11 geheime Seen, in denen ihr noch (fast) ungestört baden könnt

In Berlin und Brandenburg gibt es unzählige Seen. Trotzdem sind einige – meistens diejenigen, die man mit den Öffentlichen gut erreichen kann – wie Wannsee und Schlachtensee oder auch die Krumme Lanke unfassbar überfüllt. Handtuch an Handtuch schwitzt man sich ordentlich einen ab, von Entspannung ist da meist kaum etwas zu merken. Gut, dass es auch ein paar Seen gibt, die nicht ganz so überfüllt sind, weil sie tendenziell etwas abgelegener liegen. Hier sind unsere 11 Tipps.

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© Dürings Campingplatz "Am Tonsee" Zwischen Kiefernwald und Sandstrand am Tonsee entspannen

Der Tonsee ist einer der schönsten Seen im Berliner Umland überhaupt, sodass sich selbst ein kurzer Tagesausflug dorthin schon lohnt. Wer die Idylle zwischen Kiefernwald und Sandstrand allerdings länger genießen will, der sollte sich sein Zelt auf Dürings Campingplatz aufschlagen und am glasklaren Wasser entspannen. Und durch die vielen Spiel- und Sportplätze kommt auch bei den Kleinsten keine Langeweile auf.

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© Marcus Cyron | Wikimedia Commons CC BY 4.0 Karibik-Feeling am weißen Strand am Flakensee

Schon die Anreise zum Flakensee ist wunderbar. Wir empfehlen ein Fahrrad mit zu nehmen und die verbleibenden 3km vom Bahnhof Erkner bis zum Weißen Strand zu radeln. Dann genießt ihr schon mal die beste Seeaussicht entlang des Weges. Oder ihr nehmt den Bus, wie ihr wollt. Am Weißen Strand gibt es einen kleinen Strand und eine große Liegewiese. Der Einstieg ist dort sehr leicht. Neben dem Weißen Strand befindet sich ein Campingplatz. Falls es euch so gut gefällt und ihr gleich länger bleiben wollt. Vergesst euren Happen für zwischen durch nicht, oder radelt weiter nach Woltersdorf. Dort gibt es dann einige nette Biergärten.

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Romantisch Bootfahren auf dem Gamensee in Werneuchen. © The Gentle Temper Romantisch Bootfahren auf dem Gamensee

Einer unserer Lieblingseen ist der Gamensee nordöstlich von Berlin, der im Gefolge der letzten Eiszeit entstanden ist und an einen Schweizer Bergsee erinnert. Heute ist er umgeben von einem dichten Wald, wobei die schönste Badestelle am Hang eines Campingplatzes liegt. Schnappt euch ein Boot, eure Liebste und eine kalte Flasche Crémant und paddelt romantisch in den Sonnenuntergang.

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Der schöne Werlsee südöstlich Berlins in Grünheide. © The Gentle Temper Vom Sandstrand los auf die Liebesinsel schwimmen

Von Wegen Lisbeth singen in ihrem Song "Meine Kneipe" "Zieh' doch nach Brooklyn oder Fürstenwalde-Spree". Wir können den Jungs nur beipflichten, denn hier versteckt sich der zauberhafte Werlsee, der nicht nur einen bezaubernden Sandstrand hat, in dessen Mitte sich außerdem die Liebesinsel befindet. Wer ein guter Schwimmer ist, sollte sich auf den Weg dorthin machen und den Tag genießen.

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© Campsy Radeln und wandern entlang des Springsees

Wer's eher ruhig und gemütlich mag, entspannt die Natur genießen und eine kleine Rad- oder Wandertour machen möchte, der ist im Naturcamping am Springsee genau richtig. Direkt am Spreewald kann man hier perfekt die Seele baumeln lassen. Und da es nur knappe 80 Kilometer von Berlin entfernt ist, eignet sich der Ort perfekt für eine kurze Stadtflucht ins Grüne.

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5auge | CC BY-NC-ND 2.0 Am Wutzsee entspannen und die atemberaubende Umgebung genießen

Nur ein kleiner Spaziergang durch den Wald und schon seid ihr an einem der schönsten Seen in der Umgebung: den Wutzsee. Schweinchen gibt's hier zwar weniger, dafür viele Schatten spendende Bäume, einen kleinen Sandstrand und eine wunderbare Atmosphäre. Packt euch genügend zu Essen sein, ihr werdet hier erstmal nicht mehr weg wollen.

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annajasinski | CC BY-NC-ND 2.0 Am Großen Lienewitzsee in der Natur entspannen

Mitten im Wald versteckt sich der Große Lienewitzsee, der zwar mit einer Wassertiefe von sechs Meten nicht unbedingt der tiefste, aber definitiv einer der schönsten Seen in Brandenburg ist. Erreichen könnt ihr den See entweder über die Stadt Lienewitz oder Michendorf, ein Auto braucht ihr aber trotzdem, und das ist vermutlich auch der Grund, weswegen er immer noch so schön leer ist.

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© Wiebke Jann Am Sandstrand des Briesensees campen und Pommes futtern

Zugegeben, der Briesensee ist ein bisschen weiter entfernt von Berlin, aber dafür könnt ihr dort direkt auch campen. Egal ob mit Zelt oder Bus könnt ihr euch hier quasi direkt an den Sandstrand stellen, morgens mit Blick aufs Wasser aufwachen, planschen und – und das erinnert sicher jeden an seine Kindheit – im netten und ziemlich unhippen Strandcafé Pommes futtern und Flutschfinger schlecken. We like!

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Stefan Hoffmann | CC BY-NC 2.0 Spazieren gehen und anschließend im Summter See abkühlen

Verborgen im schönen Wald, liegt der Summter See, der sich definitiv für einen kleinen Ausflug lohnt. Wer nicht nur im klaren Wasser planschen und schön einsam am Ufer knutschen will, der kann innerhalb einer Stunde auch den gesamten See umrunden. Nehmt euch noch eine Flasche Vino mit und genießt die schönen Sommertage genau hier.

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© Campsy In super klarem Werbellinsee planschen und direkt dort übernachten

Direkt im Biosphären-Schutzreservat liegt der glasklare Werbellinsee, in dem es sich fabelhaft planschen lässt. Wer sich lieber an Land bewegt, der kann Beachvolleyball oder Tischtennis spielen oder sich eines der Räder leihen und die Umgebung erkunden. Außerdem gibt es auf diesem Campingplatz eine Bar direkt am Wasser, da schmeckt der Drink doch gleich doppelt lecker.

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© Pexels An kleinen Badestellen des ruhigen Fängersees runterkommen

Umsäumt von großen Laubbäumen liegt der Fängersee tief im Wald und versprüht so einen ganz eigenen Charme. Ihr könnt den See in einer guten Stunde spazierend umrunden, euch an den verschiedenen kleinen "Buchten" niederlassen und abkühlen, es gibt aber auch einen kleinen Sandstrand, der sich fabelhaft dazu eignet, dem Alltagsstress zu entfliehen und zu entspannen.

Vielen Dank an Karo und Nils vom Gentle Temper Verlag für den Input! Ihr wollt noch mehr schöne Seen-Tipps? Dann checkt mal das Buch "Take me to the Lakes" aus. Und wenn ihr noch tolle Ausflugsziele und Übernachtungsmöglichkeiten sucht, solltet ihr euch die im Mai erschienene zweite Ausgabe der "Weekender Edition" mal genau ansehen.

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