11 Cafés und Restaurants in Hinterhöfen, die ihr entdecken solltet

In Berlin gibt es so einiges zu entdecken. Manches muss sogar gezielt gesucht werden, versteckte Restaurants und Cafés zum Beispiel. In Berliner Hinterhöfen versteckt sich nämlich so mancher Gaumenschmaus und Leckerbissen und wartet darauf, von hungrigen Passanten gefunden zu werden. Von einem chinesischen Teehaus über urige Pizzerien bis hin zu Fine-Dining-Restaurants – hier sind 11 kulinarische Hinterhof-Juwelen, die ihr unbedingt kennen solltet:

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© Daliah Hoffmann Loft-Feeling, tolle Drinks und leckeres Essen im heimlichTreu

Zufällig stolpert man nicht ins heimlichTreu, dafür liegt das Restaurant viel zu versteckt in einem zweiten Hinterhof in der Anklamer Straße. Ist man aber einmal drin, will mein eigentlich gar nicht mehr gehen. Warmes Licht, hübsche Blumengestecke, gemütliches Loft-Feeling, Holz und Beton als Designtraumpaar und ein familiäres Miteinander sorgen auf Anhieb für Wohlfühlatmosphäre. Das heimlichTreu ist ein echter Hinterhof-Juwel und definitiv ein Ort, an dem man mit Freunden und Familie bei erstklassigem Essen und sehr guten Weinen die Zeit vergessen kann. Und wenn es wärmer wird, könnt ihr auf der traumhaften Terrasse im Innenhof dinieren.

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© Zola In schöner Hinterhofatmosphäre essen und leckeren Rotwein im Zola trinken

Das Zola spart sich eine große Karte, hier geht es wirklich nur um die Pizza, um genau zu sein um neapolitanische Pizza aus dem holzbefeuerten Ofen. Nach 60 bis 90 Sekunden in der 485 Grad heißen Gluthitze ist die Pizza perfekt. Zusammen mit Freunden könnt ihr hier ganz wunderbar bei einer Flasche Rotwein in den Abend starten. Lockere Atmosphäre, junges Publikum.

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© Rae Tashman Australisches Frühstück im Father Carpenter

Von Melbourne in die Münzstraße: Die Jungs von Father Carpenter Coffee Brewers servieren nicht nur guten Kaffee – gemeinsam mit den Jungs von Silo Coffee haben die beiden Betreiber des Cafés 2015 die Fjord Coffee Roasters eröffnet – sondern auch australisches Frühstück. Die leckeren Kuchen kommen von der Bäckerei Albatross in Kreuzberg, echte Könner in Sachen Gebäck und Brot! Seit etwa drei Jahren findet ihr das Café in einem hübschen Hinterhof in Mitte. Das Father Carpenter ist in jedem Fall ein guter Spot, um mal kurz oder auch länger durchzuatmen.​

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© Katz Orange | Facebook Slow-Food-Küche bei Katz Orange

Das Katz Orange steht unter den Fittichen des Contemporary Food Lab und hat sich der Slow-Food-Küche verschrieben. Hier landen natürlich nur saisonale Bio-Lebensmittel im Kochtopf. Das Highlight der Speisekarte ist das Candy on Bone: Duroc-Schweinefleisch, Short Ribs oder Lamm, das zwölf Stunden bei niedriger Temperatur saftig weich gegart wurde. Unbedingt reservieren!

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© Companion Coffee/Instagram Auf ein leckeres Tässchen Kaffee zu Companion Coffee

Der Name Companion Coffee passt recht gut zu dem Café, das es sich in den Räumen des Voo Stores in Kreuzberg gemütlich gemacht hat. Die Baristas Shawn und Chris kennen sich aus mit gutem Kaffee, denn sie waren bei den Anfängen von The Barn auf der Schönhauser involviert. Für ein gutes Tässchen nach dem Shoppen oder zwischendurch: Hier seid ihr richtig.

