11 Läden, in denen ihr leckere Poké Bowls bekommt

The hype is real. Wenn ein Gericht in den letzten Jahren die Foodszene erobert hat, dann sind es Poké Bowls. Und ich bin ehrlich: Es gab Zeiten, da habe ich mich sehr gegen diesen Foodtrend ausgesprochen. Zu viele Trittbrettfahrer*innen waren unterwegs, die mittelmäßiges Gemüse mit langweiligen Soßen lieblos in Schüsseln geladen und für sehr viel Geld verkauft haben. Traditionell besteht das aus Hawaii stammende Gericht aus rohem Fisch, Shoyu-Sojasoße, Sesamöl, Avocado und Ingwer, die auf warmem Sushi-Reis serviert werden. Und inzwischen muss ich meine Meinung auch revidieren, denn mit den richtigen, meist nachhaltigen Zutaten, (veganem) Chicken und erstklassigem Fisch sowie hausgemachten, einzigartig schmeckenden Soßen, haben diese 11 Läden dazu beigetragen, dass Poké eben doch mehr als Reis mit Scheiß ist.

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© Marit Blossey Bowls wie in Kalifornien bei L.A. Bowls

Der Food-Trend "Poké Bowls" hat die Berliner Food-Szene fest Griff, da wundert es uns nicht, dass überall in der Stadt neue Läden aufmachen. Das L.A. Bowls am Hackeschen Markt ist der neuste Zuwachs zur Poké-Gang. In dem minimalistisch eingerichteten Laden bekommt ihr "Californian Bowls", also bunte Salate mit rohem Fisch, Avocado, Reis, Mango und Edamame. Unter der Woche gibt's Lunch und am Wochenende auch Abendessen.

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© Wiebke Jann Bunte Bowls mit (veganem) Lachs und Chicken bei Wiki Wiki Poké

Nachdem die Gründer*innen von Wiki Wiki Poké mit sechs Läden ein kleines Poké-Imperium in Wien aufgebaut haben, dürfen sich seit Dezember 2021 auch Berliner*innen über hübsche, bunte Bowls freuen. Das Coole an dem Laden in der Linienstraße ist nicht nur, dass es wahnsinnig schnell geht und somit perfekt für die Mittagspause geeignet ist, sondern auch, dass die leckeren Soßen direkt auf dem Tisch stehen. So können Soßen-Fans nach Belieben nachwürzen. Abgesehen von zwei Soßen sind übrigens alle vegan, unsere Favoriten: Wasabi Majo, Teriyaki und Pink Truffle Cream. Bei den Toppings können sich alle Veganer*innen übrigens auf veganen Lachs und veganes Chicken (unser Favorit) freuen. Sonst geht's klassisch zu – mit Edamame, Mango, Salat, Gurke, Rotkohl, Babyspinat und viel anderem Schabernack.

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© Wiebke Jann Frische, gesunde Bowls bei Jigi Poké futtern

Seit Ende Oktober 2021 gibt es einen neuen Stern am Poké-Himmel, das Jigi Poké in Mitte. Wie man es von Bowl-Läden kennt, gibt es bereits zusammengestellte Bowls und das Baukasten-Prinzip, nach dem ihr euch eure Basis (Reis, Zucchini, Quinoa oder Superfood-Salat) mit allerlei buntem und gesundem Schabernack toppen könnt. Unser Highlight war definitiv die No Chicken Bowl mit Reis, veganem Hähnchen auf Seitanbasis, Edamame, Avocado, Salat, Kimchi, Chipotle-Cream und Mais. Alle Bowls werden übrigens mit Limette, Koriander und Sushi-Ingwer (love it!) serviert. Obwohl man der Poké-Bowl ja nachsagt, dass sie nicht unbedingt regional ist (und das bestätigen Avocado und Edamame wohl auch), setzen die Macher*innen da, wo es geht, auf Regionalität: Das meiste Gemüse bekommen sie von kleinen Betrieben in Brandenburg, den Fisch beziehen sie von Deutsche See. Die bunten, frischen Bowls bringen – vor allem in den kälteren Monaten – viel Farbe, gute Laune und jede Menge Vitamine in euren Tag.

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© Daliah Hoffmann Poké essen bei Sons of Mana in Mitte

Sons of Mana, der Poké Bowl-Dealer aus Charlottenburg, hat im September 2018 auf der Chausseestraße in Mitte einen zweiten Laden eröffnet. Das Angebot ist das Gleiche wie im Store im Kantini: Signature Bowls und DIY-Poké Bowls. Wir stehen besonders auf die Mana Bowl und die Ohana Vegan. Das Design des zweiten Ladens macht Lust auf Urlaub, genau wie die frischen und leckeren Bowls. Thunfisch gibt es bei Sons of Mana übrigens nicht, der ist schließlich vorm Aussterben bedroht und gehört nicht auf die Speisekarte.

