11 Dinge, die du in Spandau immer machen kannst

Spandau, das ist doch dieser Bezirk irgendwo bei Berlin, ganz im Westen, wohin man erstmal eine kleine Weltreise unternehmen müsste und über den sich die übrigen Berliner so gerne lustig machen. Wer will schon nach Spandau? Du willst nach Spandau und wir zeigen dir auch warum: Hier kommen 11 Tipps in Spandau, für die sich eine Weltreise lohnt. (Übrigens braucht die Regio vom Hauptbahnhof nur 10 Minuten nach Spandau und ist damit schneller als die S-Bahn am Ostkreuz.)

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© Oh-berlin.com | flickrCC Altstadt Spandau

Die erste Erwähnung der Stadt Spandau stammt aus dem Jahre 1232. Auf der sogenannten “Altstadtinsel” entwickelte sich damals der Stadtkern. Auch heute befinden sich in der Altstadt noch viele historische Gebäude, wie das Gotische Haus und die Sankt Nikolai Kirche. Der Flair der Altstadt erinnert an kleinstädtischen Charme. Hier könnt ihr flanieren, einkaufen und in einem der schönen Cafés einkehren. Verirrt euch ruhig einmal in den Seitenstraßen und lasst euch von den alten Häusern und bunten Fassaden verzaubern.

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© Nina Hüpen-Bestendonk Zitadelle Spandau

Spandau ist ja nicht gerade um die Ecke für die meisten von uns. Die Zitadelle Spandau ist aber eine der besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in ganz Europa und damit definitiv einen Ausflug nach Spandau wert. Um die Festung herum fließt die Havel und betreten kann man sie nur, wenn die Zugbrücke herabgelassen ist. Vom U-Bahnhof Zitadelle aus ist die alte Burg gut erreichbar. Es gibt verschiedene Ausstellungen zu bestaunen und im Sommer finden hier auch große Burgfeste statt.

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© Kulturhaus Spandau Kulturhaus Spandau

Etwas versteckt in der Altstadt Spandau befindet sich das Kulturhaus Spandau. Auf mehreren Etagen findet ihr hier ein Kino, eine Galerie, ein Café und zwei Theaterbühnen. Im Sommer veranstaltet das Kulturhaus zudem noch Aufführungen auf der Freiluftbühne an der Zitadelle Spandau. Für jeden der Musik, Theater und Filme liebt, lohnt es sich, das Programm des Kulturhauses im Auge zu behalten.

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© Fort Hahneberg Fort Hahneberg

Zur Sicherung der Stadt Spandau wurden im 19. Jahrhundert vier Forts geplant, die einige Kilometer vor der eigentlich Stadtgrenze feindliche Angriffe abwehren sollten. So wurde zwischen 1882 und 1888 das Fort Hahneberg errichtet. Heute ist das Fort ein wichtiges Baudenkmal und das Gebiet ringsherum ein Naturschutzgebiet. Der Verein Arbeits- und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg organisiert von April bis Oktober am Wochenende Führungen durch das alte Gemäuer. Und auch das Naturschutzgebiet ist einen Ausflug wert.

  • Fort Hahneberg
  • Hahnebergweg 50, 13591 Berlin
  • 1. April – 31. Oktober: Führungen jeweils sonnabends, sonntags und feiertags 14 & 16 Uhr | Das Gelände ist nur im Rahmen der Führungen, mit festem Schuhwerk und Taschenlampen zugänglich.
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Florida Eiscafé

Das Eis von Florida Eis ist ein echter Berliner Klassiker. Seit 1927 wird es in Spandau produziert. Das dazugehörige Eicafé hat man trotzdem nicht unbedingt auf dem Schirm, dabei lohnt es sich. Ein Besuch dort fühlt sich an, wie eine kleine, lustige Zeitreise in die 80er – und einen frischen Brownie gönnt man sich zum Zitronen-Mangoeis sonst auch nicht unbedingt dazu. Abgepackt kann man es ja danach wieder kaufen.

