Berlin bei Ü30-Grad: 11 Tipps für die Hitzewelle

Wir lieben den Berliner Sommer. Lange Tage am See mit Freund*innen und ganz viel Wassermelone, Mittagspausen in der Eisdiele und laue Sommerabende mit Spritz auf dem Balkon sind doch einfach herrlich und genau unser Ding. Anstrengend wird's dann aber, wenn das Thermometer auf über 30 Grad klettert, die Luft flimmert und man schon beim Nichtstun anfängt zu schwitzen. Was soll man bei der Hitzewelle  in Berlin machen, um keinen Hitzkoller zu bekommen? Hier sind unsere 11 Tipps für ein bisschen Abkühlung und Co. bei Ü30 Grad in Berlin.

1

© Carsten Kretzschmar Am Sandstrand liegen und Pommes futtern am Orankesee

Man hat ja so seine Vorurteile. Ein Strandbad in Hohenschönhausen? "Ohje", denkt ihr vielleicht. Tatsächlich aber ist das kleine Strandbad ein richtiges Juwel. Der Sand schimmert weiß, das Wasser ist einladend sauber und das restliche Ufer im Gegenteil zum Ufer des Weißensees dicht bewachsen und deshalb nicht von hunderten Menschen belagert. Eindeutiger Pluspunkt sind die kleinen Rutschen und die knusprigen Pommes.

2

© Berliner Unterwelten Ungewöhnliche Führungen durch die Berliner Unterwelten

Menschen, die keine klaustrophobischen Anflüge kennen, sollten über die Teilnahme an einer Berliner Unterwelten-Führung nachdenken. Unterirdische Bauten wie Bunkeranlagen, Brauerei-Relikte, unvollendete U-Bahnhöfe und Flucht-Tunnelsysteme werden im Rahmen der Tour besichtigt. Spätestens der Anblick der eng aneinander gestellten Vierstockbetten in einem Atomschutzbunker vermag es Beklemmungsgefühle auszulösen wie kaum ein Horrorschocker. Aber immerhin: Den oberirdischen Trubel der Stadt könnt ihr hinter euch lassen und euch voll auf das Abenteuer konzentrieren!

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© Milena Zwerenz Woop Woop Icecream mit Flüssigstickstoff

Stinknormale Eisdiele ist bei Woop Woop nicht. Die beiden Jungs dahinter verkaufen mit ihrem Stickstoffeis eine kleine Attraktion. Die frischen Zutaten mischen sie vor euren Augen mit -196 Grad Celsius kaltem Flüssigstickstoff, fertig ist das leckere Ding!

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© Kerstin Musl Auf die Insel der Jugend spazieren und Filme im Freiluftkino schauen

Eine Insel ist an sich schon romantisch, aber in diesem Falle besonders. Wenn man hier nicht zusammen kommt, dann sollte es wohl einfach nicht sein. Nach dem romantischen Inselspaziergang kann man sich im Biergarten der Insel niederlassen, etwas Kühles trinken und regelmäßig tolle Filme im Open-Air-Kino anschauen. Freiluftkino auf einer Insel mitten in der Spree, geht's romantischer? I don't think so.

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© Nicor | Wikimedia Commons CC BY-SA 2.5 Kunstvergnügen in der Sammlung Boros im Kunstbunker

Wenn in eurem Elternhaus alles mit Postern von Ausstellungen plakatiert ist, müsst ihr mit euren kunstverrückten Eltern auf jeden Fall in die Privatsammlung von Christian Boros im alten "Reichsbunker" (zu DDR-Zeiten auch "Bananenbunker" genannt). Die Ausstellung kann man immer nur in einer Gruppe mit bis zu 12 Personen besuchen, ihr müsst euch also unbedingt für dieses Kunstvergnügen vorher auf der Website anmelden. Wenn ihr so viel Planung hinter euch bringt, bekommt ihr dafür auch Werke von Ai Weiwei, Awst & Walther, Olafur Eliasson oder Tomás Saraceno in intimer Bunker-Atmosphäre zu sehen.