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© Milena Zwerenz Mediterran an der Bar essen in der Night Kitchen in Mitte

Wer hierher kommt, sollte am besten seine Freunde mitbringen, denn das Motto lautet “Sharing is caring”. Auf der Karte stehen zwar einzelne Gerichte, eigentlich wollen sie aber alle zusammen bestellt werden. Die geschmackliche Reise führt den Gast entlang eines Tomaten-Carpaccio mit feinen Tulum-Käseraspeln, über Octupus à la Plancha mit Erbsenpüree bis hin zu Rote-Bete-Salat mit kandierten Walnüssen. Dazu stehen Brioche-ähnliches Challah Brot und Tahinibutter auf dem Tisch. Neben der modern mediterranen Küche gibt es kräftige, aromatische Drinks, sodass der Abend in der belebten Restaurant-Bar gerne lang, laut und lustig werden darf.

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© Chris Lippert Exotisch trifft Heimat auf kulinarisch im Panama

Inspiriert durch Janoschs Kindergeschichte „Oh, wie schön ist Panama“ eröffnet das Berliner Contemporary Food Lab nach dem Katz Orange und dem Deli Candy on Bone seinen dritten kulinarischen Streich im wilden Westen der Hauptstadt. Thematisch geht’s um die Symbiose aus „ganz nah“ und „weit weg“, um die Dualität zwischen Exotik und Heimatgefühl. Schweineohren mit Austerncreme, rote Bete mit Kurkuma, Reh-Tartar mit Shiitake-Pilzen, Johannisbeeren und Nigella – das alles sind ausgefeilte und austarierte Gerichte. Unbedingt probieren: das Reh-Tartar!

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© Cookies Cream Vegetarisches Fine Dining im Sternerestaurant Cookies Cream

Das Cookies Cream ist ein echter Oldie der Berliner Restaurantszene, aber immer für eine Überraschung gut. Zuletzt im November 2017, als der Guide Michelin das vegetarische Restaurant von "Cookie" Heinz Gindullis und Chefkoch Stephan Hentschel  mit einem Stern auszeichnete. Wir sind schon lange große Fans von Stephans Küche, seinem buttrigen Brioche mit Wachtelei, den Parmesanknödeln und dem leckeren Dessert. Dazu kommen ein netter Service, eine wirklich coole Location und gute Weine. Wer glaubt, ohne Fleisch nicht satt werden zu können, der sollte unbedingt mal im Cookies Cream essen gehen.

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© Ilona Hartmann Tartes, Pies und Bagels bei Barcomis Deli in Mitte

Das versteckte Barcomi's Deli hat sich in den letzten Jahren zur Institution gemausert und wir sind schon fast ein bisschen verwundert, dass Schöpferin und Kuchenqueen Cynthia Barcomi nicht längst noch mehr Cafés eröffnet hat. Ich empfehle jedem den Espresso Cheesesake und ach, jeden anderen Kuchen auch. Fürs Frühstück, Mittagessen und zwischendurch gibt es außerdem viele Tartes, Pies, Bagels, Sandwiches und eine reich gefüllte Salatbar. Bei gutem Wetter sitzt man im lauschigen Innehof auch herrlich ruhig.

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© Chen Che | Facebook Vietnamesisch essen und Tee trinken in der Chén Chè Teestube

Kulinarisch wie optisch ein Highlight ist das vietnamesische Teehaus Chèn Ché in Mitte. Ein traditionelles und hausgebrautes Angebot an Tees findet ihr in den wahnsinnig hohen Räumen dieses Palastes. In feinen Tonschüsseln und mit passenden Leckereien kommen die Tees an den Tisch. Hier sollte man zum Nachmittagstee unbedingt mal reinhuschen. Probiert unbedingt den mehrstündig durchgezogenen Ingwertee!

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© Daliah Hoffmann Traditionelle Schnitzel essen in der Schnitzelei in Mitte

Die wohl besten Schnitzel Berlins bekommt man in der Schnitzelei. Nach der ersten Filiale in Charlottenburg hat sich eine Location in Mitte dazugesellt. Das Motto lautet weiterhin: kreativ mit Klassikern. Darauf kann man nur ganz traditionell antworten: Guten Appetit.

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