bahnhof, Berlin Art Week 2020

Katharina Grosse. It Wasn’t Us, Ausstellungsansicht, Hamburger Bahnhof—Museum für Gegenwart— Berlin, 2020. Courtesy König Galerie, Berlin, London, Tokyo; Gagosian; Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien © Katharina Grosse; VG Bild-Kunst, Bonn 2020; Foto: Jens Ziehe Katharina Grosses Farbspektakel im Hamburger Bahnhof anschauen

In der Ausstellung "It Wasn't Us" verwandelt die Künstlerin Katharina Grosse die historischen Hallen und den Außenbereich des Hamburger Bahnhofs zugleich in eine riesige Leinwand, auf der sie sich gewohnt farbenfroh austobt. Was sie dabei im Sinn hat? Das ist in erster Linie dem*der Betrachter*in selbst überlassen. Dass Grosse die Grenzen des musealen Raums sprengt und damit radikal in Frage stellt, ist allerdings kaum zu übersehen. Beeindruckend!

  • Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
  • Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
  • bis 10.01.2021 | Dienstag–Freitag: 10–18 Uhr, Samstag & Sonntag: 11–18 Uhr
  • 14 Euro, ermäßigt 7 Euro | vorab müssen Zeitfenstertickets gebucht werden
  • Mehr Info
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© Wiebke Jann Second Hand Designermode und wunderbaren Schmuck im The Good Store

Im The Good Store könnt ihr nicht nur fabelhafte Designerteile von Acne, Moschino und Prada gebraucht schießen, sondern auch tollen Schmuck, Ledertaschen und anderen coolen Stuff von kleinen Berliner Designern shoppen. Unser heimlicher Favorit: Die "GOOD THINGS WILL HAPPEN SOON"-Ketten! Und wer zu Faul ist, in den Store zu gehen, der kann auch bequem online von der Couch aus shoppen.

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Ramen Kadoya

© Rebecca Hoffmann Ramen schlürfen im Kadoya

Genau richtig zur Herbstzeit hat das Kadoya in Berlin Mitte geöffnet und wird sicher bald zum beliebten Lunch Spot. Das Interieur des recht großen Ladens ist eher schlicht und wenig aufregend, die Lunchkarte überschaubar. Zum Mittag gibt es vier verschiedene Ramen, die man mit und ohne Fleisch ordern kann, sowie ein spezielles Mittagsmenü mit verschiedenen Dons (Reisgerichten). Die Veggie-Tantan-Ramen war kräftig und geschmackvoll.

5

© SNB, Hagemann Den Havelhöhenweg entlang wandern

Wenn ihr Lust habt, euch mal wieder ausgiebig die Füße zu vertreten und dabei außerdem die wunderschöne Landschaft um Berlin entdecken wollt, solltet ihr am Wochenende einfach mal wieder eine kleine Wanderung machen. Ganz hervorragend wandern lässt es sich zum Beispiel auf dem Havelhöhenweg, der nördlich des Stößensees bei Spandau startet, an der Havel entlang führt und nach rund 10 Kilometern am Strandbad Wannsee endet. Die Route ist ziemlich abwechslungsreich, ihr könnt wahnsinnig tolle Panoramaussichten genießen und natürlich ausreichend frische Luft schnappen. Couldn't be better!

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© The Feuerle Collection Kunst gucken und meditieren in der Feuerle Collection

In einem ehemaligen Telekommunikationsbunker in Kreuzberg, einem Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, befindet sich heute ein privates Museum. Darin zu sehen ist die beeindruckende Sammlung von Désiré Feuerle. Feuerle – Galerist, Kunstkenner und Sammler – brennt für zeitgenössische Kunstpositionen, sammelt aber auch sehr alte Kunstschätze von Möbeln bis Skulpturen aus dem asiatischen Raum. In der Feuerle Collection kulminieren seine Leidenschaften. Seit 2016 wird seine einzigartige Sammlung hier auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausstellung verzichtet auf Labels und Begleittexte, vielmehr sollen die Besucher*innen sich der Kunst meditativ und mit allen Sinnen nähern. Es gibt wöchentlich eine offene Meditationsstunde sowie jeden ersten Samstag im Monat ein Gong Bath Mit Gong- und Achtsamkeitsmeisterin Nora Schirmeier, für das man sich vorher anmelden muss.

