11 Tipps für einen tollen Sonntag in Charlottenburg

"Hier, zwischen Ku’damm, Wilmersdorfer Straße und Halensee riecht es nach Braten um 12, an einigen Ecken nach Kittelschürze und da hinten, am Savignyplatz, nach alten Buchseiten und, je nach Windstand, nach Pisse vom Bahnhof Zoo.", schrieb unsere Autorin Linda einmal über Charlottenburg. In Charlottenburg wohnt das alte und oft auch maßlose Berlin, das man am besten bei einem langen Spaziergang entdeckt – vorbei an der Zoo-Skyline über wunderschöne Altbauten in Seitenstraßen bis hin zum Schloss Charlottenburg, das eigentlich nie enttäuscht.

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© Daliah Hoffmann Frühstücken und Mittagessen im Nah am Wasser Charlottenburg

Unverputzte Wände, viel Holz und warmes Licht sorgen im Nah am Wasser in der Knesebeckstraße für eine angenehmes Atmosphäre. Der Blick auf den außergewöhnlichen Holztresen sorgt für noch mehr Appetit und der freundliche Service für gute Laune. Das Angebot in dem zweiten Laden ist das gleiche und auch die Einrichtung ähnelt dem Laden in Neukölln sehr (nur die Schaukel fehlt). Die Kuchen, Salate und Brownies sind selbst gemacht und auch sonst werden hier nur hochwertige Produkte verwendet.

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© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Lustwandeln im Schlossgarten Charlottenburg

Nicht nur das Schloss Charlottenburg ist einen Besuch wert, sondern auch der weitläufige Schlossgarten. Der Jahrhunderte alte Barockgarten lädt nicht nur zum Spazieren, sondern mit vielen Liegewiesen und dem großen Springbrunnen auch zum Verweilen ein. Wer einen langen Spaziergang nicht scheut, kann von hieraus sogar an der Spree entlang bis zum Großen Tiergarten wandern.

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© Katja Meyer Tolle Arbeiten zeitgenössischer Fotograf*innen im C/O Berlin betrachten

Ein absolutes Muss für jede*n Fotografieliebhaber*in ist die C/O Berlin im Amerikahaus am Zoo. Wechselnde zeitgenössische Fotograf*innen von Weltrang, wie etwa Sebastiao Salgado oder Anton Corbijn, geben sich hier die Klinke in die Hand. Immer werden auch neue Talente mit ihren spannenden Projekten vorgestellt. Wer die reichhaltigen Ausstellungen auf zwei Stockwerken nicht in einem Rutsch schafft, kann zwischendurch bestens im Café des Hauses mit großer Fensterfront entspannen oder im prall gefüllten Museumsshop durch Fotobände stöbern.

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© Hella Wittenberg Die Nase an der Kuchenvitrine im Kuchenladen platt drücken

Die Auswahl der Kuchen im Kuchenladen ist so groß, dass man schon mal zehn Minuten mit an der Vitrine zerdrückter Nase über die hübschen Torten und Teilchen staunt und sich trotzdem nicht entscheiden kann. Am besten also bestellt man so viele Stücke wie möglich, stellt sie in die Mitte des Tisches und teilt brüderlich. Während man es sich dann in den braunen Ledersesseln des kleinen Ladens gemütlich macht, kann man auch über die dekorativen Vorlieben des Inhabers fachsimpeln, die den besonderen, verkitschten Charme des Cafés ausmachen.

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© Daliah Hoffmann Churros essen im Nibs Cacao

Der kleine Laden in Charlottenburg verkauft die traditionelle, spanische Süßigkeit Churros, mit denen schon viele Depressionen geheilt wurden: frittierter Teig mit Schokolade, der eine Kalorienbombe und nichts für empfindliche Mägen ist. Churros kann man zum Frühstück, nach einer Feier, bevor man nach Hause geht oder während der Feiertage essen. Also eigentlich immer.

