11 Berliner Restaurants, die so schön sind, dass wir das Essen fast vergessen

Vorbei sind die Zeiten, in denen es ausschließlich um den Geschmack des Essens geht. Die Präsentation, das Anrichten und das ganze Drumherum sind heute mindestens genauso wichtig. Restaurants mit beeindruckendem Interieur gibt es in Berlin genug, aber halten sie auch, was sie versprechen? Diese 11 Locations sind nicht nur wunderhübsch, sondern bieten auch noch wirklich fantastische Küche!

Katz Orange, Mitte, Dinner
© Thanasis

1
Drinks und Slow-Food-Küche bei Katz Orange

Das Katz Orange, ein echtes Hinterhof-Juwel, hat sich der Slow-Food-Küche verschrieben. Hier landen nur saisonale und regionale Bio-Lebensmittel im Kochtopf und auf euren Tellern. Zu den lokalen Partner*innen gehören unter anderem Fischer Lechler aus Caputh, die Markthalle Neun und Richard's Wild aus Fürstenberg. Das Highlight der Speisekarte ist das Candy on Bone: Duroc-Schweinefleisch, Short Ribs oder Lamm, das zwölf Stunden bei niedriger Temperatur saftig weich gegart wurde. Wir empfehlen euch übrigens, grundsätzlich im Katz Orange zu reservieren! Ihr müsst auf euren Tisch warten? Dann bestellt euch unbedingt Drinks an der Bar! Cheers und guten Appetit.

© Daliah Hoffmann

2
Filet, Schnitzel und Tatar essen in der Fleischerei

Die weißen Fliesen und alten Bilder an den Wänden lassen erahnen, wie es hier einmal ausgesehen haben muss. Das Restaurants war früher nämlich mal eine – Überraschung – Fleischerei. Auf der Karte stehen deshalb auch fleischige Klassiker wie Filet von der Simmentaler Färse, Tatar mit Wachtelei, Fleischerschnitzel vom Brandenburger Ferkel oder Broiler vom Paderborner Freilandhuhn. Nach Metzgerei sieht es in dem Restaurant nicht (mehr) aus. Große Kronleuchter sorgen für angenehmes Licht und auf den hellen Holztischen stehen immer frische Blumen.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

3
Fantastisches Essen und tolle Einrichtung im Spindler

Im Spindler am Paul-Lincke-Ufer stimmt beim Interieur von vorne bis hinten einfach alles. Auch das Essen auf den Tellern sorgt für viele "Oooh's", "Aaah's" und glückliche Gesichter. Beim Brunch am Wochenende sind es – neben Eierspeisen und Sandwiches – die dicken Pancakes und der French Toast aus Croissant, die uns besonders glücklich machen. Beim Dinner sind es die wunderschön angerichteten, deutsch-französischen Gerichte wie Moules Frites, BBQ-Sellerie (vegan) und Croque Monsieur. Lecker!

*ein rollstuhlgerechter Eingang, rollstuhlgerechte Sitzmöglichkeiten und ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden.

© Daliah Hoffmann

4
Leckere Drinks und köstliches Essen im Kink Bar & Restaurant

Die Location am Pfefferberg gehört zu den schönsten, die der Prenzlauer Berg zu bieten hat. Seit Juni 2020 findet ihr hier das stylische Kink, ein Mix aus Bar und Restaurant mit einem tollen Außenbereich auf dem Pfefferberg. Im Sommer könnt ihr auf der großen Terrasse mit Lagerfeuer saisonale und regionale Küche von Küchenchef Luke Rogers und die Drinks von Barmanager Schahin genießen. Im Winter könnt ihr leckere Weine schlürfen und die Wahnsinns-Installation über der Bar bestaunen. Unser Tipp: Probiert an der Bar auf jeden Fall den "Pineapple Pisco Sour" – es lohnt sich!

© Daliah Hoffmann

5
Im 21gramm lecker frühstücken, besten Kaffee und tolle Frühstücksdrinks trinken

Berliner*innen haben offensichtlich ein Faible für seltsame Orte: Das 21gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist in einem ehemaligen Friedhofsgemäuer beheimatet. Dort werden in unglaublich schöner Kapellenatmosphäre leckere Brunch-Gerichte, exzellenter Kaffee und schmackhafte Frühstücksdrinks serviert. Freut euch auf voluminöses Rührei, Buttermilch-Pancakes, wechselnde vegane Stullen, leckere Kuchen und herzhaftes Comfort Food wie Frühstückskartoffeln mit Pulled Beef oder Bohnen. Bei gutem Wetter sitzt es sich auf der Terrasse besonders schön.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

6
Hausgemachte Pasta, Pizza und wildes Design im Coccodrillo

Im Coccodrillo im Weinbergspark trifft klassische, italienische Küche auf eklektisches Design. Uns gefällt der bunte Mix aus Seventies, Diner, Hollywood, weißen Tischdecken und handbemaltem italienischen Geschirr. Auf die Teller kommen Antipasti wie Burrata, hausgemachte Pasta, neapolitanische Pizza und Tiramisu. Unser Tipp: Bestellt unbedingt die Trüffelpasta mit Mascarponecreme und frischem Trüffel aus Italien. Bonuspunkt: Von der Terrasse aus hat man einen wirklich schönen Blick über den Park.

