11 Läden, in denen ihr leckeres Sabich bekommt

Wir leben in irren Zeiten und natürlich versuchen wir, die Öffnungszeiten etc. aktuell zu halten. Bevor ihr euch auf den Weg macht, solltet ihr aber trotzdem am besten noch mal bei den Restaurants und Cafés direkt nachsehen.

Die israelische bzw. levantinische Küche hat die Berliner Food-Welt schon lange in der Hand. Jede*r hat seine*n bzw. ihre*n Hummusdealer*in des Vertrauens gefunden und auch Shakshuka lesen wir auf jeder gut sortierten Frühstückskarte. Ein anderer levantinischer Klassiker erobert vor allem jetzt, wo Essen auf die Hand so ziemlich das Beste ist, was geht, unser Foodie-Herz: Sabich! Sabich ist ein israelisches, vegetarisches Sandwich, das mit gekochten Eiern, gerösteter Aubergine, Tomaten, Gurke, Tahini, Mangosoße und S-chug (eine jemenitische Würzsoße, hauptsächlich bestehend aus grünen oder roten Chilis, Knoblauch, Koriander und Gewürzen) gefüllt ist.

Das Sabich zählt zu den absoluten Streetfood-Klassikern. Meist wird es im Pitabrot serviert, aber auch als Hummus Sabich oder Sabich Roll – bei der veganen Variante wird das Ei bei einigen Restaurants durch gerösteten Blumenkohl ersetzt. Kenner*innen würde behaupten, dass Sabich eigentlich die sophisticated Version des klassischen Döners ist. Ein bisschen mehr Soßen-ChiChi, ein bisschen weniger Knoblauch und dabei unglaublich lecker. Interessiert? In diesen 11 Läden bekommt ihr den Klassiker – auch auf die Hand!

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© Wiebke Jann Hummus und Shakshuka essen im Café Mugrabi

Wenn man an einem sonnigen Sommertag im Café Mugrabi am Görli sitzt, Kaffee trinkt und eine Portion Hummus oder Sabich verputzt, könnte man fast denken, in einem Tel Aviver Café zu sitzen. Die Atmosphäre ist locker und nett, das Essen authentisch und richtig lecker. Was wir hier am liebsten essen: Hamshuka, das ist Shakshuka mit Hummus. Jetzt mal ehrlich, gibt es etwas Besseres?!

2

© Marina Beuerle Zu guter Musik und leckeren Drinks israelische Kleinigkeiten im AVIV030 schlemmen

Das AVIV030 bringt israelische Lebensfreude nach Rixdorf. Im ehemaligen Paulinski Palme, werden hoffentlich bald schon nicht nur schmackhaftes, orientalisches Essen zum Teilen, sondern auch saisonale Drinks und gute Musik serviert. Das Ganze im italienischen Aperitivo-Style und am Wochenende zum Brunch. Beim aktuellen Take-Away-Menü sind wir Fans von Sabich und dem Blumenkohl mit Pankokruste. Eine Extraportion cremiger Hummus dafür natürlich auch nicht fehlen. Auch Kebab-Liebhaber*innen kommen mit saftigen Köfte der Neuköllner Blutwurstmanufaktur auf ihre Kosten.

3

© Wiebke Jann (Vegane) levantinische Speisen, Drinks und Kaffee im Café Pilz

Das Café Pilz zählt seit einiger Zeit zu den angesagtesten Adressen, wenn es um (vegane) levantinische Küche geht. Hier bekommt ihr zu den Tel-Aviv-Vibes, die allein das Ambiente und Besitzer Anton versprühen, nämlich köstlichen Hummus, Sabich Sandwiches, Tabouléh und zahlreiche andere Köstlichkeiten serviert. Wenn es Wetter und Umstände zulassen, kann man hier wunderschön draußen auf dem breiten Bordstein der Weisestraße sitzen, Aperol Spritz trinken und Menschen beobachten. Wenn das gerade nicht geht, lohnt es sich sehr, sich am Wochenende ein Sabich Sandwich – geht vegan oder mit Ei – als Snack zu kaufen, das machen samstags und sonntags die Leute des Golda delux-Pop-ups. Kluge Beobachter*innen und Neuköllner*innen werden es erkennen: Hinterm Tresen verstecken sich hier die Barkeeper*innen des Heiners in der Weserstraße.

4

© Daliah Hoffmann Feine israelisch-mediterrane Küche im MontRaw

Im August 2020 ist das MontRaw von der Straßburger Straße auf die Torstraße gezogen. Die Küche spielt mit Einflüssen aus israelischen und mediterranen Speisen und der Restaurantleiter Shimon bringt so viel israelische Herzlichkeit mit, dass wir uns ein bisschen fühlen wie in Tel Aviv. Auf dem Menü vom MontRaw finden sich gegrillte Aubergine, Seafood Kebab, Blumenkohl und Kadaif. Ein Highlight ist auch der jemenitische Pancake (Lachuch), der u.a. als Sabich, also mit gerösteter Aubergine, gekochtem Ei, Tahini, Tomaten und Gurken sowie Gewürzsoßen serviert wird. Wenn es wärmer ist, kann man auch gemütlich auf der Terrasse dinieren.

