11 Bars, in denen ihr am Heiligabend in Berlin trinken gehen könnt

Es ist Heiligabend und es ist bestimmt bei einigen so wie jedes Jahr: Kaum ist die Bescherung vorbei, zieht es einen quasi magisch nach draußen – schließlich sind wegen Weihnachten viele alte Freund*innen in der Stadt und die Stammtischparolen von Onkel Udo und Tante Trixi gehen einem beim Festessen sowieso schnell auf den Sack.

Das Problem: Heiligabend haben leider viele Kneipen und Bars, in denen man sich treffen könnte, geschlossen. Natürlich kann man eine kleine Runde drehen, irgendwo wird schon Licht brennen, aber auch dann ist es möglich, dass man längere Zeit nix Passendes findet.

Wer keine Lust auf die Suche hat: Euch kann geholfen werden – diese 11 Läden haben save Heiligabend geöffnet.

Aber Achtung: Wegen Weihnachten können die Öffnungszeiten möglicherweise abweichen! Ruft also besser vorher kurz an, um auf Nummer Sicher zu gehen. Prost!

1

© Wiebke Jann Günstige Drinks schlürfen und Leute kennenlernen im Lerchen und Eulen

Ein Mix aus Kreuzberger Wohnzimmeratmosphäre und wunderschönen frischen Blumen macht den Charme des Lerchen und Eulen aus. Wer auf charmantes Secondhand-Mobiliar, gute und günstige Drinks, nette Bedienung und Rauchen steht, ist hier genau richtig. Der Platz ist allerdings begrenzt, deshalb sollte man an Wochenenden frühzeitig aufkreuzen, um einen gemütlichen Platz zu bekommen.

2

© Hella Wittenberg Das Gefühl für Raum und Zeit im Schwarzen Café verlieren

Sollte es euch eines Abends nach Charlottenburg verschlagen und ihr etwas mehr Zeit haben, müsst ihr unbedingt im Schwarzen Café vorbei schauen. Das Restaurant war früher mal ein Bordell und ist mittlerweile eine Institution, besonders weil es wirklich rund um die Uhr geöffnet hat. Ihr könnt hier also zu jeder Tageszeit absteigen und dem Tag oder der Nacht Hallo sagen. Käsefrühstück nachts um halb 4? Kein Problem! Lust auf Tortellini morgens um 10 Uhr? Geht auch. Wir sitzen im Schwarzen Café am liebsten auf dem kleinen Balkon. Im Sommer ist der Hof auch sehr beliebt.

3

© AMANO Group Trinken und den Fernsehturm beobachten in der Amano Bar

Bei Hotelbars denken die meisten leider immer noch an langweiliges Ambiente und Anzugträger*innen. Dabei gibt es mittlerweile so viele wirklich gute und coole Bars in Hotels, so wie die Amano Rooftop Bar am Hackeschen Markt. Die Raucherbar mit separatem Eingang im Erdgeschoss ist an Wochenenden immer gut besucht. Im Sommer zieht es alle nach oben auf die Amano Rooftop Bar mit Blick auf den Fernsehturm. Mal legt der DJ Hip Hop auf, mal House. Die Toilettenbeschriftungen XX und XY sorgen ab einem bestimmten Pegel für peinliche Bewegungen, die nach dem nächsten Drink (unser Favorit ist der "Paloma" mit Tequila, Lime, Salt, Thomas Henry Pink Grapefruit sowie Soda) fast schon vergessen sind. Sehr cool!

4

© Café Einstein Traditionelles Wiener Kaffeehaus-Feeling im Café Einstein Stammhaus

Das Café Einstein ist eine Berliner Institution, das bereits 1878 erbaut wurde. Wenn ihr euch mal wie Wiener*innen fühlen wollt, dann seid ihr hier richtig, denn das Café frönt der traditionellen Wiener Kaffeehauskultur. Vielleicht sitzt dann am Nebentisch auch eine*r der Berliner Intellektuellen, die hier ein- und ausgehen. Plant für den Besuch ein bisschen mehr Zeit ein, denn das Einstein ist oft sehr voll, sodass man ein paar Minuten auf einen Tisch warten muss.

