11 schöne Dinge, die ihr immer in Tiergarten machen könnt

Tiergarten ist wohl der grünste Ortsteil Berlins, weil er fast nur aus dem, nun ja, Großen Tiergarten besteht. Die grüne Lunge Berlins besteht aus allerlei kleinen Gärten, Wiesen und Anlagen und ist allein schon deshalb einen ganzen Tagesausflug wert. Aber drumherum lässt sich auch viel entdecken, zum Beispiele diese 11 Dinge.

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© Marit Blossey Die Straße des 17. Juni runterradeln

Eine der schönsten Straßen, und deshalb auch regelmäßig für Großereignisse gesperrt, ist die Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger und Ernst-Reuter-Platz. Hier kann man wunderbar entspannt auf dem breiten Radweg Kultur und Natur genießen und sich vorstellen, wie hier zu besten Love-Parade-Zeiten eine Millionen Menschen ravten.

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Philharmonie Foyer - (c) M. Liebscher

© M. Liebscher Lunch-Konzerten in der Philharmonie lauschen

Die Berliner Philharmonie ist eines der schönsten Gebäude Berlins. Falls ihr mal wieder einen Hotspot für euer Lunch-Date sucht: Jeden Dienstag spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker begleitet von weiteren Musikern im Foyer der Philharmonie Kammermusik – freier Eintritt, gutes Essen. Das klingt fast zu schick, um wahr zu sein.

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© Daliah Hoffmann Kulinarischer Eintopf im Blend Kitchen & Bar

Auf der Budapester Straßen reiht sich ein Hotel ans nächste: Intercontinental, 25hours, Palace Hotel und Pullman. In letzterem hat vor kurzen das Blend eröffnet. An das Vorgängerrestaurant, das Xxenia, erinnert hier nichts mehr. Was geblieben ist, sind  Küchenchef Steffen Sinzinger und sein Team. Im Blend wollen sie die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf schön angerichteten Tellern präsentierten. Das Restaurant will als "Melting Pot" der Foodszene verstanden werden und serviert Lunch und Dinner.

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© Hella Wittenberg In der Gemäldegalerie in klassische Malerei vertiefen

Was zu Schulzeiten manchmal angestaubt wirkte, lässt sich hier wunderbar wieder entdecken: die klassische Malerei. Mit einem riesigen Eigenbestand vor allem deutscher, italienischer und flämischer Malerei besitzt Berlin hier einen wahren Schatz an Gemälden, an denen man einen Gang zurückschalten und sich ein bisschen verlieren kann.

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© Charlott Tornow Beim Spaziergang durch den Tiergarten "Stand by me" singen

Einer der schönsten Hits der Musikgeschichte, geschrieben von Ben E. King im Jahr 1961, findet sich eingraviert in einem Baum im Tiergarten. Niemand weiß, wer hier am Werk war und seit wann die Lyrics den Baum zieren. Für soviel Feingefühl braucht man auf jeden Fall eine Menge Passion, bei dem Liebeslied möchte man das ja aber auch erwarten. Den Baum findet ihr an der Ecke Groß Sternallee/Großer Weg und nur ein paar Meter findet ihr den Refrain. "Oh darling, darling, stand by meeeee!"

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© Marit Blossey Bierchen trinken im Café am Neuen See

Ein Geheimtipp ist das Café am Neuen See vielleicht nicht mehr so ganz – aber weiterhin ein guter. Dreht eine Runde durch den Tiergarten und lasst euch anschließend im Biergarten nieder. In den Abendstunden könnt ihr es euch hier zwischen Bäumen und Lichterketten gemütlich machen.

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© Thomas Cloer | FlickrCC BY-SA 2.0 Denkmal bestaunen auf der Luiseninsel

Die Luiseninsel ist eine künstlich angelegte Insel im südöstlichen Teil des Tiergartens. Benannt ist die kleine Insel nach Königin Luise, die Anfang des 19. Jahrhunderts gerne in diesem Teil des Tiergartens spazieren ging. Noch heute findet sich eine Kopie des Denkmals für die Königin auf der Insel. Zudem ist es hier ziemlich ruhig.

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© Jürgen Glüe | FlickrCC BY-SA 2.0 Im Teehaus im Englischen Garten den Afternoon Tea zu sich nehmen

Der Tiergarten hält so einige Schätze bereit. Im Zentrum des Englischen Gartens könnt ihr euch wie in England fühlen, hier liegt das reetgedeckte Teehaus, ein Geschenk der britischen Besatzungstruppen an die Berliner Bevölkerung. Ob ihr tatsächlich zur Tea Time oder lieber auf ein gutes Bier vorbeischaut, sei euch überlassen.

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© Goran Vrakela | Unsplash Tiere gucken im Zoologischen Garten

Der Zoo Berlin ist der artenreichste Zoo der Welt und deshalb bei Einheimischen wie bei Tourist*innen gleichsam beliebt. Im hinteren Teil des alten Parks, der bis in den Tiergarten reicht, wird es hingegen etwas leerer. Hier habt ihr genügend Platz und Ruhe, um auch mitten in der City West mal abzuspannen. Und auch das Aquarium ist immer einen Besuch wert, gerade an kühleren Tagen.

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© Daliah Hoffmann Die Siegessäule erklimmen

Die Siegessäule, im Berliner Volksmund liebevoll Goldelse genannt, ist eines der Wahrzeichen Berlins, obwohl viele Berliner*innen das Denkmal selbst noch nie von innen gesehen haben. Dabei ist der Ausblick (gerade im Herbst) über Berlin von 67 Meter Höhe fantastisch und auch die Geschichte, die die Siegessäule erzählt, nämlich die drei Siege Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg, im Krieg gegen Österreich sowie im Deutsch-Französischen Krieg sind mehr als spannend.

  • Siegessäule
  • Großer Stern, 10557 Berlin
  • April bis Oktober: Montag – Freitag: 9.30–18.30 Uhr, Samstag & Sonntag: 9.30–19 Uhr; November bis März: Montag – Freitag: 9.30–17.30 Uhr, Samstag & Sonntag: 9.30–17.30 Uhr; am 24. Dezember geschlossen
  • 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
  • Mehr Info
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© Milena Zwerenz Fine Dining mit genialem Ausblick im Golvet

Wo sich einst der Club 40seconds befand, können jetzt die Restaurantbesucher*innen des Golvet leckere Kost und einen tollen Ausblick genießen. Einmal oben, landet man in einem relativ elegant eingerichteten Restaurant mit offener Küche und großen Fenstern. Der Stil: irgendwas zwischen "Mad Men"-Retro und modernem Design. Küchenchef Björn Swanson, der schon im Sternerestaurant Relais & Châteaux Gutshaus Stolpe gekocht hat, spielt mit verschiedensten Produkten, verleiht Klassikern ein frisches Gesicht und schafft ganz neue Eigenkreationen. Zudem ist das Golvet eines der wenigen Restaurants in Berlin, das auch eine hochklassige alkoholfreie Getränkebegleitung anbietet. Hervorragend!

Titelfoto: © Mathias Arlund | Unsplash

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