11 Ideen für das perfekte Date im Winter in Berlin

Dates können eine ganz schön nervenaufreibende Angelegenheit sein. Das Gedankenkarussell wird immer schneller, je näher dieses "Stelldichein" auf eine*n zukommt. Auf einmal findet man keine passenden Klamotten mehr im randvollen Schrank, fühlt sich krank, obwohl man so fit ist wie noch nie und schwitzt ununterbrochen, als hätte der Körper über Nacht eine Million Schweißdrüsen mehr hervorgebracht. Die Nervosität können wir euch leider nicht nehmen, aber die Entscheidung über die Auswahl des Ortes und der gemeinsamen Aktivität zumindest etwas erleichtern. Hier sind 11 Tipps für ein richtig tolles Date im Winter in Berlin:

© Dark Matter, Eric Bauermeister

1
Das auf den Kopf gestellte Winterwunderland bei Dark Matter Winterlights bestaunen

Die atemberaubenden Licht- und Klanginstallation des Künstlers Christopher Bauder verwandeln Dark Matter bis zum 15 Februar 2026 in ein richtiges Spektakel für Groß und Klein: Unter einem glitzernden Wald aus 200 hängenden Weihnachtsbäumen entsteht ein auf den Kopf gestelltes Winterwunderland, für das sich der Besuch wirklich lohnt. Dieses Jahr könnt ihr dort zudem das erste Mal Runden auf einer Eislaufbahn drehen – unwirklich und wunderschön!

  • DARK MATTER Köpenicker Chaussee 46, 10317 Berlin
  • Eintritt: Mittwoch & Donnerstag: 14–21 Uhr, Freitag: 12–22 Uhr, Samstag: 11–22 Uhr, Sonntag: 11–21 Uhr
  • Onlineticket: ab 12 Euro | Eisbahn: 5 Euro
© Marit Blossey

2
Tolle Fotoausstellungen im Willy-Brandt-Haus besuchen

Ein Schatzkästchen an Bildern hält der Ausstellungsbereich der SPD-Zentrale für euch bereit. Ob Sony Photography Award, World Press Photo oder thematische Ausstellungen zu politischen Themen oder zu einzelnen Fotograf*innen: Es gibt immer spannende Bilder zu entdecken und das auch noch kostenlos. Ihr dürft nur den Ausweis nicht vergessen, der muss am Eingang vorgelegt werden.

© Marina Beuerle

3
Fateh und Manakish in der Snaubar in Neukölln frühstücken

Wenn ihr Lust auf ein richtig gutes libanesisches Frühstück habt, solltet ihr unbedingt die Snaubar in Neukölln ausprobieren. Auf den Tisch kommen libanesische Klassiker wie Fatteh, mit knusprigem Brot, Joghurt und Kichererbsen, Foul, Hummus oder oder Manakish mit Zaatar-Topping. Frisches Pita-Brot, knackiges Gemüse und natürlich gutes Olivenöl sind auch immer Teil der Snaubar-Experience. Besonders schön: Hier wird alles so serviert, dass ihr die Teller teilen könnt – Sharing ist also ausdrücklich erwünscht. Ein frisch gebrühter Tee rundet das Ganze ab – perfekt, um in den Tag zu starten und ein Stück Libanon in Berlin zu genießen.

Tempelhofer Feld Winter
© Anne-Catherine Piétriga

4
Schneeballschlacht auf dem Tempelhofer Feld

Wenn Schnee liegt, wird das Tempelhofer Feld zu einem wahren Winter Wonderland. Glitzerndes Weiß, soweit das Auge reicht – na wenn da mal keine Romantik aufkommt. Der perfekte Ort für eine kleine Schneeballschlacht und eine gute Gelegenheit, sich beim gegenseitigen Einseifen ein bisschen näher zu kommen.

© Tinanya Mendy

5
In der Tadshikischen Teestube auf bunten Kissen mit Tee aufwärmen

Entspannte Teestunden könnt ihr in der Nähe des Monbijouparks erleben. In der Tadshikischen Teestube sitzt ihr zwischen handgeschnitzten Sandelholzsäulen auf bunten Sitzkissen. Die originalgetreue zentralasiatische Inneneinrichtung wurde auf der Leipziger Messe 1974 im sowjetischen Pavillon ausgestellt und hat seit 2012 ein neues Zuhause im KunstHof in der Oranienburger Straße gefunden. Der traditionelle Tee wird streng nach Vorschrift und ganz individuell nach Gast zubereitet, was natürlich eine Weile in Anspruch nimmt. Also auch hier gilt: mindestens einen Gang runterschalten, Stress an den Garderobenhaken hängen und einfach erstmal aufwärmen bis der köstliche Tee kommt.

