Berlin Bucketlist: 21 Dinge, die jede*r mal gemacht haben sollte

© Marit Blossey

Berlin toll zu finden, ist einfach. Die Stadt ist aufregend, das Nachtleben – wenn es denn gerade stattfinden darf – wild, die Gastronomie so wandelbar, dass man immer etwas Neues entdecken kann und die Parks und Grünflächen so groß, dass man zwischenzeitlich vergessen kann, in einer Großstadt zu sein. Berlin aber wirklich zu lieben und hier anzukommen, das ist nicht immer einfach. Die immer steigenden Mieten, die unnötigen Debatten über Zugezogene, Urberliner*innen, gebürtige Berliner*innen und Wahlberliner*innen machen es Neuankömmlingen nicht gerade leicht. Diese Debatte wollen wir hier aber auch gar nicht führen, denn egal ob gebürtig oder nicht, in Berlin zu leben ist ein Geschenk. Und zwar eins, das wir nie wieder hergeben möchten.

Denn seien wir mal ehrlich: Wer verliebt sich nicht in diese Stadt, wenn er*sie einmal vom Dach aus die Sonne hinter dem Fernsehturm untergehen sieht. Auf der Admiralbrücke ein Feierabendbier trinkt. Bestätigen kann, dass jene Zwischennutzung wirklich DER beste Club war. Wie groß die Liebe zu dieser Stadt ist oder sein darf, entscheidet ja nicht unser Geburtsort, sondern die Zeit, die wir hier verbringen, die Dinge, die wir in dieser Stadt erleben und die Menschen, die wir hier treffen. Und spätestens, wenn ihr euch das erste Mal über fünf Minuten Wartezeit an der U-Bahn aufregt oder der alten Griessmuehle hinterher trauert, seid ihr dem Berlin-Vibe schon ein gutes Stück näher. In der Zwischenzeit könnt ihr eure Berlin-Experience ja mal mit dieser kleinen Liste vergleichen: Wie viel könnt ihr schon abhaken?

1. Falafel für zwei Euro gegessen

2. Auf der Admiralbrücke ein Feierabendbier getrunken

3. Einer Zwischennutzung oder einem Club hinterher getrauert

© © Kai von Rabenau. Courtesy of Robert Montgomery, Neue Berliner Räume and Stattbad Wedding

4. In der Ringbahn eingeschlafen und aus Versehen eine ganze Runde gedreht haben

5. Einmal von einem Berliner Türsteher abgewiesen worden sein

© Kerstin Musl

6. Sich von den Schreihälsen am Maybachufer viiiiel zu viel Obst und Gemüse aufschwatzen lassen: "Melone, 3 Stück 1 Euro"

© Wiebke Jann

7. Einmal das ganze Wochenende durchgetanzt haben

8. Einmal auf die Abhörstation auf dem Teufelsberg geklettert

© Daliah Hoffmann

9. Beim Stammspäti das Bier anschreiben lassen

10. Lars Eidinger irgendwo gesehen haben

11. Boule spielen am Landwehrkanal

© Wiebke Jann

12. Heimlich aufs Dach geklettert und die wunderschönen Sonnenuntergänge bestaunt

© Marit Blossey

13. Darüber aufgeregt, dass man fünf Minuten auf die U-Bahn warten muss

14. Mit dem Schlauchboot über den Landwehrkanal geschippert

© Wiebke Jann

15. Auf einem illegalen Rave gewesen

16. Im Görli nach Gras gefragt werden

Görli, Berlin
© Wiebke Jann

17. Auf dem Tempelhofer Feld gegrillt

18. Am Alex den falschen Ausgang genommen

19. Auf der Thaiwiese gefuttert

© Milena Zwerenz

20. Mit dem Rad im Osten der Stadt in den Trambahnschienen hängen geblieben

21. Auf einer Engtanzparty geknutscht

Buch, Mit Vergnügen, Berlin für alle Lebenslagen