11 Tipps für einen schönen Samstag im Februar

Der ewig andauernde Januar ist vorüber und die ersten Sonnenstrahlen reißen die graue Wolkendecke über Berlin auf. Auch wenn das Wetter zwischendurch nochmal mies wird, macht sich so langsam, aber sicher Frühlingsstimmung breit und auch wir haben immer größere Lust uns von der Couch aufzuraffen und die Stadt wieder aktiver zu erleben. Denn auch in diesem Monat gibt es wieder einiges zu entdecken, zu probieren und zu sehen in unserer geliebten Hauptstadt. Damit ihr einen besseren Plan davon habt, was ihr an einem Samstag in Berlin so alles unternehmen könnt, haben wir unsere 11 Lieblinge zusammengefasst:

© Anna Stolzke | Tinanya Mendy

1
Bücher lesen und afrikanisches Comfort Food schlemmen im One More Chapter

Das One More Chapter um die Ecke vom Ostkreuz ist die kleine Schwester der Buchhandlung InterKontinental nebendran, wo ihr vor allem Bücher von und über POC bekommt. In dem Büchercafé und Event-Spot könnt ihr nicht nur schön schmökern, sondern auch richtig leckeres Fusion Food mit panafrikanischem Twist schlemmen. Probiert unbedingt den Afroncino aus Jollof Rice, die Maisgrieß-Gnocchi im nigerianischen Egusi-Stew oder die Peri-Peri-Bowl mit Kochbananen. Und als Nachtisch den Rooibos-Cheesecake mit Blattgold – unschlagbar!

*barrierefrei

© Anna Stolzke

2
Die Reset Taste drücken mit Eisbad- und Sauna-Flows bei RITE

In einem Loft in Mitte ist gerade eine neue Form von Wellness entstanden: ein "Social Wellness Spa". Bei RITE nehmt ihr an geführten Gruppenkursen teil, bei denen ihr gemeinsam durch einen Sauna-Eisbad-Flow geleitet werdet. In 60 Minuten startet ihr mit Atemübungen, bevor Saunagänge mit Aufguss und anschließende Eisbäder folgen. Das Ganze fühlt sich an wie ein Turbo-Recharge für Körper und Kopf: Es stärkt das Herz-Kreislauf- und Immunsystem, unterstützt die Muskelregeneration und hebt durch den Wechsel aus Hitze und Kälte spürbar die Stimmung. Perfekt also für alle, die an einem busy Berliner Wintertag kurz auf Reset drücken wollen.

Nicht barrierefrei

 

© Marina Beuerle

3
Tolle Skandi Vintage Möbel entdecken bei Frau Wunderwald

Versteckt in einer alten Werkstatthalle im Wedding liegt Frau Wunderwald – eine riesige Fundgrube für Vintage-Möbelschätze. Lampen, Sofas, Tische, Kommoden: Das Meiste kommt aus Skandinavien und wird direkt vor Ort von einem Frauenteam mit ganz viel Liebe fürs Detail restauriert. Im Laden bekommt ihr eine super Beratung und auf Wunsch werden die Stücke bis zu euch nach Hause geliefert – damit eure neuesten Schätze sicher bei euch einziehen. Fazit: Hier findet wirklich jede*r einen neuen Lieblingsmitbewohner.

Teilweise barrierefrei: Erdgeschoss ohne Stufen, Obergeschoss nur über Treppen erreichbar

© Emma Löwenbweg | © Marina Beuerle

4
Tacos, Ramen und peruanische Burger snacken in der Markthalle Pfefferberg

Direkt am Senefelder Platz, in den Gewölberäumen des Pfefferberg-Areals, ist mit der Markthalle Pfefferberg ein kleiner Hotspot mit innovativen Gastro-Konzepten, netten Leuten und guter Musik entstanden. Euch erwartet keine typische Markthalle, sondern eine bunte, abwechslungsreiche Foodie-Erlebniswelt: Die Taquería el Oso serviert Tacos vom Feinsten. Daneben bekommt ihr tolle Ramen von Kuma, Chicken Waffles bei Humble Pie und peruanisches Streetfood bei La Victoria, wie es das garantiert kein zweites Mal in Berlin gibt. Dazu könnt ihr Bier und Margaritas schlürfen. Ein Traum? Haben wir ja gesagt!

Nicht barrierefrei: Stufe am Eingang und im Innenraum

@ Pixabay

5
Nach der Lehre des Wat-Pho-Tempels im Sophak massieren lassen

Du sehnst dich gerade nach der fabelhaften Massage im letzten Thailand-Urlaub auf Koh Tao? Dann sei dir in jedem Falle die traditionelle Thai-Massage im Sophak empfohlen. Hier wird nach den Lehren der Massage-Schule des Tempels Wat Pho in Bangkok praktiziert. Die Massage hilft gegen Migräne, Verspannungen, Durchblutungsstörungen und viele andere stressbedingte Symptome, ist aber auch einfach nur zum Wohlfühlen und Genießen richtig gut!

