Sommer-Comeback: 11 Dinge, die ihr jetzt noch mal machen solltet

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage verspricht noch einmal Temperaturen bis zu 27 Grad. Yes! Das heißt für uns: Noch einmal die Badehose einpacken und Pommes im Freibad futtern, mit Freund*innen die Abende unter freiem Himmel ausklingen lassen und mindestens ein Eis schlecken. Wir haben 11 Tipps für euch, was ihr unbedingt noch einmal machen solltet, bevor die Tage immer kürzer und die Nächte wieder kühler werden. Sommer-Comeback, here we go:

1

© Mit Vergnügen Im Sommerbad Humboldthain planschen

Der Humboldthain ist ein wunderlicher, aber zugleich typischer Berliner Volkspark. Hier kann man im Rosengarten gediegen flanieren oder mit seinen Freund*innen ein Bier auf dem Flakturm trinken und die wunderschöne Aussicht genießen. Und dann gibt es noch das Freibad, das im Sommer eine großartige Location ist, um sich von der Berliner Hitze abzukühlen. Derzeit könnt ihr Tickets für verschiedene Zeitfenster buchen. Better be quick, denn die Slots sind mindestens so begehrt wie die Freibadpommes.

2

© Marit Blossey Im Bier- und Weingarten des ZENNER entspannen, trinken und Eis essen

Seit Anfang des Jahres ist klar, dass das alte Haus im Treptower Park in neuem Glanz erstrahlen wird, ohne Burger King, sondern in Form einer wunderbaren Kulturstätte: Das ZENNER bietet auf über 8.000 Quadratmetern sowohl Wein- als auch Biergarten und ist ein Veranstaltungsort für die Berliner Kultur- und Gastroszene in einem. Bis das gesamte Areal fertig ist, dauert es zwar noch eine Weile, dafür hat die Zenner-Eisdiele mit Eis von Rosa Canina und Kaffee von Andraschko und der Wein- bzw. der Biergarten längst geöffnet.! Endlich ein vernünftiger Ort zum Eisessen und Weintrinken im Treptower Park.

3

© Insa Grüning Auf dem Gipfel des Kienbergs den Blick über die ganze Stadt schweifen lassen

Wir sind ehrlich: Wirklich oft sind wir nicht so weit draußen. Der Wolkenhain auf dem Kienberg bringt uns dann aber doch dazu, die knapp 15 Kilometer mit dem Rad nach Marzahn zu düsen, denn der Blick ist wirklich atemberaubend. Ursprünglich für die IGA 2017 erbaut, ist die rund 120 Meter über dem Meeresspiegel zu schweben scheinende Stahlkonstruktion aber nicht nur architektonisch ein absolutes Highlight zwischen den Marzahner Hochhäusern. Bei gutem Wetter könnt ihr bis zu 50 Kilometer in die Ferne blicken und euren Blick zwischen Berlin und der brandenburgischen Landschaft samt Windparks hin und her schweifen lassen. Zwölf Kilometer reichen aber auch schon, um den schönen Fernsehturm und viele andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken – Markierungen auf dem Boden verraten euch, wo ihr nach ihnen Ausschau halten müsst.

4
Sonnenuntergang, Berlin, Modersohnbrücke

© Insa Grüning Nach einem Spaziergang an der Modersohnbrücke auf den Tag anstoßen

Die Modersohnbrücke ist, seien wir ehrlich, gar nicht mal so schön. Trotzdem ist sie legendär. Denn hier versammelt sich täglich gleich eine ganze Traube an Menschen, um auf den Feierabend anzustoßen und die herrlichen Sonnenuntergänge zu beobachten. Die Modersohnbrücke ist also das perfekte Ziel nach einem abendlichen Streifzug über das nahe gelegene RAW-Gelände in Friedrichshain oder einer Spazierrunde entlang der Promenade der Media Spree, die nicht weit entfernt ist. Zum perfekten Sonnenuntergang legt übrigens meistens ein Typ elektronische Musik über sein iPad auf. Alles sehr improvisiert, aber Charme hat es trotzdem.

