11 Cafés und Restaurants, in denen ihr mit euren Eltern frühstücken könnt

Egal ob mit Eltern im Schlepptau oder ohne: Manchmal will man einfach ganz klassisch frühstücken. Back to the basics: kein Chia, kein homemade Granola, kein Matcha Latte, sondern einfach nur Käse, Wurst, Marmelade und Brot. In diesen 11 Cafés und Restaurants könnt ihr ziemlich gut und bodenständig frühstücken, ohne Superfoods und Hipster-Chichi. Hallo Frühstückseis und Käseplatte!

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© Daliah Hoffmann Im Garten des Café Einstein Stammhaus sitzen

Um die imposante Villa ranken sich allerhand Legenden. Heute beherbergt der imposante Bau ein Caféhaus im Wiener Stil, wo es sich in edler Atmosphäre vorzüglich frühstücken lässt. Euch erwartet eine kreatives, internationales Speisekarte mit österreichischem Flair und ein zauberhafter, lauschiger Garten. Was ihr natürlich nicht verpassen solltet: der hausgemachte Apfelstrudel mit Vanillesoße.

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© Lisa Ksienrzyk Exquisit schlemmen im Ungeheuer in Neukölln

Am Rande des Neuköllner S-Bahn-Rings versteckt sich ein Fabelwesen der äußerst deliziösen Sorte: das Ungeheuer. Das Restaurant ist gemütlich hip eingerichtet und steht den Bars im typischen Neuköllner Vintage-Stil in nichts nach – antiquarische Möbel, DIY-Dekoration und exzentrische Gemälde. Die Frühstücksmenüs lassen keinen Wunsch offen. Ob vegan, mediterran oder klassisch, süß oder herzhaft, die prall gefüllten Teller würden selbst den hartnäckigsten Frühstücksmuffel in einen morgendlichen Genießer verwandeln. Brot und Brötchen werden von Wiener Brot geliefert, die Holzofenbäckerei der prominenten Köchin Sarah Wiener. Großes Plus der Frühstücksteller sind nicht nur die qualitätsvollen Lebensmittel, sondern auch das reichliche, frische Obst.

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© Alper Çuğun | FlickrCC BY 2.0 Essen und Leute beobachten im Bateau Ivre

Im Bateau Ivre sitzt man nicht nur drinnen herrlich urig mit matt-grünen Wänden und bunten Lampions, die von der Decke hängen sondern auch draußen wunderbar. Mit direktem Blick auf den Heinrichplatz und die Oranienstraße kann man hier im Sommer nicht nur wahnsinnig gut Leute beobachten, sondern gleichzeitig auch eines der besten Bircher Müslis essen. Abends kann man hier auch herrlich auf ein Bierchen oder ein Glas Wein vorbeischauen. Weil wir allerdings nicht die einzigen sind, die diese Vorzüge des Bateau Ivres kennen, ist der Laden immer voll, ein bisschen Zeit muss man also einplanen.

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© Milena Zwerenz Pancakes und selbstgebackenes Brot bei Hallmann & Klee

Das Hallmann & Klee am Böhmischen Platz wandert galant auf die Liste hübscher Berliner Cafés in Instagram-Optik. Besonders am Wochenende ist es hier rappelvoll. Das liegt in erster Linie an dem guten Essen, dem selbstgebackenen Brot und dem schönen Geschirr. Bei Foodies – und bei uns natürlich auch – sind besonders die vielen kleinen und natürlich fluffigen Pancakes mit Beerenkompott, Ahornsirup und Sahne beliebt.

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© Daliah Hoffmann Frühstück à la Charlottenburg im Grosz Geschlossen

Wer mal so richtig schick frühstücken gehen will, der kann das sehr gut im Grosz auf dem Kurfürstendamm tun. Das prachtvolle Restaurant befindet sich in einem ehemaligen Grand Hotel und strahlt so viel Dekadenz aus, dass man sich am liebsten die Robe für besondere Anlässe anziehen will – für den Elternbesuch also perfekt. Ach, richtig gutes Frühstück mit diversen selbstgemachten Leckereien gibt es hier selbstverständlich auch. Wir empfehlen die Etagere und Eggs Royal. Ein Blick in die Kuchenvitrine lohnt sich auch!

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© Daliah Hoffmann Frühstücken mit Stil im Manzini

Das Manzini ist ein echter Klassiker. Viele der Gäste, darunter Schauspieler, Künstler und Politiker,  kommen schon seit Jahren und werden freundschaftlich gegrüßt. Einige Stammgäste gehören fast schon zum Inventar, sitzen jeden Tag an einem der kleinen Tische, trinken Kaffee und lesen ihre Zeitung. Das Restaurant erinnert an ein französisches Bistro mit gemütlichen Sitzecken, weißen Tischdecken und alten Fotografien an den Wänden. Besonders lecker und üppig ist das Bauernfrühstück, mein Lieblingsfrühstück im Manzini.

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© Marit Blossey Hausgemachtes Brot und Brioche im Bastard Berlin

Im Bastard kommt jeder auf seine Kosten, denn es gibt nicht nur leckeres (auch veganes) Frühstück mit selbtgebackenem Brot, sondern auch frische, selbst gemachte Brioche. Außerdem wird ab 12 Uhr ein wechselnder Mittagstisch angeboten. Dass es sich hier ziemlich gut schnabulieren lässt, wissen inzwischen aber auch andere, deswegen muss man vor allem am Wochenende etwas Geduld mitbringen, bis man in dem schnuckeligen Café einen Platz bekommt.

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© Daliah Hoffmann Im 21 gramm wahnsinnig lecker frühstücken und Wein trinken

Die Berliner haben offensichtlich einen Faible für seltsame Orte, denn nachdem bereits in Kreuzberg ein hübsche Café in eine ehemalige Friedhofshalle gezogen ist, gibt es jetzt auch eines in Neukölln. Das 21 gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist nämlich frisch in die ehemaligen Friedhofsgemäuer eingezogen und serviert in einer unglaublich schönen Atmosphäre drinnen und auf der Terrasse leckere Frühstücksplatten, Wein und Flammkuchen.

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© Charlott Tornow Mittagstisch und deftige Snacks im Kowski in Moabit

Im Kowski kann man nicht nur ziemlich gute Drinks genießen, sondern auch Mittag essen – und das für ziemliche moderate Preise und ordentliche Portionen. Zur Auswahl stehen eine Woche lang jeweils drei Speisen, dann wechselt die Karte. Zudem gibt es täglich ab 10 Uhr Frühstück (sehr zu empfehlen ist das Shakshuka) sowie für Zwischendurch kleine, deftige Speisen wie Schmalz-Stulle, saure Gurken oder ein Schinken-Spiegelei-Brot mit Wodka – genau das Richtige für eine schnelle Stärkung oder den Dursthunger.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Zum Mittagstisch ins Gottlob

Das Gottlob in der Akazienstraße ist ein richtiger Kieztreff mit treuen Stammgästen und bodenständiger Küche. In dem Eckladen mit großer Terrasse und kleinem, zugewachsenen Biergarten sitzt man zu allen Tages- und Jahreszeiten gemütlich. Die Wochenkarte mit täglich wechselndem Mittagsmenü bietet abwechslungsreiche Küche und am Wochenende heißt es Brunchen bis zum Umfallen. Die wirklich großen Portionen sind super zum Teilen und locken seit mittlerweile 16 Jahren hungrige Schöneberger jeden Alters an.

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© Matze Hielscher Berghütten-Feeling in der Meierei

Wer den Alltagsstress und Berlin für eine kurze Zeit entfliehen will, der ist in der Meierei im Kollwitzkiez gut aufgehoben. Die Betreiber wollen mit ihrem Restaurant das Berghütten-Feeling mitten in die Stadt bringen. Da darf warmer Apfelstrudel mit Vanillesauce natürlich nicht fehlen. Wer mit dem Süßen lieber noch etwas warten will, kann sich an Rührei, Porridge oder belegten Stullen sattessen. Lecker und simple sind auch das Käse- und Wurstfrühstück. Der Service in der Meierei ist sehr freundlich und sorgt dafür, dass man für eine kurze Zeit vergisst, mitten in Prenzlauer Berg zu sein. Ein Highlight ist außerdem der Manner Waffel-Automat. Katsching!

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