11 Tipps für einen schönen Samstag im November

Zugegeben, der November ist in jedem Jahr eine ganz schön harte Nummer: Kürzere Tage, viel Dunkelheit, graues Wetter und Weihnachten steht noch nicht wirklich vor der Tür. Okay, das ist natürlich nichts Neues. Sich deswegen aber den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen und das Haus nicht mehr verlassen, ist nicht für den ganzen November eine Lösung. Auch wenn wir mal einen Samstag nur auf der Couch mit Tee und der Lieblingsserie sehr zelebrieren, gibt es noch andere schöne Dinge, die ihr an einem Samstag im November tun könnt. Immerhin ist Wochenende! Wie wäre es mit einem Spaziergang durch den Wald oder dem Futtern von italienischem Gebäck? Hier findet ihr noch weiteres Tipps, was ihr so schönes treiben könnt. Gemeinsam besiegen wir den November Blues!

Bucher Forst
© Xenia Beitz

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Durch den lichtdurchfluteten Bucher Forst spazieren

Wer Ruhe in Pankow sucht, wird sie im Bucher Forst, der auch unter dem Namen Hobrechtswald bekannt ist, finden. Der halboffene Hochwald ist lichtdurchflutet und vielgestaltig entwickelt. Es gibt Weiden, Rieselfelder oder auch Hochstaudenflure zu genießen. Einen Halt solltet ihr am Kunstpfad "Steine ohne Grenzen" einlegen. Hier könnt ihr richtig waldbaden, Pilze sammeln oder einfach die Ruhe genießen und eine große Runde drehen.

Brunch im Audrey in Charlottenburg
© Daliah Hoffmann-Konieczka

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Frühstück, Weekend Brunch und Kuchen im AUDRÉY

In dem hübschen Café AUDRÉY mit Blick auf das Amtsgericht Charlottenburg servieren euch Siham und ihr Mann unter der Woche Frühstück und Kuchen, am Wochenende gibt's Brunch. Der Kaffee ist von Five Elephant und der Kuchen hausgemacht, beides schmeckt fantastisch und es gibt sogar vegane und glutenfreie Kreationen. Besonders beliebt sind die verschiedenen Variationen des Brunchklassikers Eggs Benedict wie zum Beispiel Eggs Pablo mit Aioli, Babyspinat und Chorizo oder Eggs Eden mit Hummus, Walnusspesto und Pumpernickel. Den New York Cheese Cake mit Lemon Curd solltet ihr auch unbedingt probieren.

© Marit Blossey

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Romantische Abende verbringen im English Bookshop von Dussmann

Was für Food-Expert*innen eine Tischreservierung im Nobelhart & Schmutzig ist, ist für Literaturliebhaber*innen ein Abend im hinteren Teil des Dussmann-Kulturkaufhauses. Hier kann man zwischen Neuerscheinungen und wunderschönen Ausgaben der britischen und amerikanischen Klassiker in dicken Ledersofas und anderen Welten versinken. In der angrenzenden internationalen Abteilung findet man zusätzlich Bücher in französischer, spanischer oder arabischer Sprache.

© Wiebke Jann

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Süßes und herzhaftes italienisches, veganes Gebäck bei The Sanctuary

The Sanctuary heißt übersetzt so viel wie "das Heiligtum" – und für vegane Naschkatzen dürfte die neu eröffnete italienische Bäckerei genau das sein. Seit Anfang Oktober 2022 versorgen euch Gründerin Frederica und ihr Team mit gefüllten Maritozzi, italienischen Croissants aka Cornetto und Girella, süßen Blätterteig-Schnecken. Wer es lieber herzhaft mag, bestellt Focaccia und Baresina. Für Pistazien-Liebhaber*innen ist The Sanctuary ein kleines Paradies. Besonders gut geschmeckt haben uns das Maritozzo Pistachio mit Sahne und extra Pistaziencreme.

© Vintage Living

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Design-Klassiker und Originale bei Vintage Living

Getreu dem Motto "Wertschätzen statt wegwerfen" finden bei Vintage Living Schätze aus den vergangenen Jahrzehnten neue Besitzer*innen. Es gibt Möbel wie Schränke, Sessel oder Tische, aber auch Keramik, Vasen, Aschenbecher, Barzubehör und alle erdenklichen anderen Kleinigkeiten. Müsst ihr unbedingt mal hin.