Siebenkönigslande Heckmann Höfe Harry Potter Laden
© Maraike Rosanski

6
Kurz nach Hogwarts reisen im Harry-Potter-Fanshop Sieben Königslande

In den Heckmann Höfen in Mitte versteckt sich ein kleines Paradies für Potterheads. Schon an der Eingangstür zum Sieben Königslande werdet ihr von Dobby persönlich begrüßt, drinnen findet sich im Sieben Königslande so ziemlich alles, was das Fan-Herz begehrt: Neben allen Harry-Potter-Bänden gibt es hier Zauberstäbe, Butterbier, Schokofrösche, Bekleidung und Umhänge aller Hogwarts-Häuser, Sammelfiguren, Stofftiere und allerlei magischen Krimskrams und Zauberzubehör. Und wer weiß, wenn ihr lange genug mit dem neuen Zauberstab übt, kommt vielleicht doch noch der Brief von Hogwarts.

© Anna Stolzke

7
Im Sori Ramen japanische Nudelsuppen, Appetizer und außergewöhnliche Desserts probieren

Wir kriegen nicht genug von Ramen, deshalb freuen wir uns umso mehr über Sori Ramen! Das newest kid on the block ist in Frankfurt und Mainz schon ein Liebling und hat nun in Berlin eine kleine, cute Zweigstelle eröffnet. Bei Sori kriegt ihr Japan-Vibes vom minimalistischen hölzernen Interior bis hin zur traditionell stundenlang gekochten Hühnerbrühe, die die Basis der Ramen darstellt. Veganer*innen aufgepasst: Es gibt natürlich auch eine veggie Option! Außer der großartigen Ramen schmecken hier aber auch die Appetizer wie Fries mit Nori-Topping oder Desserts wie Wasabi Mochi Ice Cream besonders gut. Alles in allem eine runde Sache, absolute Empfehlung!

 

*Zugang barrierefrei, kein rollstuhlgerechtes WC

Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung
© Martin Gröteke

8
Über Fluchterfahrungen lernen im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung direkt am Anhalter Bahnhof beleuchtet die Dimensionen von (Zwangs-)Migration in Europa und darüber hinaus. Schautafeln, Audioausschnitte und persönliche Gegenständen erzählen über Fluchterfahrungen und Heimatverlust von Geflüchteten, beispielsweise aus Armenien, Syrien und Vietnam. Im zweiten Stockwerk wird das Thema Flucht und Vertreibung in Deutschland im Zweiten Weltkrieg behandelt.
Ein mitunter emotional aufwühlender Museumsbesuch, der neben den Ursachen von Vertreibungen auf anschauliche und eindrückliche Weise mit über 700 gesammelten Ausstellungsstücken die Auswirkungen auf Geflüchtete und ihre Nachkommen zeigt.

© Tinanya Mendy

9
Eigene Silberringe kreieren beim Wax Carving Workshop im Studio K36

In Sophies kleinem Studio in Neukölln könnt ihr eure eigenen Silberinge schmieden und danach direkt mitnehmen. Hier arbeitet ihr mit der Wax Carving Methode: Mit Wachs und einem Lötkolben formt ihr eure ganz eigene Ringform, die danach in Sand gepresst wird. Die so entstandene Hohlform wird mit 2000 Grad heißem, flüssigem Silber aufgefüllt. Einmal kurz in Wasser abkühlen lassen, nochmal in Form feilen – und fertig ist euer persönlich kreiertes Schmuckstück, das garantiert einmalig ist!

*nicht barrierefrei, Stufen zum Eingang

© Marina Beuerle

10
Gemütlich auf Sofas im Sputnik Kino Arthaus-Filme schauen

Für Orte wie das Sputnik wurde der Begriff "Programmkino" quasi erfunden. Hier ist alles ein bisschen ruhiger und familiärer als in großen Lichtspielhäusern. Wohl kein anderes Kino kann zudem mit so einem Ausblick über Kreuzberg aufwarten und auch im Saal 1 gibt es ungewöhnliche optische Highlights: Die Sitze – davon sind nicht wenige romantische Doppelsitze für Pärchen – sind tatsächlich mit Backsteinmauern begrenzt, auf denen man sein Kaltgetränk oder seine Snacks während der Vorstellung unterbringt.

Nicht barrierefrei (5, Stock ohne Aufzug)

© Daliah Hoffmann-Konieczka

11
Drinks with a view schlürfen in der Fahimi Bar

Außen pfui, innen hui – so könnte man die Location der Fahimi Bar zusammenfassen. Gut versteckt im ersten Obergeschoss eines dieser grässlichen Kotti-Gebäude, eröffnet sich den glücklichen Entdecker*innen ein kleines Juwel im Kreuzberger Nachtleben. Die Karte steckt gleichermaßen voller Überraschungen: von Artischocke Negroni bis Ginger Bread Sazerac lassen sich die Barkeeper*innen hier so einiges einfallen. Natürlich werdet ihr auch mit klassischen sowie alkoholfreien Cocktails versorgt. Der Spaß kostet ein bisschen was, dafür habt ihr aus der langen Fensterfront einen unvergleichbaren Blick auf die Hochbahn.

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