11 Läden, in denen ihr richtig gute Currywurst bekommt

Die einen essen sie mit, die anderen immer ohne Darm, es gibt sie mittlerweile vegetarisch oder vegan und natürlich auch aus Biofleisch. Die Rede ist von der Currywurst, einem Berliner Wahrzeichen. Das Geheimnis liegt meistens in der Currysoße – würzig-scharf, richtig tomatig oder mild kann sie sein. Wann wohl die meisten Currywürste über die Theke gehen? Wahrscheinlich am Wochenende, wenn die Berliner*innen und Tourist*innen nach der Bartour oder dem Club angetrunken und mit einem Bärenhunger auf dem Weg nach Hause sind. Wurst mit Pommes und roter Soße schmeckt aber auch ohne Pegel richtig gut und in diesen 11 Imbissbuden am besten.

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© Wiebke Jann Für das magische Duo (vegane) Currywurst und Champagner zu Dom Curry

Die Currywurst gehört zu Berlin wie der Bär oder das Brandenburger Tor. Und wer sich eher im Westen der Stadt aufhält, wird auch um den Champagner nicht herumkommen. Wer die zwei magischen Cs kombinieren will, sollte schnurstracks das Häuschen von Dom Curry in Mitte ansteuern, das neben Premium Drinks auch einen Premium-Blick auf den Französischen Dom bietet. Natürlich gibt es (vegane) Currywurst (wer mag auch mit Büffel- oder Straußenfleisch), Buletten und na klar, Pommes.

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Currywurst und Pommes essen bei der Bratpfanne

Der Imbiss Zur Bratpfanne gehört zu den ältesten Currywurst-Ständen Berlins. Seit über 60 Jahren gehen hier die Würste über den Tresen. Ketchup und Curry für die Wurst werden selbst hergestellt, nach Geheimrezept versteht sich. Neben Currywurst "mit" und "ohne" gibt's bei der Bratpfanne auch Bouletten, Rostbratwurst, Hamburger, Filetspieße, Schnitzel, natürlich Pommes und vieles mehr.

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© Curry 61 Würstchen aus der Region und hausgemachte Soße bei Curry 61

"Ein Leben ohne Currywurst ist möglich, aber sinnlos" steht auf der Website von Curry 61 und da geben wir den Jungs und Mädels recht. Wer in Mitte hungrig auf Currywurst ist, der*die sollte unbedingt bei dem kleinen Imbiss zwischen Monbijoupark und Hackescher Markt haltmachen. Bei Curry 61 bekommt ihr Würstchen und Krautsalat aus der Region, dazu schnittfrische Pommes und die hausgemachte Currysoße. Letztere wird täglich frisch gekocht und kann natürlich auch gekauft werden. Auch Veganer*innen werden hier fündig, es gibt vegane Currywurst aus Tofu und Seitan, vegane Mayo und auch die Soße ist vegan.

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Konnopke

© Insa Grüning Currywurst bei Konnopke's Imbiß essen

Was wäre Berlin ohne Currywurst und ohne Konnopke's Imbiß? Max Konnopke und seine Frau Charlotte eröffneten 1930 ihren Bauchladen an der Ecke Schönhauser Allee/Danziger Straße, wo sie ihre Würstchen nachts verkauften. 1960 errichtete die Familie eine Imbissbude an heutiger Stelle und brachte damit die Currywurst nach Ost-Berlin. Man munkelt, dass Konnopke's die besten Currywürste der Stadt macht – und wenn ihr uns fragt, stimmt das auch. Übrigens gibt es hier auch eine verdammt leckere vegane Currywurst!

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Biers Currywurst am Kudamm 195

© Daliah Hoffmann-Konieczka Currywurst und Schampus bei Bier's Currywurst 195

Wer nachts auf dem Weg nach Hause über den Ku'damm fährt, wird mindestens einmal auf der Höhe Bleibtreustraße aus dem Taxi gesprungen sein, um sich bei Bier's Curry 195 eine Currywurst zu holen. An den Wänden des Edelimbisses hängen Fotos von prominenten (Stamm)Gästen aus Film, Musik und Sport. Wer seine*ihre Wurst mit oder ohne Darm gerne mit Schampus runterspült, ist hier genau richtig. Auf der Karte stehen Flaschen für mehrere hundert Euro. Wir bleiben bei der Currywurst und 'ner Cola.

