11 Open Air Clubs, in denen ihr bald schon feiern könnt

Woran du merkst, dass der Frühling in Berlin endlich begonnen hat? Daran, dass du das erste Mal in diesem Jahr den Sonnenaufgang auf der Tanzfläche gesehen hast. Und wir meinen hier nicht, wenn in der Pannebar die Jalousien hochgehen. Wir reden von den unzähligen wunderbar magischen Momenten, die du in Berlin hast, wenn du in den schönsten Open-Air-Clubs der Stadt tage- und nächtelang durchtanzt und dir nicht der überfüllte, stickige Club, sondern die ersten Sonnenstrahlen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Wo die Türen am Wochenende nie schließen und in denen auf Freitag direkt der Montag folgt. Und weil die ersten warmen Wochenenden demnächst schon anklopfen, verraten wir euch, welche Open-Air-Clubs jetzt schon ihre Türen öffnen.

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© Birgit&Bier Club und Biergarten in einem bei Birgit & Bier

Die Birgit-und-Bier-Crew nennt ihr Baby den "Club unter den Biergärten" und bringt damit auf den Punkt, was man zu erwarten hat: Techno-Beats, aber auch 80s und Hip-Hop unter bunten Fähnchen und Diskokugeln. Auch der Grill wird regelmäßig angeschmissen. Spätestens, wenn der Club der Visionäre zu voll oder zu unentspannt ist, sollte man mal bei deren Steinwurf-Nachbarn Birgit&Bier vorbeischauen.

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© Borke Berlin Gute Aussichten auf dem Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Neben Konzerten, Partys oder einfach nur zum Kaffeetrinken bietet der zurecht sehr beliebte Klunkerkranich eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen.

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© Kerstin Musl Schwankend in den Morgen auf der Hoppetosse

Ein Club auf einem Boot hört sich zunächst ja sehr fancy und romantisch an. Wenn man aber das erste Mal die verrostete Hoppetosse sieht, vergeht einem so ein bisschen die romantische Stimmung und man möchte lieber wieder umdrehen. Wenn man dann aber erst mal an Deck ist, vergisst man den etwas maroden Anblick schnell und tanzt bis einem die Füße wehtun. Unter Deck kann es für größere Menschen etwas eng werden, aber das Beste ist sowieso der Sonnenaufgang an Deck. Ehrlich, wir haben noch nie etwas Schöneres gesehen!

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© Anomalie Art Club | Facebook Im Anomalie Art Club tagsüber tolle Kunstausstellungen besuchen und nachts tanzen

Im Anomalie Art & Beer Garden kann man die Realität und den Alltag schon mal vergessen. Genießt euer Feierabendbier zwischen Lichtinstallationen, beobachtet den Sonnenuntergang und tanzt bis die Sonne wieder aufgeht. Der Anomalie Art Club versteht sich als Lifestyle-Projekt, in dem alte Grenzen über Board geworfen werden und jeder sein kann wie er will. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Musik, Kunstausstellungen, Workshops und natürlich einem ausgedehntem Nachtleben. Unbedingt mal vorbei gehen, wenn ihr in der Nähe seid!

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© Kerstin Musl Cocktails schlürfen am Sage Beach Club

Der Sage Beach Club ist Restaurant, Strandbar, Eventlocation und Kulturstandort in einem und vor allem im Sommer bekannt für spontane Open Airs am Sonntag. Es gibt hier alles, was man so erwartet von einem Beach-Club. Hier lässt es sich super entspannen, aber an guten Tagen auch super raven.

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© Kerstin Musl Zu Reggae-Musik den Kopf wippen im Yaam

Das Yaam hat sich auf seinem neuen Gelände sichtlich gut eingewöhnt und der Vibe ist immer noch der alte. Reggae-Musik strömt durch die Lautsprecher, afrikanisches Essen füllt leere Mägen und durch den aufgeschütteten Sand fühlt man sich an heißen Sommertagen wie in der Karibik. Mehr Chill geht nicht.

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© Berlin ick liebe dir Im Kater Blau die Nacht zum Tag machen

Was etwas unschuldig mit ein paar Holzhütten und einer Discokugel in der Bar 25 angefangen hat, ist mittlerweile eine voll professionalisierte, ganzheitliche Clublandschaft geworden. Die Betreiber vom Kater Blau sind im Blick auf das Projekt "Holzmarkt" nun Großgrundbesitzer. Manche vermissen den alten Charme der Bar25 und vom Kater Holzig, der aber mit dem neueren Kiosk-Floor wiederbelebt wurde.

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© Ipse Unter dem Kronleuchter in der IPSE tanzen

Die IPSE liegt versteckt hinter einer Tankstelle, aber direkt am Wasser. Am Wochenende gibt es im Sommer ständig Open Airs und falls es mal regnen sollte, kann man indoor tanzen. Doch am schönsten ist es immer noch, unter dem bunten Kronleuchter mit Blick auf das Wasser zu feiern und morgens den Sonnenaufgang zu sehen. Kitschfaktor 100.

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© Nick Grossmann Bier trinken bei Hänsel & Brezel und Tanzen bei Else

Natürlich gibt es genügend Open-Air Clubs in Berlin, aber die Else ist ein besonders schönes Exemplar und außerdem unter der Woche auch noch ein Biergarten, namens: Hänsel & Brezel. Hier werden euch zu eurem Bier stilecht Brezeln, Obazda und Bergkäse gereicht. Lecker!

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© Alessio Campo Das ganze Wochenende durchtanzen in der Griessmühle

Clubs in Neukölln sind nach wie vor vergleichsweise rar gesät, aber dafür existiert mit der Griessmühle am S-Bahnhof Sonnenallee (an der Ringbahn) ein besonders prächtiges Exemplar. In den Sommermonaten vergeht die Zeit zwischen begehbaren DIY-Holztürmen, Trabiwracks und umfunktionierten Silos wie im Flug. Von Live-Konzerten oder Tischtennis-Sessions unter der Woche bis geradlinigem House und Cosmic Disco am Wochenende werden in der Griessmühle unterschiedlichste Felder bestellt.

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© Modesta | Unsplash Direkt an der Warschauer Brücke bis zum Morgengrauen zu elektronischer Musik tanzen

Der Suicide Circus ist für Raver längst kein Geheimtipp mehr. Das macht den Club, den man von der Warschauerbrücke aus über eine Metalltreppe erreicht aber nicht weniger super. Der Außenbereich ist groß, die Musik laut und gut und vor allem lang, sodass man ohne weiteres bis zum nächsten (oder übernächsten) Sonnenaufgang durchtanzen kann. Nice to know: Bei Soundcloud lädt der Club regelmäßig neue Techno- und Elektro-Sets hoch.

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