© Insa Gruening

6
Kegeln bei Tante Lisbeth

Die Tante Lisbeth ist ein wahrer Allrounder, denn ihr könnt hier nicht nur Tatort schauen, gemütlich Kaffee trinken, sondern auch kegeln. Und das, wie es sich gehört, im holzvertäfelten 70er Jahre Keller, in dem gefühlt schon unsere Eltern gekegelt haben. Für 15 Euro pro Stunde mietet man quasi den gesamten Keller und hat so neben zwei Kegelbahnen auch noch einen gemütlichen Raum zum Sitzen. Und wer clever ist, bucht die Bahn bis 22 Uhr, denn danach ist Schluss und man kann noch ein bisschen sitzen, ohne etwas vom Trubel oben mitzubekommen.

© The Forsberg

7
Kunst gucken und Cocktails schlürfen im The Forsberg

Eine unserer liebsten Adressen im Wedding: das kleine The Forsberg in der Gerichtstraße. Man kann die Bar schon mal übersehen, die sich im Souterrain gegenüber des alten Stattbades versteckt. Betrieben wird sie von dem Künstler Charles Forsberg, dessen Arbeiten hier auch ausgestellt werden. Dass er Künstler ist, merkt man seinen Drinks durchaus an, denn für seine Eigenkreationen experimentiert er auch gern mal mit selbst hergestellten Sirupen und Säften.

© Daliah Hoffmann-Konieczka

8
Fantastische italienische Küche und gute Drinks genießen im Bardele in Mitte

In Mitte gibt es einen neuen Italiener, der schon jetzt eine riesige Fanbase hat – uns inklusive. Die Rede ist vom Bardele, das 2019 als Pop-up Konzept von Tyler Hanse angefangen hat. Wir haben seine Pasta-Gerichte und Antipasti schon damals geliebt und freuen uns riesig darüber, dass es seine italienische Wohlfühlküche nun permanent gibt. Die Einrichtung ist schick, der Service top, die Drinks richtig gut und das Essen einfach köstlich! Wer Fleisch isst, sollte unbedingt die Meatballs und die Tagliatelle mit Ragù bestellen. Dazu ein Glas Wein oder ein Amaretto Sour und im Anschluss Tiramisu oder eine kleine Auswahl an italienischen Keksen. Tutto bene!

Barrierefreiheit: Nicht rollstuhlgerecht.

© Frank Podding

9
Neue, alternative Filme im Brotfabrik Kino

Das Neuste aus der alternativen Filmszene wird im Kino des Brotfabrik-Kulturzentrums gezeigt. Im Programm sind Erstaufführungen von größeren und kleineren Produktionen, Filmklassiker und Filmreihen, die in Berlin spielen, oder ausgefalleneren Themen wie beispielsweise zum Thema "Verwandlung". Der Kinosaal ist in der ehemaligen Kuchenherstellung der Fabrik! Den dadurch entstehenden Appetit auf Kuchen kann man nach der Vorstellung im hellen Café des Kulturzentrums stillen.

Behmbrücke, Schwedter Steg
© Insa Grüning

10
Sonnenuntergang auf der Behmbrücke mit Blick auf den Humboldthain

Auf der Behmbrücke und dem Schwedter Steg, die den Wedding mit Prenzlauer Berg verbinden, hat man die Möglichkeit, mitten in der Stadt einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Blick auf Prenzlauer Berg und den Humboldthain zu erleben. Durch die leichte Steigung der Straße und die Freiflächen der darunter liegenden Eisenbahngleise entsteht ein bemerkenswertes Panorama, das nur manchmal durch die vorbeifahrenden Autos leicht getrübt wird. Unser Tipp: Spaziert vorher durch den gemütlichen Gleimkiez, das grand finale endet mit einer sagenhaften Aussicht von der Behmbrücke.

Bademeister Bar Weißensee
© Bademeister

11
Einen Absacker gönnen im Bademeister

Mitten im Komponistenviertel in Weißensee stoßt ihr auf den Bademeister. In der schummrig-schönen Bar gibt jede Woche wechselnde, lecker gemixte Drinks. Zum Beispiel den "Bademeister Sour" mit Whisky, Himbeere, Zitrone und Rosmarin oder unseren Favourite,  den "Oh Mandy" mit Tequila, Mango, weißer Schoki und Limette. Kommt auch zu den Bademeisterschaften, dem monatlichen Barquiz.

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