11 tolle Tipps für einen Sonntag im April

Hallo Frühling, wir haben dich vermisst. Aber nicht nur dich, sondern auch all die schönen Dinge, die wir jetzt an unseren freien Tagen draußen machen können. Denn der Nowkoelln-Flohmarkt ist endlich aus dem Winterschlaf erwacht, die Tischtennisplatten im Tiergarten können wieder bespielt und im Thaipark fleißig gegessen werden, ohne, dass einem die Finger abfrieren. Und weil man all dass am besten an einem Sonntag machen kann, ist und bleibt er einfach unser Lieblingstag!

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© Milena Zwerenz Zwischen Pflanzen Kaffee trinken im The Greens

Das The Greens, die kleine Café-Oase von Marie und Christian, befindet sich mitten im ehemaligen Münzprägewerk der Alten Münze. Zwischen Monstera, Sukkulenten und anderen Zimmerpflanzen isst man hier leckeres Bananenbrot, schlürft an gelben, grünen und pinken Lattes oder kommt in der Mittagspause her – das Lunch-Angebot wechselt wöchentlich. Marie betreibt außerdem den Gemeinschaftsgarten der Alten Münze und will möglichst viel mit dem Obst, Gemüse und den Kräutern aus dem Münzgarten kochen.

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© Nowkoelln Flowmarkt | Facebook Auf dem Nowkoelln Flowmarkt stöbern

Der Flowmarkt Nowkoelln ist nicht nur toll, weil man hier neben privaten Second-Hand-Sachen auch viele verschiedene Hand-Made-Shops hat, sondern auch weil der Standort direkt am Kanal bei Sonnenschein einfach herrlich ist. Außerdem gibt's immer Musik und viele Leckerein, die einem das Stöbern durch die verschiedenen Stände noch versüßen. Und wer seine akute Kauflust befriedigt hat, der setzt sich einfach ans Wasser und genießt den Sonnenschein.

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Pablo Picasso at La Californie, Cannes, 1957 © The Irving Penn Foundation Irving Penn im C/O Berlin

Es gab Zeiten, die boten noch Stars wie Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock. In dieser Zeit lebte und arbeitete Irving Penn. Er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, der zeitgenössische Fotografie und Kunst verband. Penn schoss Porträts von Stars, Reportagen über indigene Völker, belieferte aber auch die Vogue. Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert C/O Berlin Irving Penn mit einer großen Retrospektive.

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© Charlott Tornow Tischtennis-Turniere im Tiergarten veranstalten

Sobald es draußen wieder etwas wärmer wird, versucht man jede freie Minute außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Wem nur im Park rumliegen allerdings zu langweilig ist, der sollte sich einen Satz Schläger samt Bälle zulegen und mit Freunden an den diversen öffentlichen Tischtennisplatten in Berlin kleine Turniere veranstalten. Für Snacks und Bier sollte natürlich gesorgt sein und der ein oder andere kleine Preis wäre natürlich auch fein. Wenn ihr eure Heimplatte noch nicht gefunden habt, solltet ihr mal die im Tiergarten ausprobieren, da kann nebenan nämlich direkt gegrillt werden. Platten in eurer Nähe findet ihr hier.

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© Milena Zwerenz Authentisches, thailändisches Essen auf der Thaiwiese im Preußenpark

Die Thaiwiese ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Sollte sie aber auch nicht sein! Hier bereiten unzählige thailändische (und indonesische und vietnamesische) Frauen traditionelle Gerichte und Cocktails zu und verkaufen es an alle hungrigen Menschen. Ihr müsst euer Essen also nicht mal mehr mitbringen (auch wenn ihr auch selbst grillen dürft) – nur eine Decke dürft ihr nicht vergessen.

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© Der Kegel Kegel-Kletterturm in Friedrichshain

Garantiert nicht überlaufen ist die Aussicht des Kletterkegels auf dem RAW-Gelände. Nach mehrfachen Übungsanläufen und massivem Muskelzuwachs freut man sich, wenn man es endlich auf die Spitze des Rund 20m hohen Kegels geschafft hat und die Aussicht über Friedrichshain bis zur Eastside Gallery genießt. Die Sonnenuntergänge sind auch toll, nur sollte man schnell wieder unten sein, bevor es völlig dunkel wird.

