11 Restaurants, in denen ihr besonders scharf essen könnt

"Some like it hot" sang Marylin Monroe 1959 in dem gleichnamigen Film. Einige mögen's heiß oder eben scharf und genau für die haben wir hier einen besonders feurigen Restaurant-Guide zusammengestellt. Wer ohne mit der Wimper zu zucken nach Chiliöl und -flocken greift und damit alles andere als zögerlich umgeht, wird sich in diesen 11 Restaurants wohl fühlen. Wer schnell ins Schwitzen kommt oder – so wie unsere Autorin Daliah – bei zu scharfem Essen sofort Schluckauf bekommt, der sollte lieber vorsichtig sein und ein Glas Milch parat stellen.

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© Wiebke Jann Scharfe hausgemachte Nudeln bei Chungking Noodles

Es hat sich sicher schon rumgesprochen. Fans der beliebten chinesischen und vor allem scharfen Nudeln von Ash müssen nicht mehr aufs nächste Pop-up warten, um in den Genuss zu kommen. Wer mag, kann jetzt so viel er oder sie will in Kreuzberg Nudeln schlürfen. Zumindest mittwochs bis samstags. Hier wird mit viel Leidenschaft gearbeitet und so sind die Nudeln, wie aber auch natürlich alles andere hausgemacht. Die Karte ist überschaubar klein und dennoch ist für jeden was dabei. Wir hörten das Mittwoch-Special “Chicken Gizzards” sollte man sich nicht entgehen lassen. Wem das zu speziell ist, der kann ansonsten zwischen drei weiteren Varianten wählen. Besonders die neue vegane Version hat es uns angetan. Wer dann doch überraschenderweise mit der Schärfe zu kämpfen hat, löscht das Chilifeuer am besten mit einem Glas des ebenfalls hausgemachten Milchtees.

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© Alper Çuğun | FlickrCC BY 2.0 Authentische asiatische Küche in Lon Men’s Noodle House

Wer auf authentische asiatische Küche steht, kommt in Berlin nicht um Lon Men's in der Kantstraße herum. Hinter einem schlichten Äußeren verbirgt sich ein echtes taiwanesisches Original. Besonders zu empfehlen: Die verschiedenen Nudelsuppen und die Dim Sum.

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© Dinah Hoffmann Scharfe Suppen und Nudeln im Liu Chuan Chuan Xiang & Nudelhaus

Zwischen dem Museum für Kommunikation und dem Gendarmenmarkt versteckt sich, in einer eher ruhigen Seitenstraße, das Liu Chuan Chuan Xiang. In dem chinesischen Restaurant, das weniger auf Einrichtung und dafür viel mehr auf Gewürze und Chilliöl setzt, bekommt ihr hausgemachte Nudeln, Suppen und klassische Gerichte nach Szechuan-Art. Wer es scharf mag, wird diesen Laden lieben. Man kann die Suppen und Nudelgerichte in verschiedenen Schärfegraden bestellen. Aber Achtung, scharf ist hier WIRKLICH sehr scharf!

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© Lena van Ginkel Bei The Panda Noodle Ramen schlürfen

Wer mittags Lust auf ein bisschen Asien hat, ist im Panda Noodle genau richtig. Bunte Lichter und Asia-Trash-Bilder lassen euch den Alltag für einen kurzen Augenblick vergessen. Man kann der Crew beim Nudelnmachen zugucken und man bekommt ein Baukastensystem zum Auswählen seiner Lieblingszutaten, darunter natürlich auch scharfes Zeug. Dazu gibt's immer Sprossen, asiatische Croutons, Öle und Kräuter. Für Entscheidungsschwache gibt es auch fertig kombinierte Suppen auf der Karte. Die Reise nach Asien kann beginnen!

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© Tian Fu | Facebook Leckere Dim Sum und chinesischen Feuertopf essen im Tian Fu

Wer es feurig-scharf mag, dem wird's im Tian Fu schmecken. Sichuan-Küche mit extra viel Chili kommt hier auf die teilweise drehbaren Tische. Klar, Hähnchen und Ente gehören natürlich mit auf die Karte, aber auch Tintenfisch mit Chili und Szechuanpfeffer, leckere Dim Sum und authentisch-chinesischen Feuertopf bekommt ihr im Tian Fu serviert. Das Ambiente ist gemütlich und das Personal freundlich, genauso wie im vegetarisch-veganen Pendant Tianfuzius in Schöneberg. Aber Vorsicht bei der Schärfe, die lässt selbst den erfahrensten Esser Feuer spucken.

