11 schöne Ausflugsziele, die ihr in Werder besuchen könnt

Wer Werder hört, denkt wahrscheinlich als allererstes an das Baumblütenfest. An die Zeit im Frühling, in der in dem brandenburgischen Ort massig Obstwein konsumiert und mehr als ausgelassen gefeiert wird. Tatsächlich gibt es aber noch jede Menge andere schöne Dinge, die ihr jederzeit in Werder sehen und tun solltet.

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© Hella Wittenberg Abschalten im Resort Schwielowsee

Wellness, Spa und richtig gutes Essen: Die riesige Anlage des Resorts Schwielowsee sieht von außen schon sehr beeindruckend aus – in inneren angekommen, geht das Staunen weiter. Hier hält man sich entweder in Suiten oder in den anliegenden Pfahlhäusern auf. Alles strahlt amerikanisches Flair aus. Nicht zuletzt, da vor den Apartments jeweils Basketballkörbe und altmodisch-amerikanische Briefkästen stehen. Besonderes Highlight: der anliegende Yachthafen, von dem aus ihr eure Tagestouren über das von vielen Seen umgebene Werder starten könnt.

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© Hella Wittenberg Durch den Sanddorngarten in Petzow streifen

Nach dem Baumblütenfest geht es in Werder erst so richtig los mit der Obstsaison. In dem Garten, der zu Christine Bergers Erlebnishof gehört, könnt ihr euch von der Vielfalt des Obstes ein Bild machen. Insbesondere Sanddorn gibt es hier zuhauf. Aber auch andere Wildpflanzen, sowie Blumen- und Kräuterbeete haben ihren Platz gefunden. Wem nicht nur nach schauen zumute ist, der kann im Hofladen ordentlich Marmeladen, Säfte und andere Spezialitäten shoppen. Im Café sowie am Strand des anliegenden Glindower Sees könnt ihr ebenfalls richtig relaxen.

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© Hella Wittenberg Zurück ins 19. Jahrhundert im Schloss Petzow

Natürlich genau am Wasser wurde das Schloss Petzow von dem namhaften Architekten und Quasi-Alleskönner Karl Friedrich Schinkel gebaut. Wenn ihr erst einmal durch das imposante Eingangstor gegangen seid, steht ihr auch schon vor dem an die 18.000 Quadratmeter umfassenden Gebäude. Obwohl das Schloss inzwischen schnieke Wohnungen beherbergen soll, werdet ihr kaum Menschen in der Gegend sehen. Stattdessen lässt es sich hier in Ruhe spazieren, die Architektur des Schlosses und am Wasser die vielen Schwäne beobachten.

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© Hella Wittenberg Radeln entlang des Panoramaweges Werderobst

Die volle Dröhnung Obst könnt ihr euch am Panoramaweg Werderobst geben. Am besten schnappt ihr euch dafür ein Fahrrad und dann geht es insgesamt 22 Kilometer (oder je nach Startpunkt natürlich weniger) entlang der Ortsteile Petzow, Glindow, Derwitz und Groß Kreutz. Der ausgeschilderte Weg führt euch beispielsweise an Hofläden, dem Glindower Erzeugermarkt, aber auch am Obsthof Lindicke mit seinem Selbstpflückangebot vorbei.

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© Hella Wittenberg Satt essen im Yves’s

In Werder könnt ihr an jeder Ecke ein Restaurant entdecken. Eines, das aber so richtig hervorsticht, ist das Yves’s. Verspiegelter Innenraum, altmodische, große Kerzenständer auf den Tischen und Vegetarisches auf dem Teller. Hier bekommt ihr sogar sehr leckere gluten- sowie laktosefreie Optionen. Die Entscheidung, was es denn für jeden sein darf, dürfte schwer fallen. Die Karte wird immer wieder neu, kreativ und mit viel Liebe zusammengestellt.

