11 Länder, die ihr bereisen könnt, ganz ohne Berlin dafür zu verlassen

Wer auch immer den Begriff "Balkonien" erfunden hat, gehört dafür in eine sehr grüne Mülltonne geworfen. Eigentlich träumen wir doch alle davon, auch mal kurz von zu Hause in die weite Welt zu verschwinden. So weit muss die Welt dabei gar nicht sein, denn direkt in eurer Nähe könnt ihr so einige Länder bereisen, ohne Berlin dafür jemals zu verlassen.

Mexiko

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© N. Köster, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin Exotische Pflanzen im Botanischen Garten entdecken

Vielleicht seid ihr mit der S-Bahn ja schon häufiger an der Station "Botanischer Garten" vorbeigekommen, aber nie ausgestiegen. Jetzt wäre die richtige Zeit, das zu ändern. 43 Hektar Fläche und etwa 22.000 Pflanzenarten hat der über 100 Jahre alte Garten zu bieten und 15 Gewächshäuser, darunter das Victoriahaus, in dem Riesenseerosen zuhause sind. Im Café gibt’s außerdem Kaffee und Kuchen.

Bali

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© Dolly MJ | Shutterstock Balinesisch-Indonesisch essen im TukTuk

Wer Fan der Indo-Küche ist, sollte unbedingt, das Tuk-Tuk in der Grossgörschenstrasse  testen. Der Name bezieht sich übrigens nicht auf die kleinen motorisierten Dreiräder sondern auf einen Ort in Nord-Sumatra.
Im Tuk-Tuk, das ein bisschen aussieht wie die Kulisse eines 80er Jahre Abenteuerfilms, bekommt ihr eine unfassbar gute Version der Nationalspeise Gado-Gado.

Italien

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© mac42 | FlickrCC BY-NC 2.0 Mit der S-Bahn nach Neu-Venedig

Östlich vom Müggelsee, zwischen Rahnsdorf und Hessenwinkel, verteilt sich die Spree in kleinere Kanäle und verwandelt die Gegend in eine Art Wasserstadt. Entweder paddelt ihr mit einem Kanu (könnt ihr zum Beispiel bei 13Kanus am Küstengarten 18 mieten) durch die Wasserstraßen oder fahrt mit der S-Bahn bis Wilhelmshagen, macht einen schönen Spaziergang und genießt ein Bierchen in der Gaststätte Neu-Venedig.

Vietnam

4

© Tabea Mathern Umgucken im Dong Xuan Center

In Lichtenberg versteckt sich ein kleiner asiatischer Schatz: das Dong Xuan Center. In mehreren Hallen kann man unzählige Läden, Supermärkte, Friseure entdecken. Das Meiste ist nur schön zum Gucken, weniger zum Kaufen. Zwischen Glitzerpipapo und Plastikblumen gibt es hier aber auch gutes Essen, super, um sich mit Gewürzen und Soßen einzudecken.

Türkei

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© Osmans Töchter Moderne türkische Küche im Berliner Westen bei Osmans Töchter

September ist es dann nicht geworden, dafür Oktober. Aber so ist das ja manchmal mit den gastronomischen Projekten und ganzen Baumaßnahmen. Dafür hat jetzt Osmans Töchter eine weitere Anlaufstelle mitten im schönen Charlottenburg nahe des Savignyplatzes. Fans von moderner türkischer Küche, für die das mehr als nur Kebab bedeutet, müssen nun nicht extra nach Prenzlauer Berg reisen. Die neue Location der Schwestern Arzu und Lale ist von der Gestaltung etwas anders gehalten und auch auf der Karte finden sich einige Neuerungen. So gibt es neben den eher klassisch Weinblättern, Manti und Köfte nun auch türkisches Ceviche und Hummus mit Trüffelöl.

New York

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House of Small Wonder, 40 Days of Eating

© Nora Tabel Japanisch-europäische Fusionküche im House of Small Wonder

Das House of Small Wonder ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine kleine Wunderwelt direkt an der trubeligen Friedrichstraße. Hier begeistert einfach alles: die japanisch-europäische Fusion-Küche, die grünen Kaffees, die Gestaltung, das Personal. Bestellt einfach alles von der Frühstückskarte und kommt abends wieder, um japanisches Comfort Food zu essen.

China

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© deagraphs | FlickrCC BY-ND 2.0 Tee trinken im chinesischem Teehaus

In den Gärten der Welt steht ein traditonelles chinesisches Teehaus, in dem man gut länger verweilen kann. Es gibt 30 chinesischen Teeraritäten die man durchtesten kann oder man bucht eine Vorführung der chinesischen Teezeremonie - sehr spannend! Anschließend kann man auch noch ausgesuchte chinesische Souvenirs und Kunsthandwerke shoppen.

Thailand

8

© Milena Zwerenz Authentisches, thailändisches Essen auf der Thaiwiese im Preußenpark

Die Thaiwiese ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Sollte sie aber auch nicht sein! Hier bereiten unzählige thailändische (und indonesische und vietnamesische) Frauen traditionelle Gerichte und Cocktails zu und verkaufen es an alle hungrigen Menschen. Ihr müsst euer Essen also nicht mal mehr mitbringen (auch wenn ihr selbst grillen könnt) – nur eine Decke dürft ihr nicht vergessen.

Holland

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© Matze Hielscher Einen Dorfspaziergang in Marzahn machen

Man denkt es ist ein Märchen, aber tatsächlich gibt es in Marzahn ein richtiges Dorf. Zwischen den Plattenbauten befindet sich Alt-Marzahn mit richtiger Dorfstraße, Kirche, Pfarrhaus und sogar einer Windmühle. Die Alt-Marzahner freuen sich über jeden Besuch aus der Stadt. Im Dorfkrug kommt man schnell ins Gespräch und wenn man höflich am Infopoint fragt, dann wird einem auch die Kirche aufgeschlossen und das Kind darf auf der Orgel spielen.

England

10

© Jürgen Glüe | FlickrCC BY-SA 2.0 Im Teehaus im Englischen Garten den Afternoon Tea zu sich nehmen

Der Tiergarten hält so einige Schätze bereit. Im Zentrum des Englischen Gartens könnt ihr euch wie in England fühlen, hier liegt das reetgedeckte Teehaus, ein Geschenk der britischen Besatzungstruppen an die Berliner Bevölkerung. Ob ihr tatsächlich zur Tea-Time oder lieber auf ein gutes Bier vorbeischaut, sei euch überlassen.

Frankreich

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