5

@ Das Stue Auf der Terrasse vom SO/ Berlin Das Stue bei einem Drink die Zeit vergessen

Die Terrasse im Innenhof der Stue Bar ist auf ihre Art und Weise absolut einzigartig: Von hier haben Hausgäste direkten und exklusiven Zugang in den Berliner Zoo! Wenn, ja wenn ihr es überhaupt bis dorthin schafft und nicht einfach bei schmackhaftem Essen und richtig leckeren Drinks die Zeit aus den Augen verliert. Unser Tipp: Probiert den "NON-Stop"! Neben Grey Goose, Limette & Thomas Henry Ginger Beer sind hier auch Eiweiß und Minze enthalten. Mega.

6

© Minimal Bar Berlin In der Minimal Bar entspannt einen Drink schlürfen

In der Minimal Bar auf der Rigaer Straße gibt es passend zum Namen  feinste Minimal und Deep House-Sets meist lokaler DJs. In fünf Räumen darf getrunken werden. Dabei sind klassische Biere, aber auch Longdrinks vertreten.

7

© Peppi Guggenheim Trinken im Peppi Guggenheim

Das Peppi Guggenheim ist ein magischer Ort. So lange man dort auch sitzen mag, man wird nicht herausfinden, wie genau Räume dieser Natur funktionieren, wer sie findet und weshalb sie faszinieren. Vielleicht ist es das zwielichtige Zusammentreffen trinkfester Tresensitzer*innen neben Erasmusstudis und Erstsemestern auf Erkundungsreise. Vielleicht ist es auch die grandiose Bardame, von einigen gar "Peppi" genannt, die auf herzallerliebste Weise Berliner Weisheiten bereithält. Am Wochenende legen Djs Jazz, Swing, Gypsy oder Hip-Hop auf und es wird gefeiert, bis "Peppi" keine Lust mehr hat. Das kann allerdings dauern.

8

© Charlott Tornow Gemeinsam versacken in der Eckkneipe Zur Quelle

Wenn ihr in der wohl berühmtesten Eckkneipe Moabits trinken gehen wollt, schaut bei in der Quelle vorbei. Hier ist wirklich immer etwas los. Die Bar ist so beliebt, dass die Leute am Wochenende auch mal bis auf die Straße stehen. Ob es wegen des Kultstatus oder des Bieres ist? Die Kneipe hat auf jeden Fall Charme und wer hier gemeinsam versacken kann und den Weg wieder rausfindet, der gehört wohl auf ewig zusammen.

9

© Thelonius Bar Cocktails genau so bestellen, wie man will, in der Thelonious Bar

In der Thelonious Bar geht es weniger aufgeregt, aber trotzdem hip zu. Ihrem Namensgeber, Thelonious Monk, hält die abendliche Playlist Treue und Betreiberin Laura Maria Marsueschke den Shaker in der Hand. Es gibt keine Karte und das ist gut so. Denn aus ihrem Shaker kommt ziemlich genau das, was man sich gewünscht hat. Zwischen sieben und zehn Euros kostet ein Drink, die schönsten Plätze sind die am Fenster zur Weserstraße.

10

© Badfish | Facebook Sich im Badfish wie in New York fühlen

Manchmal hat man gerade nicht genug Geld für einen New-York-Trip. Sollte es euch auch so ergehen – ab ins Badfish! Das ist eine New Yorker Neighbourhood-Style-Bar mitten in Berlin, mit Ziegelstein-Chic, speckigem Holzschliff und Silberrohr-Charme. Es gibt die Klassiker, Twists und eine Menge Craftbiere und das Popcorn außerdem umsonst.

11

© Henning Kreitel Überdrehte Atmosphäre im Schlawinchen

Im Schlawinchen ist es fast immer voll und die Bar hat rund um die Uhr geöffnet. Die Besucher*innen reizen die späte Öffnungszeit, das preisgünstige Bier (nur eine Sorte) und die überdrehte Atmosphäre aus. Überall steht durchdachter Murks wie Wildwuchs herum, oder alte Grammophone und geschnitzte Holzstatuen, die nicht aus Westafrika stammen, sondern aus dem Grunewald. Muss man mögen, ein Erlebnis ist es allemal. Prost!

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