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© Hella Wittenberg Den historischen Stadtkern samt Mühle genauer betrachten

Über die Havel-Brücke, an der ihr gebeten werdet, das Auto abzustellen, gelangt ihr zur historischen Innenstadt Werders. Die kleinen bunten Häuschen und auch die engen Gassen versprühen italienischen Charme, das Eis, das ihr im „Dolci e Gelati“ ausprobieren solltet, ebenso. Wenn ihr der Torstraße folgt, die von der Brücke immer weiter geradeaus führt, stoßt ihr unweigerlich auf den Marktplatz, der während des Baumblütenfestes das Zentrum für jegliches Entertainment darstellt. Zu jeder anderen Jahreszeit lohnt sich aber auch ein Blick auf die Mühle zu werfen, welche ebenfalls die Skyline der rund 25.000-Einwohner-Stadt verschönert.

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© Hella Wittenberg Bei Krüger und Till Wassersport ein Boot ausleihen

Auf eine Bootsanlegestelle werdet ihr in Werder so oft treffen wie in Berlin auf einen Späti. Es gibt sie gefühlt einfach überall. Falls es euch aber zu langweilig sein sollte, euch nur von A nach B schippern zu lassen, solltet ihr euch euer eigenes Boot bei Krüger und Till Wassersport ausleihen. Paddeln? Mit dem Kajak losjagen? Oder darf es etwas luxuriöser sein? Ihr findet sicher das Passende, mit dem ihr die Umgebung (auch gern bis nach Potsdam und Berlin rein) erkunden könnt.

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© Hella Wittenberg Am Otto-Lilienthal-Denkmal erste Flugübungen nachahmen

Zwischen den Ortsteilen Derwitz und Krielow befindet sich das Otto-Lilienthal-Denkmal. Wenn ihr auf einem schmalen Feldweg, an einer Herde Schafe vorbeilauft, begegnet euch auf dem Mühlenberg das sechs Meter hohe Edelstahlgerüst. Es ist der Technologie des Flugpioniers Otto Lilienthal nachempfunden, der 1891 auf diesem Berg seine ersten Flugversuche startete. In der Mitte der Installation könnt ihr eine 1,75 Meter emporragende Treppe besteigen, die euch näher an die abstrakten Flügel bringt und euch so das Gefühl vermittelt, ihr müsstet auch sofort Anlauf nehmen und losschweben.

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© Hella Wittenberg Regional einkaufen und groß feiern auf Schultz'ens Siedlerhof

Der Familienbetrieb Schultz'ens Siedlerhof hat sich breit aufgestellt. Wirklich alles, was in Werder wächst, haben sie im Angebot. Birnen, Pflaumen, Kirschen, Spargel, Tomaten, Kohl: Im üppigen Hofladen stapelt es sich als Wein, Schnaps, Likör oder Marmelade. Alles darf probiert werden und wer danach etwas wackelig auf den Beinen ist, kann sich im Restaurant gleich ein bisschen länger ausruhen. Ein rustikaler Ort, der auch ideal zum Feiern großer Feste ist.

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© Hella Wittenberg Wissen im Ziegeleimuseum Glindow auffrischen

In dem sonst so flachen Brandenburg macht die Ziegelei sowie ihr Museum in Glindow richtig etwas her. Kreisrund und hoch gebaut stechen die denkmalgeschützten Gebäude hervor. Ein Rundgang empfiehlt sich, um sich mit dem Handwerk der Ziegler sowie mit der Historie auseinanderzusetzen. Auch die keramischen Werkstätten liegen in diesem Ortsteil Werders und offenbaren weitere handgemachte Kunstwerke.

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© Hella Wittenberg Reich fühlen im Märkischen Golfclub

Ihr wollt einmal wissen, wie sich die Welt des Golfens anfühlt? Der Märkische Golfclub hält speziell Schnupperkurse für Anfänger bereit. 90 Minuten lang werdet ihr dann über den gut gestutzten Rasen geschickt. Und die Anlage ist wirklich ein Traum! In Gruppen wird euch außerdem das Grundwissen vermittelt – und vielleicht könnt ihr euch ja so auch abgucken, wie das langfristig mit dem Reichwerden geht.

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