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© Milena Zwerenz Thailändisches BBQ im Khwan

Das Khwan auf dem RAW-Gelände passt in keine Schublade. In dem Restaurant von David Chien und Daniel Lambert, die davor lange in der Berliner Streetfood-Szene tätig waren, bekommt ihr thailändisches BBQ aus besten Produkten und Zutaten. Hier kommt nichts aus der Dose, alle Currypasten und Kräutermixe sind hausgemacht. Das Fleisch kommt aus Berlin und dem Umland, die Würstchen vom Sausage Man, die Austern von Küstlichkeiten. Wer bei BBQ bisher immer nur an gegrilltes Fleisch gedacht hat, wird bei David und Daniel eines Besseren belehrt.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Bibimbap futtern im WaWa

Wenn ihr uns fragt, bekommt ihr im WaWa in Schöneberg das beste Bibimbap der Stadt. Neben dem Klassiker mit Rindfleisch gibt's hier auch leckere vegane und vegetarische Varianten von dem Reisgericht im heißen Steintopf. Dazu eine Tasse Honig-Ingwertee oder ein Glas Rosé von der kleinen Weinhandlung direkt nebenan und schwupps steht das perfekte Dinner für kalte Tage – egal ob mit Date, Freunden oder Familie. Wer's lieber scharf mag, für den gibt's in dem netten Koreaner feuriges Bulgogi mit Rind- oder Schweinefleisch.

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Currywurst mit Pommes, Mayo und Ketchup

© Claudio Schwarz @purzlbaum | Unsplash Scharfe Currywurst essen bei Curry & Chili

In der kleinen Currywurst-Bude Curry & Chili, die sich auf Facebook den "schärfste Imbiss Berlins" nennt, kommen Currywurst-Fans auf ihre Kosten. Der Imbiss ist besonders bekannt für seine scharfe Soße. Gäste können zwischen zehn verschiedenen scharfen Soßen, 12 Schärfestufen und einer feurigen Habanero-Paste wählen. Es geht aber auch milder.

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© Daliah Hoffmann Thailändische Küche und die schönsten Teller im Kin Dee

Im Frühling 2017 hat in der Lützowstraße das Kin Dee eröffnet, nur ein paar Meter entfernt von der Potsdamer Straße, die sich in den letzten Jahren als kulinarischer Hotspot des Westens etabliert hat. In ihrem Restaurant serviert Küchenchefin Dalad Kambhu Gerichte aus ihrer Heimat und Kindheit in Thailand. Die Küche ist modern thailändisch, mit ganz authentischen Geschmäckern und Gerichten, inklusive der landestypischen Schärfe. Das regionale und saisonale Gemüse sowie regionales Fleisch und Fisch werden im Kin Dee übrigens auf den schönsten Tellern Berlins serviert!

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© Dinah Hoffmann Dongbei-Küche essen und am Drehtisch spielen im Da Jia Le

Für diesen Chinesen nehmen sogar Prenzlberger Foodies den weiten Weg nach Schöneberg auf sich. Lasst euch von der Lage und der Aufmachung nicht täuschen (wenn ihr da seid, werdet ihr verstehen, was wir meinen). Im Da Jia Le bekommt ihr die leckere Dongbei-Küche serviert, die typisch für den Nordosten des Landes ist. Es gibt bekannte und unbekanntere Gerichte, für Einsteiger und Experimtierfreudige. Wir sind große Fans des Gurkensalats, der Feuertopf-Auberginen und wer es noch nicht gemacht hat, sollte auch mal die Tofu-Blätter probieren! Wer sich für Gerichte nach Sichuan-Art entscheidet, der kann danach auch Feuer spucken!

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© Daliah Hoffmann Sauerteigpizza essen bei Gazzo in Neukölln

Im September 2018 hat in Neukölln Berlins erste Sauerteig-Pizzeria eröffnet. Bei Gazzo wird mit einem Sauerteig auf Bio-Mehl-Basis gebacken. Der Teig fermentiert lange und wird so bekömmlicher. Auch sonst werden hier nur frische Zutaten und Produkte von hoher Qualität verwendet – wenn möglich auch lokal. Die Mozzarella und Büffelmilch kommen aus Brandenburg, die Tomatensoße wird aus italienischen Tomaten gefertigt (schmeckt man!), Salami und Schinken kommen von schwäbisch-hällischen Landschweinen oder von auserwählten Metzgern. Und für alle, die es gern ein bisschen schärfer mögen, gibt es zahlreiche Optionen, eure Auswahl noch feuriger zu gestalten. Die Pizzen werden bei 400 Grad gebacken, sind so außen schön knusprig und innen fluffig. Unbedingt probieren.

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