11 tolle Tipps für einen schönen Sonntag im Oktober
Wenn wir uns für eine Jahreszeit entscheiden müssten, dann wäre es vermutlich der Herbst. Denn der Herbst ist nicht nur die Zeit für Kürbis, Pilze sammeln und Tee trinken, sondern auch die Zeit, in der man endlich wieder saunieren oder einen ganzen Museumssonntag einlegen kann. Man kann wieder hübsche Mäntel tragen, hat Lust auf deftiges Essen und romantische Herbstspaziergänge. Was uns an einem Sonntag im Oktober sonst noch vergnügt, seht ihr hier.
1 Brunchen und Leute gucken im Bergmannkiez im Café Zizou
Seit Ende März 2025 gibt es im Bergmannkiez einen neuen Brunchspot: Im Café Zizou könnt ihr mit türkisch inspiriertem Frühstück in den Tag starten! Neben Börek und Cilbir stehen aber auch Sauerteigschnitten mit Roter Beete und Shiitake-Pilzen, Granola Bowls oder Blueberry Cheesecake auf der Speisekarte – eben alles, was das Brunch-Herz begehrt! Und bei Sonnenschein habt ihr auf der großen Terrasse auch noch den besten Platz für Peoplewatching in Kreuzberg.
*barrierefreier Eingang
2 Über den ersten Berliner Trödelmarkt flanieren und stöbern
Wir lieben den ersten Flohmarkt Berlins nicht nur aufgrund seiner Lage auf der Straße des 17. Juni, direkt vor dem großen Torbogen am Salzufer. Sondern auch, weil er wunderbar übersichtlich ist, aber trotzdem genug Auswahl bietet, um schöne Dinge zu finden. Wer außergewöhnliche Unikate für die eigene Wohnung, besondere Geschenke und handgemachte Bilder, Mode, Keramik, Schmuck oder Holzspielzeug sucht, der oder die ist hier jeden Samstag und Sonntag ab 10 Uhr genau richtig.
3 Pilzwanderung durch die Müggelberge
Eine tolle Pilz-Anlaufstelle, für die ihr wirklich nicht so weit rausfahren müsst, sind die Müggelberge im Köpenicker Stadtforst, südöstlich im Bezirk Treptow-Köpenick gelegen. Hier gibt's schöne Seen, knorrige, alte Bäume und sogar ein kleines Hochmoor. Ihr könnt also fleißig Pilze sammeln und nebenbei den Großen Müggelsee und den Teufelssee umwandern, das Moor bestaunen und Berlins höchsten Berg, den Müggelberg, besteigen.
4 Euer ganz persönliches Wellness-Paradies bei Wellnest erleben
Wenn draußen mal wieder Berliner Schmuddelwetter angesagt ist, verkriechen wir uns ab sofort einfach ins eigene Spa. Bei Wellnest in Schöneberg bekommt ihr ein komplettes „Nest“ nur für euch – inklusive Sauna, Erlebnisdusche und riesigem Whirlpool mit verschiedenen Massagefunktionen. Licht, Musik und Stimmung stellt ihr euch selbst zusammen. Und weil ihr euer kleines Wellness-Reich wirklich für euch habt, werden bestellte Snacks und Drinks einfach über eine kleine Durchreiche ins Nest geliefert. Ihr müsst also nicht mal im Bademantel vor die Tür. Buchen könnt ihr euer Nest stundenweise. Wer also mal ein paar Stunden Ruhe vor Berlin braucht: Bademantel an, Handy weg und ab in den Whirlpool. *Zugang nicht barrierefrei
5 Hausgemachter Kuchen und richtig guter Kaffee im Ploetz
In diesem Schöneberger Kiezcafé bleiben in Sachen Kuchen und Gebäck keine Wünsche offen. Wir lieben alles am Ploetz: die üppig befüllte Kuchenvitrine mit Klassikern und leckeren Eigenkreationen, die kulinarischen Einflüsse aus Jordanien, die hübschen grün-weißen Fliesen, den freundlichen Service und den guten Kaffee. Neben süßem Gebäck könnt ihr hier auch Herzhaftes schlemmen. Auf der Karte stehen Shakshuka und Grilled Cheese Sandwich, Bio-Leberkäs-Schrippe, geröstete Kartoffeln mit Eiern und grüner Soße und Blutwurst-Sandwich mit Käse, Dattel-Senf-Mayo und Karamell-Zwiebeln. Am Wochenende kann es auch mal sein, dass ihr für die süßen Leckereien Schlange stehen müsst.
