11 Orte, an denen ihr selbst Obst und Gemüse ernten könnt

Wer Lust auf frisches Obst und Gemüse bekommt, muss nicht in den nächst besten Supermarkt steppen, sondern kann das im Sommer und Herbst auch mit einem kleinen Ausflug verbinden und sich dabei auch noch körperlich betätigen: Rund um Berlin gibt es zahlreiche Höfe, auf denen man selbst ernten und pflücken kann. Aber Achtung: Natürlich könnt ihr viele Sorten nur nach Saison ernten. Deswegen lohnt es sich, vorher nochmal beim betreffenden Hof nachzufragen, was für Obst und Gemüse gerade erntereif ist.

© Marina Beuerle

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Die Beerenauslese in Neumann's Erntegarten bestaunen

Selbstpflücker*innen finden in Neumann's Erntegarten alles, was das Herz begehrt. Neben Äpfeln, Birnen oder Kirschen ist besonders die Auswahl an verschiedenen Beeren einzigartig: Im Juni und Juli könnt ihr Erdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren oder Stachelbeeren ernten, ab August ist es dann Zeit für Ariona oder auch die ersten Weintrauben. Praktisch: Neumann's Erntekalender zeigt auf einen Blick, auf welche Früchte ihr euch freuen könnt.

  • Neumann's Erntegarten & Hofladen Am Heineberg 2, 14469 Potsdam
  • Selbsternte ab Juni | Öffnungszeiten für die Selbsternte werden kurzfristig auf der Website bekannt gegeben
© Szuliko Wendt

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Heidelbeeren pflücken und naschen auf dem Erlebnishof Klaistow

Im Juli und August ist Heidelbeersaison – und die, die ihr auf dem Erlebnishof Klaistow pflücken könnt, schmecken so intensiv, dass die Supermarktbeeren einpacken können. Auf den riesigen Feldern darf selbst gepflückt, genascht und geerntet werden. Wer danach noch nicht genug von den kleinen blauen Glücklichmachern hat, kann sich im Hofrestaurant den Bauch mit Heidelbeer-Flammkuchen oder frischgemachtem Heidelbeereis mit Sahne vollschlagen. Ein beerenstarker Sommerausflug für die ganze Family!

Feld und Restaurant sind barrierefrei.

Spargel auf dem Feld
© Spargelgut Diedersdorf

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Den eigenen Spargel im Spargelhof Elsholz stechen

Wir lieben Spargel – und können es jedes Jahr kaum abwarten, bis endlich die ersten weißen Stangen in unseren Kochtöpfen und anschließend in unseren Bäuchen landen. Dass der beste Spargel der Umgebung aus Beelitz kommt, brauchen wir ja niemandem erzählen. Wer aber nicht nur bei dem süßen Spargelstand an der U-Bahnstation den Beelitzer Spargel kaufen, sondern am liebsten auch selbst stechen möchte, der kann das im Spargelhof Elsholz tun. Spoiler: Es ist verdammt anstrengend und ihr werdet euer Essen auf jeden Fall noch mehr zu schätzen wissen. Wer trotzdem faul ist, kann natürlich den Spargel auch im angrenzenden Hofladen kaufen.

© Julia und Rouven Obst

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Im Hof Obst nachhaltiger Urlaub machen

Das Anwesen verdankt seinen Namen nicht nur den Besitzern Julia und Rouven Obst, die das alte Bauernhaus im Herzen der Prignitz nach historischem Vorbild hergerichtet haben. Auch der sechs Hektar große Garten mit seinen Obstbäumen und Sträuchern stand bei der Namensgebung Pate. Seit 2007 erweitert die Familie den Hof Stück für Stück, um einen Ort zu schaffen, an dem Selbstversorgung und Nachhaltigkeit groß geschrieben werden. Ohne Schafe, Hühner, Ponys und die beiden Hofkatzen Tiger und Pfote wäre ihr Leben auf dem Land kaum vorstellbar. Davon sollen auch die Gäste profitieren: Sie sind nicht nur eingeladen, eine der beiden Ferienwohnungen im Gutshaus zu beziehen, sondern dürfen sich auch im kleinen Hofladen eindecken, Biogemüse aus dem Garten ernten und auf dem Feld aushelfen.

© Daliah Hoffmann

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Frisches Obst direkt vom Feld bei Selbstpflücke Elisenau

Direkt vor den nordöstlichen Toren Berlins könnt ihr auf den Feldern von Pomona Gartenbau nachhaltiges Obst frisch vom Feld pflücken. Neben fast jeder Beerensorte habt ihr auch die Möglichkeit – je nach Saison – Birnen, Äpfel und Kirschen direkt von den Bäumen zu naschen. Wer zu faul zum Selbstpflücken ist, kann sich den Fruchtspaß natürlich auch im angrenzenden Hofladen kaufen. So oder so: Leckerer als die gewöhnlich eher geschmacklosen Beeren aus dem Supermarkt sind die Früchte hier definitiv!

