Die 11 besten Filme über Berlin, die du unbedingt sehen solltest

Screenshot aus "Herr Lehmann" © Boje Buck Produktion, Pandora Filmproduktion

Berlin war schon immer eine beliebte Filmkulisse und lässt sich nochmal ganz neu durch die Kamera entdecken. Besonders sind diese Filme für jene spannend, die gerade erst hierher gekommen sind. Aber auch Altberliner werden beim Anblick von alten Filmen in süßer Nostalgie schwelgen. Das sind 11 der besten Filme über Berlin (nein, wir haben Sonnenallee, Goodbye, Lenin oder Lola rennt nicht vergessen).

1. Herr Lehmann

Leander Haußmanns Verfilmung von Sven Regeners Kultroman ist nicht nur eine der besten und unterhaltsamsten deutschen Literaturverfilmungen der letzten 20 Jahre, sondern auch eine bierselige Liebeserklärung an Kreuzberg 36. Unter anderem kommen hier das Prinzenbad, das Weltrestaurant Markthalle und das Urban Krankenhaus zu cineastischer Ehre.

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2. Der Himmel über Berlin

Die beiden Engel Damiel und Cassiel schlendern durch das Westberlin der späten Achtziger. Zwar sind sie unsterblich, aber das Leben scheint unbemerkt an ihnen vorbei zu ziehen, bis Damiel plötzlich in Liebe zu einer Trapezkünstlerin entbrennt. Zu sehen gibt es, neben Bruno Ganz, Otto Sander und Peter Falk, die Siegessäule, die Mauer und die trostlose Brachfläche, auf der erst Jahre später der Potsdamer Platz zu neuem Leben erwachte.

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3. Die fetten Jahre sind vorbei

Ein Großteil des Dramas spielt sich auf einer Tiroler Almhütte ab, in der die drei Jungrevolutionäre Peter, Jan und Jule den millionenschweren Geschäftsmann Hardenberg als Geisel festhalten. Der Anfang des Films bietet dagegen einen interessanten Einblick in den noch gänzlich ungentrifizierten Prenzlauer Berg und könnte den ein oder anderen Langzeitberliner glatt nostalgisch werden lassen. Denn die Oderberger Straße war anno 2003 noch fast so grau wie kurz nach der Wende und die Mieten so günstig, dass sich selbst eine verschuldete Studentin hier (zumindest zeitweise) eine eigene Wohnung leisten konnte.

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4. Wir sind die Nacht

Wäre der Film nicht so blutig, könnte er auch als Werbevideo für das Berliner Tourismusbüro durchgehen. Die Vampir-Ladies um Nina Hoss und Karoline Herfurth feiern und morden sich durch das nächtliche Berlin. Gedreht wurde unter anderem im Spreepark und auf dem Teufelsberg, zwei Orten, an denen sich abenteuerlustige Touristen besonders gerne aufhalten.

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5. Oh Boy

Ein junger Mann streift einen Tag lang durch Berlin, mehr passiert in den 83 Minuten von Jan-Ole Gersters Spielfilmdebüt nicht. Dass Gerster mit Oh Boy trotzdem ein absolutes Meisterwerk gelungen ist, liegt vor allem an seinen Hauptdarstellern. Diese sind zum einen Tom Schilling in seiner Paraderolle als melancholischer Ex-Student, zum anderen die Stadt selbst, die in der klassischen schwarz-weiß Optik des Films in einem ungewohnten Glanz erstrahlt.

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6. Bar 25 – Tage außerhalb der Zeit

Die Bar 25 hat sich durch ihre Schließung im Jahr 2010 ihren eigenen Mythos geschaffen. Auch wenn das große Berliner Clubsterben inzwischen unzählige andere altehrwürdige Party-Locations dahingerafft hat, scheint der glitzernde Geist der Bar 25 in der Szene immer noch besonders präsent. Wer den Spaß damals verpasst hat oder sich an das wilde Treiben am Spreeufer erinnern möchte, dem sei diese Doku wärmstens empfohlen.

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7. Boxhagener Platz

In der Schwemme von mehr oder weniger pädagogisch wertvollen DDR-Komödien ist dieser Film ein kleiner Juwel. Im Jahr 1968 verbringt der junge Holger viel Zeit bei seiner Großmutter Otti in Friedrichshain und trifft dort auf eine Menge kauziger Charaktere. Durch Karl, den Geliebten seiner Großmutter, lernt er außerdem, den von der DDR propagierten Sozialismus langsam zu hinterfragen und gerät mit dem System in Konflikt.

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8. Berlin – Die Symphonie der Großstadt

Schon 1927, achtzig Jahre bevor das erste iPhone das Licht der Welt erblickte, verteufelten Kritiker der Moderne den technischen Fortschritt und die Schnelllebigkeit ihrer Zeit. Der Film begleitet hektische Großstädter auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim abendlichen Tanzvergnügen und macht damit deutlich, dass sich die Berliner der 20er Jahre gar nicht so sehr von den heutigen unterschieden.

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9. Sommer vorm Balkon

Obwohl der Titel auf eine leichte Sommerkomödie schließen lässt, handelt es sich bei Andreas Dresens Film über zwei Freundinnen im Prenzlauer Berg mehr um ein Sozialdrama über Enttäuschung, Einsamkeit und menschliche Abgründe. Nichtsdestoweniger gibt es trotz aller Dresen typischer Düsterkeit noch genug Raum für schwarzen Humor und die Absurditäten des Alltags. Gedreht wurde der Film in der Gegend um den Helmholtz Platz, bevor dieser sich zum Epizentrum der besserverdienenden neu-Berliner Gesellschaft wandelte.

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10. Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Inmitten der Luxushotels und Konsumtempel der neuen Upper Westside wirkt der schmuddelige Bahnhof Zoo wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Auch die Verfilmung von Christiane F.s Skandalbiographie ist inzwischen in die Jahre gekommen. Doch auch wenn der Film für heutige Verhältnisse etwas langsam erscheint, sind die Darstellungen von Sucht, Entzug und Prostitution immer noch genauso beeindruckend und verstörend wie vor 35 Jahren.

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11. Victoria

Eine Berliner Clubnacht endet für die Spanierin Victoria in einem absurd-abenteuerlichen Trip durch die Stadt, der ihr ganzes Leben verändert. Sebastian Schippers Überraschungserfolg des letzten Sommers kommt ohne Schnitte und festes Drehbuch aus, setzt dafür aber drei Stunden lang auf die ganz großen Emotionen.

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