5

© Insa Grüning Stand Up Paddling: Mit dem SUP vom Funkhaus aus über die Spree paddeln

Sobald die Temperaturen in Berlin an den 20 Grad knabbern, kann man sie nicht mehr übersehen: die SUPs. Fleißige Sportler*innen stellen sich auf die Boards, schnappen sich ein Paddel und erobern die Spree erhobenen Hauptes – und mit bester Aussicht. Besonders schön starten könnt ihr beim StandUpClub am Funkhaus, wo ihr euch das gesamte Equipment, also Board, Paddel, Neopren, wasserfeste Taschen und Sicherheitswesten, leihen könnt. Für Anfänger*innen gibt es stabile Allroundboards, mit denen ihr euch sicher durch die Gewässer bewegen könnt. Profis dürfen zwischen Race- und Touring-Board wählen. Let's paddle!

6

© Marina Beuerle Eis essen bei Cuore di Vetro

Den ganzen Sommer lang kommen euch auf der Max-Beer-Straße zahlreiche Menschen mit Eis in der Hand entgegen – die waren alle bei Cuore di Vetro. Dort, so wird gemunkelt, gibt es das beste Eis der Stadt. Die Kugel Schokoladensorbet, die mir Dean über den Tresen reicht, ist jedenfalls magnifico.

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© Kerstin Musl Chillen und Sport machen im Park am Gleisdreieck

Ein Muss bei jeder Jahreszeit, am besten mit Sonne! Der Park ist eine gigantische Erholungsanlage mit sieben Spiel-, Fitness- und Sportbereichen. Haufenweise Wiese, Sand, Beton und Gummiböden sind zu erkunden. Es gibt einen Skatebereich mit BMX-Bowl zum Mitmachen oder Staunen, Streetball-Körbe, einen Fußballkäfig, Trampoline, Wasserspiele, jede Menge befahrbare Wege und sogar einen naturbelassenen Spielgarten, um auf Bäume zu klettern. Das Beste? Es ist nirgendwo zu voll, denn all das verteilt sich auf sagenhafte 31,5 Hektar, unterteilt in drei Parkteile.

8

© Stefan Turtzer  Mit dem Fahrrad den Mauerweg entlang fahren

Wo früher rund 160 km Mauer die DDR von West-Berlin trennte, verläuft heute auf den meisten Abschnitten eine Rad- und Wanderroute. In West-Berlin kann man den Weg entlang des ehemaligen Zollwegs begehen, im Osten auf dem Kollonnenweg, auf dem die DDR-Grenztruppen ihre Kontrollfahrten machten. Wem 160 Kilometer verständlicherweise zu viel sind, der kann sich auch kleinere Teilstrecken aussuchen, auf denen sich historisch bedeutende Orte und Mauerreste mit schönen Landschaften abwechseln.

9

© Marit Blossey Am Motzener See die pure Sonne genießen

Was einem am Motzener See sofort auffällt, ist das kristallklare Wasser. Der See gilt als einer der saubersten Europas, Motorboote sind hier streng verboten. Was das Motzener Gewässer ebenfalls bekannt gemacht hat, ist seine Freikörperkultur: Vor über 100 Jahren wurde hier einer der ältesten noch bestehenden Vereine für Anhänger*innen des Nacktbadens gegründet.

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© Kerstin Musl Feierabend am Spreeufer auf dem Holzmarkt25

Der Holzmarkt ist einer der schönsten Erwachsenenspielplätze Berlins und bei Einbruch der Dunkelheit kann man sich hier auch gern mal verlaufen. Ist aber auch nicht schlimm, wenn ihr beim Feierabendgetränk noch ein bisschen länger auf die Spree guckt. Abgesehen davon hält der Holzmarkt sowohl kulturelle als auch kulinarische Angebote bereit und ist somit der perfekte Allrounder.

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© Kerstin Musl Außergewöhnliche Atmosphäre im Freiluftkino Pompeji am Ostkreuz

Filme schauen in außergewöhnlicher Atmosphäre. Inmitten von Ruinen liegt das mit 80 Sitzplätzen verhältnismäßig kleine Open-Air-Kino. Praktisch ist nicht nur die super Anbindung, sondern auch der anliegende Biergarten. Gezeigt werden preisgekrönte Filme wie Parasite, aber auch wunderbare Arthouse-Filme – alles im Originalton, entweder mit englischem oder deutschem Untertitel.

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