11 nachhaltige Food-Projekte aus Berlin, die wir toll finden

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In Berlin werden regelmäßig neue spannende Ideen geboren und umgesetzt. Nachhaltigkeit, faire Produktionsbedingungen und der Kampf gegen unsere Wegwerfgesellschaft sind wichtige Themen. Wir zeigen euch 11 tolle Ideen, die eure Gewohnheiten rund ums Essen verändern können und dabei auch noch nachhaltig und sinnvoll sind.

1. Einweggeschirr aus Palmenblättern von Leef

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Wir feiern alle hin und wieder eine Party. Jetzt, da der Sommer kommt, stehen garantiert auch die nächsten Grillpartys im Park an. Logisch, dass wir da nicht immer unser Geschirr hinschleppen wollen. Das Startup Leef stellt nachhaltiges Einweggeschirr her. Die Teller und Schüsseln aus Palmblättern sind recycelbar, fair produziert, frei von Weichmachern und fair verpackt. Außerdem sehen sie viel schöner aus als die ollen Plastikteller. Ihr könnt euch im Online-Shop zu fairen Preisen für eure nächste Party eindecken.

2. Müllfreie Take Away-Boxen vom Tiffin-Projekt

Nichts ist so geil, wie sich leckeres Essen aus dem Restaurant mit nach Hause zu nehmen und gemütlich auf der Couch zu verspeisen. Oder im Bett. Oder in der Badewanne. Das einzige, was daran nervt, sind die Alu- und Plastikbehältnisse, in denen das Essen eingepackt ist und die so konzipiert sind, dass man sie auch garantiert nur einmal verwenden kann. So hat man nach nur einem Abendessen to go einen ganzen Haufen Müll produziert. Genau um das zu ändern, wurde das Tiffin-Projekt ins Leben gerufen. Es stellt tolle Mehrweg-Behältnisse von Eco Brotbox für das Take-Away-Essen zum Ausleihen zur Verfügung. Du kannst dich online für das Projekt anmelden und anschließend in allen teilnehmenden Restaurants eine Tiffin-Box für deine Gerichte erhalten. Diese bringst du innerhalb der nächsten 7 Tage zurück ins Restaurant. Genial! Hier kannst du dich anmelden.

3. Mit Foodsharing Lebensmittel abgeben und Verschwendung minimieren

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Der Verein Foodsharing hat es sich zum Ziel gemacht, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Und jeder kann ganz einfach mitmachen. Du erstellst dir ein Konto und kannst anschließend, immer wenn du Lebensmittel hast, die du nicht rechtzeitig aufbrauchen wirst, über die Plattform anbieten. Ein anderer Foddsharer kann diese dann bei dir abholen. Besonders hilfreich ist das nach zu groß geplanten Partys oder bevor man in den Urlaub fährt. Andersherum funktioniert das natürlich auch. Du kannst sehen, welche Lebensmittel in der Umgebung angeboten werden und dich mit dem Foodsharer in Verbindung setzen. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser funktioniert das System, logisch. Zusätzlich engagiert sich foodsharing noch in vielen weiteren Bereichen, zum Beispiel poltisch, im Community Building und auch in der Aufklärung.

4. Aus Abfällen selber Erde machen mit Hubus

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Wer zu Hause viel kocht, weiß, dass selbst bei den einfachsten Gerichten jede Menge Küchenabfall entsteht. Wer keinen Garten oder Balkon mit Kompost hat, entsorgt die Überreste dann meist im (Bio-)Müll. Dabei steckt in der Bananenschale, den schrumpeligen Enden der Karotten und in der Zwiebelhaut so viel Potenzial für mehr. Außerdem ist das Recyceln von Abfall nachhaltig und umweltschonend. Das haben sich auch die Macher von Hubus gedacht und den ersten Kompostmöbel für die Küche entwickelt. Hubus macht aus Lebensmittelresten fruchtbare Erde. Was ihr dafür benötigt? Euren täglichen Abfall und Kompostwürmer. Wenn die kleinen Helfer ihre Arbeit vollbracht haben, habt ihr nährstoffreiche Erde, aus der gesunde Pflanzen wachsen können – zum Beispiel Basilikum für die Küchenfensterbank.