Panorama Rundweg Werderobst
© Xenia Beitz

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Obst pflücken und Kürbisse kaufen auf dem Obsthof Lindicke

Der Obsthof Lindicke in Werder ist ein echter Familienbetrieb, der auf Qualität statt Quantität setzt. So könnt ihr euch die Kirschen, Äpfel oder Birnen ohne Bedenken direkt vom Baum in den Mund schieben. Wem der Sinn mehr nach Beeren steht, der wird hier ebenso glücklich, denn im Hofladen warten verschiedene Erdbeersorten auf euch. Auch regionales Gemüse findet hier natürlich einen Platz, zur Herbstsaison beispielsweise Kürbisse. Daneben werden noch weitere Spezialitäten wie etwa Kürbiskernöl aus Beelitz oder Sanddornprodukte aus Werder angeboten. Sehr cool: Abgesehen vom Hofladen verkauft die Familie das fruchtige Glück auch auf zwei Wochenmärkten in Berlin.

  • Obsthof Lindicke Am Plessower Eck 1, 14542 Werder (Havel)
  • Juni / Juli: Süßkirschen und Sauerkirschen , September / Oktober: Äpfel und Birnen; Hofladen: Mittwoch – Samstag: 9–18 Uhr, Sonntag: 10–17 Uhr
© Johnny Martínez | Unsplash

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Saftiges Obst von Schwanteland Selbsternte

Bei der Schwanteland Selbsternte im knapp 30 Kilometer nördlich von Berlin liegenden Ort Oberkrämer kommen Obstfans auf ihre Kosten. Seit 2026 konzentriert sich der Hof ganz auf Erdbeeren in verschiedensten Sorten: Lambada, Rendezvous, Twist, Fernando ... Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere und bei Schwanteland könnt ihr euch einmal durch alle süßen Früchtchen probieren.

Äpfel und Birnen
©Desertrose7 | pixabay

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Auf dem Obsthof Deutscher keine Minute Sonne verpassen

Wer seine Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen am liebsten direkt vom Baum nascht, ist auf den Obstplantagen der Deutschers in Werder an der Havel genau richtig. Nebenbei kommen auch Sonnenanbeter*innen nicht zu kurz: Im Herzen des umliegenden Seengebietes gibt es Sonnenschein bis weit in den Herbst hinein. Perfekt für einen kleinen Besuch und natürlich auch, um von der Hektik der Großstadt ein wenig abzuschalten.

Rüben- und Wurzelgemüse
© Daliah Hoffmann-Konieczka

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Die Vielfalt des Hofladen Lienert entdecken

Zehn verschiedene Arten an Süßkirschen oder Birnen, circa 15 verschiedene Apfelsorten, dazu Sauerkirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen sowie Tomaten und Kürbisse: Auf den Obstplantagen des Hofladen Lienert können sich Selbstpflücker*innen komplett ausleben. Einfach einen Eimer schnappen und sich seine Favoriten vom Feld, den Bäumen oder Sträuchern aussuchen. Am Ende wird einfach gewogen und abgerechnet. Unkomplizierter geht’s nicht. Auf dem Hof ist fast immer jemand, den ihr ansprechen könnt. Drumherum liegen Felder und Wiesen, wir würden sagen, idyllischer geht es kaum.

Pflaumen
© matthiasboeckel | pixabay

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Bei der Selbstpflücke des Obstguts Müller heimlich vom Baum naschen

Nur wenige Kilometer hinter der Stadtgrenze von Marzahn liegt das beschauliche Obstgut Müller mit seinen Plantagen. Pflaumen, Äpfel, Erdbeeren und Kirschen können hier direkt vom Feld geerntet werden. Im Hofladen findet ihr zudem eine riesige Auswahl an regionalen Produkten von befreundeten Höfen und Produzenten. Sogar hausgemachtes Eis wird angeboten. Erst pflücken, dann genießen – eine tolle Abwechslung zum Alltag.

© Ralf Behringer

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Zwischen Wald, Obstbäumen und Schafen entspannen

Seit gut 25 Jahren setzt der Familienbetrieb Behringhof auf Bio-Qualität und das spürt man. Zwischen Wald und Wiesen tummeln sich hier Schafe, Kirsch- und Apfelbäume. Wenn ihr wissen wollt, wie ökologischer Landbau funktioniert, stehen euch die lieben Menschen des Hofes zur Seite, übernachten könnt ihr hier auch und falls es abends nach einem Tag in der Natur wieder nach Hause gehen soll, könnt ihr euch Lammfleisch, leckeren Apfelsaft und alles, was der Hof sonst noch zu bieten hat, mitnehmen. Während der Apfel- und Kirschensaison könnt ihr auch zum Selbstpflücken vorbeikommen.

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