11 Dinge, die du mit deinem Berlin-Besuch im Winter machen kannst

Berlin im Winter kann unbarmherzig sein. Während es in anderen Teilen Deutschlands schneit und zumindest den Winter ein bisschen hübscher macht, bekommen wir hier oft nur frostigen Wind aus dem Norden, der Gesichter und auch so manches Herz versteinert. Umso wichtiger ist es, sich deshalb aufzuwärmen – egal ob am Kamin, beim Tee, einem guten Mahl und bewegender Fotografie. Dem Besuch gilt es zu zeigen, dass Berlin auch im Winter toll sein kann und mehr zu bieten hat als nur Minusgrade.

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© Daliah Hoffmann Die "neue" Feinschmecker-Etage im KaDeWe

Die Feinschmecker-Etage des KaDeWe, auch bekannt als die Sechste, ist ein kulinarisches Paradies, das in Berlin Seinesgleichen sucht. In den letzten Monaten hat sich hier so einiges getan und verändert. Moderner ist es geworden und auch leckerer. Seit Dezember 2018 gibt es auf der Etage auch einige neue Restaurants, darunter das BRLO Brwhouse und das Superfood-Café Daluma. In den Lichthöfen laden unter anderem das Londoner Restaurant Sumosan zum Sushi essen und das Ovest zu Pizza und Pasta ein. Beim New Burger könnt ihr saftiges Fleisch oder vegane Beyond Meat Burger essen.

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© Katja Meyer Tolle Arbeiten zeitgenössischer Fotografen im C/O Berlin betrachten

Ein absolutes Muss für jede*n Fotografieliebhaber*in ist die C/O Berlin im Amerikahaus am Zoo. Wechselnde zeitgenössische Fotograf*innen von Weltrang, wie etwa Sebastiao Salgado oder Anton Corbijn, geben sich hier die Klinke in die Hand. Immer werden auch neue Talente mit ihren spannenden Projekten vorgestellt. Wer die reichhaltigen Ausstellungen auf zwei Stockwerken nicht in einem Rutsch schafft, kann zwischendurch bestens im Café des Hauses mit großer Fensterfront entspannen oder im prall gefüllten Museumsshop durch Fotobände stöbern.

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© annca | pixabay Schlittschuhfahren auf der Eisbahn Rübezahl am Müggelsee

Am Müggelsee gibt es gleich zwei Eislaufbahnen. Neben dem Eisstrand in Friedrichshagen könnt ihr auch der Rübezahl am Müggelsee im Ortsteil Köpenick einen Besuch abstatten. Die Bahn ist überdacht (also bei jedem Wetter geeignet) und außerdem gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein Restaurant, ein Café sowie ein schöner Ausblick sorgen für die gewisse Portion Urlaubsfeeling – wenn auch nur für ein paar Stunden.

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© Hauptstadtfloß Fondue essen auf dem Hüttenzauber Winterfloß

Von November bis Februar verwandelt ich das Hauptstadtfloß II in das rustikal-urige Winterfloß. Beim Hüttenzauber auf dem Winterfloß könnt ihr es euch bei Kaminfeuer und auf warmen Lammfellen kuschelig machen. Serviert wird neben dem Winter-Buffet auch das Käse-Fondue „Huhn Fondre". Bein einer Gruppengröße von 15 Personen kostet das Fondue 32,50 Euro pro Person. Dafür bekommt ihr eine große Auswahl an Gemüse, Hähnchenbrust, Bouletten und Wiener, Brot und zweierlei Nachtisch. Die schwimmende Winterhütte bringt euch erst bis zur Schillingbrücke in Berlin-Mitte, fährt dann zurück an die Oberbaumbrücke oder an den Treptower Park und hier wird dann auch gegessen.

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© Björn Wisnewski Schwitzen und schwimmen: Vom Saunafloss direkt in die Havel hüpfen

Auf der Havel gibt es ein neues Highlight, das unsere winterlich-verkühlten Herzen erobert hat: Das Saunafloß. Das Floß besteht komplett aus Holz und wird sogar mit einem Holzofen beheizt, was sich beim Saunagang positiv auf das Aroma und die angenehme Hitze auswirkt. In der Sauna selbst haben vier Personen Platz, aufs gesamte Floß dürfen acht Personen. Als wäre so ein Saunafloss nicht schon genial genug, kann man von der Sauna durch zwei Fenster aufs Wasser schauen, während das Floß entweder mit Steuermann/-frau vor sich hintuckert oder vor Anker liegt.

