11 schöne Dinge, die ihr in Berlin im Sommer umsonst und draußen machen könnt

Auch wenn die Berliner Winter wirklich schrecklich sind, ist die Stadt im Sommer einfach magisch. Alle Menschen sind draußen, grillen, raven, fahren Fahrrad oder hängen im Park ab, tanzen oder genießen den Abend im Freiluftkino. Für diejenigen, die den Sommer zwar auch magisch finden, aber nicht das nötige Kleingeld gespart haben, gibt es hier 11 Tipps, wir ihr den Berliner Sommer umsonst und draußen genießen könnt.

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© Pixabay Im Filmrauschpalast kostenlos Open-Air-Kino genießen

Wir lieben Freiluftkino! Und das Schöne am Open-Air-Kino ist nicht nur, dass es draußen ist, sondern auch, dass man den ein oder anderen Film sehen kann, der im normalen Kinoprogramm nicht mehr zu sehen ist. Das Beste am Filmrauschpalast ist allerdings, dass ihr jeden Freitag und Samstag die Filme auch noch kostenlos sehen könnt. Von recht aktuellen Filmen wie "Moonlight" gibt es auch Klassiker wie "Men in Black" und den tollen Film "Raving Iran" zu sehen. Und für Unentschlossene gibt es auch noch einen Überraschungsfilm. Also spaziert vorbei und genießt den Film.

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© Fritz Bielmeier | Unsplash Kostenlos Fahrräder leihen und eine Fahrradtour machen

Auch wenn es die großen Straßen wie Tor- oder Oranienstraße nicht gerade leicht machen, aber in Berlin lässt es sich ganz fabelhaft Fahrrad fahren. Für alle, die kein eigenes Zweirad besitzen, ihres gerade am Hermannplatz nicht unbedingt rechtsmäßig den Besitzer gewechselt hat und sich die 10 Euro Mietgebühren sparen wollen, können sich bei BikeSurf kostenlos einen fahrbaren Untersatz ausleihen. Online eintragen, checken wo das nächste Leihrad zur Verfügung steht und ordentlich strampeln!

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© Wiebke Jann Mit "Stark im Park" kostenlos fit durch den Sommer

Ihr habt keine Lust, im stickigen Fitness-Studio abzuhängen? Dann checkt mal das Programm von "Stark im Park" aus, denn hier könnt ihr kostenlos die verschiedensten Sportarten mitmachen. Von Faszientraining, Laufgruppen, Urban Fitness und Gerätetraining bis hin zu Yoga, Fußball und sogar gemeinsamem Boccia spielen und Senioren-Triathlon ist wirklich alles dabei. Bis Ende August steht euch das kostenlose Sportprogramm zur Verfügung. Einen genauen Kurs- und Ortsplan findet ihr hier.

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© Milena Zwerenz Kostenlosen Konzerten im Körnerpark lauschen

Im Winter lassen wir den Sonntag zugegebenermaßen am liebsten auf der Couch mit bestelltem Essen und Tatort ausklingen. Im Sommer haben wir aber einen anderen Favoriten, denn jeden Sonntag finden im Körnerpark in Neukölln um 18 Uhr kostenlose Konzerte vor der Galerie statt. Schnappt euch eure Liebsten, eine schöne Flasche Wein und was Leckeres zu essen und genießet die Musik.

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© Hella Wittenberg Am Lietzensee morgens Yoga machen und danach baden

Wenn's warm ist, machen wir Yoga am liebsten draußen. Das geht auch Natalia so und deswegen lädt sie euch jeden Freitag ein, gemeinsam mit ihr auf der großen Wiese am Lietzensee den Sonnengruß zu machen. Schon klar, auf Bali ist's schöner, aber wem das Kleingeld für Bali ausgegangen ist, der sollte definitiv mal vorbeischauen, der Blick aufs Wasser ist wunderschön beim Yoga und danach könnt ihr euch im See auch gleich abkühlen.