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© Charlott Tornow Bio-Currywurst bei Curry 36 in Kreuzberg essen

Bei Tourist*innen und Berliner*innen seit jeher sehr beliebt und unter Currywurst-Buden eine echte Berliner Institution: Curry 36 am Mehringdamm ist eigentlich zu jeder Tageszeit voll. Es kann manchmal sogar vorkommen, dass die Schlange von hungrigen Menschen länger ist als die beim ebenfalls beliebten türkischen Nachbarn Mustafa's Gemüsekebap. Wer beim Fleisch lieber bio isst, kann sich hier die Bio-Currywurst bestellen, wer lieber auf Fleisch verzichtet, bekommt eine leckere vegane Currywurst. Dazu gibt's Pommes, Kartoffel- oder Nudelsalat.

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© Marina Beuerle Berlins schärfste Currywurst essen

Das große Abenteuer für Rachen, Zunge und Gaumen gibt es im Curry & Chili, denn hier werden alle Scoville-Schallmauern durchbrochen. Wer sich ernsthaft bis Schärfestufe 10 (7,7 Millionen Scoville) vorgekämpft hat, der*die hat spätestens nach dem Verzehr ordentlich einen an der Falafel. Wer sich in dieses Abenteuer stürzt, wird belohnt mit jeder Menge Tränen und einer kleinen Portion Mitleid. Wer auch nach der Currywurst und vor allem während des Essens mehr Geschmack und Spaß haben möchte, futtert die Wurst am besten einfach klassisch – und maximal bis Stufe 4.

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Fabis Esskultur, Restaurant, Currywurst Berlin, Friedrichshain

© Insa Grüning Stilvoll Curry- und Bratwurst aus der Region bei Fabis Esskultur verputzen

In Fabis Esskultur geht es sozusagen um die Wurst. Wie klingt das? Currywurst vom Weidelandschwein mit fruchtiger Currysoße, Galloway Rinderbratwurst (aus dem Spreewald) mit karamellisierten Balsamico-Zwiebeln in rauchig-scharfer Soße oder die vegetarische Brandenburger mit Gemüse und Petersilien-Ingwer-Pesto, jeweils serviert mit Gurkenbrot. Als Beilage könnt ihr natürlich Pommes, wahlweise mit Käsesoße oder Rahmchampignons, bestellen. Wer Appetit auf Rohkost hat, kann mithilfe eines Baukastensystems seinen eigenen Salat kreieren – es stehen verschiedene Salate oder Angebratenes wie Tofu bereit. Bei den Zutaten setzt Fabi, der Besitzer, durchweg auf regionale, frische und nachhaltige Produkte. Die passenden Drinks und hausgemachte Limos bekommt ihr selbstverständlich an der Bar. Unbedingt ausprobieren!

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© Ketch'up Currywurst und Schaschlikspieß futtern bei Ketch'up 35

Bei Ketch'up in Neukölln wird viel Wert auf Qualität und Handwerk gelegt, deswegen kommt das Fleisch nur aus artgerechter Tierhaltung oder ist Neulandfleisch. Bei diesem Namen muss der Ketchup natürlich auch besonders sein. Klar, dass dieser nach geheimen Rezept hausgemacht ist. Die Brötchen für die Würstchen kommen aus einer Berliner Bäckerei. Finden wir gut! Neben Currywurst gibt's hier auch Leberkäse, Buletten und Fleischspieße. In Spandau an der Heerstraße gibt's übrigens eine zweite Filiale. Uwe Loewe und Michael Kemmet von Ketch'up haben die alte "Waldschänke" übernommen und seitdem läuft's wieder.

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© Marina Beuerle Bei Burger Jam richtig schön fettig essen

Untypisch für Imbissbuden habt ihr bei Burger Jam, ehemals Currybox, die Möglichkeit, an Tischen sitzend zu essen. Neben Currywurst bekommt ihr in dem Imbiss auch ziemlich gute Burger und viele vegetarische und vegane Optionen. Der Curry-Ketchup schmeckt fruchtig-würzig, wer's lieber etwas schärfer mag, kann sich an die Chili-Currywurst wagen. Bestellt euch unbedingt auch eine Portion Pommes dazu, die sind schön kross und fettig und lieben Mayo-Bäder.

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© Pixabay Würstchen aus eigener Fleischerei bei Curry Baude

Ihr seid im Wedding unterwegs und habt Lust auf Currywurst? Dann sollte Curry Baude im Eingang des U-Bahnhof Gesundbrunnen euer Ziel sein. In dem Imbiss mit der knallroten Markise bekommt ihr Würstchen, die in der eigenen Fleischerei hergestellt wurden. Auch die Buletten, Bratwürste und Co. sind selbst gemacht. Seit über 25 Jahren brät der gelernte Fleischer Reina Lehmann hier seine Currywürste.

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