11 Dinge, die du mit deiner Mama am Muttertag unternehmen kannst

Am Sonntag ist Muttertag. Wie jedes Jahr bemerke ich das meistens erst kurz vor zwölf (also dann, wenn es schon zu spät ist) und stehe mit leeren Händen da. Dabei weiß ich insgeheim, dass meiner Mutter Geschenke überhaupt nichts bedeuten. Viel lieber würden wir, darauf haben wir uns geeinigt, gemeinsam miteinander Zeit verbringen. Für alle, die ihre Mutter an diesem Wochenende in der Nähe haben und statt Blumen lieber gemeinsame Zeit verschenken wollen, haben wir elf Tipps für kleinere und größere Ausflüge zusammengestellt, die ihr mit eurer Mama an Muttertag unternehmen könnt. Macht's euch schön!

1

© Marianne Wendland Kanufahren im Spreewald

Der Spreewald fühlt sich an den allerschönsten Tagen ein bisschen wie der deutsche Auenwald an. Kanufahren ist hier also ziemlich idyllisch; Entschleunigung per excellence. Leiht euch an einem der zahlreichen Leihstationen ein Boot aus und schippert den ganzen Tag vor euch hin.

2

© Daliah Hoffmann Frühstück à la Charlottenburg im Grosz

Wer mal so richtig schick frühstücken gehen will, der kann das sehr gut im Grosz auf dem Kurfürstendamm tun. Das prachtvolle Restaurant befindet sich in einem ehemaligen Grand Hotel und strahlt so viel Dekadenz aus, dass man sich am liebsten die Robe für besondere Anlässe anziehen will – für den Elternbesuch also perfekt. Ach, richtig gutes Frühstück mit diversen selbstgemachten Leckereien gibt es hier selbstverständlich auch. Wir empfehlen die Etagere und Eggs Royal. Ein Blick in die Kuchenvitrine lohnt sich auch!

3

© Daliah Hoffmann Den weiten Ausblick genießen auf dem Teufelsberg

Vom Teufelsberg habt ihr eine klasse Sicht in perfekter Höhe. Dem Ausblick auf reichlich Raketen und Feuerwerk sollte nichts im Wege stehen. Beim Berg hochlaufen habt ihr dann auch direkt das Raclette des Tages wieder abtrainiert. Klare Win-win-Situation inklusive Feuerwerk.

4

© Folkert Eilts In der Schaubühne spannende Theaterstücke sehen

Thomas Ostermeiers Schaubühne gehört zu den spannendsten Theatern der Stadt. Allein die Architektur fasziniert: Das ursprünglich als Kino errichtete Haus kann dank modernster Technik in verschieden große Säle aufgeteilt werden, auf den Bühnen brillieren Schauspielstars wie Nina Hoss oder Lars Eidinger. Tagsüber könnt ihr euch nach einem ausgiebigen Spaziergang über den Kurfürstendamm im hauseigenen Café stärken, das euch auch nach den Vorstellungen noch zum Auswerten der Inszenierungen zur Verfügung steht.

5

© Marit Blossey Tanzen und Konzerten lauschen in Clärchens Ballhaus

Das Clärchens ist in Berlin für alle eine richtige Institution – egal welchen Alters. Hier wird die ganze Woche über Swing, Tango, Salsa oder Standard getanzt, im Spiegelsaal gibt's Klassikkonzerte, tagsüber könnt ihr hier lunchen oder abends im wunderschönen Garten entspannen, die perfekte Kombination für alle Unentschlossenen.

6

Museum Barberini © Helge Mundt Im Museum Barberini Kunst gucken

Wir sind ja große Fans von Potsdam: Zwischen Villen und Speedbooten wiegt das Leben gleich eine gefühlte Tonne leichter. Seit Januar 2017 gibt es noch einen Grund mehr, in den nächsten Regio zu springen, denn da eröffnete das Museum Barberini in dem im 18. Jahrhundert erbauten Palazzo Barberini (inspiriert vom gleichnamigen Palazzo in Rom). Den Anfang machte dort eine Ausstellung mit impressionistischen Werken von Claude Monet bis Gustave Caillebotte.

7

© Daliah Hoffmann Wagenradgroße Pizza essen in der Villa Rixdorf

Die Villa Rixdorf in Neukölln ist ein ziemlich schnuckeliges Restaurant samt tollem, teilweise überdachten Biergarten. Neben leckerem Bier bekommt ihr hier außerdem mit fast einem Meter Durchmesser die vielleicht größte Pizza Berlins serviert, die geradezu danach schreit, von vielen Freunden geteilt zu werden. Und damit es nicht zu langweilig ist, könnt ihr mehrere Beläge wählen und euch die Bäuche im schönen Biergarten vollschlagen.

8

© Kino International 60er Jahre Charme im Kino International

Im Kino International feierten seit den frühen 60ern zahlreiche internationale Filme ihre DDR-Premiere. Zu Erstaufführungen von heimischen Filmproduktionen ließen sich auch Mitglieder des Politbüros blicken. Da es nur einen einzigen Kinosaal gibt, ist die Filmauswahl sehr begrenzt. Dafür lohnt sich ein Besuch allein schon, um bei einem Drink das 60er-Jahre-Flair des Foyers und die Aussicht durch die riesigen Panoramafenster zu genießen.

9

© Kerstin Musl Radtour zum Müggelsee

Der Müggelsee im Südosten ist einer der schönsten See Berlins. Nach der knapp einstündigen Radtour (vom Berliner Zentrum) sollte man sich mit einem frischen Fischbrötchen und einem Bad belohnen.

10

© Milena Zwerenz Brunchen und shoppen im Halleschen Haus

Wir wissen gar nicht, was wir im Halleschen Haus mehr mögen, das Café oder den Store?! Einigen wir uns auf beides. In dem Café mit Oberlicht und Hängepflanzen kann man sich nach einer kleinen Shoppingtour stärken, warm und kalt zu Mittag essen oder am Wochenende entspannt frühstücken. Auf dem Menü stehen Leckereien wie hausgemachtes Granola, Banana Bread, die Brunch-Platte mit Kichererbsen, Avocado, French Toast, Salate, Sandwiches und leckere Kuchen. Wohnaccessoires, Möbel und Co. sind mindestens genauso schön und stehen auf unserer Wunschliste für den nächsten Geburtstag.

11

© Christine Siracusa | Unsplash Auf dem Simianer Spargelhof Spargel kaufen oder im Hofrestaurant verputzen

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich komme aus dem Süden und da isst man Spargel nicht nur mit Kartoffeln, sondern auch mit Pfannkuchen und das schmeckt verdammt lecker. Was ich bisher in Berlin und Umgebung schmerzlich vermisse, habe ich endlich im Hofrestaurant des Simianer Spargelhofs gefunden: Kräuterpfannküchle mit Spargel. Das ist aber nicht der einzige Grund, wieso sich ein Besuch hier lohnt, den leckeren Spargel könnt ihr euch auch mit nach Hause nehmen, der kommt nämlich jeden Tag frisch vom Feld. Yummy.

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