11 tolle Tipps für einen schönen Sonntag im März

Auch wenn uns der Winter in den letzten Tagen nochmal seine ganz besonders kalte Schulter gezeigt hat, ist der März einer der schönsten Monate. Die Tage sind wieder merklich länger, die Sonne lässt sich – selbst wenn es bitterkalt ist – wieder häufiger blicken und es beginnt die Zeit, an der sie die ersten Kälteunempfindlichen im Café wieder zum Draußensitzen bringt. Allen, denen der Sonntag der liebste Tag für Ausflüge ist, empfehlen wir diese 11 Dinge.

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© Milena Zwerenz Leckere vegane Donuts bei Brammibal's in Prenzlauer Berg

Nomnomnom, gibt es eigentlich Menschen, die keine Donuts mögen? Eben. Lange Zeit mussten Veganer aber mit hängenden Köpfen an Dunkin' Donuts vorbeispazieren und davon träumen , dass es die leckeren Zuckerkringel endlich auch ohne Milch und Knilch geben würde. Wenn man sich etwas nur lang genug wünscht, geht es anscheinend irgendwann in Erfüllung, denn schon seit einer Weile gibt es die wunderbaren Menschen von Brammibal’s Donuts. Hier geht es nicht nur um veganes Essen, sondern vor allem um Donut-Kunst. So lecker, dass es sogar Nicht-Veganern ein verzücktes "Mmmmhhh" entlockt. Seit März 2018 könnt ihr die leckeren Kringel nicht nur in Neukölln, sondern auch in der Filiale in Prenzlauer Berg futtern.

2

© Spreewood Distillers Whisky und leckere Liköre bei Spreewood im Hofgarten genießen

Whisky made in Germany: In der Spreewood Distillerie, die ihre Zelte im Spreewald aufgeschlagen hat, könnt ihr nicht nur leckeren Whisky kaufen, sondern euch auch bei einem Tasting oder einer Führung tiefer in die Geheimnisse des flüssigen Golds einführen lassen. Das Gelände ist vor allem wenn es etwas wärmer ist super, um einen ganzen Tag dort zu verbringen, denn im Café könnt ihr leckeren Fairtrade-Kaffee schlürfen und im Hofgarten mit frisch Gegrilltem den kleinen Hunger stillen. Neben Whisky könnt ihr hier aber auch verschiedene Liköre – unser Favorit ist Omas Apfelkuchen – oder den leckeren Gurkengeist, der mit 40 Prozent zwar ganz schön reinhaut, aber immerhin aus echten Spreewaldgurken hergestellt wurde, probieren.

3

© Brae Talon Auf Entdeckungsreise ins Labyrinth Kindermuseum

Ein interaktives Vergnügen für Kinder ab drei bis elf Jahre und Eltern, die im angeschlossenen Café gerne eine Unterhaltung mal ungestört zu Ende führen wollen. Das Kindermuseum gleicht eher einem großen Entdeckungsparadies, in dem das Kind vor allem auch seinen Körper ausgiebig bewegen kann. Das Motto ist hier ganz klar "Lernen durch Selbermachen" und genauso sind die wechselnden Ausstellungsthemen auch umgesetzt.

  • Labyrinth Kindermuseum
  • Osloer Straße 12, 13359 Berlin
  • Freitag & Samstag 13.00–18.00 Uhr, Sonntag & Feiertage 11.00–18.00 Uhr; in den Berliner Schulferien: Montag – Freitag 9.00–18.00 Uhr, Samstag 13.00–18.00 Uhr, Sonntag & Feiertage 11.00–18.00 Uhr
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© Befine Im schönen Pool des Titanic Hotels und dem dazugehörigen Spa entspannen

Wer mal eine kleine Auszeit vom Betondschungel braucht, der kann im BeFine Spa im Titanic Hotel in der Chausseestraße abtauchen. Im wunderschönen Spa gibt's verschiedenste Massagen, Hamam-Treatments und kosmetische Behandlungen. Außerdem könnt ihr im wunderschönen Pool gemütlich ein paar Bahnen ziehen.

5

Guy Bourdin, Charles Jourdan, Spring 1976 © Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery Guy Bourdin. Image Maker | Helmut Newton. A Gun for Hire | Angelo Marino. Another Story im Museum für Fotografie

Helmut Newton und Guy Bourdin galten als Starfotografen der Vogue Paris und revolutionierten die Modefotografie des späten 20. Jahrhunderts. Guy Bourdin, ausgebildeter Maler und Autodidakt an der Kamera, irritierte vor allem mit surrealistischen und teils verstörenden Kompositionen: Derartige ungewöhnliche Körperhaltungen und vermeintliche Gewaltdarstellungen waren bis dahin ungesehen in der Modefotografie. Ergänzt werden die zwei Legenden durch Angelo Marino, einstiger Assistent von Helmut Newton: ein stiller Beobachter, der nicht die Mode, sondern das Alltägliche in den Mittelpunkt stellt und hier eine Art fotografisches Tagebuch ausstellt.

