11 Dinge, die du mit deinem Berlin-Besuch im Herbst machen kannst

Nur weil es jetzt herbstlich wird, heißt das nicht, dass die Familien aus der Heimat oder die Partykolleg*innen aus der früheren Studiumsstadt plötzlich seltener in Berlin einfallen würden. Nur ist es im Herbst nicht mehr so easy sich den ganzen lieben langen Tag inklusive der Nächte draußen aufzuhalten, denn es wird zunehmend kälter, es regnet viel und irgendwie ist uns allen doch ehrlich gesagt mehr nach Gemütlichkeit und Indoor-Aktivitäten zumute, oder? Deshalb haben wir anbei 11 Ideen, was ihr mit eurem Berlin-Besuch im Herbst so anstellen könnt.

1

© Marit Blossey Am Kanal spazieren und die bunten Blätter bestaunen

Never gets old: Ein schöner Herbstspaziergang am Landwehrkanal. Mit dem Partner, der besten Freundin oder dem Hund stundenlang am Ufer entlang schlendern, während die bunten Blätter von den Bäumen rieseln – ein Träumchen. Egal, ob ihr am Pavillon am Park Waffeln naschen, am Paul-Lincke-Ufer eine Runde Boule spielen oder euch einfach nur entspannen wollt – zur Zeit kann man sich sogar noch bedenkenlos für eine kleine Pause am Wasser niederlassen, ohne zu erfrieren.

2

© Wiebke Jann Knödel so weit das Auge reicht in der Knödelwirtschaft

Ich liebe Knödel. Wenn wir sonntags bei Oma zum Essen waren, haben wir uns als Kinder immer Knödel gewünscht und genau so ging es offensichtlich auch den Jungs der Knödelwirtschaft, denn in ihrem Restaurant dreht sich alles um die runden Teigklöße. Auswählen könnt ihr  zwischen Speck-, Bergkäse-, Spinat-Ricotta- und Rote-Beete-Knödeln, die mit Salat serviert werden. Wer sich nicht für eine Sorte entscheiden mag, der kann nach Belieben auf seinem Teller mischen. Aber lasst etwas Platz, denn zum Nachtisch gibt's – klar – Grießknödel mit Marillenkompott, lecker!

3

© Zoo Berlin/Aquarium Berlin, Frederic Schweizer Besuch im Aquarium Berlin

Im Aquarium Berlin könnt ihr in die Unterwasserwelt abtauchen. Es ist eines der artenreichsten und modernsten Schauaquarien der Welt. Wenn es draußen grau und ungemütlich wird, ist ein Besuch des Aquariums genau das Richtige.

4

© Vabali Super-Wellness-Tag im Spa Vabali

Wem es nach Ruhe und Entspannung dünkt und die häusliche Badewanne nicht reicht (oder wer erst gar keine hat), der könnte im Spa Vabali glücklich werden. Wellness, Sauna, Pools und einen tollen Außenbereich gibt es nämlich nicht nur in St. Peter-Ording, sondern mittlerweile auch in Moabit. Im Sommer fühlt man sich hier wie auf Bali.

5

© Insa Gruening Kegeln bei Tante Lisbeth

Die Tante Lisbeth ist ein wahrer Allrounder, denn ihr könnt hier nicht nur Tatort schauen, gemütlich Kaffee trinken, sondern auch kegeln. Und das, wie es sich gehört, im holzvertäfelten 70er Jahre Keller, in dem gefühlt schon unsere Eltern gekegelt haben. Für 15 Euro pro Stunde mietet man quasi den gesamten Keller und hat so neben zwei Kegelbahnen auch noch einen gemütlichen Raum zum Sitzen. Und wer clever ist, bucht die Bahn bis 22 Uhr, denn danach ist Schluss und man kann noch ein bisschen sitzen, ohne etwas vom Trubel oben mitzubekommen.

