11 Imbisse, bei denen ihr Streetfood aus der ganzen Welt kriegt

Wir lieben es, gemütlich im Restaurant zu sitzen und ganz entspannt zu essen. Genau so gerne holen wir uns auf dem Heimweg oder in der Mittagspause aber auch was Leckeres beim Imbiss nebenan. Das Tolle an Berlin ist, dass man in kleinen und unscheinbaren Imbissbuden verdammt gutes Essen bekommen kann und zwar aus der ganzen Welt. Nur Currywurst und Pommes? In Berlin kann man sich an Imbissen über den Globus futtern. Wenn es bei euch das nächste Mal also schnell gehen soll oder ihr das nötige Kleingeld für den Business-Lunch nicht parat habt, dann haben wir hier 11 leckere Tipps.

© Marina Beuerle

1
Ägyptisches Comfort Food bei Meya Meya probieren

Wenn ihr mal was anderes als die üblichen Verdächtigen auf dem Teller wollt, geht zu Meya Meya im Prenzlauer Berg. Hier gibt’s ägyptisches Comfort Food und zwar so, wie man es in Berlin viel zu selten findet. Das Highlight: Koshary. Das ist eine ziemlich geniale Mischung aus Reis, Linsen, Nudeln, Kichererbsen und würziger Tomatensauce (ja, alles zusammen). Probiert unbedingt auch Foul, ein cremiges Bohnen-Gericht und die Tamija, die typischen Falafel aus Saubohnen. Alles ist hausgemacht, richtig lecker und fühlt sich an wie eine kleine kulinarische Reise, ohne dass man den Kiez verlassen muss.

Barrierefrei

© Daliah Hoffmann-Koniecka

2
Plov, Dumplings und Teigtaschen zum Schütteln bei Uzbek Eats

In Berlin ist nahezu jede Küche der Welt vertreten. Eine, die ihr aber nicht an jeder Ecke findet, fährt in einem unscheinbaren Imbiss in Schöneberg ganz groß auf. Bei Uzbek Eats gibt es traditionelle usbekische Gerichte, wie das Nationalgericht Plov. Das Reisgericht mit Lamm und Rosinen wird stundenlang in großen Töpfen und mit lokalen, extra importierten Gewürzen gekocht. Das Ergebnis schmeckt fantastisch! Genau wie die handgezogenen Nudeln, die hübschen Dumplings mit Kürbis, die buttrigen Blätterteigtaschen aus dem Lehmofen oder die knackigen Salate ist hier alles hausgemacht und unglaublich aromatisch. Ein absoluter Geheimtipp für eure Geschmacksknospen!

© Marina Beuerle

3
Das beste Imbiss-Schnitzel der Stadt bei Piefke futtern

Für dieses frittierte Goldstück müsst ihr euch auf eine kleine Schnitzeljagd begeben. Denn der Piefke Imbiss zieht von Wochenmarkt zu Wochenmarkt und verwöhnt dabei Neukölln und Steglitz mit dem Wiener Klassiker. Zur Auswahl stehen Schweine-, Kalb- und Veggie-Schnitzel, die im Brötchen oder auf dem Teller mit Kartoffel- und Krautsalat serviert werden. Die Schnitzel sind hauchdünn, die Panade ist zart und die Gesellschaft, die mit euch auf den Bierbänken zusammen das Schnitzel mampft, rundum sympathisch. Schnitzel Piefke ist damit der Beweis, dass Schnitzel auch als Streetfood funktioniert.

Barrierefrei

  • Schnitzel Piefke Maybachufer
  • Donnerstag (U-Bhf Onkel Toms Hütte): 12–18 Uhr, Freitag (Maybachufer Ecke Schinkestraße): 11–17 Uhr, Samstag (Dicke Linda am Kranoldplatz): 10–16 Uhr
Nepal Momo, Food Truck, Warschauer Straße
© Insa Grüning

4
Dumplings vom Foodtruck Nepal Momo an der Warschauer futtern

Wenn ihr auf der Warschauer Straße unterwegs seid, checkt unbedingt mal den Foodtruck von Nepal Momo aus. Hier bekommt ihr handgemachte und frisch zubereitete Momos auf die Hand oder zum Mitnehmen nach Hause. Die Dumplings gibt's mit verschiedenen Füllungen (Spinat, Gemüse, Chicken oder Lamm) und spicy Soßen dazu. Die Teigtaschen mit Gemüsefüllung sind außerdem vegan. So lecker!

Tacos, Berlin, Avocado, Vegan, Prenzlauer Berg
© Marina Beuerle

5
Vegetarische und vegane Tacos von Taco Love

Nächster Stopp: Taco Love. Der Eingang zu den lecker gefüllten, mexikanischen Maisfladen liegt unterhalb des Bahnsteigs. Wie wär's mit einem zweiten veganen Frühstück in Form eines Yoda-Tacos, gefüllt mit Süßkartoffeln, gewürzten schwarzen Bohnen und Avocado mit veganer Sriracha-Mayo? Auch lecker ist der El Pastor, der sich mit saftigem, hausgemachtem Seitan und gegrillter Ananas schmückt. Wer zu Hause lieber seine eigenen Kreationen testen möchte, kann sich mit dem Taco-Kit auch alle Zutaten für zehn Tacos mitnehmen.