5. Nachhaltig einkaufen und Punkte sammeln mit Bonsum

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Wenn dir beim Shoppen Nachhaltigkeit ein Anliegen ist, kann Bonsum dir dabei behilflich sein. Bonsum ist zugleich Suchmaschine und Bonusprogramm für nachhaltige Produkte. Du kannst hier sowohl den passenden Online-Shop als auch das passende Geschäft in deiner Nähe finden. Nebenbei sammelst du entweder online oder mit der kostenlosen Kundenkarte Bonuspunkte. So wird nachhaltig einkaufen einfach und von Bonsum auch noch belohnt.

6. Essen aus Restaurants günstiger bekommen dank Too Good To Go & MealSaver

Die beiden tollen Apps To Good To Go und MealSaver bieten euch die Möglichkeit, leckeres Essen aus Restaurants oder von Catering-Firmen zu einem sehr günstigen Preis zu bekommen. Auf einer Karte werden euch die Angebote aus eurer Umgebung angezeigt. Ihr könnte per Klick eure Portion reservieren und dann zu einem bestimmten Zeitpunkt abholen. Schont euren Geldbeutel und reduziert die Lebensmittelverschwendung. Eine absolute Win-Win-Situation.

7. Mundraub zeigt dir, wo du in Berlin Obst und Gemüse pflücken kannst

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Mundraub ist eine Plattform für Menschen, die gerne selber ernten. Die Mitglieder der Mundraub-Community informieren sich hier über Orte, an denen im öffentlichen Raum Obstbäume stehen. Außerdem organisieren sie gemeinsame Ernte- und Pflanzaktionen. Die Idee der Organisation ist es dabei nicht nur, gemeinsam Obst zu pflücken, sondern auch sich gemeinsam für den Erhalt der Obstbäume einzusetzen. Eine schöne und vorallem leckere Idee. Wir freuen uns bereits auf die Kirsch-Ernte.

8. Faire Land- und Ernährungswirtschaft mit Nahhaft

Nahhaft ist ein Verein, der sich in verschiedensten Projekten für die nachhaltige, faire und transparente Land- und Ernährungswirtschaft einsetzt. Ziel der Organisation ist es, die Forschung auf diesem Gebiet voran zu treiben, Menschen zu dem Thema zu informieren, zu beraten und zu verbinden. So können wir am Ende alle davon profitieren.

9. Bewusster ernähren mit Slow Food Berlin

Slow Food, was ist das denn schon wieder für eine Diät? Slow Food bedeutet, Nahrung bewusst zu genießen. Mit Gewichtsverlust hat das nichts zu tun. Die Unterstützer von Slow Food Berlin haben verschiedene Projekte und Gruppen, die es zum Ziel haben, dass Lebensmittel gut, sauber und fair produziert und gehandelt werden. Dazu verbinden sich Bauern, handwerkliche Produzenten und Konsumenten. Auch du kannst dich an der Slow-Food-Bewegung beteiligen.

10. Kochkurse von und mit Flüchtlingen bei Über den Tellerrand kochen

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Essen verbindet. Deshalb veranstaltet der Verein Über den Tellerrand kochen regelmäßig spannende Kochkurse, die von geflüchteten Menschen aus aller Welt geleitet werden, die mit euch Gerichte aus ihrem Heimatland nach kochen. Die Einnahmen aus den Kochkursen werden an die “Über den Tellerrand"-Community gespendet. Ziel all der Projekte und Aktionen von Über den Tellerrand ist es, Begegnungen und Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zu ermöglichen und so eine offene und tolerante Gesellschaft mitzugestalten.

11. Mit ShareTheMeal hungernde Kinder in Afrika ernähren

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Die App ShareTheMeal des World Food Programs macht es euch ganz einfach, wann immer ihr ein bisschen Geld übrig habt, für das Schulessen der 25.000 Kinder in Nigeria und Kamerun, die vom Hunger bedroht sind, zu spenden. Die App könnt ihr kostenlos herunterladen und mit nur einem Klick ein Kind für einen Tag ernähren, indem ihr 0,40€ via Kreditkarte oder PayPal spendet. Für 2,80€ verspricht die Organisation, kann ein Kind für eine ganze Woche versorgt werden. Außerdem garantiert das World Food Programme, dass die Mahlzeiten von ihren Mitarbeitern vor Ort ausgegeben werden und dass die jeweilige Spende die gesamten Kosten für die Ernährung des Kindes decken. Alles weitere zum Projekt findet ihr hier.

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