11 Tipps für einen schönen Samstag im November

Die Tage sind momentan kurz, nasskalt und trist. Hat der November nun mal so an sich. Mit ein bisschen Glück zeigt sich die Sonne aber doch zwischendurch mal für ein paar Stündchen, um zum Beispiel einen Spaziergang an der frischen Luft im Viktoriapark zu machen oder samstags einen Ausflug nach Köpenick zu wagen. Ansonsten zieht es uns am Wochenende aber eher in gemütliche Cafés zum Lesen, in eines der neu eröffneten Restaurants der Stadt zum Schlemmen oder in eine der vielen Kunstsammlungen, um den Kopf mal wieder ein bisschen mit Input zu versorgen. Das sind unsere 11 Tipps für einen schönen Samstag im November:

1

© Shakespeare & Sons Bücher lesen und Bagels essen bei Shakespeare & Sons in Friedrichshain

Shakespeare & Sons hat alles: ein großes Sortiment an englischsprachigen Büchern, schöne Menschen aus aller Welt, leckere Bagels und jede Menge Platz, um am Laptop zu arbeiten, Leute zu beobachten oder zu lesen. Es ist ein bisschen wie in der Uni-Bibliothek, nur dass man hier zwischen den Büchern essen, krümeln und mit dem Nachbarn reden darf.

2

Stan Douglas, Two Friends, 1975, 2012. Courtesy of the artist, Victoria Miro and David Zwirner. Stan Douglas bei Julia Stoschek

Der Splicing Block ist ein Werkzeug zum Schneiden und Zusammensetzen von analogem Bild-und Tonmaterial. Was einmal geschnitten wurde, kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Wenige beherrschen die Technik, aber Stan Douglas ist einer davon und benennt seine Ausstellung bei Julia Stoschek auch direkt so. Seit den späten 1980ern gilt Douglas als einer der bedeutendsten Vertreter zeitbasierter Medienkunst. "Splicing Block" widmet sich der Beziehung zwischen Musik und Gesellschaft. Die gezeigten Videos und Fotografien sind zudem eine Reflexion über die Medien selbst, die selbst nicht immer die ganze Realität abbilden. Stan Douglas setzt ebenso bewusst das Spiel zwischen Realität und Fiktion ein, ob er nun vermeintlich Angola und New York in den 1960er und 70er Jahren dokumentiert oder eine angeblich 6-stündige Jam-Session. Douglas ist ein hervorragender Erzähler und Handwerker.

3

© Milena Zwerenz Genießen und Gutes tun: Deftiges Käsefrühstück im Café Breakout

Die hölzern ausgekleidete Theke, das Bananenbrot in der Vitrine und die dunkelgrünen Kacheln an der Wand schaffen eine typisch Berlinische Café-Atmosphäre. Auch kulinarisch bietet das Ladenlokal alles, was der einfache Berliner sich wünscht: Von Bagels mit Hummus, Rucola und Walnüssen über Früchte-Granola mit Joghurt und deftigem Käsefrühstück bis zu veganen Energiebällen aus Haferflocken und getrockneten Früchten. Umso schöner ist es zu wissen, dass man mit jedem Cent, den man im Café Breakout lässt, jugendliche Geflüchtete und junge Menschen mit weniger Chancen als andere unterstützt.

4

© Nora Tabel Im Viktoriapark spazieren gehen

Spazierengehen mag etwas altbacken klingen, aber es ist eine unkomplizierte Unternehmung fürs erste Date. Man schlendert gemütlich am Wasserfall vorbei, unterhält sich oder schaut Menschen an. Wer einen Hund hat, sollte den auf jeden Fall mitbringen, um festzustellen, ob die zukünftige Liebe auch mit einem Haustier auskommt. 10 weitere schöne Spazierrouten findet ihr hier.

5

© Insa Grüning Stullen essen im Café Kleines Sonntag

Im Café "Kleines Sonntag" könnt ihr nicht nur sonntags hervorragenden Kaffee beim Zeitungslesen am Fenstertresen genießen, sondern euch auch mit einem ausgiebigen Frühstück für den Tag stärken. Ganz gleich, ob ihr auf Käse, Wurst oder vegane Köstlichkeiten steht – hier ist für jeden etwas dabei. Für den kleinen Hunger zwischendurch sind übrigens die Stullen sehr zu empfehlen, die ihr den ganzen Tag bekommt.

6

©️ Mastul Kunst, Kultur und Kneipenspiele im Mastul

Das Mastul treibt jedem Studierenden, der sich kein eigenes Wohnzimmer leisten kann, Pipi in die Augen, denn hier könnt ihr in gemütlichen Sesseln wie zu Hause mit euren Freunden zu ehrlichen Preisen trinken und über Gott und die Welt philosophieren. Ursprünglich war der kleine Laden eine Fleischerei, bis sich der Kunst- und Kulturverein Mastul seiner angenommen und diese zauberhafte kleine Bar eröffnet hat. Regelmäßig finden hier Kleinkünstler*innen die Möglichkeit ihr Können zu zeigen. Am letzten Mittwoch im Monat findet ab 20 Uhr Bingo statt, und bald gibt es auch regelmäßig ein Kneipenquiz.

7

© Daliah Hoffmann Waffeln naschen in der Markthalle Neun

Die Markthalle Neun hat wirklich alles, sogar leckere und hausgemachte Waffeln. Direkt hinter Rosa Canina findet ihr den Waffelstand, bei dem ihr eure heißen Waffeln mit einer Kugel Eis, Nutella, Schokosauce, heißen Kirchen oder Apfelmus begießen lassen könnt. Mhmmm!

8

© michael.berlin | shutterstock Romantik am Schloss Köpenick

Das kleine Venedig rund um das Schloss Köpenick im Süd-Osten der Stadt ist schon eine sehr romantische Ecke. Ob zu Fuß, per Boot oder mit dem Drahtesel – hier findet jedes Pärchen ein Plätzchen zum Turteln.

9

© Marcello Zerletti Den Berliner Dom besichtigen

Wart ihr schon mal im Berliner Dom? Nein? Dann ist heute vielleicht euer Tag. Die größte Kirche Berlins hat nicht nur bunte Glasfenster im Altarraum zu bieten, die bei Sonnenschein besonders schön aussehen, auch unter der Kirche, in der Gruft der Hohenzollern, herrscht ein angenehmes Klima. Wer mag, kann außerdem auf den Kuppelumgang hinaufsteigen und den Ausblick feiern.

10

© ARD Hauptstadtstudio Führung durchs ARD-Hauptstadtstudio

Mitten in Berlin entstehen an 365 Tagen im Jahr Beiträge, Kommentare, Interviews und Sendungen für das Erste, die Dritten und insgesamt mehr als 50 ARD-Hörfunkwellen. Ihr könnt euch das ARD-Hauptstadtstudio während einer Führung von innen anschauen und am Ende gibt’s sogar ein Erinnerungsfoto.

11

© Lamm Bar Gepflegte Trinkkultur und außergewöhnliche Snacks in der Lamm Bar

In der schicken Lamm Bar in Prenzlauer Berg heißen die Drinks Lämmer und Lämmchen, je nach Größe, und tragen Namen wie Jurke, Taco Tuesday oder Snax. Zu futtern gibt es kein klassisches Barfood, sondern "Bayshi", bayrisches Sushi – mit oder ohne Fleisch. Die Wände sind unverputzt, die Sitzbänke und Hocker mit grünem Samt bezogen, an den Wänden hängen Pflanzen und die Bar ist aus Zement. Super schön, gemütlich und lecker.

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