  • Florida Eiscafé
  • Klosterstraße 15 ,13581 Berlin
  • Montag – Freitag: 12–21 Uhr, Samstag & Sonntag: 12–22 Uhr
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© conticium | flickrCC Spandauer Forst

Um eine Auszeit vom hektischen Treiben in Berlin zu nehmen, müsst ihr nicht immer bis nach Brandenburg fahren. Nur 10 Busminuten mit dem M45 von Rathaus Spandau entfernt, liegt der Spandauer Forst. Er ist eines der größten Waldgebiete Berlins. In der Nähe der Schönwalder Allee könnt ihr im Wildgehege, das ganzjährig kostenfrei zugänglich ist, mit Wildschweinen auf Tuchfühlung gehen. Verschiedene Wanderwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Packt euch warm ein und besucht den kältesten Ort Berlin – den Eiskeller im Spandauer Forst. Hier ist es im Winter immer um 10 °C kälter als im Stadtzentrum.

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© oh-berlin.com | flickrCC Brauhaus Spandau

Im Brauhaus Spandau könnt ihr es euch bei deftiger Hausmannskost und einem (oder drei?) der 13 hauseigenen Biere gut gehen lassen. Wer sich für die Kunst des Bierbrauens begeistert, wird viel Spaß bei einer der Brauereiführungen haben; inklusive Verkostung versteht sich. Termine für die Führungen können ab einer Gruppengröße von 10 Personen individuell vereinbart werden.

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© Ulis Museumsladen Ulis Fahrrad- und Museumsladen

In Spandau könnt ihr nicht nur historische Bauten besichtigen, auch im Fahrrad- und Museumsladen von Uli werdet ihr in alte Zeiten entführt. In nostalgischem Ambiente gibt es historische Fahrräder und Zubehör zu bestaunen. Doch auch wer die passenden Ersatzteile für sein Oldtimer-Rad sucht, wird hier garantiert fündig.

  • Ulis Fahrrad- und Museumsladen
  • Jagowstraße 28, 13585 Berlin
  • November bis Februar, Montag – Freitag: 12–18 Uhr, Samstag: 10–14 Uhr | März bis Oktober, Montag – Freitag: 10–18.30 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
  • Mehr Info
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© Abandoned Berlin Siemensbahn

Drei Geisterstationen befinden sich auf der vergessenen S-Bahn-Linie der Siemensbahn, die darauf warten, dass hier mal wieder ein Zug vorbeikommt. Die Gleise sind längst überwuchert von Unkraut und Blättern, verdeckt von Ästen und Laub – im Prinzip allem, was nichts mit Zügen zu tun hat. Seit September 1980 fährt hier nichts mehr. Ein Boykott der DDR-betriebenen S-Bahnen in Westberlin und ein Streik der Zugarbeiter veranlasste die Ostdeutsche Reichsbahn, den Betrieb zu stoppen. Manch einer träumt davon, dass die Siemensbahn nochmal durch die Jungfernheide fährt, aber es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser Betrieb schon längst die Endstation erreicht hat.

  • Siemensbahn
  • Rohrdamm 83, 13629 Berlin
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© Anchiy | Shutterstock Back- und Getreidestübchen

Ein Paradies für Fans der traditionellen Backkunst. Im Back- und Getreidestübchen könnt ihr euch entweder im hauseigenen Café mit frischen Backwaren stärken oder euch mit Mehl, Getreide oder auch fertigen Backmischungen für die heimische Brotbäckerei eindecken. Zusätzlich gibt es hier ein große Auswahl an glutenfreien Produkten.

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© Centrovital centrovital Berlin

"Wellness für die Sinne" lautet das Motto im SPA des centrovital Berlin. Der Wellness-Bereich des Hotels heißt auch Tagesgäste herzlich willkommen. Hier könnt ihr euch bei Wellness-Massagen, Beauty-Behandlungen im Pool oder in einer der Saunen von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Das Hotel liegt direkt an der Havel, sodass ihr nach eurem Wellness-Tag noch einen Abend mit Blick aufs Wasser verbringen könnt.

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