© Maraike Rosanski

6
Leckeren Kaiserschmarrn to go bei Die Kaiserin

Die Kaiserin lässt all unsere Träume wahr werden. Hier bekommt ihr nämlich hervorragenden Kaiserschmarrn zum guten Preis! Der Imbissstand befindet sich in der Nähe vom Hauptbahnhof und bietet frischen Kaiserschmarrn an, für den ihr keine 20 Minuten warten müsst. Wer keine Lust auf den Klassiker hat, kann sich seinen Schmarrn mit leckeren Toppings verfeinern – Lotus, Raffaello oder frische Erdbeeren, alles ist dabei. Je nach Saison könnt ihr euch auf Special Bowls wie die Bratapfel Bowl oder die Dubai Bowl freuen. Sollte euer Zug also demnächst wieder massiv Verspätung haben, lohnt sich ein Spaziergang zum Imbissstand.

*rollstuhlgeeignet (Imbissstand)

© Wiebke Jann

7
Leckere Burger und Chili-Cheese-Fries im Burgermeister am Schlesi

Der Burgermeister ist eine Legende in Berlin, er lieferte schon für so einige Filme die Kulisse und auch wenn man mitunter ewig warten muss, lohnt sich ein Besuch immer. Denn nicht nur die Burger sind ein Gedicht, sondern auch die Pommes sind mit ihren eigenwilligen Kreationen wie Cheese-Fries mit Zwiebeln und Bacon oder Chili-Cheese-Fries mit Käse, Jalapenos und Rindfleisch, fantastisch.

© Marina Beuerle

8
Kumpir mit ordentlich Toppings bei Trafoo

"Toppings overload" heißt es bei Trafoo. Hier erwartet euch authentisches Kumpir in einem authentischen kleinen Laden. Wer sich vielleicht wundert, warum mitten im Laden ein Strommast steht – dahinter steckt eine kleine Anekdote. Früher war der Trafo in der Heimatstadt des Besitzers immer der Treffpunkt, an dem abgehangen wurde. Jetzt hat er seinen eigenen Treffpunkt in Berlin gebaut und bietet leckere Backkartoffeln an. Und das Beste: für den günstigen Preis könnt ihr so viele Toppings auf euren Kumpir packen, wie ihr wollt. Von Kisir und Ajvar, über getrocknete Tomaten und Kräuterquark, bis hin zu Oliven und Hummus ist alles dabei. Wir empfehlen euch einen frischgepressten Orangensaft dazuzunehmen. Danach geht ihr glücklich mit vollem Bauch nach Hause. Versprochen!

© Tinanya Mendy

9
Bei Chaikhana einmal quer durch Zentralasien futtern

Chaikhana liegt mitten auf der Dönermeile der Karl-Marx-Straße, aber in dem Mini-Imbiss bekommt ihr Streetfood-Klassiker aus Zentralasien. Zum Beispiel das usbekische Nationalgericht Plov, Reis mit Gemüse, Datteln und unfassbar zart gegartem Rindfleisch. Probiert auch die Lagman-Nudeln, die sich ganz mit dem würzigen Eintopf vollsaugen oder die vegetarischen Manti mit Joghurtsauce. Den namensgebenden Chai könnt ihr euch übrigens kostenlos zum Essen aus dem Samowar zapfen. Als Snack auf die Hand unbedingt noch ein Samsa mitnehmen, frisch aus dem Ofen sind die gefüllten Blätterteigtaschen einfach himmlisch!

*rollstuhlgerecht

© Marina Beuerle

10
Prall gefüllte Sabich Sandwiches essen bei Golda delux

Das ist weder Döner, noch Falafel, sondern Sabich – eine dicke Pita, randvoll mit gegaarten Auberginen, Kartoffeln, Ei, Pickles und jede Menge Soße. Der große Snack bei Golda delux schmeckt extrem nach Sommer und Sonne! Wenn ihr also das nächste Mal bei eurem Spaziergang am Kanal Hunger bekommt und euch nicht den dritten Döner der Woche reinschieben wollt, dann ist der kleine, uncsheinbare Laden mit den netten Leuten euer Place to be!

Nicht barrierefrei (Stufe am Eingang)

11
Currywurst und Pommes essen bei der Bratpfanne

Der Imbiss Zur Bratpfanne gehört zu den ältesten Currywurst-Ständen Berlins. Seit über 60 Jahren gehen hier die Würste über den Tresen. Ketchup und Curry für die Wurst werden selbst hergestellt, nach Geheimrezept versteht sich. Neben Currywurst "mit" und "ohne" gibt's bei der Bratpfanne auch Bouletten, Rostbratwurst, Hamburger, Filetspieße, Schnitzel, natürlich Pommes und vieles mehr.

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