Sommer Comeback: 11 Dinge, die ihr jetzt noch mal machen solltet

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage verspricht noch einmal Temperaturen bis zu 30 Grad. Yes! Das heißt für uns: Noch einmal die Badehose einpacken und Pommes im Freibad futtern, am Wochenende mit Freund*innen die Abende unter freiem Himmel ausklingen lassen und jeden Tag mindestens ein Eis schlecken. Denn es könnte sein, dass dies wirklich die letzten richtig warmen Spätsommertage werden, an denen man bis spät in den Abend hinein im T-Shirt draußen sitzen kann. Wir haben 11 Tipps für euch, was ihr unbedingt noch einmal machen müsst, bevor die Tage wieder kürzer und und kühler werden.

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Liepnitzsee Berlin

© Insa Grüning Entspannen am Liepnitzsee

Der Liepnitzsee liegt nordöstlich von Berlin, in der Nähe von Wandlitz und bietet Naturliebhaber*innen alles, was man im Sommer braucht. Sandstrände, eine eigene Insel mit Fähre, viel Ruhe, aber auch Wassersportmöglichkeiten sowie ein Waldfreibad, in dem es salzige Pommes und ein kühles Radler gibt. Die Wasserqualität ist spitze und familienfreundlich ist der See obendrein. Von Berlin aus seid ihr mit dem Auto in rund 45 Minuten da, mit dem Bus oder der Bahn dauert es ein wenig länger. Nach einem kleinen Spaziergang durch den dichten Mischwald, erreicht ihr auch schon das Paradies. Allerdings ist der Liepnitzsee an heißen Sommertagen auch längst kein Geheimtipp mehr. Macht aber nichts, denn wunderschön ist es hier trotzdem.

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© Marit Blossey Pizza und bayerische Spezialitäten essen im Café am neuen See

Ein Geheimtipp ist das Café am neuen See schon lange nicht mehr – aber weiterhin ein guter. Dreht eine Runde durch den Tiergarten und lasst euch anschließend im Biergarten nieder. Egal, ob für ein Mittagsbier oder in den Abendstunden: Hier kribbelt euch auf jeden Fall ein Sommer-vorfreudiges Gefühl den Rücken herunter. Teilt euch mit Freunden eine der großen und knusprigen Steinofenpizzen oder bestellt Leberkäse mit Brezeln. Auch toll: Man kann sie hier direkt ein Ruderboot ausleihen. Romantisch!

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@ Lena van Ginkel Rauf auf den Teufelsberg

Neben den Müggelbergen ist der Teufelsberg die höchste Erhebung in Berlin, mit 120 Metern über Normalnull so ein richtiges Aussichtspunkt-Wunder. Die hiesigen Ruinen der ehemalige amerikanischen Abhöranlage erzeugen zudem ein sehr eigenes Nachkriegsflair.

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© Brae Talon Musik hören auf der Warschauer Brücke

Wir wissen nicht, wie es die Musiker schaffen, nicht alle gleichzeitig auf der Main Stage Warschauer Brücke zu stehen. Denn im Prinzip gibt dort 24/7 jemand sein musikalisches Können zum Besten. Im Winter rennt man jedoch nur durchgefroren daran vorbei und lacht die Touris aus, die “bei so viel Großstadt” stehenbleiben. Dabei sollte man das selbst ruhig mal häufiger machen. Am besten jetzt. Im Sommer.

5

© Stand Up Wannsee Stand-up-Paddeling auf Berlins Kanälen

Irgendwo zwischen Surfer*in und aktivem*r Ruderer*in bewegen sich die Stand-up-Paddler*innen, die man seit ein paar Jahren immer häufiger auf dem Wasser beobachten kann. Steh-Paddeln hat aber auch einen klaren Vorteil: Die Boards lassen sich im Rucksack verstauen und zum Lieblingsgewässer mitnehmen. Macht aber beim ersten Mal am besten eine geführte Tour mit und lasst euch ein bisschen einweisen. SUP-Verleihe gibt es viele, zum Beispiel Kolula SUP, Steh Paddler, Stand Up Club oder Stand up Wannsee.

