11 schöne Dinge, die du in Beelitz und Umgebung immer machen kannst

Wer Beelitz sagt, muss auch Spargelstadt hinterhersetzen. Ohne diesen Zusatz wirkt der Ort irgendwie nicht vollständig. Schließlich gibt es in der Umgebung massig Spargelfelder – wenn die Folien über den Spargelhügeln in der Mittagssonne angestrahlt werden, bekommt man fast das Gefühl, es würde sich um ein Meer anstatt Spargelreihen bis zum Horizont handeln. Doch in der 12.000-Seelen-Stadt sowie rund herum gibt es auch nach dem 24. Juni, also dem Ende der Spargelsaison, einiges zu entdecken.

1

© Hella Wittenberg Reiten, schlemmen und schlafen im Reiterhof & Gaststätte Am Mühlenberg

Wer einen Wochenendtrip im Landkreis Potsdam-Mittelmark plant, sollte idealerweise in Schlunkendorf starten. Das Dorf mit knapp 200 Einwohnern hat eine der besten Gaststätten der Gegend zu bieten. Hier gibt es riesige Schweinesteaks mit Kräuterbutter, Matjesfilet mit hausgemachter Remoulade, aber natürlich auch Spargel satt. Wenn ihr euch auf die ausgedehnte Terrasse des Hauses setzt, könnt ihr Reiter und Pferde beobachten. Macht ihr es euch im Innenbereich an einem der Fenstertresen gemütlich, schaut ihr beim Essen den Reitlehrer*innen dabei zu, wie sie die Tiere mit Neulingen auf dem Rücken im Kreis herumführen. Eine Reitstunde empfiehlt sich auf jeden Fall. Und wer danach müde umfallen möchte, kann gleich danach eines der Betten in der Pension beziehen.

2

© Hella Wittenberg Heiraten in der Bockwindmühle Beelitz

Wenn ihr von Schlunkendorf in Richtung Beelitzt Stadt fahrt, kommt ihr auf jeden Fall an der Mühle vorbei. Sie wurde bereits 1972 errichtet und wird tatsächlich immer noch regelmäßig zum Mahlen für die umliegenden Bäcker, die daraus Brot machen, genutzt. An manchen Wochenenden findet hier das sogenannte „Showmahlen“ statt, aber es gibt auch noch ein anderes, besonderes Highlight dieses Ortes: Vermählungen! Wer sich also trauen möchte, kann das auch an diesem denkmalgeschützten Ort tun. Zukünftig ist angedacht, drum herum noch ein Haus mit Raum für Ausstellungen, Werkstatt sowie einen Imbiss zu errichten.

3

© Hella Wittenberg Astro-Kenntisse in der Sternwarte Beelitz auffrischen

Nutzt ihr den Zug bis Beelitz Stadt, müsst ihr nur noch rund fünf Minuten zu Fuß zurücklegen und schon steht ihr vor dem Beelitzer Wasserturm, in dem ganz oben eine Sternwartenkuppel integriert ist. Schülergruppen sind hier genauso willkommen wie Einzelpersonen – der Eintritt ist generell kostenlos und überlaufen ist es eigentlich nie.

4

© Hella Wittenberg Satt essen in Zur Alten Brauerei in Beelitz

Nach einem kleinen Rundgang durch die denkmalgeschützte Altstadt werdet ihr unweigerlich auf den mit dichtem Efeu behangenen Eingang der Brauerei stoßen. Im Innenhof könnt ihr euch hervorragend unter den vielen Sonnenschirmen vor der großen Hitze schützen und euch Butterspargel im Schinkeneierkuchen, Räucherlachs oder auch ein Walnusseis mit Eierlikör gönnen. Das Bier ist ebenfalls sehr empfehlenswert, obwohl es, wie es der Name eigentlich vermuten lässt, nicht mehr an Ort und Stelle selbst gebraut wird.

5

© Hella Wittenberg Ausblick über Brandenburg bei einer kleinen Ballonreise genießen

Um euch nach dem Essen etwas leichter zu fühlen, könntet ihr einen Zwischenstopp bei „Ballonreisen Schäfer“ machen. Falls ihr nicht gerade an fieser Höhenangst leidet, könnt ihr während einer etwa anderthalbstündigen Tour wunderbar die Umgebung per Ballon erkundigen.

6
Baumkronenpfad, Beelitz

© Wiebke Jann Über die Baumwipfel schauen auf dem Beelitzer Baumkronenpfad

Ein 320 Meter langer Pfad in 23 Metern Höhe, der sich zwischen den Gebäuden der ehemaligen Heilstätten und den namensgebenden Baumkronen entlang schlängelt: Der Baumwipfelpfad hat 2015 eröffnet und bietet von hoch oben eine tolle Aussicht auf Beelitz und die Umgebung. Im Anschluss solltet ihr auf jeden Fall an einer Führung durch die ehemaligen Räumlichkeiten wie Kranken- oder Operationszimmer in den Beelitz-Heilstätten teilnehmen – natürlich nur dann, wenn eure Kinder sich nicht fürchten!

