11 tolle Bars in Friedrichshain, die ihr kennen solltet

Friedrichshain gilt inzwischen gemeinhin zwar als Kreuzung zwischen gentrifiziertem Yuppie-Prenzlauer Berg und Pilgerstätte für betrunkene Ryanair-Touristen, doch weit gefehlt! Da der Kiez östlich der Oberbaumbrücke trotz seines mitunter fragwürdigen Rufs mit einigen Highlights aufwarten kann, stellen wir an dieser Stelle die Crème de la Crème der ansässigen Barszene vor. Von munkeligen Dachzimmern bis hin zu preisgekrönten Cocktails gibt es an den Bartresen nämlich einiges zu entdecken. Friedrichshain is over? Von wegen!

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© Krass Böser Wolf Cocktail-Klassiker, Eigenkreationen und Glühwolf schlürfen am Krass Bösen Wolf

Hinter dem Namen Krass Böser Wolf verbirgt sich eine gemütliche und ziemlich gute Bar. Das Team ist immer gut drauf und gibt hervorragende Empfehlungen. Auch sonst haben die Jungs und Mädels echt was auf dem Kasten: Auf der Karte finden sich neben Cocktail-Klassikern wie Moscow Mule oder Gin Fizz auch viele Eigenkreationen mit hausgemachten Infusionen und Reduktionen sowie Highballs. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Shot "Giniwi", Gin mit gepresstem Kiwisaft? Oder einem Earl Grey Sour? Oder doch lieber ein Bier oder (Glüh-)Wolf zum Mitnehmen? Egal ob zum gemütlichen Feierabend, romantischen Date, Vorglühen oder für den Absacker – beim Krass Bösen Wolf kommen alle auf ihre Kosten.

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© Milena Zwerenz Bei Sheriff Teddy in die 50er Jahre abtauchen

Seit 12 Jahren ist das im 50s-Style eingerichtete Sheriff Teddy Friedrichshains Bastion für laut aufgedrehten Garage Rock, Psych und New Wave. Ein Beamer wirft einen alten Western an die Wand, die Stühle sind abgewetzt, die Drinks kalt – Pomade ins Haare und losgesteppt!

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© Milena Zwerenz 30 verschiedene Vodkas probieren in der Vodkabar

Eine Gin & Tonic Bar hat Berlin schon, mit Craft Beer kann man eigentlich auch niemanden mehr beeindrucken und Weinkenner steuern ebenfalls gezielt ihre Stammlokale an. Aber was ist mit Vodka, mag der aufmerksame Trinker jetzt fragen? Darauf gibt es eine Antwort. Die Vodkabar redet mit ihrem Namen nicht lange um den heißen Trinkbrei herum: Im Angebot sind ca. 30 verschiedene Sorten, natürlich viele aus Russland, natürlich alle mindestens 40% Alkoholgehalt. Perfekt für einen Absacker oder zum Warmtrinken vor dem Feiern.

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Günstiges Bier und Livemusik im Fitcher's Vogel

Benannt nach einem Märchen der Gebrüder Grimm ist die Bar Fitcher’s Vogel, die mit alten Möbeln, schummrigen Kerzenschein und unverputzten Wänden schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Dank ausgefallenen Drinks, moderaten Preisen und Livemusik herrscht trotzdem extrem hohes Stammbarpotenzial.

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Bier so weit das Auge reicht im Frenc Heartcrafted Goods

Ihr sucht einen gemütlichen, kleinen Laden, der mit vier Craft Beer-Sorten (davon drei Pale Ale-Hausbiere) sowie einer Palette internationaler Flaschenbiere aufwarten kann? Und zudem noch köstliche süße und herzhafte, saisonal wechselnde, bretonische Galettes auf den Tisch bringt? Seit 2015 befindet sich genau so ein Etablissement auf der Niederbarnimstraße und ein Besuch an einem frostigen Winterabend sei euch hiermit wärmstens empfohlen.

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© Minimal Bar Berlin In der Minimal Bar entspannt einen Drink schlürfen

In der Minimal Bar auf der Rigaer Straße gibt es passend zum Namen  feinste Minimal und Deep House-Sets meist lokaler DJs. In fünf Räumen darf getrunken werden. Dabei sind klassische Biere, aber auch Longdrinks vertreten.

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© Booze Bar/Facebook Hochwertige Drinks in der Booze Bar

In der Booze Bar ist der Name Programm, auch wenn man Cocktails weniger saufen als vielmehr genießen sollte. Seit 2011 kann man in der Bar derart gute (auch alkoholfreie) Drinks zu sich nehmen, dass sie mit dem Mixology Award 2015 ausgezeichnet wurde. Und nebenbei hat der Simon-Dach-Kiez, der ja lange zur trashigen Partymeile verkommen war, wieder etwas Stil zurückbekommen.

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© Hops & Barley/Yelp Frisch gebrautes Bier trinken im Hops & Barley

Was hier vor allem lockt, ist natürlich die Getränkekarte, die mit so einigen hausgebrauten Kehlenschmeichlern aufwartet, die man sich dann zum regelmäßigen Fußball oder Tatort gucken einverleiben kann. Hier wird das visuelle Spektakel gleich auf zwei Leinwänden übertragen.

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© Pexels Super günstige Margaritas im Crush XV trinken

Das Nesthäkchen dieses Guides: das Crush XV feierte Anfang Dezember sechsmonatiges Bestehen. Dabei kann man sich an die Zeit ohne die pinken Neon-Lettern im Schaufenster kaum noch erinnern – könnte an den Frozen Margarita (Slushies) liegen, die dienstags bis samstags zwischen 20 und 21 Uhr nur 3 Euro kosten. Die Barbetreiber Stanley & Maria helfen eigenen Angaben zufolge mit Bubblegum-Shots außerdem dabei, euer Tinder-Date seinem Profilbild anzugleichen. Aber Obacht, für den Kater danach übernehmen wir keine Haftung!

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Fashion Store, Kneipe und Plattenlabel in einem: Radio – The Label Bar

Kaum älter als Crush XV ist die Radio – The Label Bar. Seit Mai letzten Jahres vereint sie Kneipe, Fashion Store und ein Plattenlabel für elektronische Musik. Die gebürtige Wienerin Barbara Tampiér und ihr Kompagnon Anton Redl kombinieren hier zwischen Jungdesigner-Teilen, trashiger Deko und viel Vinyl Wiener Schmäh und Berliner Schnauze, Schnapserln und Pfeffi. Weiteres Alleinstellungsmerkmal: ein bezaubernder Mops namens Rocker.

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© Kerstin Musl Erste Dates in beschaulicher Wohnzimmeratmosphäre in der Dachkammer

Gemütlich, entspannt und mit viel Wohnzimmer-Atmosphäre geht es in der Dachkammer zu: die kleine Bar erstreckt sich über zwei Etagen und ist oben eingerichtet wie eine Wohnung mit mehreren Zimmern. Damit eignet sie sich laut interner Quelle super für erste Dates. Neben köstlicher hausgemachter Limo (Blaubeer-Salbei!) sind natürlich auch die Drinks erster Güte – nur zum Schlafen müsst ihr leider wieder in eure eigene Wohnung gehen.

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