11 Gründe, warum du dieses Jahr unbedingt Campingurlaub machen solltest

© PaulCamper

Seit ich mich erinnern kann, sind wir als Familie im Sommer mit dem Wohnmobil verreist – mal die ganzen Sommerferien über, mal nur übers Wochenende. Wenn ich als kleines Mädchen wusste, dass wir bald wieder losfahren, hatte ich schon tagelang vorher Hummeln im Hintern. Heute weiß ich natürlich: Vorfreude ist die schönste Freude. Ich kann mich jedenfalls an kaum ein schöneres Gefühl von früher erinnern. Camping, damit habe ich schon immer Abenteuer und ein sehr großes Freiheitsgefühl verbunden. Ich war, bin und werde deshalb wohl immer Freund(in) des Campingurlaubs bleiben – da können noch so viele Pauschalurlaubsangebote in mein Postfach flattern.

Da ich mir aber leider noch immer keinen eigenen Camper leisten kann, bin ich in den vergangenen Jahren gern auf mein Zelt ausgewichen. Ich könnte mir allerdings langsam aber sich vorstellen, dass das mit dem Rücken und der Isomatte künftig zu einem Problem werden kann. Vielleicht braucht es dann doch wieder eine etwas luxuriösere Variante. Und hier kommt PaulCamper ins Spiel. Denn dank des Camper-Sharing-Dienstes könnt ihr nämlich ganz easy einen Camper nach eurem Geschmack und jeweiligen Bedürfnissen für eure nächste Reise ausleihen und das beste – sogar leisten.

Das Tolle ist außerdem, dass die Fahrzeuge von privaten Wohnmobilnutzern angeboten werden und ihr deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ebenso reiselustige Menschen trefft, von deren Erfahrung ihr vielleicht auch noch profitieren könnt. Ich finde das Prinzip genial und will es diesen Sommer gleich ausprobieren. Für alle, die sich noch unsicher sind, ob Campingurlaub wirklich das richtige für sie ist, habe ich 11 Gründe zusammengefasst, warum ihr dem Campen in diesem Jahr unbedingt eine Chance geben müsst. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen. 

1. Du kannst so viel Gepäck mitnehmen wie du willst

Zugegeben. "So viel wie du willst" ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber zumindest kriegst du in einem Camper mehr Sachen unter als in einem Koffer oder im Handgepäck, wenn du mit dem Flugzeug reist. Ihr glaubt ja gar nicht, wie viele Sachen sich in so einem Mobil verstauen lassen. Außerdem müsst ihr eure Sonnencreme vorher nicht in 120ml-Töpfchen abfüllen, könnt euer Deo und Wasser in Literflaschen mitnehmen. Alles, was ihr sonst so für die Reise braucht, passt selbstverständlich auch noch mit rein. Ihr werdet staunen.

2. Du hast immer alles dabei, was du gerade brauchst

Einer der größten Vorteile, den ich über die Jahre wirklich schätzen gelernt habe, ist, dass man im Wohnmobil tatsächlich immer alles dabei hat. Egal, ob ihr mitten in der Nacht auf der Autobahn spontan Lust bekommt, kurz an der Raststätte zu halten, um einen Kaffee zu kochen oder aber eine Pause in der Mittagshitze einlegen wollt, um schnell ein Menü auf dem Campingkocher zaubern – im Wohnmobil habt ihr die Küchenausrüstung und sämtliche Utensilien, die ihr braucht, immer parat!

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3. Der Weg ist das Ziel – du siehst unterwegs viel mehr

Das Tolle am Reisen mit dem Auto ist, dass ihr anders als im Flugzeug, schon unterwegs jede Menge erlebt und vor allem sehen könnt. Egal wo es euch hintreibt, die schönsten Dinge passieren oft schon auf der Fahrt. Ich liebe nicht nur die Weite und lasse meinen Blick als Beifahrerin am liebsten über die Felder schweifen, sondern zwinge meine Mitfahrer*innen auch immer, Nummernschild-Raten mit mir zu spielen.

4. Du kannst deinen Hund mitnehmen

Wie schwer es für Hundebsitzer*innen sein muss, ihr geliebtes Tier während eines wochenlangen Urlaubs zu Hause zu lassen, kann ich nur erahnen. Es ist doch für alle besser, wenn das Tier, das schließlich auch zur Familie gehört, mitreisen darf. Und mal ganz ehrlich: Was gibt es schöneres als mit dem Hund stundenlange Spaziergänge am Strand zu unternehmen?

