11 Tipps für einen schönen Sonntag im Mai

Der Mai ist einer unser Lieblingsmonate. Nicht nur, weil er so unglaublich viele Feiertage hat, sondern auch, weil es in dieser Zeit so viele schöne erste Male gibt. Denn im Mai können wir nicht nur zum ersten Mal so richtig ohne Jacke draußen rumspazieren, sondern auch zum ersten Mal wieder mit dem Schlauchboot über den Kanal schippern oder in den Parks der Stadt angrillen. Außerdem eröffnen Schritt für Schritt die Freibäder und Freiluftkinos! Sonntage im Mai sind ein purer Segen. Wie ihr im Mai einen schönen Sonntag in Berlin verbringen könnt? Wir geben euch hier 11 Tipps.

© Marina Beuerle

1
Fateh und Manakish in der Snaubar in Neukölln frühstücken

Wenn ihr Lust auf ein richtig gutes libanesisches Frühstück habt, solltet ihr unbedingt die Snaubar in Neukölln ausprobieren. Auf den Tisch kommen libanesische Klassiker wie Fatteh, mit knusprigem Brot, Joghurt und Kichererbsen, Foul, Hummus oder oder Manakish mit Zaatar-Topping. Frisches Pita-Brot, knackiges Gemüse und natürlich gutes Olivenöl sind auch immer Teil der Snaubar-Experience. Besonders schön: Hier wird alles so serviert, dass ihr die Teller teilen könnt – Sharing ist also ausdrücklich erwünscht. Ein frisch gebrühter Tee rundet das Ganze ab – perfekt, um in den Tag zu starten und ein Stück Libanon in Berlin zu genießen.

© Wiebke Jann

2
Über den Flohmarkt am Arkonaplatz bummeln

Der Troedelmarkt auf dem Arkonaplatz ist der kleine Bruder vom Flohmarkt im Mauerpark. Auch wenn der Markt längst kein Geheimtipp mehr ist, geht es hier noch sehr viel beschaulicher zu als ein paar hundert Meter weiter nördlich. Allein zwischen den Ständen umher zu schlendern hat den Vorteil, dass du deine Begleitung nicht in der Menge verlieren kannst und dass sich niemand darüber beschwert, wenn du stundenlang in Kisten voller alter Platten herumwühlst.

© Tinanya Mendy

3
Eine Runde Minigolf in der Hasenheide spielen

Minigolfen ist die perfekte Beschäftigung an Tagen, an denen man nicht unbedingt nur zu Hause rumsitzen, aber auch nicht direkt in die Boulderhalle rennen möchte. Es ist quasi das Outdoor-Pendant zum Darts- oder Kickerspielen und somit qualifiziert sich diese Aktivität auch als perfekte Date-Option. In der Hasenheide ist die Anlage besonders schön und gepflegt. Mit viel Liebe kümmern sich die Besitzer*innen auch um die Pflanzen, weswegen die Anlage super grün ist und man fast vergisst, wo man sich eigentlich befindet. Wer mag, kann sich am Kiosk außerdem alkoholfreie Getränke und Eis kaufen.

*barrierefrei

  • Minigolfplatz Hasenheide Hasenheide 81, 10967 Berlin
  • Montag – Samstag: 12–21 Uhr, Sonntag: 11–21 Uhr
  • Eine Runde: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro
© Marina Beuerle

4
Eine Runde um den Sacrower See drehen

Das Schöne am Frühling und Frühsommer: Die Seen rund um die Stadt sind noch nicht so überfüllt wie im Hochsommer. Der perfekte Zeitpunkt also, um am Uferweg entlang zu spazieren. Rund um den Sacrower See führt beispielsweise ein Waldweg, immer mit Blick aufs Wasser. Kleine Badebuchten laden für ein Schläfchen in der Sonne ein und wenn euch am Ende die Füße weh tun, könnt ihr sie im kalten Wasser abkühlen.

5
Zwischen frischen Blumen Kaffee trinken und Pinsa essen im magischen Friedhofscafé Felino

Mit dem Café Felino in Friedrichshain haben wir einen Ort entdeckt, der Blumenladen, Café und kleine Auszeit vom Stadttrubel in einem ist. Das Café versteckt sich auf dem Georgen-Parochial-Friedhof und hat zwischen den Blumensträußen und Bäumen schon fast etwas Magisches. Neben gutem Kaffee, hausgemachten Kuchen und Waffeln gibt’s hier auch eine kleine Auswahl an Herzhaftem: Die Spezialität des Hauses sind die italienischen Pinsa (die mit Gorgonzola, Honig & Walnüssen unbedingt probieren!) – und auch saisonale Specials findet ihr auf der Karte, im Frühling zum Beispiel angebratener Spargel mit Hollandaise-Schaum.