  • RAW Tempel Club
  • Revaler Straße 99, 10245 Berlin
  • Montag: 10–23 Uhr, Dienstag – Freitag: 8–23 Uhr, Samstag, Sonntag & Feiertage: 10–23 Uhr
  • Tageskarte: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
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© Daliah Hoffmann Feine israelisch-mediterrane Küche im MontRaw

Auch wenn der Name vom MontRaw so klingt, roh ist hier nicht alles. Die Küche spielt mit Einflüssen aus israelischen und mediterranen Speisen und der Restaurantleiter Shimon bringt so viel israelische Herzlichkeit mit, dass wir uns ein bisschen fühlen wie in Tel Aviv. Als Vorspeise empfehlen wir das Eggplant Bruschetta. Aber generell schmeckt hier alles fantastisch und wenn es wärmer ist, kann man auch gemütlich auf der Terrasse dinieren.

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© Himbeer Klettern mit Ausblick auf dem Räuberland Abenteuerspielplatz

Am schönen Wannsee auf dem Hügel inmitten eines Kieferwaldes liegt der Abenteuerspielplatz Räuberland. Von hier hat man beim Spielen einen tollen Ausblick auf den See. Der Kletterparcours ist besonders toll: Zwischen all den schattenspendenden Bäumen kann man balancieren üben, sich mutig von Griff zu Griff hangeln oder den Berg hinunter rutschen. Der Ausflug ins Räuberland lohnt sich auch deshalb, da man ihn nur mit der Fähre erreicht – die kurze Überfahrt über den Wannsee ist ein echtes Highlight. Einmal pro Stunde setzt das Schiff über. Am besten plant man einen Besuch am Wochenende eher zu früheren Uhrzeiten, da es voll werden könnte. Unter der Woche ist es entspannter.

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© Saunabad Berlin Im Saunabad Berlin saunieren

Das Saunabad besteht aus einer 100°-Sauna im finnischen Blockhaus, das inmitten eines großen Naturgartens liegt, aus einem Biofeuchtsanarium sowie jeweils einem Tauch- und einem Fußbecken. An der Vitaminbar könnt ihr eure Abwehrkräfte zusätzlich stärken und im Lesesaal ein wenig schmökern. Wer es noch eine Spur entspannter mag, gönnt sich eine Massage.

  • Saunabad Berlin
  • Rykestraße 10, 10405 Berlin
  • Montag–Samstag 15–24 Uhr, Sonntag: 12–24 Uhr, Dienstag ist Frauentag
  • Preis für 4 Stunden: 14 Euro, montags 12 Euro
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© Galander Trinken auf höchstem Niveau in der Galander Bar

Im Grunde ist das Galander keine Bar mehr, sondern eine Institution. Mit vier Berliner Bars, einer Bar Academy sowie Catering hat Dominic (Galander) mit diesem Ort mitnichten einen Geheimtipp kreiert. Das Galander ist keine Bar, in die man zufällig stolpert und sich wundert, wo all die Zigarre rauchenden Herren so urplötzlich herkommen. Aus den 30ern, ganz offensichtlich. Hier wird auf höchstem Niveau getrunken und wer etwas über Alkohol oder den Rest des Lebens lernen will, sollte diese Bar nicht verpassen. Und wer richtig ambitioniert ist, kann danach noch auf einen Absacker ins Franzotti. Dann ist aber auch gut.

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© Pixabay Den eigenen Spargel im Spargelhof Elsholz stechen

Wir lieben Spargel! Und wir können es jedes Jahr kaum abwarten, bis endlich die erste weißen Stangen in unseren Kochtöpfen und anschließend in unseren Bäuchen landen. Dass der beste Spargel der Umgebung aus Beelitz kommt, brauchen wir ja niemandem erzählen. Wer aber nicht nur bei dem süßen Spargelstand an der U-Bahnstation den Beelitzer Spargel kaufen, sondern am liebsten auch selbst stechen möchte, der kann das im Spargelhof Elsholz tun. Ihr müsst euch auf der Website einfach vorher kurz anmelden und dann kann's auch schon losgehen. Spoiler: Es ist verdammt anstrengend und ihr werdet euer Essen auf jeden Fall noch mehr zu schätzen wissen. Wer trotzdem faul ist, kann natürlich den Spargel auch im angrenzenden Hofladen kaufen.

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