5. Für Kinder ist Campingurlaub das Größte

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, bin ich ja anfangs schon ein wenig ins Schwärmen geraten. Für mich waren die schönsten Urlaube die, die ich im Wohnmobil und auf Campingplätzen verbracht habe. Camping ist für Kinder ein einziges großes Abenteuer. Egal ob ihr abends am Lagerfeuer sitzt oder auf dem Gaskocher ein Abendessen für die ganze Familie zubereiten müsst – das gemeinsame Kümmern und "Sich-Zeit-nehmen" für die wesentlichen Dinge schweißt enorm zusammen und birgt mehr Erholungsfaktor als ihr vielleicht zunächst annehmen würdet. Ich schwöre: Wenn ihr euren Kids tolle Kindheitserinnerungen verschaffen wollt, geht mit ihnen campen.

© PaulCamper

6. Wenn dir ein Ort gefällt, bleibst du einfach da

Campingurlaub beginnt quasi ab der Minute, in der ihr im Auto sitzt. Viele Menschen haben jedoch vorher ein Ziel festgelegt, beispielsweise ein Ort oder eine Fähre, an dem sie zu einer gewissen Zeit ankommen wollen. Das ist nicht per se schlecht. Aber mit einem Camper habt ihr einen entscheidenen Vorteil: Ihr könnt jeder Zeit einen Zwischenstopp oder eine Übernachtung einschieben. Wenn es euch auf der Strecke irgendwo besonders gut gefällt, dann bleibt doch einfach noch eine Weile dort. Hey, ihr habt schließlich Urlaub und außerdem alles dabei, was ihr braucht.

7. Du bist permanent in der Natur

Schlaue Menschen behaupten ja, dass man erst auf dem Land und in der Natur echte Erholung erfährt. Und auch ich bilde mir ein: das stimmt! Wer campt, hält sich automatisch 24/7 in der Natur und meistens auch draußen auf. Angefangen beim Frühstück bis hin zum Spaziergang im Sonnenuntergang. Mehr frische Luft und Bewegung geht eigentlich nicht.

8. Campingplatz-Atmosphäre ist das ehrlichste, was es gibt

Diejenigen, die auch schon mal auf einem Campingplatz übernachtet haben, wissen vielleicht, wovon ich rede. Menschen, die campen, gehören meiner Meinung nach zu einem gewissen Schlag Mensch. Meistens sind sie sehr naturverbunden und gesellig. Sie helfen einander und geben wertvolle Tipps. Klar, es gibt auch diejenigen unter ihnen, die den grünen Kunstrasen vor dem Wohnwagen ausrollen und den Gartenzwerg als Wachmann vor der Tür positionieren, aber die sind mir immer noch lieber als irgendwelche muskelbepackte Animations-Boys, die schon morgens am Pool den Drill Instructor raushängen lassen. Nee, vielen Dank auch.

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9. Campingurlaub ist günstiger

Wenn man seine Ansprüche ein wenig herunterschraubt und vielleicht nicht mitten in der Saison reist, ist Camping-Urlaub mit Sicherheit günstiger als jede Pauschalreise mit dem Flugzeug. Klar, in Deutschland und vielen anderen Ländern kosten Übernachtungen auf Campingplätzen auch ein bisschen was, aber dafür spart ihr in anderen Bereichen enorm viel ein. In vielen nordischen Ländern, in Schottland und der Schweiz gibt es außerdem das Jedermannsrecht. Hier dürft ihr unter gewissen Voraussetzungen auch in der Wildnis übernachten – und das funktioniert mit dem Camper ganz hervorragend. Noch ein Pluspunkt: Der ökologische Fußabdruck ist definitiv kleiner als wenn ihr in den Flieger steigt.

10. Du bist dein eigener Herr

Keine Zimmermädchen, die morgens an der Tür klopfen. Keine festen Zeitfenster, in denen ihr Frühstück bekommt. Und kein vorgegebenes Rahmenprogramm, zu dem ihr pünktlich erscheinen müsst. Wenn ihr mit dem Camper unterwegs seid, seid ihr euer eigener Herr und könnt tun und lassen, was, wann und wie ihr es wollt. Termine habt ihr im Alltag schon genug, im Urlaub braucht die wahrlich niemand.

11. Mehr Freiheitsgefühl geht nicht

Wenn ihr Punkt 1 bis 10 aufmerksam gelesen habt, dann ist euch sicherlich klar geworden, dass ihr bei kaum einer anderen Art des Reisens freier und unabhängiger seid als beim Campen. Ihr entscheidet, wo die Reise hingeht und habt es jeden Tag selbst in eurer Hand. Gib es Wohltuenderes als in und mit der Natur zu sein? Was gibt es schöneres als den Weg schon als Ziel zu verstehen? Und wann hat man eigentlich mehr Zeit, sich mit seinen täglichen, ganz simplen Bedürfnissen zu beschäftigen? Wenn für euch auch weniger mehr ist, dann solltet ihr dieses Jahr unbedingt Campingurlaub machen. Es lohnt sich!

Dieser Beitrag ist bezahlt von PaulCamper.

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