  • Coccodrillo Veteranenstraße 9, 10119 Berlin
  • Montag – Donnerstag: 11.45–14.30 Uhr und 17.30–22 Uhr, Freitag: 11.45–14.30 Uhr und 17.30–23 Uhr, Samstag – Sonntag: 10.30–23.00 Uhr
© Daliah Hoffmann-Konieczka

7
Hummer-Omelette und Chateaubriand vom Lachs im Verōnika in Mitte

Im vierten Stock des Fotografiska Berlin hat im November 2023 das Restaurant Verōnika eröffnet. In gemütlich-edler Atmosphäre bekommt ihr hier "internationale Wohlfühlküche". Auf der Karte stehen Gerichte wie Ceviche von Gelbschwanzmakrele und Jakobsmuschel, Hummer-Omelette mit Pommes Frites, vegane Tortelloni mit Blumenkohl, das Salmon "Chateaubriand" und Süßes wie der Verōnika Double Chocolate Cake zum Teilen. Gönnt euch vor oder nach dem Dinner auch unbedingt einen Drink an der gleichnamigen Bar im fünften Stock und beobachtet über die Galerie das Treiben im Restaurant.

  • Fotografiska Berlin Oranienburger Str. 54, 10117 Berlin
  • Montag – Donnerstag: 18–00 Uhr, Freitag & Samstag: 17.30–00 Uhr, Sonntag: 11–14.30 Uhr (Brunch), 18–00 Uhr (Dinner)
Das ORA in Kreuzberg
© ORA

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Lunch, Dinner und Drinks mit Apothekenflair im ORA

Wir sind verliebt ins ORA. 150 Jahre lang residierte in den Räumen des Cafés eine Apotheke, in der sogar der König selbst seine Medizin bestellte. 2013 schloss der Laden und stand seitdem leer – bis im Jahr 2016 das ORA und damit das wohl schönste Café in Berlin eröffnete. 2019 machte das ORA zu und ist seit Juni 2020 unter der neuen Leitung von Küchenchef Alan Micks (Michelberger Restaurant) und Weinexpertin Emily Harman wieder da! Die Einrichtung der alten Apotheke wurde natürlich beibehalten, so kann man auch weiterhin im historischen Ambiente lunchen, zu Abend essen und sich durch die lange Weinkarte probieren. Das Menü wechselt täglich, gekocht wird saisonal.

© Marina Beuerle

9
Dekadent essen, trinken und brunchen in der Beuster Bar

Von der ehemaligen Physiotherapie-Praxis ist in der Beuster Bar in Neukölln nichts mehr zu sehen. Zwischen weißen und dunkelgrünen Kacheln an den Wänden, Holzmöbeln und einer bunten Mischung an Gästen könnt ihr hier nicht nur gut essen – französische Klassiker wie Moules Frites oder Schweinebauch vom Havelländer Apfelschwein und viel Heimeligkeit –, sondern auch fantastisch Aperitivo und gute Highballs trinken. Ob gleichzeitig oder hintereinander, ist euch überlassen. Seit der Neuübernahme im September 2025 könnt ihr hier am Wochenende übrigens auch phänomenal brunchen: herzhaftes Porridge, Beans on Toast, Hash Browns und French Toast mit Lavendel zum Beispiel. Außerdem auf der Karte: unverschämt gute Mimosas!

© Marina Beuerle

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In einer Filmkulisse essen im Marktlokal

Das Marktlokal in der Markthalle Neun in Kreuzberg hat eine über 100 Jahre alte Tradition. Das junge Team haucht den geschichtsträchtigen Räumen mit hohen Decken und einem Gewölbekeller, der schon einiges erlebt hat, neues Leben ein. Das frische Gemüse der Markthalle landet in saisonalen und bunten Kreationen auf den Tellern und kommt mit selbst gebrautem Heidenpeter's Bier auf die einladenden Tische. Das Marktlokal verspricht gesellige Abende in lockerer Atmosphäre. Und falls euch der Laden irgendwoher bekannt vorkommt: Der Laden diente bei "Herr Lehmann" als Filmkulisse.

Barrierefreier Zugang über eine Rampe

© Katerschmaus

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Im Katerschmaus schlemmen

Kinderfreundlich, datefreundlich, hundefreundlich und natürlich auch katzenfreundlich – im Holzmarkt hat das Katerschmaus seine Holztüren geöffnet, bietet unter der Woche einen leckeren Mittagstisch und abends eine perfekte, deliziöse Grundlage für den anschließenden Partyabend. Im Sommer könnt ihr draußen sitzen und habt die Spree fest im Blick.

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