21 ziemlich gute Tipps für den Frühling 2017

Sobald die ersten Sonnenstrahlen unser winterlich-weißes Gesicht kitzeln, wir auf dem Fahrradweg nicht mehr die einzigen sind und Berlin statt grau plötzlich wieder grün wird, ist es soweit: der Frühling, die vielleicht schönste Jahreszeit überhaupt, hat begonnen. Also schält euch aus eurem Airbag-Daunenjackenkokon und genießt die Zeit.

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© Charlott Tornow Den Wedding überblicken auf dem Flakturm Humboldthain

Auf den Überresten eines alten Bunkers aus dem 2. Weltkrieg hat man einfach die beste und friedlichste Aussicht über Wedding. Auf der einen Seite ist der Ausblick urban, auf die Bahnschienen des S-Bahnhofs Gesundbrunnen, das Einkaufscenter und das Straßengewusel Weddings; auf der anderen Seite breiten sich idyllisch die Rosengärten und der ruhige Park aus. Auf jeden Fall ein paar Bierchen mitbringen, hier kann man sich nur zu gut zum Quatschen hinsetzen und in die Ferne schauen.

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© Alper Çuğun | FlickrCC BY 2.0 Essen und Leute beobachten im Bateau Ivre

Im Bateau Ivre sitzt man nicht nur drinnen herrlich urig mit matt-grünen Wänden und bunten Lampions, die von der Decke hängen sondern auch draußen wunderbar. Mit direktem Blick auf den Heinrichplatz und die Oranienstraße kann man hier im Sommer nicht nur wahnsinnig gut Leute beobachten, sondern gleichzeitig auch eines der besten Bircher Müslis essen. Abends kann man hier auch herrlich auf ein Bierchen oder ein Glas Wein vorbeischauen. Weil wir allerdings nicht die einzigen sind, die diese Vorzüge des Bateau Ivres kennen, ist der Laden immer voll, ein bisschen Zeit muss man also einplanen.

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© Charlott Tornow Tischtennis-Turniere im Tiergarten veranstalten

Sobald es draußen wieder etwas wärmer wird, versucht man jede freie Minute außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Wem nur im Park rumliegen allerdings zu langweilig ist, der sollte sich einen Satz Schläger samt Bälle zulegen und mit Freunden an den diversen öffentlichen Tischtennisplatten in Berlin kleine Turniere veranstalten. Für Snacks und Bier sollte natürlich gesorgt sein und der ein oder andere kleine Preis wäre natürlich auch fein. Wenn ihr eure Heimplatte noch nicht gefunden habt, solltet ihr mal die im Tiergarten ausprobieren, da kann nebenan nämlich direkt gegrillt werden. Platten in eurer Nähe findet ihr hier.

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© Daliah Hoffmann Wagenradgroße Pizza essen in der Villa Rixdorf

Die Villa Rixdorf in Neukölln ist ein ziemlich schnuckeliges Restaurant samt tollem, teilweise überdachten Biergarten. Neben leckerem Bier bekommt ihr hier außerdem mit fast einem Meter Durchmesser die vielleicht größte Pizza Berlins serviert, die geradezu danach schreit, von vielen Freunden geteilt zu werden. Und damit es nicht zu langweilig ist, könnt ihr mehrere Beläge wählen und euch die Bäuche im schönen Biergarten vollschlagen.

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© Annie Spratt Imkern im Bienengarten Berlin

Wie man das Jahr über richtig imkert, zeigen in Berlin unter anderem die Bienenfreunde. Für einen einmaligen Betrag können von April bis September verschiedene Kurse besucht werden, die das praktische Arbeiten, aber auch Theoretisches rund um Bienenzucht und -haltung, Bienenkrankheiten und Biologie von Bienen lehren.

