11 Orte in Berlin, an denen ihr leckere Schokolade bekommt

Schokolade geht immer. Egal ob flüssig oder fest, hell oder dunkel, süß oder bitter, pur oder mit Nüssen... Schokolade macht glücklich (mich jeden Falls), soll aphrodisierend wirken und den Kreislauf in Schwung bringen. Ob's stimmt oder nicht – Hauptsache sie schmeckt gut. In diesen Geschäften, Manufakturen und Cafés bekommt ihr besonders leckere Schokolade in den verschiedensten Formen. Möge das Naschen beginnen.

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© Dinah & Daliah Hoffman Schokoladenträume bei Winterfeldt Schokoladen erfüllen

Da wo früher einmal Arznei- und Schmerzmittel gelagert und verkauft wurden, dealt man heute mit feinsten Schokoladen. Dass Kakao und Schokolade das Gemüt erheitern ist nichts Neues und auch hier, in der denkmalgeschützten Apotheke aus der Gründerzeit, spielen unsere Glückshormone beim Naschen verrückt. Mit einer heißen Schokolade, Kaffee, Kuchen und Kakao-geladenen Köstlichkeiten wärmen wir uns auf und tanken neue Energie für den Kiezspaziergang oder Marktbummel.

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© Kerstin Musl Foodie-Mekka-Feeling im Goldhahn und Sampson

Ein richtiges Kiez-Juwel ist das Goldhahn und Sampson am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg. Seit November 2015 gibt es aber auch eine größere Filiale in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg! Die Auswahl an Leckereien von ganz nah und JWD lassen jedes Foodie-Herz höher schlagen. Die bestens ausgestattete Kochbuch-Ecke sowie die vielen abendlichen Kochkurse verwandeln sogar den unbegabtesten Küchenmuffel in einen Hobbykoch. Und auch die Weinecke ist nicht von schlechten Eltern. Wein-Profi Sascha holt gekonnt die beste Ware ran und stellt dabei immer seinen guten Geschmack unter Beweis. Vorbeischauen lohnt sich.

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© Pixabay Berliner Traditionsschokolade bei Erich Hamann

Zugegeben, der Laden in Wilmersdorf ist etwas in die Jahre gekommen und entspricht nicht ganz unserem Geschmack, die Schokolade dafür aber umso mehr. Erich Hamann ist ein Berliner Familienunternehmen mit Tradition und Geschichte. Gegründet wurde die Schokoladenmanufaktur 1912. Während es vor dem Zweiten Weltkrieg sieben Filialen in Berlin gab, gibt es heute nur noch diese eine, die in zweiter und dritter Generation geführt wird. Erich Hamann ist bekannt für seine bitteren Schokoladen, hier bekommt ihr aber auch ausgezeichnete Pralinen (60 verschiedene Sorten) und andere Spezialitäten wie Schoko-Ingwerstäbchen, hauchdünne Plättchen oder Fudge.

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© Pablo Merchan Montes | Unsplash "Tree to bar"-Schokolade bei Belyzium Craft Chocolate

Wer seine Tafel Schokolade bei Belyzium kauft, weiß, was drin ist und woher die Schokolade kommt. Die Berliner Schokoladenmanufaktur von Andrei Shibkov verarbeitet nur biologisch und fair angebaute Kakaobohnen der eigenen Plantagen in Belize. Alles Produktionsschritte liegen in ihrer Hand, daher auch „from tree to bar“. In dem Laden in Prenzlauer Berg bekommt ihr Schokolade in Form von Tafeln, Trüffel, Eiscreme, Kakao Nibs, Bohnen und vieles mehr. Die Schokolade von Belyzium hat auch schon mehrere internationale Preise gewonnen. 

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© Wiebke Jann Schokoschock im Rausch Schokoladen-Café

Eine der besten Trinkschokoladen kann man im Café von Fassbender & Rausch genießen. Der Edelkakao wird aus weißer, Vollmilch oder Zartbitterschokolade angerührt und kann mit Geschmacksrichtungen wie Chili oder Minze abgerundet werden. Und um auf den Schoko-Schock noch einen draufzusetzen, gönnt man sich dazu ein Törtchen mit mindestens genauso viel Schokolade.