6

© Scott Warman | Unsplash Regionale Lebensmittel einkaufen im Hofladen im Kiez

Der Hofladen im Kiez in Schmargendorf ist ein stylisches Exemplar eines Biomarkts. In den aufgeräumten Regalen von den unverputzten Backsteinwänden liegt regionales und saisonales Obst und Gemüse aus, es gibt eine Frische-Theke sowie eine Käsetheke und ein angeschlossenes Café mit selbst gemachten Kuchen. Neben Lebensmitteln gibt es auch Kosmetikprodukte, Kerzen und mehr.

7

Pipilotti Rist, Homo sapiens sapiens, 2005. Audio-Video-Installation (Videostill) © Pipilotti Rist, Courtesy: Pipilotti Rist, Hauser & Wirth und Luhring Augustine Im Garten der irdischen Freuden im Gropius Bau verweilen

Mit Musik und Drinks wurde die Ausstellung „Garten der irdischen Freuden“ begrüßt. 20 internationale Künstlerinnen, darunter John Cage, Tacita Dean und Pipilotti Rist, setzen sich anhand der Metapher des Gartens mit dem aktuellen Zustand der Welt auseinander. Dass wir aktuell nicht nur durch duftende Blumenwiesen tanzen ist wohl jeder*m bewusst. Mit einem Glas Sekt in der Hand lässt sich aber leichter diskutieren, was wir tun müssen, damit es (wieder) so wird.  

8

© Achim Hatzius Zeitschriften kaufen bei do you read me?!

Wer gerne hochwertige, druckfrische Magazine in der Hand hält, der kommt um do you read me?! nicht rum. Der Store auf der Auguststraße ist nicht einfach nur ein schnöder Zeitschriftenladen, sondern das Mekka ästhetisch anspruchsvoller Großstädter, die sich gern mit Coffee-Table-Schönheiten rund um Mode, Fotografie, Kunst, Architektur, Interieur, Gestaltung, Kultur und Gesellschaft eindecken. Bei all den ansprechenden Covern und Titeln prasseln die Inspirationen nur so auf dich ein.

9

© Daliah Hoffmann Shrimps, Thunfisch und Lachs im Brötchen bei Shiso Burger

Im Herzen Berlins bekommt ihr fantastische japanische Burger, die neben der klassischen Bulette auch Shrimps, Thunfisch, Lachs, Aubergine, Tofu und gefüllte Portobello-Mushrooms zwischen eure Bröchtenhälften zaubern. Und für alle, die zu den gedämpften Bao Buns auch lieber auf die frittierten Fritten verzichten, gibt's als Snack auch Kimchi und Edamame dazu. Lecker!

10

© Daliah Hoffmann Dinner und Drinks mit Apothekenflair im ORA

Wir sind verliebt ins ORA. 150 Jahre lang residierte in den Räumen des Cafés eine Apotheke, in der sogar der König selbst seine Medizin bestellte. 2013 schloss der Laden und stand seitdem leer – bis im Jahr 2016 das ORA und damit das wohl schönste Café in Berlin eröffnete. Seit Herbst 2018 kann man im ORA leider nicht mehr frühstücken, dafür aber richtig gut zu Abend essen. Die Einrichtung der alten Apotheke wurde glücklicherweise beibehalten und renoviert und so kann man nun im historischen Ambiente Café trinken, selbst gebackenes Brot und wöchentlich wechselnde Gerichte mampfen. Auch abends lohnt sich der Besuch, dann werden hier Cocktails gemixt und die alte Theke verwandelt sich in eine schummrige Bar.

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Syda Productions | Shutterstock Kostenlos ins Kino gehen im Köpi

Das Köpi auf der Köpenicker Straße 137 wurde 1990 besetzt und war eines der ersten besetzten Häuser, die schon 1991 wieder legalisiert wurden. Heute befindet sich hier ein autonomes Wohn- und Kulturzentrum. Fest steht aber: Mehrmals in der Woche könnt ihr hier für gratis (teils ziemlich gute) Filme schauen. In der Regel in OmU.

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