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© Wiebke Jann Bunte Poké Bowls essen bei Wild & Raw

Grüner Marmor, imposanter Stuck und bunte Bowls – mit diesen drei Worten lässt sich das Wild & Raw, das neue Poké-Bowl-Restaurant in Mitte, wohl am besten beschreiben. An der langen Theke werden die Bowls, es gibt sechs Signature Bowls und ein DIY-Menü, frisch zubereitet. Ihr habt die Wahl zwischen rohem Lachs, Thunfisch, gekochten Gambas und Tofu. Dazu gibt es Obst, Gemüse, Salat, hausgemachten Soßen und Toppings wie  Nori Algen, Kresse und Cashews.

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© Nils Reucker Hawaiianisch und saisonale Bowls bei Poké Pelelina

Leckere Poké Bowls mit hausgemachten Soßen und frischen Zutaten bekommt ihr seit August 2017 bei Poké Pelelina in Prenzlauer Berg. Das Restaurant ist ein echter Familienbetrieb und wird von vier Geschwistern geführt. Seit Januar 2019 gibt's nun auch einen zweiten Poké Pelelina-Laden in Kreuzberg. Es gibt sechs verschiedene Bowls, davon ist eine vegan. Bei den meisten Bowls – beim Fisch gibt es die Wahl zwischen Lachs, Thunfisch oder Flusskrebsen – sind Edamame, Avocado, Gurke oder Mango, Papaya und Rettich schon dabei. Weitere Extras, Toppings und Soßen können individuell gewählt werden.

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© Daliah Hoffmann Hawaiianische Poké-Bowls bei MA'LOA in Mitte

Das MA'LOA ist Berlins erstes Poké-Restaurant und bringt die eher unbekannte polynesische Küche auf unseren kulinarischen Radar. Neben den vorgefertigten Lieblings-Poké-Bowls des Teams, gibt es auch die Möglichkeit, sich seine Bowl selbst zusammenzustellen. "Poké Your Style" nennt sich das und funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Die Bowls und alle Zutaten sind immer frisch und richtig lecker.

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© Daliah Hoffmann Leckerstes Seafood, gegrillter Fisch und Poké bei Funky Fisch

Direkt neben dem 893 Ryōtei, im ehemaligen Kant Café, hat im August 2017 das Funky Fisch eröffnet. Auch in diesem Laden beweist Duc Ngo sein Gespür für cooles Interieur und gute Küche. In der großen Vitrine liegen verschiedenste Meeresfrüchte und Fische eisgekühlt und warten darauf, von den Gästen ausgesucht zu werden. Klar, im Funky Fisch dreht sich alles um den Fisch und Seafood – frittiert, roh, gegrillt oder gekocht. Wir empfehlen die Seafood-Platte, da bekommt man ein bisschen von allem.

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© Daliah Hoffmann Poké Bowls essen bei MA'LOA in Kreuzberg

Das MA'LOA hat den Poké-Trend mit als erstes nach Berlin gebracht. In dem stylischen Laden in der Zimmerstraße bekommt ihr frische und gesunde Poké Bowls. Ihr habt die Wahl zwischen den Signature Bowls oder ihr stellt euch eure Bowl einfach selbst zusammen. Als Basis für die Poké Bowl könnt ihr euch zwischen Reis, Zucchininudeln oder grünem Salat entscheiden. Danach folgen die verschiedensten Toppings: Gemüse, Fisch, Tofu, Obst, Soßen und Co. Wir essen bei MA'LOA am liebsten die Maui Bowl und die O’Ahu Bowl. Wer danach noch was Süßes mag: Es gibt auch Açaí Bowls.

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© Wiebke Jann Leckere und frische Bowls bei Ohana schnabulieren

Spätestens seit 2018 sind Poké Bowls in jedem Foodie-Herz angekommen. Frische, ausgewählte Zutaten, die aufbauend auf einer Basis aus Reis, Reisnudeln oder Wildkräutersalat, eine ganze Schüssel Glück werden. Traditionell wird die Poké Bowl mit Fisch gereicht, natürlich gibt es aber auch vegane und vegetarische Optionen mit Tofu oder Shitake-Pilzen. Dazu gesellen sich dann – je nach Bowl – Edamame, Avocado, Gurke, Mais, Seetang und ein leckeres Dressing. Für alle, die zum Lunch gerne etwas Frisches essen wollen, der perfekte Ort.

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poke

© Jonathan Borba | Unsplash Frische Bowls mit leckeren Toppings bei Mahalo Poké schlemmen

Hawaii-Feeling mitten in Friedrichshain: Mahalo Poké zaubert euch mit den bunten frischen Bowls selbst im trübsten Berliner Winter etwas Farbe und gute Laune in den Alltag. Serviert werden klassische Poké Bowls, bei denen ihr als Basis zwischen Sushi-Reis, Zucchini-Nudeln und Quinoa wählen könnt. Dazu kommen dann jede Menge frische Zutaten, die von Avocado, Edamame, Mango und Spinat bis hin zu Algen, Tomaten und Cashews reichen. Und oben drauf gibt es Chicken, Thunfisch, Lachs oder Shrimps und für Veganer*innen marinierten Tempeh. Ihr könnt euch entweder eine Bowl von der Karte bestellen oder euch eure eigene Bowl mit euren Lieblingszutaten zusammenstellen. Unser Tipp: Probiert das Wasabi-Soja-Koriander-Dressing.

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