  • Museum für Fotografie
  • Jebensstraße 2, 10623 Berlin
  • Bis 15. Mai 2018 | Freitag – Mittwoch: 11–19 Uhr, 
Donnerstag: 11–20 Uhr, 
Montag geschlossen
  • Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
  • Mehr Info
6

© Milena Zwerenz Ausflug ins Briesetal

Was passiert eigentlich, wenn man mit der S8 bis zur Endstation fährt? Wir können es euch sagen: In Birkenwerder (das ist schon Brandenburg!) könnt ihr einen wundervollen Spaziergang machen oder zu einer kleinen Radtour starten. Das Briesetal hätte auch Kulisse bei "Herr der Ringe" sein können, ist aber einfach nur ein schönes Fleckchen mit Wald, Sträuchern und Feuchtbiotop. Wenn ihr euch nicht weit von Birkenwerder wegbewegt, solltet ihr es euch nach dem Spaziergang auf der Seeterrasse am Boddensee gemütlich machen. Wer bis nach Zühlsdorf unterwegs ist, kann einen Stop im Alten Forsthaus Wensickendorf einplanen.

7

© Daliah Hoffmann Nordisch essen und lecker trinken im Sæson

Mit dem Lulu Guldsmeden hat sich das erste "Hygge"-Hotel in Berlin niedergelassen, irgendwo zischen boho und öko. Passend nordisch und stylisch (dunkle Fischgrätenfliesen!) geht es im dazugehörigen Restaurant Sæson zu. Neben Smørrebrød stehen viele einfache, modern interpretierte skandinavische Gerichte und Snacks auf der Karte, die ihr bei einem Drink eurer Wahl genießen könnt.

8

© Daliah Hoffmann Asiatische Tapas im 1000Grad am Ku'Damm

Wo früher das Good Time Grill hauste und auf asiatisches Fine Dining setzte, bekommt ihr seid Anfang Februar 2018 thailändische, koranische und chinesische Küche in durchgestylter lockerer Atmosphäre. Im 1000Grad fühlt man sich ein bisschen wie in einem hippen Restaurant in Ko Samui. Die Karte ist in Small und Big Bites unterteilt. Besonders lecker sind die Rippchen, Scampis, das Hähnchen eingerollt in Reis und Noriblättern sowie die Lammkoteletts und das Lachsfilet mit hausgemachter Teriyakisoße. Ein echter Hingucker ist das Thai-Curry, das in einer brennenden Kokosnuss serviert wird.

9

© Wiebke Jann Entspannte Gassirunden um den Lietzensee

Eine entspannte Runde um den See, was gibt es Schöneres? Auch wenn im Park um den Lietzensee die Leinenpflicht herrscht, kann man die Natur in weiten Teilen genießen, ohne zu weit rausfahren zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr sowohl eine kleine als auch eine große Runde drehen könnt und somit für kleine und große, junge und alte Vierbeiner was dabei ist.

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© Shakespeare & Sons Bücher lesen und Bagels essen bei Shakespeare & Sons in Friedrichshain

Shakespeare & Sons hat alles: ein großes Sortiment an englischsprachigen Büchern, schöne Menschen aus aller Welt, leckere Bagels und jede Menge Platz, um am Laptop zu arbeiten, Leute zu beobachten oder zu lesen. Es ist ein bisschen wie in der Uni-Bibliothek, nur dass man hier zwischen den Büchern essen, krümeln und mit dem Nachbarn reden darf.

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© Wiebke Jann Boccia spielen am Paul-Lincke-Ufer

Bei "Boccia" oder auch "Boule" denken die meisten vermutlich sofort an glückliche italienische Großeltern, die in ihrem beschaulichen kleinen Dorf in der Toskana auf dem Marktplatz in der Abendsonne die Kugeln tanzen lassen. Wem Italien aber ein bisschen zu weit weg ist, aber trotzdem nicht auf dieses großartige Spiel verzichten möchte, der kann sich auch in Berlin darin messen, wer die große Kugel näher an die kleine bringen kann. Allseits bekannt ist natürlich der Boccia-Platz am Paul-Lincke-Ufer, die im Sommer zwar überfüllt sind, wo man aber im Frühling noch eine reelle Chance hat, auch zum Wurf zu kommen. Wem das trotzdem zu stressig ist, der kann auch am Oranienplatz, am Mauerpark oder auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße in Charlottenburg ein paar Kugeln werfen.

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