11 Orte in Brandenburg, an denen ihr die Sommerhitze gut übersteht

Die Temperaturen klettern gerade in irre Höhen und in der Wohnung ist es bei der Hitze kaum noch auszuhalten. Ausflüge sind an der Stelle zwar eine tolle Idee, aber am besten nur dahin, wo einem nicht die Sonne den ganzen Tag auf den Kopf knallt. Hier kommen 11 Orte, an denen ihr im schönsten Brandenburg dem Alltag entfliehen und gleichzeitig den Sommer mit mehr Schatten, Luftzug und ordentlich Abkühlung genießen könnt. Kleiner Spoiler vorab: Das Tropical Island ist nicht dabei!

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© June O | Unsplash Badevergnügen am Vordersee in Dobbrikow

Der Vordersee in Dobbrikow ist selbst in der Hochsaison nie zu überlaufen und er bietet zudem eine große Liegewiese, die dank einer Vielzahl von Bäumen Schatten spendet. Selbst die anliegende Gastro beschenkt einen mit grün umsäumten Plätzchen, an denen man zum einen von Eis bis Schnitzel alles zum Futtern bekommt und zum anderen einen super Blick aufs kühle Nass hat, welches übrigens mit einer top Wasserqualität aufwarten kann. Und wer länger bleiben möchte, kann sich auf dem nahe gelegenen Campingplatz einmieten – es lohnt sich!

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© Hella Wittenberg Abschalten im Resort Schwielowsee

Wellness, Spa und richtig gutes Essen: Die riesige Anlage des Resorts Schwielowsee sieht von außen schon sehr beeindruckend aus – im Inneren angekommen, geht das Staunen weiter. Hier hält man sich entweder in Suiten oder in den anliegenden Pfahlhäusern auf. Alles strahlt amerikanisches Flair aus – nicht zuletzt, da vor den Apartments jeweils Basketballkörbe und altmodische, amerikanische Briefkästen stehen. Ein weiteres besonderes Highlight: der anliegende Yachthafen, von dem aus ihr eure Tagestouren über das von vielen Seen umgebene Werder starten könnt.

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© Mike Benna | Unsplash Im kunstvoll angelegten Park und Schloss Branitz die Zeit vergessen

Der denkmalgeschützte Park wurde bereits zwischen 1846 und 1871 von Hermann Fürst von Pückler geplant und angelegt. Das Highlight ist hier nicht etwa das anliegende Prunkschloss, auf das man immer wieder einen Blick erhaschen kann, sondern die einzigartigen Pyramiden auf dem Gelände. Das größte der grün bewachsenen Architekturwunder befindet sich inmitten eines Sees und beherbergt zudem das Grab des Parkschöpfers. Hier bietet sich auf jeden Fall auch eine Gondelfahrt "ins Reich der Pyramiden" an.

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© Hella Wittenberg Richtig satt essen im Waldidyll im Elsthal

Restaurants und Cafés gibt es in und um Luckenwalde zuhauf, doch das Waldidyll im Elsthal bekommt noch mal ein paar Extra-Sternchen für seinen rundum idealen Sitz. Die Gaststätte ist nämlich erst nach einem kleinen Slalomlauf durch besonders dicht bewachsenes Waldgebiet zu finden. Komplett abseits von jeglichem Touri-Strom lässt sich hier insbesondere in dem großzügigen Außenbereich sowohl allerlei vom Grill oder auch Salate, Quiches oder auch Seelachsfilet genießen. Und wer noch Lust auf eine Abkühlung hat, kann sich nebenan auch noch im Freibad ins Wasser stürzen.

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© Christiane Lünskens Zwischen Obstwiesen und Ruhe im Dreesch7 entspannen

Wer wirklich runterkommen will, findet in der Ferienwohnung Dreesch7 im Herzen der Uckermark im 4.500 qm großen Garten zwischen Obstbäumen die ersehnte Ruhe. Aus Berlin erreicht ihr die liebevoll gestaltete Unterkunft, in der für bis zu drei Personen Platz ist, ganz entspannt mit Bus und Bahn (die Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Tür). Neben einer Gästewohnung befindet sich auch eine Werkstatt auf dem Gelände, aus der einiges an Mobiliar in der Gästewohnung stammt. Die gemütliche Wohnküche ist komplett ausgestattet (es gibt sogar einen Milchschäumer, yeah!), ein Kamin samt nahestehendem Schlafsofa machen selbst ungemütliche Tage schön. Wenn ihr nicht nur entspannen wollt, könnt ihr auch an einem der Workshops teilnehmen und selbst kreativ werden. Wem der riesige Garten doch nicht genug Spaziermöglichkeiten bietet, für den*die bietet das weitläufige, schöne Gebiet mit Seen und Feldern rundherum genügend Abwechslung – auch Fahrradtouren können hier von hier aus gut gestartet werden.