*nicht barrierefrei (Stufe zum Eingang)
6 Frisches Obst direkt vom Feld bei Selbstpflücke Elisenau
Direkt vor den nordöstlichen Toren Berlins könnt ihr auf den Feldern von Pomona Gartenbau nachhaltiges Obst frisch vom Feld pflücken. Neben fast jeder Beerensorte habt ihr auch die Möglichkeit – je nach Saison – Birnen, Äpfel und Kirschen direkt von den Bäumen zu naschen. Wer zu faul zum Selbstpflücken ist, kann sich den Fruchtspaß natürlich auch im angrenzenden Hofladen kaufen. So oder so: Leckerer als die gewöhnlich eher geschmacklosen Beeren aus dem Supermarkt sind die Früchte hier definitiv!
7 Plantschen und staunen im ältesten Hallenbad Berlins
Das Stadtbad Charlottenburg ist nicht nur das älteste Hallenbad Berlins, sondern auch eines der schönsten. Mit einem Becken, das gerade mal 25 Meter lang ist, eignet es sich zwar nicht unbedingt für ambitionierte Schwimmer*innen, die ihre Bahnen ziehen wollen. Für alle, die in einer schönen Atmosphäre einfach nur planschen wollen, ist es aber genau das Richtige.
8 Spannende Ausstellungen im Gropius Bau besuchen
Den Gropius Bau gibt es bereits seit 1881. Seither beherbergte er verschiedenste Sammlungen und Museen. Heute ist er nicht nur Tourist*innen-Magnet, sondern kann sich tatsächlich mit den renommiertesten Ausstellungen der Welt schmücken: von Ai Weiwei über David Bowie bis hin zu Fotografien von Dennis Hopper. Das alles kann natürlich nicht von der wunderbaren Architektur des Hauses ablenken, für die allein sich schon ein Besuch lohnt.
9 Im Béné Sharing Plates und besondere Cocktails probieren
Das Benedict kennen die meisten wahrscheinlich fürs ausgiebige Frühstück, ab 18 Uhr wird der Laden in der Uhlandstraße aber zum Béné. Dann werden die Lichter gedimmt, die Musik aufgedreht und statt Pancakes und Shakshuka kommen Sharing Plates und Cocktails auf den Tisch. Am besten kommt ihr mit Freund*innen und probiert euch einmal durch die Karte: mit spicy Corn Ribs, Rote Beete mit Stracciatella, Pilzen mit Selleriepüree und Haselnusscrunch oder Garnelen in Harissa-Knoblauchöl. Zum Nachtisch solltet ihr unbedingt noch Platz für den Mandelkuchen mit Safranbirne lassen!
*barrierefreier Eingang
10 Modernes Theater schauen in der Schaubühne
Thomas Ostermeiers Schaubühne gehört zu den spannendsten Theatern der Stadt. Allein die Architektur fasziniert: Das ursprünglich als Kino errichtete Haus kann dank modernster Technik in verschieden große Säle aufgeteilt werden, auf den Bühnen brillieren Schauspielstars wie Nina Hoss oder Lars Eidinger. Tagsüber könnt ihr euch nach einem ausgiebigen Spaziergang über den Kurfürstendamm im hauseigenen Café stärken, das euch auch nach den Vorstellungen noch zum Auswerten der Inszenierungen zur Verfügung steht.
11 Mit Fancy Drinks anstoßen im The Gibson in Kreuzberg
Wer ein Faible für außergewöhnliche Bars und noch außergewöhnlichere Drink-Kreationen hat, der*die sollte unbedingt in die Cocktailbar The Gibson. Im September 2024 ist die renommierte Bar von London nach Berlin-Kreuzberg gezogen und schickt uns dank des tollen Interieurs zurück in die Belle-Époque. Neben den bekannten Gibson Martinis stehen hier auch zwölf fancy Siganture Drinks auf der Karte. Die Cocktails repräsentieren die zwölf Monate, sind saisonal inspiriert und basieren teilweise auf Naturphänomenen und gesellschaftlichen Ereignissen. Kleinen Vorgeschmack gefällig? Der November-Drink "Geisha, that’s nuts!" schmeckt nach Bacardi 8, Jasmine-Amaretto, Vanille, Kastanienpurée, Orangenblüten, Honig und Yuzu-Saft und ist inspiriert vom Chinesischen Neujahr.
Barrierefreiheit: Das The Gibson ist rollstuhlgeeignet.
Redaktion