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© Martin Hesse Süßes naschen und kaufen Süßkramdealer

Am S-Bahnhof Bundesplatz hat der Süßkramdealer seine Notapotheke aufgeschlagen, die im Fall einer Unterzuckerung wegen zu langem Geschenkeshoppings alle Freunde von Schokolade, Zuckerguss und Pralinés wieder auf die Beine bringt. Hat man den ersten Schock überwunden, kann man für die Lieben Süßkram erwerben: Hier gibt es neben köstlichen Pralinés eine tolle Auswahl an schönen Mitnehmseln, Kochbüchern und Geschenkartikeln mit passendem Papier.

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© Pixabay Im Schoko-Engel Schokolade in allen Formen kaufen und naschen

In Christiane Müllers kleinem Laden dreht sich alles – das deutet der Name schon an – um Schokolade. Es gibt nichts, was nicht zu Schokolade geformt werden kann und deshalb werdet ihr auch bei jedem Besuch etwas Neues finden, das euch den Tag versüßt.

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© Daliah Hoffmann Nachhaltige Bio-Schokolade kaufen bei Wohlfarth Schokolade

Durch eine Glasscheibe können Kunden und Naschkatzen in die Manufaktur von Wohlfarth Schokoladen gucken und den Berliner Chocolatier Christoph Wohlfarth bei seiner Arbeit beobachten. Seit Sommer 2012 ist Wohlfarth Schokolade Bio-zertifiziert, in dem kleinen Laden wird ausnahmslos Schokolade aus hochwertigem Bio-Edelkakao hergestellt. Hier bekommt ihr außerdem die Berliner Schokolade preussisch süß. Gemeinsam mit Autorin Tanja Dückers hat Wohlfarth 15 verschiedene Schokoladen, die sich 15 Berliner Bezirken widmen und von ihnen inspiriert sind, kreiert.

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© Daliah Hoffmann Churros essen im Nibs Cacao

Der kleine Laden in Charlottenburg verkauft die traditionelle, spanische Süßigkeit Churros, mit denen schon viele Depressionen geheilt wurden: frittierter Teig mit Schokolade, der eine Kalorienbombe und nichts für empfindliche Mägen ist. Churros kann man zum Frühstück, nach einer Feier, bevor man nach Hause geht oder während der Feiertage essen. Also eigentlich immer.

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© Sawade | Facebook Feine Pralinen bei Sawade kaufen

Berlins älteste Pralinen-Manufaktur steht in Reinickendorf und die kreiert schon seit 1880 allerfeinste Schokospezialitäten in Handarbeit. Die hochwertigen Süßigkeiten werden zwar überall bei verschiedensten Händlern angeboten, aber im Werksverkauf werden die Rum-Butter-Sahne-Trüffel oder die Krokantpralinen mit ordentlich Rabatt angeboten. Und sparen und naschen sind ja bekanntermaßen zwei der besten Dinge der Welt.

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© Charlott Tornow Pralinen essen bei Candide in Moabit

Seit Januar 2017 produzieren und kreieren Christopher O’Connor (Pignut BBQ) und Konditor Daniel Budde leckere Pralinen. Candide heißt ihr kleiner Produktionsladen, den ihr in der Arminius-Markthalle in Moabit findet. Bestellen könnt ihr die Pralinen online. Das Besondere an ihren Pralinen? Sie sind frisch, aus fairer und nachhaltiger Valrona-Schokolade produziert und enthalten neben Kakao nur Butter, Sahne und wenige weitere saisonale Zutaten. Wer auf die Klassiker steht, wird bei Candide nicht fündig, hier gibt es Sorten wie Tee-Passionsfrucht, Kardamon-Kaffee oder Cassis-Veilchen.

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