11 Open Air Clubs, in denen ihr feiern könnt

Woran ihr merkt, dass der Sommer in Berlin endlich näher rückt? Daran, dass ihr das erste Mal in diesem Jahr den Sonnenaufgang auf der Tanzfläche gesehen habt. Und wir meinen hier nicht, wenn in der Pannebar die Jalousien hochgehen. Wir reden von den unzähligen, wunderbar magischen Momenten, die ihr in Berlin haben könnt, wenn ihr in den schönsten Open Air Clubs der Stadt tage- und nächtelang durchtanzt und euch die ersten Sonnenstrahlen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Wo die Türen am Wochenende nie schließen und in denen auf Freitag direkt der Montag folgt. Und weil die ersten warmen Wochenenden vor uns liegen, verraten wir euch, welche Open Air Clubs jetzt schon ihre Türen öffnen.

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© Marit Blossey Club und Biergarten in einem bei Birgit & Bier

Die Birgit & Bier-Crew nennt ihr Baby den "Club unter den Biergärten" und bringt damit auf den Punkt, was man zu erwarten hat: Techno-Beats, aber auch 80s und Hip-Hop unter bunten Fähnchen und Diskokugeln. Auch der Grill wird regelmäßig angeschmissen. Wer entspannt ein bisschen dancen, gemütlich mit einer (auch mal größeren) Gruppe im Biergarten eins zu viel zischen und die Nacht einfach auf sich zukommen lassen will, sollte hier beginnen – und vielleicht sogar enden.

  • Birgit & Bier
  • Schleusenufer 3, 10997 Berlin
  • Sonntag – Mittwoch: 14–03 Uhr, Donnerstag: 14–04 Uhr, Freitag – Samstag: 14–10 Uhr
  • Mehr Info
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© Borke Berlin Für gute Aussichten, Musik und Drinks hinauf zum Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Egal ob zu Konzerten oder einfach nur zum Kaffeetrinken: Der zu Recht sehr beliebte Klunkerkranich bietet zudem immer eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen.

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© Kerstin Musl Schwankend in den Morgen auf der Hoppetosse

Ein Club auf einem Boot hört sich zunächst ja sehr fancy und romantisch an. Wenn man aber das erste Mal die verrostete Hoppetosse sieht, vergeht einem so ein bisschen die romantische Stimmung und man möchte lieber wieder umdrehen. Wenn man dann aber erst mal an Deck ist, vergisst man den etwas maroden Anblick schnell und tanzt bis einem die Füße wehtun. Unter Deck kann es für größere Menschen etwas eng werden, aber das Beste ist sowieso der Sonnenaufgang an Deck. Ehrlich, wir haben noch nie etwas Schöneres gesehen!

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© Marit Blossey Im Salon zur Wilden Renate tanzen

Die Wilde Renate gehört zu den Clubs, mit denen man bei seinem Berlinbesuch angeben kann. Von außen sieht der Club aus wie ein normales altes Wohnhaus. Drinnen fühlt man sich wie auf einer extra verrückten WG-Party, auf der man sich selbst nach einem zwölfstündigen Tanzmarathon durchs Haus noch nicht richtig orientieren kann. Egal, denn dadurch findet man immer mal eine neue dunkle Ecke zum Füßehochlegen oder, ähm, Knutschen. Und wenn man im Inneren alles gesehen hat, kann man raus in den nicht weniger aufregenden Garten und nachschauen, ob es schon hell ist. Während den (Pandemie-)Monaten ist der Garten zu einem hübschen Biergarten geworden, in dem es sich hervorragend abhängen, Sekt trinken und ja, auch ein bisschen tanzen lässt.

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© Kerstin Musl Das ganze Wochenende im Sisyphos verbringen

Von Weitem qualmen schon die Türme, der*die Fahrer*in der Tram 21 schaut konzentriert nach vorn, nicht dass einer der Gäste wieder auf den Bahnschienen eingeschlafen ist. Berlins Karneval der Tage und Nächte ist bei unseren Leser*innen der beliebteste Club der Stadt. Wer Montag nicht in die Uni will, findet hier endlich wieder die bestmögliche Entschuldigung. Hier dürft ihr raven, was das Zeug hält!