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© Wiebke Jann Boccia spielen am Paul-Lincke-Ufer

Bei "Boccia" oder auch "Boule" denken die meisten vermutlich sofort an glückliche italienische Großeltern, die in ihrem beschaulichen kleinen Dorf in der Toskana auf dem Marktplatz in der Abendsonne die Kugeln tanzen lassen. Wem Italien aber ein bisschen zu weit weg ist, aber trotzdem nicht auf dieses großartige Spiel verzichten möchte, der kann sich auch in Berlin darin messen, wer die große Kugel näher an die kleine bringen kann. Allseits bekannt ist natürlich der Boccia-Platz am Paul-Lincke-Ufer, die im Sommer zwar überfüllt sind, wo man aber im Frühling noch eine reelle Chance hat, auch zum Wurf zu kommen. Wem das trotzdem zu stressig ist, der kann auch am Oranienplatz, am Mauerpark oder auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße in Charlottenburg ein paar Kugeln werfen.

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© Kerstin Jana Kater Bouldern unter Glas im Bright Site

Die Boulderhalle mit dem besonderen Clou, denn in ihr stehen alle Boulderwände als Objekte im Raum. Da die Halle rundum verglast ist, kannst Du den ganzen Tag bei Tageslicht bouldern. Ein weiteres Highlight ist der Garten, in dem es einen tollen Außenbereich zum Bouldern und einen Biergarten gibt.

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© Nina Hüpen-Bestendonk Spandau einen Besuch abstatten

Ganz tief im Westen Berlins befindet sich ein Bezirk, den jeder kennt – vielleicht auch weil der ICE beim Verlassen Berlins und der Wiederkehr dort hält – und trotzdem war gefühlt noch nie jemand dort. Dabei ist der historische Stadtkern und die Zitadelle wirklich schön und: Seit 1927 wird dort das Florida Eis produziert, das man direkt im Florida Eiscafé probieren kann. Noch mehr tolle Tipps für Spandau findet ihr hier. Also nix wie hin da!

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© Matze Hielscher Pferdewetten im Hoppegarten

Hoppe, hoppe, Reiter, wenn er wettet, schreit er. Auf die Rennbahn Hoppegarten, der größten Rennbahn in Deutschland, solltet ihr eure Freunde, eine Picknickdecke, Essen (darf man mitnehmen) und ein bisschen Glück mitbringen.

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© Uli Kohl, Wolf Kino Filme schauen und diskutieren im Wolf Kino

Das Wolf Kino in Neukölln ist nicht nur ein Ort, an dem ihr tolle Filme schauen und dann wieder gehen könnt, denn im angrenzenden Café & Bar könnt ihr euch darüber austauschen oder einfach gemütlich sitzen. Außerdem gibt es einen weiteren Raum, der Platz für Videoinstallationen und Workshops bietet. Außerdem beginnen die Vorführungen schon ab 12 Uhr, so kann man auch mal mittags dem schlechten Wetter enfliehen.

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© Milena Zwerenz Ausflug ins Briesetal

Was passiert eigentlich, wenn man mit der S8 bis zur Endstation fährt? Wir können es euch sagen: In Birkenwerder (das ist schon Brandenburg!) könnt ihr einen wundervollen Spaziergang machen oder zu einer kleinen Radtour starten. Das Briesetal hätte auch Kulisse bei “Herr der Ringe” sein können, ist aber einfach nur ein schönes Fleckchen mit Wald, Sträuchern und Feuchtbiotop. Wenn ihr euch nicht weit von Birkenwerder wegbewegt, solltet ihr es euch nach dem Spaziergang auf der Seeterrasse am Boddensee gemütlich machen. Wer bis nach Zühlsdorf unterwegs ist, kann einen Stop im Alten Forsthaus Wensickendorf einplanen.

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© Marcus | FlickrCC BY-SA 2.0 Schlendern in den Gärten der Welt

Die “Gärten der Welt” in Marzahn-Hellersdorf sind wohl das schönste DDR-Überbleibsel Berlins, das nach dem Fall der Mauer nochmals verschönert wurde. So viel Grün! Vom Japanischen über den Orientalischen bis hin zum Koreanischen “Seouler Garten”: Verschiedenste ferne Gartenwelten könnt ihr hier durchlaufen und dabei wunderbar den Großstadtmuff ausblenden. Highlight: das chinesische Teehaus.