5

© Milena Zwerenz Mediterran an der Bar essen in der Night Kitchen in Mitte

Wer hierher kommt, sollte am besten seine Freund*innen mitbringen, denn das Motto lautet "Sharing is caring". Auf der Karte stehen zwar einzelne Gerichte, eigentlich wollen sie aber alle zusammen bestellt werden. Die geschmackliche Reise führt den Gast entlang eines Tomaten-Carpaccio mit feinen Tulum-Käseraspeln, über Octupus à la Plancha mit Erbsenpüree bis hin zu Rote-Bete-Salat mit kandierten Walnüssen. Dazu stehen Brioche ähnliches Challah-Brot und Tahinibutter auf dem Tisch. Neben der modern mediterranen Küche gibt es kräftige, aromatische Drinks, sodass der Abend in der belebten Restaurant-Bar gerne laut und lustig werden darf.

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Hummus, Pitabrot, verschiedene Dips und Salat auf Holzbrettern und Tellern

© Hari Nandakumar | Unsplash Hummus mit Toppings bei Zula

Die Hummusjünger*innen teilen sich in Berlin in zwei Lager: die einen schwören auf Kanaan, die anderen eben auf Zula. Bei letzterem gibt's, Überraschung, köstlichen Hummus mit verschiedenen Toppings, zum Beispiel Ei, Ful, Hähnchen oder sogar Gulasch. Heimlicher Star ist hier aber das Sabich – da ist aber zum Glück auch eine Menge Hummus drin.

7

© Daliah Hoffmann Israelische Küche und Aperitivo Bar: Das Kitten Deli in Neukölln

Das Katies Blue Cat gehört in Neukölln zu unseren Lieblingsläden. Inhaberin Ngoc Duong wollte im März gemeinsam mit ihrem Mann genau nebenan das Kitten eröffnen, doch dann kam Corona. Die Eröffnung wurde um ein paar Wochen verschoben, seit dem 01. Mai 2020 hat das Kitten Deli nun geöffnet. Früher war hier eine Traditionsbäckerei, heute servieren Ngoc und der Küchenchef Yuval Belhans hier mediterrane, israelische Küche, Weine, Gebäck und mehr. Der Laden ist ein Mix aus Café und Aperitivo-Bar.

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© Wiebke Jann Israelisches Soulfood in der Schneiderei

Eigentlich ist zählt die Schneiderei zu den Fine-Dining-Girls der levantinischen Küche in Berlin. Auf der wöchentlich wechselnden Karte gehen dann Tomate, Tahini und Artischocke eine Liaison ein, die Languste gibt ein Gastspiel oder es gibt Chinakohl mit Yigandes-Bohnen Mesabach und Belugalinsen-Salat. Aus gegebenem Anlass wird derzeit in Prenzlauer Berg aber Sandwich ganz groß geschrieben. Egal ob Sabich vegan oder mit Ei, Lamm-Kebab oder mit Aged Rib-Eye: hier wird alles, was geht, in leckeres Fladenbrot gepackt. Unser absoluter Favorit: das vegane Sabich mit gerösteter Aubergine, Tomatensalat und jemenitischer Chilipaste.

9

© PR JOSEPH Israelisches Essen und Lebensgefühl im JOSEPH

Wer schon mal in Tel Aviv war, kennt den Gordon Beach und das LaLa Land. Das Strandcafé ist vor allem bei deutsch-jüdischen Urlauber*innen sehr beliebt. Das Restaurant JOSEPH im Amo by Amano Hotel bringt das israelische Lebensfeeling nach Mitte. Die Wände sind mit Urlaubsfotos der Besitzer und Betreiber tapeziert. Auf dem Menü stehen Auberginen Carpaccio mit Laffa, kross gebackenes Brot aus dem hauseigenen Tandoori-Ofen, Blumenkohl mit Limetten-Aioli, Seafood Haime, Infarm Salate, Hähnchen mit Yoghurt und viele weitere Klassiker der israelischen Küche. Unsere Empfehlung: So viel wie möglich bestellen und alles teilen!

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©Feinberg's | Facebook Traditionelles israelisches Essen schlemmen im Feinberg's

In der Fuggerstraße, die man sonst eher mit in Lack und Leder gekleideten Männern assoziiert, versteckt sich auch ein Restaurant, das wirklich gutes koscheres Essen serviert. Yorai Feinberg ist der junge Besitzer, der mit seinem Laden schnell die Herzen der Kiezler erobert hat. Die Falafel-Platte ist immer eine gute Wahl, genauso wie Hummus mit Hackfleisch oder Chraime, ein marokkanisches Fischgericht. Das israelische Frühstück lässt sich perfekt an warmen Sommertagen auf der Terrasse genießen, während man dem Treiben auf der Straße zusieht und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lässt...fast wie in Tel Aviv.

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© Milena Zwerenz Zum Hummussexuellen werden im Kanaan

Manchmal fragen wir uns ja, wie es jemals Tage ohne Hummus in unserem Leben gegeben haben kann. Gab es sie? Wir denken darüber gar nicht weiter nach und feiern lieber, dass die Kirchererbse in unserem Alltag angekommen ist. Im Prenzlauer Berg gibt es seit einiger Zeit das israelische Restaurant Kanaan, das nicht nur tollen Hummus, sondern auch Shakshuka auf der Speisekarte stehen hat.

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