Berliner Philharmonie
© Insa Grüning

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Konzerten in der Berliner Philharmonie lauschen

Die Berliner Philharmonie ist eines der beeindruckendsten Gebäude Berlins – kein Wunder, denn der Architekt ist kein Unbekannter. Hans Scharoun hat nicht nur die Philharmonie, sondern auch die gegenüberliegende StaBi entworfen. Sowohl im Kammermusiksaal als auch in der Berliner Philharmonie finden regelmäßig grandiose (Klassik-)konzerte statt. In der Serie "Unorthodox" dienen sowohl Kammermusiksaal und Philharmonie als auch das gegenüberliegende Musikinstrumenten-Museum als Kulisse und Drehort.

Kastanienallee
© Xenia Beitz

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Window Shopping zwischen Pappelallee, Oderberger Straße und Kastanienallee

Egal ob tagsüber, abends oder nachts: Die Straßen in Prenzlauer Berg sind mit dem Kopfsteinpflaster, den vielen (sanierten) Altbauten und den kleinen Geschäften im Erdgeschoss schon wirklich sehr hübsch. Wir streifen am liebsten durch die Oderberger Straße, die Pappel- und die Kastanienallee, ganz besonders im Herbst, wenn die Blätter der Alleen schön bunt sind. Wem es tagsüber zu trubelig ist, der*die sollte hier einen nächtlichen Streifzug einlegen, die beleuchteten Schaufenster zwingen einen fast dazu, reinzuschauen und nach Dingen zu gucken, die man vielleicht brauchen könnte. Und wenn euch tatsächlich was gefällt, könnt ihr ja tagsüber noch mal vorbeischauen, support your local und so.

© Insa Grüning

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Mythologie und Geschichte erleben im Pergamonmuseum

Gleich drei Museen in einem werden in dieser Dreiflügelanlage beherbergt: die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Herzstück des Pergamonmuseums, der Pergamonaltar, ist selbstverständlich ein Highlight. Ein Besuch lohnt sich aber auch deshalb, weil die Exponate des griechischen und römischen Altertums euch in die Mythologie und Geschichte längst vergangener und spannender Zeiten entführen. Must See!

© Marina Beuerle

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Theater gucken im berüchtigten Berliner Ensemble

Das Berliner Ensemble wurde 1949 von Dramatiker Bertolt Brecht und seiner Frau in Ost-Berlin gegründet. Brechts Theater hatte bewusst keine Held*innen, denn er wollte als Regisseur und Dramaturg keine sozialistischen Held*innen schaffen. Eine Haltung, mit der er immer wieder provozierte. Nicht in den Inszenierungen, aber in der Architektur kann man auch heute noch den DDR-Einfluss erkennen. Ein Besuch dort lohnt sich also auch wegen der modernen Stücke gleich doppelt.

Das ORA in Kreuzberg
© ORA

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Lunch, Dinner und Drinks mit Apothekenflair im ORA

Wir sind verliebt ins ORA. 150 Jahre lang residierte in den Räumen des Cafés eine Apotheke, in der sogar der König selbst seine Medizin bestellte. 2013 schloss der Laden und stand seitdem leer – bis im Jahr 2016 das ORA und damit das wohl schönste Café in Berlin eröffnete. 2019 machte das ORA zu und ist seit Juni 2020 unter der neuen Leitung von Küchenchef Alan Micks (Michelberger Restaurant) und Weinexpertin Emily Harman wieder da! Die Einrichtung der alten Apotheke wurde natürlich beibehalten, so kann man auch weiterhin im historischen Ambiente lunchen, zu Abend essen und sich durch die lange Weinkarte probieren. Das Menü wechselt täglich, gekocht wird saisonal.

Interieur und Essen im Sir Helga in Friedrichshain
© Insa Grüning

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Essen und Trinken mit Wohnzimmer-Feeling bei Sir Helga

Münchner*innen kennen das Sir Helga vielleicht schon aus der Heimat. Seit Kurzem gibt's nun auch in Berlin ein*e Sir Helga, die*der euch mit Comfort Food, Frühstück und Drinks versorgt. Das Restaurant soll für Berliner*innen ein gemütlicher Rückzugsort im Großstadtdschungel mitten in Friedrichshain sein und will Gäste "mit der Wärme und Herzlichkeit eurer Lieblingstante verwöhnen". Auf der Karte stehen belegte Brote wie Strammer Max, Pancakes mit Beerenkompott, vegane Flammkuchen, Kalbsbacken mit Kartoffelstampf, (Berliner) Bier, Mocktails und Cocktail-Classics.

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