11 Winterausflugsziele in Berlin und Umgebung

“Im Sommer tut’s gut und im Winter tut’s weh”. Damit haben Seeed den Eiszapfen auf den Kopf getroffen. Berlin während der kalten Jahreszeit ist meistens eher unschön, weil viel zu kalt und viel zu wenig Schnee, der sich irgendwann in schwarzen Matsch verwandelt. Wenn die Stadt aber von einer weißen, glitzernden Decke überzogen ist, dann wird auch dem letzten Winterhasser warm ums kalte Herz. Wir haben 11 Tipps, wo ihr in Berlin und Umgebung den Winter so richtig genießen könnt.

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© Felix Meyer | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Ski und Snowboard fahren in Bozi Dar/Oberwiesenthal

Das wohl beliebteste ostdeutsche Winterausflugsziel ist auch noch heute ein beliebtes Skigebiet und innerhalb von drei Stunden zu erreichen. Auf der sächsischen Seite könnt ihr in Oberwiesenthal die Abhänge runterpesen. Auf der tschechischen Seite befindet sich Boží Dar, die höchstgelegene Stadt in Tschechien. Beide Skigebiete sind nicht sehr groß, sodass vier Tage für einen Kurztrip allemal reichen.

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© Folkert Eilts Eisbaden im Orankesee

Es soll ja Verrückte geben, die im Winter nicht ins schön muffig-warme Schwimmbad gehen, sondern lieber ihre Extremitäten in kaltes Wasser halten. Solche Verrückten findet ihr bei den Berliner Seehunden, die in den Wintermonaten jeden Sonntag ab 10 Uhr im Orankesee schwimmen gehen. Prinzipiell könnt ihr das aber auch in jedem anderen See tun. Brrr.

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© Fexel/Shutterstock Winterwandern im Elbsandsteingebirge

Dinge, die man als Kind hasst: Wandern. Landschaften, die einen als Kind nicht interessieren: das Elbsandsteingebirge. Warum eigentlich? Das Elbsandsteingebirge in der sächsisch-böhmischen Schweiz ist dermaßen überwältigend, dass ein Tag zur Erkundung nicht reicht. Übernachten könnt und solltet ihr im schönen Pirna, das eigentlich auch nochmal einen Tagesausflug wert wäre. Winterwandern könnt ihr übrigens auch toll in der Uckermark, in der Märkischem Schweiz oder im Spreewald.

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© Isaac Viglione | Unsplash Skilanglauf auf dem Flaeming Skate

2001 eröffnete der Flaeming-Skate in Teltow-Fläming im Süden von Berlin. Auf der 210 Kilometer langen Strecke kann man im Sommer ziemlich gut Skaten, Joggen und Fahrrad fahren – und im Winter eben Skilanglauf ausüben. Der Schnee wird meistens nicht geräumt, so dass die Bedingungen ziemlich gut sind.

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© Café am Neuen See Eisstockschießen am Café am Neuen See

Das Café am Neuen See ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Ziel, im Winter geht es hier erst richtig los. Auf den Eisstockbahnen könnt ihr Eisstockschießen spielen und dabei Glühwein trinken. Und das im Tiergarten. Mehr Winterwonderland geht kaum. Eine weitere Eisbahn findet ihr in Lankwitz. Dort gibt es Samstag sogar eine Eisdisco!

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© Milena Zwerenz Eislaufen gehen im Horst-Dohm-Stadion

Die Saison in der Eislaufhalle in Wilmersdorf ist bereits gestartet, warum also nicht mal dort vorbeischauen? Vergesst eure Thermoskanne nicht.

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© Laura Plank Rodeln auf dem Teufelsberg und im Viktoriapark

Berlin hat tatsächlich Berge zum Rodeln! Der Teufelsberg ist sogar 120m hoch und bietet verschneit die steilste und somit schnellste Rodelpiste Berlins. Der Aufstieg dauert zwar etwa 15 Minuten, aber man wird mit einer tollen Aussicht und ordentlich Wind um den Ohren bei der Abfahrt belohnt. Kreisch! Wer es etwas gemütlicher und zentraler mag, dem sei die Rodelbahn im Viktoriapark in Kreuzberg ans Herz gelegt. Sie ist deutlich kürzer und gemütlicher als die des Teufelsbergs, aber hier ist immer eine sehr lebhafte Winterstimmung.

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© Jakob Owens | Unsplash Skispringen in Eisenhüttenstadt

Jaha, selbst in Brandenburg kann man richtig Skifahren. Auf dem Wintersportgelände der Diehloer Berge – dem nördlichsten Skigebiet in Deutschland – gibt es eine Skiwiese, eine Sprungschanze und einen Rodelberg. Die Berge eignen sich nicht gerade für einen ausdauernden Sporturlaub, wer aber immer schon mal Skispringen wollte, ist hier richtig.

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© DKB-Eisbahn Bobfahren in Altenberg

Bobfahren ist so ziemlich die großartigste und amüsanteste Wintersportart. Im sächsischen Altenberg gibt es verschiedene Bob-, Rodel- und Skeletonpisten, auf denen Wintersportler trainieren. Hier fanden nicht nur schon diverse Weltmeisterschaften statt, sondern auch die Wok-WM von Stefan Raab (jaha!). An verschiedenen Tagen in der Woche könnt ihr hier neben dem Trainingsbetrieb auch mal die 1.400 Meter lange Bobbahn runterfahren.

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© Felix Meyer | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Skifahren im Harz

Im Harz gibt es zwar nicht die höchsten Berge, aber doch so einige Skigebiete, Abfahrten, Langlaufstrecken und Rodelhänge. Und manche auch mit Blick auf den Brocken, der übrigens auch einen Ausflug wert ist. Infos zu allen Skigebieten findet ihr hier.

  • Ski fahren im Harz
  • Anfahrt: mit dem Auto ca. 3 Stunden über die A2
  • Mehr Info
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© Therme Neuruppin Wellness in der Fontane Therme in Neuruppin

Raus aus den Winterklamotten und rein in die Therme, wenn ihr überhaupt gar keine Lust auf den ganzen Winterunfug habt. Es gibt zwar auch ein paar sehr schöne in Berlin, aber noch ein bisschen schöner ist es in Neuruppin, wo ihr während eines Saunagangs auf den See schauen könnt. Über eine kleine Brücke gelangt man nämlich auf die schwimmende Sauna mit Panoramafenster. Ansonsten gibt es hier alles, was der Entspannung dienlich ist. Unter der Woche könnt ihr für 30 Euro vier Stunden lang im Spa entspannen.

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