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© Unsplash Morgens vor der Nationalgalerie Swing-Stunden nehmen

Es mag vielleicht nicht unbedingt die üblichste Uhrzeit für eine Tanzstunde sein, aber mal ehrlich: Irgendwie ist es doch ziemlich romantisch, zwischen den Säulen der Arkaden vor der Alten Nationalgalerie beschwingt zu tanzen, oder? Deswegen könnt ihr mit Marc und Jochen jeden Dienstagmorgen ab 7 Uhr kostenlos Swing tanzen. Bringt Kaffee, was zum schnabulieren und natürlich eure Dancing-Shoes mit.

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© Kerstin Musl Umsonst und Draußen raven

Berliner lieben Spontan-Raves. Für alle, die noch nicht so genau wissen, wann und wo welche Open-Airs stattfinden, gibt es ziemlich großartige Gruppen bei Facebook, wie etwa "Liebe auf den 1. Tanz" oder "Freiluft Rave". Die Jungs und Mädels organisieren regelmäßig an geheimen Orten coole Raves. Tretet der Gruppe bei, ravt mit, aber bleibt fair und behandelt die Locations etc. vertraulich, sonst ist irgendwann Schluss damit.

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© Charlott Tornow Tischtennis-Turniere im Tiergarten veranstalten

Sobald es draußen wieder etwas wärmer wird, versucht man jede freie Minute außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Wem nur im Park rumliegen allerdings zu langweilig ist, der sollte sich einen Satz Schläger samt Bälle zulegen und mit Freunden an den diversen öffentlichen Tischtennisplatten in Berlin kleine Turniere veranstalten. Für Snacks und Bier sollte natürlich gesorgt sein und der ein oder andere kleine Preis wäre natürlich auch fein. Wenn ihr eure Heimplatte noch nicht gefunden habt, solltet ihr mal die im Tiergarten ausprobieren, da kann nebenan nämlich direkt gegrillt werden. Platten in eurer Nähe findet ihr hier.

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© BIKINI BERLIN Affen gucken und entspannen auf dem Dach des Bikini Berlins

Dass es direkt am Zoo und mitten im Herzen des Berliner Westens eine kleine Oase gibt, wo man das turbulente Treiben rund um den Ku'Damm überhaupt nicht merkt, fällt erstmal schwer zu glauben. Tatsächlich sitzt es sich auf dem Dach des Bikinis mit dem Blick auf den grünen Zoo ziemlich idyllisch. Zur Mittagszeit scheint dort auch noch die Sonne und man kann sich entweder an den Leckereien im SUPER satt essen, oder mit einem Kaffee auf die großen Holzbänke setzen und dabei den Großstadttrubel vergessen, zumindest fast.

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© Folkert Eilts Stadtführung von New Berlin Tours

Auch wenn du schon länger in Berlin wohnst, bewegst du dich wahrscheinlich meist eher in deinem Viertel und blendest die touristischen Teile der Stadt aus. Dabei sind sie ja nicht ohne Grund Sehenswürdigkeiten. Wenn du ein bisschen Stadtgeschichte nachholen willst, kannst du das bei den kostenlosen Stadtführungen von New Berlin Tours. Pssst, die Guides freuen sich trotzdem über etwas Trinkgeld.

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© mightymightymatze | FlickrCC BY-NC 2.0 Im Ruinengarten an der UdK entspannen

Das Hauptgebäude der Universität an der Hardenbergstraße bietet einen schonen Innenhof, der zum Verweilen einlädt. Eine Besonderheit des Geländes ist der Ruinengarten. Den Name trägt die Gedenkstätte, da von dem historischen Antikensaal nur noch die Grundmauern, also die Ruinen, übrig sind. Hier hat der Künstler Harro Jacob eine Erinnerung-Skulptur zum Gedenken an alle zwischen 1933 und 1945 verfolgten und ermordeten Hochschulangehörigen geschaffen. Ein schöner und gleichzeitig nachdenklicher Ort, den zu besuchen sich lohnt.

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