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© Sead Dedic | Unsplash Wandern im schönen und schattigen Schlaubetal

Südöstlich von Berlin gelangt man zum Wander- und Erholungsparadies Schlaubetal. Egal, wie es um die eigene Fitness steht, hier gibt es verschiedenste, kurze wie lang verschlungene Wanderwege – jeweils top befestigt, ausgeschildert und dank der dichten Wälder schön schattig. Zum Beispiel bietet es sich an, sich erst an der Bremsdorfer Mühle zu stärken und danach loszulaufen. Dabei kommt man an sumpfigen Wiesen, Wäldern und Tälern vorbei, aber unter anderem auch am eindrucksvollen Großen Treppelsee sowie dem Schinkelsee.

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Kajak fahren auf dem Tornowsee in Brandenburg

© Insa Grüning Die geheimnisvolle Ruppiner Seenlandschaft mit dem Kajak erkunden

Es lohnt sich, einen Ausflug Richtung Neuruppin zu machen, denn die Umgebung besteht zu großen Teilen aus geheimnisvoll miteinander verbundenen Wasserwegen und mehreren glasklaren Seen. Am besten könnt ihr die traumhafte Seenlandschaft vom Wasser aus mit dem Floß, dem Kanu oder Kajak erkunden. Ein guter Startpunkt dafür ist zum Beispiel der Zermützelsee, dort könnt ihr euch an der Waldschenke in Stendenitz Kajaks leihen und in See stechen. Über den Rottstielfließ gelangt ihr irgendwann auf den Tornowsee, der wunderschön inmitten von weiten Wäldern liegt. Wenn euch zwischendurch der kleine oder große Hunger packt, empfehlen wir euch im Restaurant Boltenmühle am anderen Ende des Sees einzukehren. Es gibt eine Anlegestelle für eure Boote, fantastisches Essen und kalte Getränke in einem gemütlichen Biergarten und sogar Esel, die euch bei der Abfahrt hinterherschauen.

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bunker

© Pawel Czerwinski | Unsplash An einer Führung durch den Atomschutzbunker Harnekop teilnehmen

So gruselig Bunkeranlagen auch sind, so beeindruckend und reizvoll sind sie – zumindest aus historischer Sicht – meistens. Der Atomschutzbunker Harnekop wurde von 1971 bis 1976 auf technischem Höchststand erbaut und diente als Hauptführungsstelle bei Kriegsgefahr des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR. Heute steht das dreistöckige Schutzbauwerk, das mit einer Nutzfläche von 7.000 Quadratmetern zu den größten der DDR zählte, unter Denkmalschutz und kann, da er glücklicherweise nie als eigentlicher Luftschutzbunker genutzt werden musste, nun in Form von Führungen besichtigt werden. Insgesamt wurden 40.000 Kubikmeter Beton verarbeitet. Auch wenn nach 30 Jahren natürlich nicht mehr alles originalgetreu erhalten ist, gibt es noch zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die aus der damaligen Zeit stammen und so ein Stück Geschichte lebendig und erfahrbar machen.

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© Hella Wittenberg Astro-Kenntisse in der Sternwarte Beelitz auffrischen

Nutzt ihr den Zug bis Beelitz Stadt, müsst ihr nur noch rund fünf Minuten zu Fuß zurücklegen und schon steht ihr vor dem Beelitzer Wasserturm, in dem ganz oben eine Sternwartenkuppel integriert ist. Schülergruppen sind hier genauso willkommen wie Einzelpersonen – der Eintritt ist generell kostenlos und überlaufen ist es eigentlich nie. Perfekt, wenn es draußen eh zu heiß für alles ist!

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© Zac Edmonds | Unsplash Mit dem Hausboot über den Finowkanal schippern

Der Finowkanal ist die älteste künstliche Wasserstraße Deutschlands – bereits ab 1605 hat man mit dem Bau begonnen. Und auch jetzt sollte man sich einen ausgedehnten Blick auf den Kanal und seine Umgebung gönnen. Denn hier wechseln sich romantische Wald- und Wiesengebiete mit pompösen Ruinen eines Messingwerkes, einer Eisenspalterei sowie einer Papierfabrik ab. Nehmt euch Zeit und mietet euch in der Gegend zum Beispiel ein Hausboot, um die sich beständig verändernde Szenerie genau beobachten zu können und dabei mit Freund*innen auf dem Boot zu grillen oder mal die Beine ins Wasser zu dippen.

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Steinpilz im Wald

© Marie Therese Freise Durch den zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Buchenwald Grumsin wandern

Der Buchenwald Grumsin ist so wunderschön und verwunschen, dass er als Schauplatz für jeden gruseligen Tatort genauso perfekt wäre, wie für romantische Liebesszenen in der Natur, in der die Frischverliebten nackig im Waldsee baden gehen. Insgesamt vier Wanderrouten führen durch den traumhaften, seit über 20 Jahren nicht genutzten Buchenwald, die jeweils mit roten, gelben, orangenen und grünen Buchenblättern markiert sind. Start der zwischen 2,5 und 8 Stunden langen Touren ist entweder das Infozentrum Altkünkendorf oder das Infozentrum Geopark Groß Ziethen. Packt euch Proviant ein und genießt die tolle Natur.

Ausflüge ins schöne Brandenburg

Strausberg und Umgebung
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