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© Anomalie Art Club | Facebook Im Anomalie Art Club tagsüber tolle Kunstausstellungen besuchen und nachts tanzen

Im Anomalie Art & Beer Garden kann man die Realität und den Alltag schon mal vergessen. Genießt euer Feierabendbier zwischen Lichtinstallationen, beobachtet den Sonnenuntergang und tanzt bis die Sonne wieder aufgeht. Der Anomalie Art Club versteht sich als Lifestyle-Projekt, in dem alte Grenzen über Board geworfen werden und jede*r sein kann wie er*sie will. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Musik, Kunstausstellungen, Workshops und natürlich einem ausgedehntem Nachtleben. Unbedingt mal vorbeigehen, wenn ihr in der Nähe seid!

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© Wiebke Jann Auf dem Holzsteg im Club der Visionäre tanzen

Wenn man über die Brücke des Flutgrabens fährt, sieht man schon von Weitem das bunte Treiben am Club der Visionäre. Am Nachmittag ist es hier eher gemütlich entspannt und man kann auf dem Holzsteg sitzen und die Füße ins Wasser hängen lassen. Wenn die Musik lauter und die Menschen mehr werden, tanzt man dann unter Lichterketten und großen silbernen Schüsseln.

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© Tjard Asseng Open Mics, Bier, Pizza und Mucke im Baergarten im Revier Südost

Der Baergarten ist kein gewöhnlicher 08/15-Biergarten. Hier werden neben kühlen Drinks und heißer Pizza auch diverse Kunst- und Kulturevents serviert. Von Comedy Open Airs bis zum Flohmarkt wird auf dem Gelände des Revier Südost einiges geboten. Es lohnt sich, das Programm zu checken! Eine durch und durch lässige Atmosphäre mit schönen Holztischen und natürlich entspannten (und weniger entspannten) Beats, zu denen ihr hier gut und gerne ein ganzes Wochenende verbringen und natürlich tanzen könnt. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist die (Biergarten)Welt perfekt.

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© Nick Grossmann Bier trinken bei Hänsel & Brezel und Tanzen bei Else

Natürlich gibt es genügend Open-Air-Clubs in Berlin, aber die Else ist ein besonders schönes Exemplar und außerdem unter der Woche auch noch ein Biergarten namens Hänsel & Brezel. Hier werden euch zu eurem Bier stilecht Brezeln, Obazda und Bergkäse gereicht. Am Wochenende lohnt es sich dann, früh dran zu sein, denn der Laden ist nicht gerade riesig und durch die Wassernähe, die entspannte Atmosphäre und die gute Musik sehr beliebt. Nice to know: Anders als in anderen Läden ist das Publikum alterstechnisch hier gut gemischt, sodass man sich hier mit 30 nicht fühlt, als wäre man der*die Betreuer*in der Kids.

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© Ritter Butzke Konfetti werfen im Ritter Butzke

Man weiß, dass man in der Butzke war, wenn man am nächsten Morgen Konfetti in jeder Körperritze findet und Ohrensausen hat – die Butzke dreht immer ordentlich auf. Seit Corona gibt zusätzlich es den Kulturgarten: Hier könnt ihr am Wochenende zu Acts wie Super Flu, Jan Oberlaender, Victor Ruiz oder Mollono.Bass draußen tanzen.

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© Kerstin Musl Im ://about blank tanzen

Dass der Garten vom blank der schönste Clubgarten der Stadt ist, darüber sind wir uns hoffentlich alle einig. Dank Ziehwagen, Zelt und Liegemöglichkeiten will man gar nicht nach Hause und dann ist da noch das ambitionierte Programm. Hier finden kleine Konzerte, Kinderdiscos und die legendären Staub-Nächte statt – vergangenes Jahr lockte der "Sektgarten" jedes Wochenende zahlreiche Besucher*innen an, um das Tanzbein unter freiem Himmel zu schwingen.

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