 

* nicht barrierefrei.

© Tinanya Mendy

6
Mit der Seilbahn über die Gärten der Welt fahren

Wusstet ihr, dass Berlin eine Seilbahn hat? Ursprünglich zur Internationalen Gartenausstellung 2017 gebaut, verbindet sie immer noch Hellersdorf mit Marzahn. Über drei Stationen hinweg schwebt ihr über das Wuhletal, den Kienbergpark und die Gärten der Welt – dem Fernsehturm könnt ihr auch zuwinken. Steigt unbedingt auf der Zwischenstation Wolkenhain mal aus, um auf den Aussichtsturm zu klettern und gleich noch eine Runde mit der Natur-Bobbahn zu fahren.

* barrierefrei

  • Gärten der Welt Eisenacher Straße 99, 12685
  • täglich: 10-19 Uhr
  • Hin-und Rückfahrt: 7,50 Euro, ermäßigt: 5 Euro, Kombiticket mit Gärten der Welt: 12,90 Euro
© Matze Hielscher

7
Für gute Aussichten, Musik und Drinks hinauf zum Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Egal ob zu Konzerten oder einfach nur zum Kaffeetrinken: Der zurecht sehr beliebte Klunkerkranich bietet zudem immer eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen. Doch auch im Herbst und der kühleren Jahreszeit ist die Location einen Besuch wert, da ist dann auch weniger los.

© Marina Beuerle

8
Mit dem Kanu das wunderschöne Neu-Venedig entdecken

Östlich des Müggelsees, zwischen Rahnsdorf und Hessenwinkel, teilt sich die Spree in viele kleine Kanäle und verwandelt die Gegend in eine Art Wasserstadt. Entweder paddelt ihr mit einem Kanu (könnt ihr zum Beispiel bei backstagetourism mieten) durch die Wasserstraßen oder ihr fahrt mit der S-Bahn bis Wilhelmshagen, macht einen schönen Spaziergang über die vielen Brücken und genießt ein Bierchen in der Gaststätte Neu-Venedig. Das perfekte Ziel für einen schönen Tagesausflug.

© Insa Grüning

9
Spannende Ausstellungen im Gropius Bau besuchen

Den Gropius Bau gibt es bereits seit 1881. Seither beherbergte er verschiedenste Sammlungen und Museen. Heute ist er nicht nur Tourist*innen-Magnet, sondern kann sich tatsächlich mit den renommiertesten Ausstellungen der Welt schmücken: von Ai Weiwei über David Bowie bis hin zu Fotografien von Dennis Hopper. Das alles kann natürlich nicht von der wunderbaren Architektur des Hauses ablenken, für die allein sich schon ein Besuch lohnt.

© Wiebke Jann

10
Neapolitanische Pizza essen bei Zola im Funkhaus

Kleine Karte, verdammt gute Pizzen! Auf dem schwarzen Pizzaofen von Zola steht "Napoli" und bei jedem Bissen in die Bufalina, Romana oder Margherita fühlt man sich nach Italien gebeamt. Beim nächsten Date, Konzert oder SUP-Ausflug am Funkhaus plant unbedingt Zeit ein für eine der besten Pizzen der Stadt und einen Aperol. Lieben wir besonders: die "Zola Neapolitan" mit Fior di Latte, Birne, Walnüssen und Gorgonzola. Alle Pizzen gibt es auch to go, um es sich am Spreeufer mit Blick auf den Plänterwald gemütlich zu machen. Fast wie im Urlaub!

© Wiebke Jann

11
Auf dem Holzsteg im Club der Visionäre tanzen

Wenn man über die Brücke des Flutgrabens fährt, sieht man schon von Weitem das bunte Treiben am Club der Visionäre. Am Nachmittag ist es hier eher gemütlich entspannt und man kann auf dem Holzsteg sitzen und die Füße ins Wasser hängen lassen. Wenn die Musik lauter und die Menschen mehr werden, tanzt man dann unter Lichterketten bis in die frühen Morgenstunden.

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