6

© dannebrog | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Spannende Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau besuchen

Den Martin-Gropius-Bau gibt es bereits seit 1881, seitdem beherbergte er verschiedenste Sammlungen und Museen. Heute ist er nicht nur Tourist*innenenmagnet, sondern kann sich tatsächlich mit den renommiertesten Ausstellungen der Welt schmücken: von Ai Weiwei über David Bowie bis hin zu Fotografien von Dennis Hopper. Das alles kann natürlich nicht von der wunderbaren Architektur des Hauses ablenken, für die allein sich schon ein Besuch lohnt.

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Espresso

© Jess Eddy | Unsplash Gelato und Espresso wie in Italien bei Lekkamokka

Wer in Mitte auf der Suche nach richtig gutem Kaffee und leckerem Eis ist, der sollte sich die Lekkamokka Eismanufaktur merken. Das Café von Fabio ist zwar klein und leicht zu übersehen, Gelato und Espresso sind geschmacklich aber ganz groß! Wenn ihr auf Pistazieneis im fluffigen Brioche, Affogato und italienischen Kaffee steht, solltet ihr hier unbedingt vorbeischauen.

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© Nora Tabel Im Grunewald den Tag verbringen

Im Grunewald vergisst man schnell, inmitten einer Millionenstadt zu sein. Zwischen Havel und Seenkette befindet sich die grüne Oase mit ihren uralten Eichen, sandigem Boden und den Heideflächen. Wer es ordentlich mag, bleibt auf den Wegen, verpasst aber das wunderbare Knacken der Äste unter den Schuhen. Besonders spannend ist die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg. Und treffen werdet ihr hier Skater, Mountainbiker, Hundebesitzer, Jogger, Familien, Paare, Singles – einfach alle.

9

© Daliah Hoffmann Die "neue" Feinschmecker-Etage im KaDeWe

Die Feinschmecker-Etage des KaDeWe, auch bekannt als die Sechste, ist ein kulinarisches Paradies, das in Berlin Seinesgleichen sucht. In den letzten Monaten hat sich hier so einiges getan und verändert. Moderner ist es geworden und auch leckerer. Seit Dezember 2018 gibt es auf der Etage auch einige neue Restaurants, darunter das BRLO Brwhouse und das Superfood-Café Daluma. In den Lichthöfen laden unter anderem das Londoner Restaurant Sumosan zum Sushi essen und das Ovest zu Pizza und Pasta ein. Beim New Burger könnt ihr saftiges Fleisch oder vegane Beyond Meat Burger essen.

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© Charlott Tornow Indiependent-Filme schauen im delphi LUX

Das delphi LUX befindet sich im Gebäude des Motel One direkt am Bahnhof Zoo und damit in unmittelbarer Nachbarschft zum C/O Berlin und der Newton-Stiftung, die als Verbund das Foto- und Filmquartier der City West bilden sollen. Das LUX ist zudem das 13. Kino der Yorck Filmgruppe, die in Charlottenburg auch den Delphi Filmpalast, das Cinema Paris und das Kant Kino betreiben. Wie für die Yorck-Gruppe üblich, liegt der Fokus auf deutschen und europäischen Filmen sowie amerikanischen Independent-Produktionen.

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© Wiebke Jann Regional vietnamesisch bei Con Tho

Statt alles möglichst traditionell zu halten und somit gezwungenermaßen viele Produkte aus Vietnam importieren zu müssen, setzt Huy Thong auf eine Mischung mit Regionalem. So kommt der geräucherte Seitan auch mal mit Rosmarin-Thymian-Ummantelung daher und auch der Crêpe wird mit Thymian abgeschmeckt. Das Con Tho betritt man über eine große Terrasse, die voll bepflanzt ist mit Bambus und überraschend gut von der Straße abgeschirmt wird. Im Restaurant selbst wird man dann von Bambusstäben und großen, warmen Lampen umhüllt und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Stäbe ummanteln nicht etwa die Wände, sondern sprießen aus dem Boden, aus der Decke, mitten im Raum, als Sichtschutz und als Deko.

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