  • Saunafloss
  • Havelchaussee 107, 14055 Berlin
  • 210 Euro für 3 Stunden, jede weitere Stunde 70 Euro, Holz zum Nachlegen und Benzin ist im Preis enthalten, Saunahandtücher können für 4 Euro pro Handtuch gemietet werden
  • Mehr Info
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© Wiebke Jann Granola Pancakes und karamellisierte Bananen im Le Bon

Von Dienstag bis Sonntag brunchen klingt verdammt gut, oder? Dann ab nach Kreuzberg ins Le Bon und den halben Tag schlemmen. Hier kommen herzhafte Genießer genauso auf ihre Kosten wie Süßmäuler. Wir sagen nur Granola Pancakes mit karamellisierten Bananen, Marmelade, Chili-Schoko Mandelbutter, Ahornsirup und Vanillesahne. Dazu vielleicht noch einen Bloody Mary gegen den Kater und Tadaaa, ein perfekter Sonntagsbrunch.

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© BIKINI Berlin Ausgefallen shoppen im Bikini Berlin

Eines muss man dem BIKINI BERLIN direkt am Zoologischen Garten lassen: Langweilig wird es einem in dieser Concept Shopping Mall definitiv nicht. Im Gegensatz zu anderen Shopping-Centern wechseln die Shops in den Boxen im Erdgeschoss regelmäßig und bei jedem Besuch lässt sich etwas Neues dort entdecken. Es werden tolle lokale und internationale Jungdesigner eingeladen, im Erdgeschoss werden aufstrebende Künstler ausgestellt und vom großen Panorama-Fenster aus hat man einen tollen Blick auf das Affengehege des Zoos.

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© Tabea Mathern Gepflegte Trinkkultur im Basalt

Grün befliest, mutet das Basalt beinah an wie ein botanischer Garten, ein kleines ästhetisches Fleckchen guter Trinkkultur. Es gibt keinen Drink, der hier nicht kredenzt werden kann und auch für die Raucher*innen gibt es ein schick schwarzes Aquarium, in dem einfach alles besprochen werden kann, was für den Cafétisch zu düster ist. An vollendeter Trinkkultur interessierte Weddinger*innen hatten es die längste Zeit schwer.

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© N. Köster, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin Exotische Pflanzen im Botanischen Garten entdecken

Vielleicht seid ihr mit der S-Bahn ja schon häufiger an der Station "Botanischer Garten" vorbeigekommen, aber nie ausgestiegen. Jetzt wäre die richtige Zeit, das zu ändern. 43 Hektar Fläche und etwa 22.000 Pflanzenarten hat der über 100 Jahre alte Garten zu bieten und 15 Gewächshäuser, darunter das Victoriahaus, in dem Riesenseerosen zuhause sind. Im Café gibt’s außerdem Kaffee und Kuchen.

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© Danie Wetzler | Märchenberg Im Glaspalast alte Märchen ganz neu erleben

Die Märchen der Grimm Brüder kennen wir wohl alle und besonders im Winter kehren wir gerne zu den leicht kitschigen Geschichten zurück. Im Glaspalast werden die Geschichten aufgeführt und neu interpretiert. Es finden Aufführungen für Kinder und für Erwachsene statt. Bei den Inszenierungen für das jüngere Publikum werden die Märchen aus den Büchern zum Leben erweckt. Die Veranstaltungen für Erwachsene zeigen jedoch eher die Hintergründe der Märchen, sie zeigen den wahren Sinn und die versteckten Verschrobenheiten der Geschichten.

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© Alessio Campo Das ganze Wochenende durchtanzen in der Griessmühle

Clubs in Neukölln sind nach wie vor vergleichsweise rar gesät, aber dafür existiert mit der Griessmühle am S-Bahnhof Sonnenallee (an der Ringbahn) ein besonders prächtiges Exemplar. In den Sommermonaten vergeht die Zeit zwischen begehbaren DIY-Holztürmen, Trabiwracks und umfunktionierten Silos wie im Flug. Von Live-Konzerten oder Tischtennis-Sessions unter der Woche bis geradlinigem House und Cosmic Disco am Wochenende werden in der Griessmühle unterschiedlichste Felder bestellt.

Titelfoto: © Kerstin Musl

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