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© Milena Zwerenz Picknickkörbe befüllen lassen Geschlossen

Sobald die Temperaturen über 18 Grad steigen, wird es Zeit, die Picknickdecke auszuschütteln, das Lieblingsbuch einzupacken und mal wieder ausgiebig unter freiem Himmel zu atmen. Sei es am Spreeufer in Moabit, im Volkspark Friedrichshain, beim Karpfenteich im Treptower Park oder im Körnerpark in Neukölln. Wer keine Lust hat, sich um die Snacks zu kümmern, kann sich den den Picknickkorb befüllen lassen, zum Beispiel von Picnic (Tempelhofer Feld & Kreuzberg) oder Proviant (Friedrichshain).

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© Milena Zwerenz Boot mieten und auf der Spree schippern

Wem die Fahrten mit einem der Touristenschiffe zu langweilig sind, der kann sich auch selbst ein Boot mieten, zum Beispiel bei Spreeboote. Für die meisten Gefährte braucht ihr keinen Bootsführerschein. Grill und Picknickkorb könnt ihr gleich mitmieten.

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© Alison Anton/unsplash.com Einkaufen auf dem Winterfeldtplatz Wochenmarkt

Klar müsst ihr euren Kiez nicht zum Einkaufen verlassen, aber den Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz in Schöneberg, der größte Markt in Berlin, kann man trotzdem zum Ausflugsziel erklären. Kauft dort fürs Abendessen ein, schlendert einfach nur ein bisschen herum, futtert Churros und bestaunt den Kitsch, der verkauft wird. Hinterher noch einen Kaffee in einem der vielen Cafés am Winterfeldtplatz getrunken und euer Samstag ist geritzt.

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© Waldhochseilgarten Jungfernheide Klettern im Waldhochseilgarten Jungfernheide

Stand- und höhenfest solltet ihr für einen Besuch im Klettergarten in der Jungfernheide sein. Der Garten ist so groß, dass man sich schon mal einen halben Tag lang durch Bäume hangeln kann. Wenn ihr genug geklettert seid, könnt ihr anschließend noch ein bisschen im Garten am Wasserturm entspannen.

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© Pexels Auf eine Feierabendzigarre bei Zigarren Herzog am Hafen

Spätestens seit “Mad Men” hat der Lebensstil der 60er Jahre ein paar neue Fans gewinnen können. Bei Zigarren Herzog könnt ihr ihn richtig schön ausleben. Direkt an der Spree gelegen gibt es hier nicht nur eine erstklassige Beratung, sondern auch eine passende Getränkeauswahl. Kaffee, Espresso, Rum, Whiskey, Portwein. Wer noch tiefer in die Materie eintauchen will, sollte die monatlichen Veranstaltungen, unter anderem Zigarren- und Rumtastings, im Auge behalten.

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Tiere streicheln auf der Domäne Dahlem

Die Domäne Dahlem ist der einzige Bauernhof in Deutschland mit U-Bahn-Anschluss. Das historische Rittergut des ehemaligen Dorfes Dahlem ist heute ein “Freilandmuseum für Agrar- und Ernährungskultur” mit historischen Kaufmannsladen und Fleischerei. Hier könnt ihr Tiere streicheln, im Hofladen einkaufen, entspannen. Hach.

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© Nora Tabel Mountainbike-Tour im Grunewald

Wer sich nach der Arbeit im Grunewald auspowern will, sollte sich auf sein Mountainbike setzen und in den Grunewald starten. Es gibt eine ganze Reihe von Single Trails, die für Berliner Verhältnisse einiges zu bieten haben. Highlight ist auf jeden Fall der Trail am Pechsee. Mountainbikes ausleihen, könnt ihr bei vielen bekannten Fahrradverleihen in Berlin, etwa Little John Bikes oder bei derFahrradstation. Noch mehr Fahrradtouren findet ihr in unserem Guide.

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Lunch-Konzerte in der Philharmonie

Die Berliner Philharmonie ist eines der schönsten Gebäude Berlins. Falls ihr mal wieder einen Hotspot für euer Lunch-Date sucht: Jeden Dienstag spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker begleitet von weiteren Musikern im Foyer der Philharmonie Kammermusik – freier Eintritt, gutes Essen. Das klingt fast zu schick, um wahr zu sein.

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