6
Cuore di Vetro

© Daliah Hoffmann Gespachteltes Gelato essen bei Cuore di Vetro

Seit sieben Jahren versorgt das Cuore di Vetro Eisliebhaber*innen in Mitte mit fantastischem Gelato. Unser altes Büro war nur wenige Gehminuten von der Eisdiele entfernt und ich bin damals auch regelmäßig auf eine Kugel Eis in die Max-Beer-Straße 33 gelaufen. Letzten Freitag hat die zweite Filiale von Cuore di Vetro in Friedrichshain eröffnet. Übersetzt heißt der Name übrigens "Herz aus Glas", eine Anspielung auf die gläserne Eiswerkstatt.

7

© Wiebke Jann Einmal rund um den Templiner und den Schwielowsee strampeln

Los geht's am Bahnhof in Potsdam, dann geht's raus aus der Stadt am Ufer des Templiner Sees entlang. Eurer erstes Ziel ist das kleine Dorf Caputh. Hier befand sich übrigens einst das Sommerdomizil Albert Einsteins, deshalb findet ihr hier auch das Albert-Einstein-Haus. Wer Lust hat, kann sich auch das barocke Schloss Caputh ansehen. Weiter geht's über einen Radweg, der rund um den Schwielowsee führt, von Caputh nach Ferch, einst Rückzugsort der Havelländer Malerkolonie. Von dort fahrt ihr ein Stück über dem Europaradweg R1 nach Petzow, wo ihr einen japanischen Bonsaigarten entdecken könnt. Danach tretet ihr den Rückweg über Geltow, die Havelbrücke, entlang des Petzinsees und Templiner Sees nach Potsdam an.

  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Start & Ziel: Hauptbahnhof Potsdam | Strecke insgesamt: 34 Kilometer | Fahrzeit: 4 Stunden
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© Kerstin Musl Feierabend am Spreeufer auf dem Holzmarkt25

Der Holzmarkt ist einer der schönsten Erwachsenenspielplätze Berlins und bei Einbruch der Dunkelheit kann man sich hier auch gern mal verlaufen. Ist aber auch nicht schlimm, wenn ihr beim Feierabendgetränk noch ein bisschen länger auf die Spree guckt. Abgesehen davon hält der Holzmarkt sowohl kulturelle als auch kulinarische Angebote bereit und ist somit der perfekte Allrounder.

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© Kerstin Musl Beim Outdoor Fitnesstraining ins Schwitzen kommen

Das Tempelhofer Feld, das Feld der unbegrenzten Möglichkeiten: Hier kann man nicht nur Pizza backen, grillen, gärtnern und chillen, sondern auch samstags um 11.15 Uhr für eine Stunde an der eigenen Fitness arbeiten. "Berlin trainiert Draußen" heißt das Projekt, welches das kostenlose Training anbietet. Für alle Newbies im Fitness-Game wird außerdem eine AOK-Fitnessschulung angeboten, bei der die Basisübungen gezeigt werden, das Training findet abwechselnd auf dem Tempelhofer Feld und im Volkspark Friedrichshain statt.

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© Modellpark Fahrradtour durch die Wuhlheide

Eigentlich fährt man nur Richtung Wuhlheide, wenn mal wieder ein großes Konzert auf der Kindl-Bühne ansteht. Dabei lässt es sich hier auch super mit dem Rad durchdüsen, Wald und Lichtung wechseln sich ab. Hier versteckt sich übrigens auch der Modellpark Berlin-Brandenburg, in dem Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 nachgebaut sind. Wer mag, fährt bis nach Köpenick weiter. Da ist es auch schön, guckt mal unsere Tipps an.

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© Piffl Medien Im Freiluftkino Rehberge den Tag ausklingen lassen

Im Volkspark Rehberge wurde die alte Freilichtbühne auf Vordermann gebracht und zeigt euch täglich einen Film, der mal Klassiker, mal Neuling, mal Hollywood, mal Independent ist.

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