11 Gründe, warum du schon morgens Sport machen solltest

© Matthew LeJune | Unsplash

Schon morgens Sport zu treiben, birgt viele Vorteile: Du kurbelst deinen Stoffwechsel direkt zu Beginn des Tages an und profitierst noch Stunden später vom Nachbrenneffekt. Das bringt dir die nötige Power für einen energiegeladenen Start in den Tag. Du kannst dich voll auf den Job oder die Uni konzentrieren, bist gut gelaunt und motiviert. Und das Beste, der Abend gehört dir, denn dein tägliches Workout hast du heute ja schon gestemmt. Dennoch, aufwachen, aufstehen und direkt in die Sportklamotten springen, ist oft gar nicht so leicht. Unsere Freunde vom Magazin Muskelmieze erklären, wie du dich morgens zum Sport motivieren kannst.

1. Vorbereitung ist die halbe Miete, wenn du morgens Sport machen willst

Pack deine Arbeitstasche am Vorabend und leg dir die Sachen, die du morgens zum Sport und zur Arbeit anziehen willst, schon mal raus. Vor allem deine Sportsachen sollten griffbereit neben deinem Bett liegen, denn in die solltest du noch mit geschlossenen Augen reinspringen können. Wenn du gewöhnlich einen Snack oder Lunch zur Arbeit mitnimmst, bereite auch den schon am Vorabend zu. Alle Zutaten für dein Frühstück nach dem Workout sollten griffbereit sein, soweit möglich. So sparst du am Morgen maximal Zeit, die du für dein Workout nutzen kannst.

2. Verabrede dich für morgens

Damit es morgens mit dem Sport klappt und Liegenbleiben keine Option ist, hilft es, wenn du weißt, dass jemand anderes auf dich zählt. So musst du aufstehen, denn deinen Workout-Buddy willst du natürlich nicht hängen lassen, genauso wenig, wie du hängen gelassen werden willst. Außerdem macht so ein Workout zu zweit sehr viel mehr Spaß. Und, ganz ehrlich, die Zeit und Energie, die du brauchst, um deinem Workout-Buddy abzusagen, kannst du auch verwenden, um deine Sportsachen anzuziehen und rauszugehen.

3. Gehe rechtzeitig ins Bett, um ausgeruht zu sein

Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du trotz abendlicher Vorbereitung etwas früher als sonst aufstehen müssen. Damit dir diese Zeit beim Nachtschlaf nicht fehlt, solltest du rechtzeitig genug ins Bett gehen. Du brauchst mindestens sieben Stunden Schlaf, um tagsüber fit und leistungsfähig zu sein, vor allem wenn du täglich morgens Sport machst. Gönn deinem Körper diese wichtige, nächtliche Regenerationszeit. Damit du dein Workout nicht verschläfst, solltest du dir unbedingt einen Wecker stellen. Den Wecker platzierst du am besten außer Reichweite, so dass du auf jeden Fall aufstehen musst, um ihn auszustellen.

4. Verpasse Deinem inneren Schweinehund morgens einen Maulkorb

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich dein innerer Schweinehund zu Wort melden und dich zum Liegenbleiben und Snoozen überreden wollen. In diesem Moment solltest du dir sofort deine Ziele vor Augen führen. Schaff dir starke Bilder, die deine Ziele symbolisieren. Führe dir diese Bilder, wann immer nötig, vor Augen. Damit übertönst du deinen inneren Schweinehund und er steht dir beim Sport nicht im Weg.

5. Morgens den richtigen Schwung mit deiner Playlist

Kennst Du den Effekt, den deine Lieblingsmusik auf deinen Körper hat? Manchmal musst du einfach mitgrooven, ob du willst oder nicht. Genau diesen Effekt machst du dir zunutze, um deinem trägen Körper morgens Leben einzuhauchen. Bastel dir eine Playlist speziell für diesen Zweck. Am besten lässt du dich direkt mit den passenden Songs wecken. Der Rest geht dann fast wie von selbst.

6. Verzichte morgens vor dem Sport auf ausgiebige Pflegerituale

Ein bisschen Wasser ins Gesicht und kurz die Zahnbürste benutzt sollte erstmal für eine Runde durch den Park ausreichen. Nach dem Sport musst du sowieso Duschen. Dann ist Zeit für die nötigen, morgendlichen Körperpflegerituale.

7. Iss vor dem Sport einen kleinen Snack

Auch wenn du so früh am Morgen noch keinen Hunger hast, solltest Du eine Kleinigkeit snacken, bevor du mit deinem Früh-Workout loslegst. Es geht nicht darum, ein komplettes Frühstück zu verdrücken. Iss eine halbe Banane oder ein Stück Toast mit Marmelade oder Erdnussmus. Dieser kleine Snack ist enorm wichtig, um deinen Stoffwechsel anzukurbeln und um dir die nötige Energie für dein Workout zu geben. Außerdem vermeidest du so, dass während deines Workouts ein unangenehmes, nagendes Hungergefühl auftaucht. Denk auch daran, zusammen mit dem Snack ein Glas Wasser zu trinken, bevor du loslegst. Trink nicht zu viel. Das kann morgens manchmal zu unangenehmen Bauchschmerzen führen.

8. Genieße das langsame, aber sichere Wachwerden

Überfordere gerade morgens deine noch müden und steifen Muskeln und den Kreislauf nicht. Steigere die Belastung langsam. Finde heraus, was dir und deinem Körper morgens gut tut und Spaß macht. Auch wenn die ersten hellen Sonnenstrahlen oder das helle Licht im Gym den verschlafenen Augen weh tun, genieße, wie langsam deine Lebensgeister erwachen. Fast wie von selbst. Du musst nichts dafür tun. Wenn du dann mit deinem Workout durch bist, bist du das wacheste ICH, dass du sein kannst. Beste Voraussetzungen für einen großartigen Start in einen noch besseren Tag.

9. Belohne dich dafür, dass du morgens täglich Sport machst

Regelmäßige (tägliche) Workouts bleiben nicht ohne Effekt. Du wirst dich insgesamt besser und fitter fühlen. Nimm diese Transformation bewusst wahr und freu dich über deine Fortschritte. Darüber hinaus solltest du dich zusätzlich regelmäßig für deine Leistung, dich Morgen für Morgen zu motivieren, belohnen. Am besten, du erstellst dir eine Genuss-Liste, auf der du Dinge notierst, die du gerne machst, die aber in der Hektik des Alltags regelmäßig zu kurz kommen. So kannst du dir zum Beispiel schon am Montag aussuchen, womit du dich am Wochenende belohnen wirst, wenn du es schaffst, jeden Morgen in die Laufschuhe zu steigen.

10. Nimm den Schwung vom Sport mit in den übrigen Tag

Spätestens nach dem Duschen solltest Du hellwach sein und dich einfach nur gut fühlen. Nimm den Schwung vom Sport am Morgen mit in den Job oder die Uni. Klopf dir vor allem selber auf die Schulter, dass du dich motiviert und das Workout des Tages bereits gestemmt hast. Dieses gute Gefühl überträgt sich automatisch auf deine Arbeitsleistung, so dass dich bald alle Kollegen fragen werden, was das Geheimnis deiner guten Laune und deiner Produktivität in letzter Zeit ist.

11. Mach morgens direkt Sport, dann gehört der Abend dir

Du hast am Morgen schon Sport gemacht? Freu dich, denn so musst du dich nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht zum Workout aufraffen. Stattdessen nutze die freie Zeit. Mach, worauf du Lust hast. Du hast es dir verdient!

Weiterlesen in Sport
Sags deinen Freunden: