Mit diesem kleinen geilen Tool wird euer Motorrad-Helm zur rollenden Soundbox

© James Gillespie | Unsplash

Roller oder Motorrad zu fahren und dabei Musik zu hören, war bislang schwierig. Lautsprecher fanden sich bisher nur an großen Tourern wie den amerikanischen Goldwings, alle anderen Motorrad- und Rollerfahrer können von solchem Luxus nur träumen. Für all diejenigen, die nicht mehr auf Musik an Board verzichten, sich aber nicht einfach illegal Kopfhörer in die Ohren stecken wollen, gibt es nun eine stylisch wie gleichsam praktische Lösung.

Headwave heißt das kabelfreie Musik-System für Roller- und Motorrad-Helme. Seit zweieinhalb Jahren produziert das gleichnamige Berliner Start-up die Powerbank-großen Lautsprecher, die abgesehen vom Markennamen äußerst dezent aussehen, aber ziemlich robust sind und einiges auf dem Kasten haben. "Das Ohr zu blockieren, ist gemäß Straßenverkehrsordnung nicht gestattet", erklärt Sophie von Headwave. "Wir nutzen hingegen den Helm als Resonanzkörper. Dabei überträgt sich die Vibration des Headwaves auf die Helmschale."

© Headwave

Der Helm als Resonanzkörper

Klingt genial. Kein Wunder, dass ich das sofort ausprobieren will. Mit Hilfe eines äußerst nachhaltigen Klebers befestige ich mein Headwave-Device an unserem Firmenhelm. Um ein Verrutschen zu verhindern, reinige ich die Stelle zuvor. Alles, was ihr für die Installation braucht, findet ihr übrigens im Starterpaket. Bevor ich mich für eine feste Position entscheide, teste ich zunächst, wie der Sound an den verschiedenen Stellen des Helms wirkt. Das hat mir Sophie empfohlen. "Je tiefer das Headwave sitzt, desto mehr Bässe kommen durch, je weiter oben es festgemacht wird, desto mehr Höhen kommen durch."

Ich entscheide mich für eine basslastige Position und liege damit goldrichtig. Der Sound ist glasklar und der Bass wummert angenehm um meine Ohren. Die Musik kommt übrigens vom Smartphone, das sich mittels Bluetooth spielend leicht mit dem Headwave verbinden lässt. Über einen Knopf könnt ihr während der Fahrt die Musik ausschalten oder einen Titel weiterspringen, dann müsst ihr nicht am Straßenrand anhalten und mit euren Handschuhen das Handy aus eurer Tasche rausholen.

Ich bin auf jeden Fall überzeugt von den Lautsprechern und freue mich jetzt schon auf musikreiche Fahrten mit reichlich Bass. Das Headwave-Tool bekommt ihr bei den gängigen Ausstattern wie Louis, Polo oder Held – oder ihr besucht einfach den Online-Shop von Headwave. Lohnen tut es sich allemal.

© Headwave

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Headwave.

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