Diese 11 Dinge braucht ihr, wenn ihr nach Mitte zieht

© Daliah Hoffmann

Wenn es einen Berliner Bezirk gibt, in dem das eigene Klischee in vollen Zügen ausgelebt wird, dann ist das wohl Mitte. Willkommen in dem Stadtteil, in dem die Auswahl an hippen Restaurants und Cafés zwar riesig ist, Menschen sich aber trotzdem dafür entscheiden, sich alle paar Wochen tagelang nur von Saft zu ernähren – um es im Anschluss in der Neuen Odessa Bar dann mit der Gesundheit auf einmal, sagen wir, doch nicht so genau zu nehmen. Spätestens seit sich unser vergnügtes Büro in Mitte befindet, können wir bestätigen, dass man hier schnell verleitet wird, sein gesamtes Monatsgehalt für teure Getränke, teure Poké Bowls oder teure Schuhe auszugeben. Ihr wollt nicht sofort als Neuzugänge enttarnt werden? Diese 11 Dinge solltet ihr euch anschaffen, wenn ihr authentische Mitte-Boys und -Girls werden wollt:

1. AirPods

Wir haben uns inzwischen an den Anblick gewöhnt und denken nicht mehr jedes Mal, dass der Typ, der gerade an uns vorbeigelaufen ist, sich heute morgen die Köpfe seiner elektrischen Zahnbürste in die Ohren geschoben hat. Und müssen zugeben: Wer einmal kabellose Kopfhörer besessen hat, möchte wirklich nie wieder zurück zu den Zeiten, in denen man jeden Tag zehn Minuten damit zugebracht hat, das Konglomerat aus Kopfhörern, Schlüssel, Haargummis und alle anderen Gegenständen, die sich so in der Handtasche befinden, zu entwirren. Was wir aber wirklich gerne wissen würden: Wie häufig verliert ihr die Dinger im Schnitt? Oder habt ihr immer ein Paar zu Hause in der Schublade, als Back-up?

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2. Mitgliedskarte fürs Soho House

Ins Soho House kommt eigentlich nur, wer hip, Start-up-mäßig und/oder wohlhabend genug ist, sich die Mitgliedschaft zu leisten. Wenn ihr (bisher) zu keiner dieser Kategorien zählt und die kleine, schwarze Mitgliedschaftskarte noch nicht in euer Portemonnaie einziehen durfte, könnt ihr natürlich auch auf andere Weise versuchen, reinzukommen. Bei Tinder einfach nur noch Leute nach rechts wischen, die auf ihren Fotos im Pool auf der Dachterrasse des Soho House zu sehen sind, zum Beispiel.

© Daliah Hoffmann

3. Desinfektionsmittel von Aesop

Zugegeben, die meisten Desinfektionsmittel bestechen nun nicht gerade durch ihren angenehmen Geruch. Im Gegensatz dazu riechen die Produkte von Aesop aber alle wirklich gut, da kann man schon mal schlappe 15 Euro für ein kleines Fläschchen ausgeben. Haben wir letztes Jahr in den early days der Pandemie auf dem Desinfektionsmittel-Schwarzmarkt schließlich auch gemacht, oder?

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4. Meditations-App

Die Schlange vor Zeit für Brot ist schon wieder endlos, der nächste Call steht in fünf Minuten an, ihr seid heute morgen auf dem Weg ins Office mit Jimi Blue zusammengestoßen und habt seitdem einen Kaffeefleck auf eurem Acne-Mantel – Berlin-Mitte ist Stress pur. Zum Glück gibt's mittlerweile einschlägige Apps, die euch wieder runterbringen. Durchhalten, der nächste Trip nach Bali kommt bestimmt.

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5. Chucks von Comme des Garçons

Ihr hättet die Sneakers aus der Kollaboration von Converse und dem Avantgarde-Label Comme des Garçons mit dem süßen roten Herzchen gern in eurem Schrank, aber ihr wart in den letzten Wochen zu oft zum Lunch im Grill Royal, um euch gerade noch neue Schuhe zu leisten? Well, es soll ja Leute geben, die sich die roten Herzchen ausdrucken und ihre Chucks damit selbst aufpimpen. Haben wir gehört.

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6. Abo für Trockenblumen

Wichtig. Fürs Raumklima. Oder so.

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7. Weinflaschenabdeckung von Moët

Noch ein Trick, wenn euch der gute Tropfen ein wenig zu kostspielig ist: Stattet euch bei eBay Kleinanzeigen mit einer Weinflaschenabdeckung mit dem entsprechenden Branding aus. Und mal ganz unter uns: Wenn ihr dort nicht fündig werdet, nehmt sie einfach aus dem Restaurant mit. Merkt ja kein Mensch.

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8. Juice Cleanse von Daluma

"Und, machst du drei, fünf oder sieben Tage?" Diese Frage bezieht sich in Mitte nicht etwa auf die Arbeitswoche, sondern darauf, wie lange man bereit ist, auf feste Nahrung zu verzichten und einen Haufen Geld zu investieren, um täglich zwei Liter Gemüsesaft in sich hineinzuschütten. Das Spiel könnt ihr drei, fünf oder eben sogar sieben Tage lang spielen. Klingt hart? Sicher, aber wenn ihr kurz davor seid, schwach zu werden, hilft es, euch kurz daran zu erinnern, wie viel ihr für den Spaß bezahlt habt.

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9. Arbeitsplatz im St. Oberholz

In Mitte sind alle Freelancer*innen, hangeln sich von Projekt zu Projekt und sind sowieso die Hälfte des Jahres nicht in der Stadt. Feste Arbeitsverhältnisse sind hier seltener als hippe Coffee Shops. Deshalb ergibt es nur Sinn, dass Mitte-Menschen sich mit ihren MacBooks am liebsten genau dort aufhalten: Da, wo es guten Kaffee, schnelles Internet und andere hippe Menschen gibt. Also zum Beispiel im Oberholz: Lohnt sich, denn der Kaffee ist wirklich gut und das neue Glasfaser-Internet wirklich fantastisch schnell.

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10. Teure Kunst im Wohnzimmer

Ihr interessiert euch für Kunst, mindestens zwei eurer Freund*innen gehört eine Galerie in der Linien- oder Auguststraße und weil ihr jetzt in einer schönen Altbauwohnung in Mitte wohnt, habt ihr euch ein teures Kunstwerk für die eigenen vier Wände angeschafft. Was genau es mit dem Werk auf sich hat, habt ihr nicht so ganz verstanden? Wir verraten euch ein kleines Mitte-Geheimnis: Das macht nichts, manchmal ist es auch okay, wenn Sachen einfach nur hübsch (oder sehr weird) aussehen.

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11. Marlboro Lights

Die Zigarettenpackung muss zum Look passen, klar. Wichtig: Selbst gedreht wird hier schon mal gar nicht. Dass Rauchen eigentlich out ist und so gar nicht zum healthy Saftkur-Yoga-Lifestyle passt? Geschenkt, denn rauchend vor der MilchHalle zu stehen und gesehen zu werden, macht eben einfach Spaß.

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