  • Feuerle Colllection
  • Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin
  • Freitag, Samstag & Sonntag mit Voranmeldung & Ticketreservierung | Gong Bath, jeden ersten Samstag im Monat: 9.45–11 Uhr | Offene Meditation, donnerstags: 18–19 Uhr
  • Eintritt Sammlung: 18 Euro | Gong Bath: 26 Euro | Offene Meditation: 18 Euro
  • Mehr Info
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Biosphäre Potsdam, Tropenhalle, Regenwald, Pflanzen, Potsdam

© Insa Grüning Dschungel-Feeling in der Biosphäre Potsdam erleben

Ihr sucht nach einem Ort, an dem auch im Winter Sommergefühle aufkommen? Dann seid ihr der Biosphäre Potsdam genau richtig, denn hier herrscht an 365 Tagen im Jahr Tropen-Feeling. In der Biosphäre könnt ihr eine echte Dschungellandschaft erkunden, mit allem, was dazu gehört: rankende Tropenpflanzen (20.000 an der Zahl), ein Wasserfall und stündlich einsetzende Gewitter, schweißtreibende Temperaturen, Schlangen (natürlich im Terrarium), frei fliegende Papageien und ein Schmetterlingshaus. Der Besuch der Tropenhalle ist großartig für die Kleinen, denn man kann sich hier ganz genau anschauen, wie das System Regenwald funktioniert und eine Menge dazulernen. Für die Großen natürlich auch. Unbedingt mal machen!

  • Biosphäre Potsdam
  • Georg-Hermann-Allee 99, 14469 Potsdam
  • Montag – Freitag: 09–18 Uhr | Samstag & Sonntag: 10–19 Uhr
  • Tageskarten Erwachsene: 11,50 Euro, ermäßigt 9,80 Euro | Kinder: 7,80 Euro, unter 3 Jahren: Eintritt frei
  • Mehr Info
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© 2015 BertaBlock Boulderhalle GmbH Bouldern bei Berta Block

Eine der besten Sportarten für den Herbst ist Bouldern. Entweder klettert man allein vor sich hin oder ihr verbringt einen sportlich-gemütlichen Nachmittag mit Freunden in einer der vielen Boulderhallen Berlins.

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Pizza bei Sud im Bergmannkiez

© Louis Hansel | Unsplash Pizza geht immer, jetzt auch bei Sud im Bergmannkiez

Die Neueröffnungen für neapolitanische Pizza reißen nicht ab. Jetzt gibt’s auch im Bergmannkiez eine neue Pizzeria. Die serviert ebenfalls den Klassiker aus Neapel und als einer der wenigen Berlins auch die Pizza Fritta. Dazu gibt’s italienisches Bier. Schwer vorstellbar, aber alle die, die keine Pizza mögen, müssen nicht hungrig nach Hause. Denn auch andere italienische Klassiker stehen auf der Karte. 

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Fabis Esskultur, Restaurant, Currywurst Berlin, Friedrichshain

© Insa Grüning Stilvoll Curry- und Bratwurst aus der Region bei Fabis Esskultur verputzen

Vor Kurzem hat in der Nähe des Ostkreuzes das Restaurant Fabis Esskultur eröffnet, ein Laden, in dem es sozusagen um die Wurst geht. Wie klingt das? Currywurst vom Weidelandschwein mit fruchtiger Currysoße, Galloway Rinderbratwurst (aus dem Spreewald) mit karamellisierten Balsamico-Zwiebeln in rauchig-scharfer Soße oder die vegetarische Brandenburger mit Gemüse und Petersilien-Ingwer-Pesto, jeweils serviert mit Gurkenbrot. Als Beilage könnt ihr natürlich Pommes, wahlweise mit Käsesoße oder Rahmchampignons, bestellen. Wer Appetit auf Rohkost hat, kann mithilfe eines Baukastensystem seinen eigenen Salat kreieren – es stehen verschiedene Salate, auch Angebratenes wie Tofu und diverse bereit. Bei den Zutaten setzt Fabi, der Besitzer, durchweg auf regionale, frische und nachhaltige Produkte. Die passenden Drinks und hausgemachte Limos bekommt ihr selbstverständlich an der Bar. Unbedingt ausprobieren!

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© Karsten Fischer | Naturfotografen Forum Waldluft schnuppern und Pilze sammeln im Tegeler Forst

Im Norden Berlins liegt der wunderschöne Tegeler Forst, ein dichtes Waldgebiet, das besonders für Familien und Kinder ein ideales Ausflugsziel darstellt. Auf den verschiedenen Wanderwegen könnt ihr durch das Dickicht stapfen und die "Dicke Marie", den über 900 Jahre alten und damit ältesten Baum Berlins, besuchen. Bei einem Spaziergang könnt ihr außerdem Rothirsche und Wildschweine im Wildtiergehege beobachten, außerdem gibt es eine Voliere mit interessanten Vogelarten. Zur Pilzsaison im Herbst könnt ihr hier riesige Steinpilze, Pfifferlinge und andere leckere essbare Pilze sammeln. Anschließend könnt ihr die klassizistische Architektur des Humboldt-Schloss bewundern oder einen Spaziergang um den Tegeler See machen. Natur pur!

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