7

© Hella Wittenberg Tierische Exoten gucken in Salzbrunn

Bei einem Wochenendtrip solltet ihr auch der Exotenfarm kurz vor dem Dörfchen Salzbrunn einen Besuch abstatten. Damit sind Nandus, Zwergesel, Emus, Yaks, Lamas und Strauße gemeint. Die hat der Landwirt Drogosch selbst gezüchtet. Seit Anfang der 90er macht er das schon, denn er weiß ganz genau, dass er sich mit diesen Tieren von der sonst so pferdelastigen Umgebung deutlich abhebt. Und so stehen hier nicht selten viele Autos geparkt, nur um dort, gegenüber von ewig weiten Spargelfeldern, die außergewöhnlichen Tierarten von Nahem (for free) zu bestaunen.

8

© Hella Wittenberg Im Hofladen shoppen und essen auf dem Jakobs-Hof in Schäpe

Der Vierseitenhof öffnet sich für seine Besucher*innen zunächst mit einem liebevoll eingerichteten Hofladen. Dort könnt ihr Säfte, Marmeladen und andere frische Erzeugnisse aus der Region kaufen. Ist erst mal der Weg durch die Mini-Shoppingmall geschafft, steht ihr auch schon auf dem weitreichenden Innenhof, wo es auch einen ziemlich niedlichen Kinderspielplatz und ein 5-Minuten-Museum gibt. Während der Spargelzeit ist hier sicher auch wegen der entspannten Atmosphäre jeder Tisch schnell besetzt. Startet euren Ausflug also am besten früh, bringt genügend Zeit mit und/oder verlegt das tatsächliche Spargelessen einfach zu euch nach Hause.

  • Jakobs-Hof Schäpe
  • Schäpe 2, 14547 Beelitz
  • Hofladen täglich: 07–20 Uhr, Oktober bis Dezember: Donnerstag bis Sonntag: 10–18 Uhr | Restaurant März bis September täglich: 9–21 Uhr, Oktober bis Dezember Donnerstag bis Sonntag: 11–21 Uhr
  • Mehr Info
9

© Hella Wittenberg Pilot*in spielen im Hans-Grade-Museum in Borkheide

Mitten im Grünen befindet sich der Borkheider Flugplatz mit einem Museum, das dem deutschen Motorflieger Hans Grade gewidmet ist. Dabei dient eine Maschine (IL-18) selbst als Raum für die kleine Geschichtsstunde. Auf dem Rückweg in Richtung Bahnhof Borkheide kommt ihr übrigens an einer ziemlich zutraulichen Truppe von Alpakas vorbei. Da müsst ihr einfach anhalten!

10

© Hella Wittenberg Boot ausleihen, Fisch essen und abkühlen im Seddiner See

Nehmt euer Fahrrad, steigt am Bahnhof Seddin aus und düst von da aus zum Großen Seddiner See. Badestellen gibt es jede Menge. Einige davon kosten 3,50 Euro Eintritt (für Erwachsense), aber wer sich beim Radeln ein bisschen umschaut, findet mit Sicherheit auch eine ruhiges, kostenloses Örtchen zum Schwimmen und in der Sonne braten. Es ist möglich den gesamten See zu umfahren, dabei legt ihr rund neun Kilometer zurück. Für die "Faulen" bietet sich der Bootsverleih an. Ein anliegender Fischerhof (in der Fischergasse 1) lässt einen nicht verhungern und dank der unzähligen Ferienwohnungen rundherum könnt ihr euch auch so richtig ausschlafen nach eurem Tag am See.

11

© Hella Wittenberg Villen bestaunen und Golfen im Golf- und Country-Club Seddiner See

Ist das noch Brandenburg oder doch schon irgendein schnieker amerikanischer Vorort? Wer seinen Blick über die Villensiedlung im Ortsteil Wildenbruch schweifen lässt, wird kaum seinen Augen trauen können. Hier steht ein prunkvolles Gebäude ganz selbstverständlich neben einem noch protzigeren. Vor fast jedem Haus steht ein nicht minder beeindruckendes Fahrzeug und natürlich haben die Riesenvillen auch noch winzige Seen in ihrer Mitte. Doch so richtig wird euch die Kinnlade runterklappen, wenn ihr vor dem Golf- und Country-Club Seddiner See steht. Hier sitzt wirklich jedes Detail und die Küche des Gasthofs „Zur Linde“ lässt sicherlich keine Wünsche offen. Zwischen den Golfenden könnt ihr lange Spaziergänge über das Gelände machen und dabei von eurer Zukunft als Neureiche*r träumen.

Entdecke die besten Restaurants, Bars und Plätze in deiner Nähe.

Zur neuen Karte!