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© Staatliche Museen zu Berlin Klassische Moderne im Museum Berggruen

Gegenüber vom Schloss Charlottenburg (wo ihr natürlich auch mal hin müsst!) befindet sich das Museum Berggruen. Es gehört vielleicht nicht zu den größten Museen der Stadt, beherbergt aber eine der wichtigsten privaten Kunstsammlungen weltweit. So werden hier neben afrikanischer Kunst auch zahlreiche Werke des Altmeisters Pablo Picasso ausgestellt. Im Anschluss solltet ihr euch dann unbedingt das Schloss Charlottenburg mit dem zauberhaften Schlossgarten anschauen!

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© Wiebke Jann Entspannte Gassirunden um den Lietzensee

Eine entspannte Runde um den See, was gibt es Schöneres? Auch wenn im Park um den Lietzensee die Leinenpflicht herrscht, kann man die Natur in weiten Teilen genießen, ohne zu weit rausfahren zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr sowohl eine kleine als auch eine große Runde drehen könnt und somit für kleine und große, junge und alte Vierbeiner was dabei ist.

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© Therme Europa Center Urbane Entspannung in der Therme auf dem Europa-Center

Die urbane Variante zum Vabali, findet ihr auf dem Europa Center. Eine Adresse, bei der man nicht unbedingt Erholung erwartet, denn das Europa Center ist nicht gerade eine städtebauliche Perle und auf der Nürnberger Straße brummt ja auch meistens der Verkehr. Aber hier könnt ihr richtig gut saunieren (Wir empfehlen den Slivovic-Aufguss.) und auf dem begrünten Dachgarten in Decken eingehüllt die Saunahitze abschütteln. Im angeschlossenen Day Spa gibt’s dazu die volle Ladung Kosmetik- und Beauty-Treatments.

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© Daliah Hoffmann Leckerstes Seafood, gegrillter Fisch und Poké bei Funky Fisch

Direkt neben dem 893 Ryōtei, im ehemaligen Kant Café, hat im August 2017 das Funky Fisch eröffnet. Auch in diesem Laden beweist Duc Ngo sein Gespür für cooles Interieur und gute Küche. In der großen Vitrine liegen verschiedenste Meeresfrüchte und Fische eisgekühlt und warten darauf, von den Gästen ausgesucht zu werden. Klar, im Funky Fisch dreht sich alles um den Fisch und Seafood – frittiert, roh, gegrillt oder gekocht. Wir empfehlen die Seafood-Platte, da bekommt man ein bisschen von allem.

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© Monkey Bar Mit Blick über Berlin stilvoll trinken und essen in der Monkey Bar

Eine fantastische Aussicht genießen, während ihr euch durch angesagte Ginkreationen trinkt und wahnsinnig leckere Süßkartoffel-Pommes mit Sweet-Chili-Chutney futtert, das könnt ihr in der Monkey Bar im 10. Stock des 25hours Hotels. Die Bar mit dem dazugehörigen Restaurant Neni gibt es seit 2014 und wird jeden Abend von einem anderen DJ bespielt. Das Publikum setzt sich aus Charlottenburger Schick und Touristen zusammen, die im 25hours übernachten.

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© Charlott Tornow Indiependent-Filme schauen im delphi LUX

Das delphi LUX befindet sich im Gebäude des Motel One direkt am Bahnhof Zoo und damit in unmittelbarer Nachbarschft zum C/O Berlin und der Newton-Stiftung, die als Verbund das Foto- und Filmquartier der City West bilden sollen. Das LUX ist zudem das 13. Kino der Yorck Filmgruppe, die in Charlottenburg auch den Delphi Filmpalast, das Cinema Paris und das Kant Kino betreiben. Wie für die Yorck-Gruppe üblich, liegt der Fokus auf deutschen und europäischen Filmen sowie amerikanischen Independent-Produktionen.

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